Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.02.2011

Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - I-6 U 200/09   

Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

  • LG Düsseldorf, 24.11.2009 - 10 O 18/09
  • OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - I-6 U 200/09

Zeitschriftenfundstellen

  • WM 2011, 399



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 178/10  

    Kapitalanlage - Aufklärungspflicht der Bank bei Basketzertifikaten (Lehman Br.)

    Weiß der Kunde um die Möglichkeit eines Totalverlustes, kann er nicht gleichzeitig auf das Eingreifen einer Einlagensicherung vertrauen (so auch OLG Bamberg, WM 2010, 1354, 1357; OLG München, WM 2010, 2115, 2117; OLG Celle, Beschluss vom 17. September 2010 - 3 U 154/10, [...] Rn. 26; OLG Frankfurt, WM 2010, 2111, 2115; OLG Düsseldorf, WM 2011, 399, 404; Bausch, BB 2009, 1832, 1833; ders. BKR 2010, 257, 259; aA Maier, VuR 2009, 369, 370).

    Ganz überwiegend wird dies verneint (OLG Celle, ZIP 2010, 876, 878; OLG Dresden, WM 2010, 1403, 1405; OLG Bamberg, WM 2010, 1354, 1357 f.; OLG Düsseldorf, WM 2010, 1943, 1945 und WM 2011, 399, 405; OLG Frankfurt (9. Zivilsenat), WM 2010, 2111, 2112 f. und WM 2011, 880, 882; OLG Karlsruhe, WM 2011, 353, 355 f. und WM 2011, 883, 884 f.; OLG Köln, ZIP 2011, 1092, 1093 und WM 2011, 1652, 1653; Assmann, ZIP 2009, 2125, 2130; Spindler, WM 2009, 1821, 1824 ff.; Lang/Balzer, ZIP 2009, 456, 457; Harnos/ Rudzio, BKR 2010, 259, 260; Lang/Bausch, WM 2010, 2101, 2106 f.; Jooß, WM 2011, 1260, 1263; Arnold, WuB I G 1. - 11.09; Blankenheim WuB I G 1. - 13.09; Nobbe, WuB I G 1. - 5.10 und 11.10; Siol, WuB I G 1. - 9.09).

  • BGH, 27.09.2011 - XI ZR 182/10  

    Kapitalanlage - Aufklärungspflicht der Bank über Insolvenzrisiko der Emittentin

    Weiß der Kunde um die Möglichkeit eines Totalverlustes, kann er nicht gleichzeitig auf das Eingreifen einer Einlagensicherung vertrauen (so auch OLG Bamberg, WM 2010, 1354, 1357; OLG München, WM 2010, 2115, 2117; OLG Celle, Beschluss vom 17. September 2010 - 3 U 154/10, [...] Rn. 26; OLG Frankfurt, WM 2010, 2111, 2115; OLG Düsseldorf, WM 2011, 399, 404; Bausch, BB 2009, 1832, 1833; ders. BKR 2010, 257, 259; aA Maier, VuR 2009, 369, 370).

    Ganz überwiegend wird dies verneint (OLG Celle, ZIP 2010, 876, 878; OLG Dresden, WM 2010, 1403, 1405; OLG Bamberg, WM 2010, 1354, 1357 f.; OLG Düsseldorf, WM 2010, 1943, 1945 und WM 2011, 399, 405; OLG Frankfurt (9. Zivilsenat), WM 2010, 2111, 2112 f. und WM 2011, 880, 882; OLG Karlsruhe, WM 2011, 353, 355 f. und WM 2011, 883, 884 f.; OLG Köln, ZIP 2011, 1092, 1093 und WM 2011, 1652, 1653; Assmann, ZIP 2009, 2125, 2130; Spindler, WM 2009, 1821, 1824 ff.; Lang/Balzer, ZIP 2009, 456, 457; Harnos/ Rudzio, BKR 2010, 259, 260; Lang/Bausch, WM 2010, 2101, 2106 f.; Jooß, WM 2011, 1260, 1263; Arnold, WuB I G 1. - 11.09; Blankenheim WuB I G 1. - 13.09; Nobbe, WuB I G 1. - 5.10 und 11.10; Siol, WuB I G 1. - 9.09).

  • OLG Düsseldorf, 29.06.2011 - 15 U 44/10  
    Da ein Kapitalanleger hiermit rechnen müsse, bedürfe es einer besonderen Aufklärung insoweit nicht (so Hanseatisches Oberlandesgericht, Urt. v. 23. April 2010 - 13 U - 117/09 - WM 2010, 1029-1035, das mangels schützenswerten Interesses des Anlegers an einer derartigen Aufklärung schon das Bestehen eines Interessenkonfliktes verneint und das Bestehen einer Aufklärungspflicht selbst bei Annahme eines Interessenkonfliktes deshalb verneint, weil der Verkauf der Lehman-Zertifikate für die dortige Beklagte nicht besonders gewinnträchtig gewesen sei; ebenso OLG Bamberg, Urt. v. 07. Juni 2010 - 4 U 241/09 - WM 2010, 1354-1358); der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Urt. v. 30. Juli 2010 - 9 U 236/09 - WM 2010, 1943-1945; OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 21. September 2010 - 9 U 151/09 - WM 2010, 2111-2115 und der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Urt. v. 16. Dezember 2010 - WM 2011, 399-405).

