Rechtsprechung
   BGH, 24.06.2004 - I ZR 44/02   

Volltextveröffentlichungen (9)

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Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    Zulässige Wiederbefüllung von Gaszylindern Soda Stream

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 2005, 467
  • GRUR 2005, 162
  • WRP 2005, 222



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 03.02.2005 - I ZR 159/02  

    Lila-Postkarte

    Das Erfordernis eines markenmäßigen Gebrauchs ist in der Rechtsprechung zu § 14 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 MarkenG, durch die Art. 5 Abs. 1 MRRL umgesetzt worden ist, anerkannt (vgl. zu Art. 5 Abs. 1 MRRL: EuGH, Urt. v. 14.5.2002 - Rs. C-2/00, Slg. 2002, I-4187 Tz. 17 = GRUR Int. 2002, 841 - Hölterhoff; Urt. v. 12.11.2002 - Rs. C-206/01, Slg. 2002, I-10273 Tz. 51 ff. = GRUR 2003, 55 = WRP 2002, 1415 - Arsenal Football Club; zu Art. 9 Abs. 1 Satz 2 lit. a GMV: BGH, Urt. v. 1.4.2004 - I ZR 23/02, GRUR 2004, 947, 948 = WRP 2004, 1364 - Gazoz; zu § 14 Abs. 2: BGH, Urt. v. 24.6.2004 - I ZR 44/02, GRUR 2005, 162 = WRP 2005, 222 - SodaStream, m.w.N.).

    Von einem markenmäßigen Gebrauch ist auszugehen, wenn das Zeichen in der Weise verwendet wird, daß es im Rahmen des Produktabsatzes die gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen von Waren oder Dienstleistungen anderer Unternehmen unterscheidet (EuGH GRUR Int. 1999, 438 Tz. 38 - BMW/Deenik; GRUR 2003, 55, 57 Tz. 47 ff. - Arsenal Football Club; BGH GRUR 2005, 162 - SodaStream).

  • BGH, 04.03.2008 - KVR 21/07  

    Soda-Club II

    Das ausgesprochene Verbot hat freilich die Wirkung, dass Soda-Club nicht nur Fremdbefüllungen hinnehmen, sondern auch dulden muss, dass das fremde Befüllunternehmen die Zylinder im Zuge der Fremdbefüllung mit einem neuen, auf sich hinweisenden Etikett versieht, um auf diese Weise eine Markenverletzung auszuschließen (vgl. BGH, Urt. v. 24.6.2004 - I ZR 44/02, GRUR 2005, 162 = WRP 2005, 222 - SodaStream).
  • BGH, 03.11.2005 - I ZR 29/03  

    Gewinnfahrzeug mit Fremdemblem

    Im erstgenannten Fall liegt ein kennzeichenmäßiger Gebrauch vor (vgl. EuGH, Urt. v. 23.2.1999 - Rs. C-63/97, Slg. 1999, I-905 = GRUR Int. 1999, 438 Tz. 30 = WRP 1999, 407 - BMW; BGH, Urt. v. 6.12.2001 - I ZR 136/99, GRUR 2002, 814 = WRP 2002, 987 - Festspielhaus; Urt. v. 24.6.2004 - I ZR 44/02, GRUR 2005, 162 = WRP 2005, 222 - SodaStream).
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  • BGH, 20.01.2005 - I ZR 34/02  

    Staubsaugerfiltertüten

    Eine derartige auf mangelndem Wettbewerb oder eingefahrenen Wettbewerbsstrukturen beruhende Gewöhnung des Verkehrs reicht freilich nicht für eine rechtlich relevante, die Unlauterkeit i.S. des § 23 MarkenG begründende Fehlvorstellung über die Herkunft der Ware oder die geschäftlichen Verbindungen der Unternehmen (vgl. BGH, Urt. v. 24.6.2004 - I ZR 44/02, Umdr. S. 9 - SodaStream).
  • BGH, 14.12.2006 - I ZR 11/04  

    Aufarbeitung von Fahrzeugkomponenten

    Die herkunftshinweisende Funktion einer Marke kann dadurch teilweise aufgehoben werden, dass unter Beibehaltung der Marke auf der vom Markeninhaber in Verkehr gebrachten Ware ein weiteres Zeichen angebracht und damit deutlich gemacht wird, dass die herkunftshinweisende Wirkung der ursprünglichen Marke beschränkt ist (BGH, Urt. v. 24.6.2004 - I ZR 44/02, GRUR 2005, 162 = WRP 2005, 222 - SodaStream).
  • OLG Düsseldorf, 14.03.2007 - Kart 5/06  

    Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf Angebotsmarkt für die Befüllung von

    Denn markenrechtlich dürfen konkurrierende Abfüllbetriebe die S.-C.-Zylinder nur dann befüllen, wenn sie zur Vermeidung einer Herkunftstäuschung (§ 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG) die auf S.-C. hinweisende Banderole durch eine eigene ersetzen (vgl. BGH, WRP 2005, 222; OLG Düsseldorf, Urt. v. 24.4.2001 - 20 U 139/00), und dieser Austausch der Zylinderbanderole kann Grundlage eines gutgläubigen Erwerbs des Zylinders vom Drittabfüller sein.
  • OLG Koblenz, 23.02.2006 - 6 U 1673/05  

    Markenrecht

    Dies ist in der Rechtsprechung in einem Fall angenommen worden, in welchem die Marke auf einem Behältnis nach Neubefüllung durch einen anderen Hersteller belassen worden war (BGH GRUR 2005, 162 f.).
  • OLG Frankfurt, 22.11.2005 - 11 U 6/05  

    Markenrechtlicher Unterlassungsanspruch: Verwendung von Vereinsnamen,

    Für den Anwendungsbereich des Art. 5 Abs. 1 MarkenRL und damit § 14 Abs. 2 MarkenG ist dabei auch ausreichend, dass die beteiligten Verkehrskreise das Zeichen gedanklich mit der bekannten Marke unmittelbar verknüpfen (vgl. zum markenmäßigen Gebrauch und der Zielrichtung durch den Verletzer auch EuGH GRUR Int. 1999, 438 - BMW/Deenik; GRUR 2003, 55, 57 - Arsenal Football-Club; BGH GRUR 2005, 162 - SodaStream).
  • OLG Hamburg, 