    Der Warnung vor dem Fehlen einer Einlagensicherung käme nämlich neben dem Hinweis auf das Emittentenrisiko keine eigenständige Bedeutung zu (so auch Hanseatisches Oberlandesgericht, Urt. v. 23. April 2010 - 13 U 117/09 - WM 2010, 1029-1035; OLG Bamberg, Urt. v. 07. Juni 2010 - 4 U 241/09 - WM 2010, 1354-1358; OLG Dresden, Urt. v. 11. Mai 2010 - 5 U 1178/09 - WM 2010, 1403-1405; OLG Frankfurt am Main, Urt. v. 21. September 2010 - 9 U 151/09 - WM 2010, 2111-2115; OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.12.2010 - 6 U 200/09 - WM 2011, 399-405 ).

mehr
  • OLG Braunschweig, 25.10.2012 - 8 U 15/12  

    Auskunftsklage: Umfang der nachvertraglichen Aufklärungspflicht der Bank über

    Die Rückvergütung setzt daher ein Dreipersonenverhältnis voraus (vgl. BGH NJW 2012, 66 ff. Rdn. 41; OLG Düsseldorf BKR 2011, 25 ff. sowie n.v. Urteil des Senates vom 28. Juni 2012 - 8 U 129/11 -).
  • OLG Dresden, 03.04.2012 - 5 U 376/11  

    Anlageberatung; kick back; Rückvergütung; Festpreis; Eigengeschäft

    Anhand dieser Daten konnte die Beklagte passende Anlagen empfehlen (vgl. zu vergleichbaren Formularen: OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.12.2010 ­ 6 U 200/09 -, WM 2011, 399 = juris Rn. 67 bis 63).
  • OLG Düsseldorf, 22.12.2011 - 6 U 201/10  

    Pflichten der anlageberatenden Bank beim Erwerb von Zertifikaten der

    Eine besondere Erläuterung der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten durch den Berater kann dabei nicht verlangt werden (Senat, Urteil vom 16. Dezember 2010, I-6 U 200/09 = WM 2011, 399 ff. = juris Rn 61 f.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 04. Oktober 2010, I-9 U 21/10 = juris Rn 24; OLG Köln, WM 2010, 2035 ff. = juris Rn 15).
  • LG Heidelberg, 17.01.2012 - 2 O 144/11  

    Haftung der Bank bei Kapitalanlageberatung: Aufklärung über das allgemeine

    Soweit in der Rechtsprechung (so etwa OLG Düsseldorf WM 2011, 399 Rn 76, zitiert nach Juris) bisweilen die Auffassung vertreten wird, dass solche allgemein gehaltenen Unterlagen, die dem Kunden zu einem früheren Zeitpunkt ohne Bezug zur konkreten Anlageberatung übergeben wurden, ein geeignetes Aufklärungsmittel darstellten und eine Aufklärung über die wesentlichen Produktrisiken der in einem späteren Beratungsgespräch empfohlenen Anlage entbehrlich machten, kann dem nicht gefolgt werden.
  • OLG Hamm, 04.05.2011 - 31 U 167/10  
    Dies ist in Sachverhaltskonstellationen der vorliegenden Art, in denen der Anleger das Anlageprodukt direkt von der beratenden Bank zu einem Festpreis erwirbt, indes nicht der Fall (OLG Hamburg, Urteil vom 23.04.2010, 13 U 177/09, Juris Rz. 45 ff.; OLG Frankfurt, Urteil vom 21.09.2010, 9 U 151/09, Juris Rz. 42 ff.; OLG Dresden, Urteil vom 11.05.2010, 5 U 1178/09, Juris Rz. 33; OLG Bamberg, Urteil vom 17.05.2010, 4 U 241/09, ZIP 2010, 1225, 1229; OLG Celle, Beschluss vom 04.03.2010, 3 U 9/10, ZIP 2010, 876, 878; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.12.2010, 6 U 200/09, BKR 2011, 25, 31 f.).
  • KG, 12.03.2012 - 8 U 67/11  

    § 280 BGB

    Zudem konnte die Beklagte, handelnd durch die Beraterin Fr. ... , bei der von ihr initiierten ad-hoc-Order im Rahmen des von ihr ausgehenden Telefonats am 06.12.2007 - dem letzten Tag der Zeichnungsfrist, s. Anl. B 1, Bl. 45 d.A. - nicht davon ausgehen, dass der Zedent die umfangreiche Basisinformation in ihren einschlägigen Teilen aktuell zur Kenntnis genommen hatte (vgl. OLG Düsseldorf WM 2011, 399, 403), weil sie diesen auf dem Handy bei der Arbeit (auf einer Baustelle) erreicht hatte.

Rechtsprechung
   BGH, 08.02.2011 - XI ZR 232/10   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • bundesgerichtshof.de
  • rechtsportal.de

    Untersagung der Verwendung einer Vergütungsklausel bei Bankgeschäften

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Anerkenntnisurteil, bankgeschäftliche Vergütungsklausel

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • WM 2011, 399



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 26.09.2012 - IV ZR 208/11  

    Wer trägt bei Rücknahme eines Rechtsmittels die Kosten des

    Bei der Bewertung dieses allein maßgeblichen Allgemeininteresses hat sich in der Praxis von der Rechtsprechung und Literatur einhellig gebilligt ein Regelstreitwert von 2.500 Euro pro zu kontrollierender Klausel als angemessen herausgebildet, wovon unter Berücksichtigung einer gewissen Einschätzungsprärogative eines klagenden Verbraucherschutzverbandes je nach den Besonderheiten des Einzelfalles nach oben oder nach unten abgewichen werden kann (vgl. vorstehend BGH aaO und Urteil vom 8. Februar 2011 XI ZR 232/10, [...]; aus der obergerichtlichen Rechtsprechung vgl. OLG Frankfurt aaO; OLG Koblenz, Urteil vom 30. September 2010 2 U 1388/09, [...] Rn. 58, 71; OLG Celle OLGR 2005, 703 = [...]; OLG Düsseldorf, Urteil vom 30. Juni 2005 6 U 19/05, [...] Rn. 22; Zöller/Herget, ZPO 29. Aufl. § 3 Rn. 16 Stichwort "Allgemeine Geschäftsbedingungen"; jeweils m.w.N.).
  • BGH, 26.09.2012 - IV ZR 204/11  

    Wer trägt bei Rücknahme eines Rechtsmittels die Kosten des

    Bei der Bewertung dieses allein maßgeblichen Allgemeininteresses hat sich in der Praxis von der Rechtsprechung und Literatur einhellig gebilligt ein Regelstreitwert von 2.500 Euro pro zu kontrollierender Klausel als angemessen herausgebildet, wovon unter Berücksichtigung einer gewissen Einschätzungsprärogative eines klagenden Verbraucherschutzverbandes je nach den Besonderheiten des Einzelfalles nach oben oder nach unten abgewichen werden kann (vgl. vorstehend BGH aaO und Urteil vom 8. Februar 2011 XI ZR 232/10, [...]; aus der obergerichtlichen Rechtsprechung vgl. OLG Frankfurt aaO; OLG Koblenz, Urteil vom 30. September 2010 2 U 1388/09, [...] Rn. 58, 71; OLG Celle OLGR 2005, 703 = [...]; OLG Düsseldorf , Urteil vom 30. Juni 2005 6 U 19/05, [...] Rn. 22; Zöller/Herget, ZPO 29. Aufl. § 3 Rn. 16 Stichwort "Allgemeine Geschäftsbedingungen"; jeweils m.w.N.).
  • BGH, 26.09.2012 - IV ZR 203/11  

    Wer trägt bei Rücknahme eines Rechtsmittels die Kosten des

    Bei der Bewertung dieses allein maßgeblichen Allgemeininteresses hat sich in der Praxis von der Rechtsprechung und Literatur einhellig gebilligt ein Regelstreitwert von 2.500 Euro pro zu kontrollierender Klausel als angemessen herausgebildet, wovon unter Berücksichtigung einer gewissen Einschätzungsprärogative eines klagenden Verbraucherschutzverbandes je nach den Besonderheiten des Einzelfalles nach oben oder nach unten abgewichen werden kann (vgl. vorstehend BGH aaO und Urteil vom 8. Februar 2011 XI ZR 232/10, [...]; aus der obergerichtlichen Rechtsprechung vgl. OLG Frankfurt aaO; OLG Koblenz, Urteil vom 30. September 2010 2 U 1388/09, [...] Rn. 58, 71; OLG Celle OLGR 2005, 703 = [...]; OLG Düsseldorf , Urteil vom 30. Juni 2005 6 U 19/05, [...] Rn. 22; Zöller/Herget, ZPO 29. Aufl. § 3 Rn. 16 Stichwort "Allgemeine Geschäftsbedingungen"; jeweils m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 01.07.2011 - 7 W 25/11  

    Streitwert für Verbraucherschutz-Angelegenheit nach § 1 UKlaG

    Zs.] OLGR 1993, 256 Rn 3 in juris; im Ergebnis ebenso BGH WM 2011, 399; OLG Koblenz MMR 2010, 815 ff. Rn 71 in juris; OLG Köln MMR 2010, 683 f. Rn 9 in juris; OLG Düsseldorf VersR 2006, 1111 ff. Rn 48 in juris und VersR 2005, 1426 f. Rn 22 in juris).
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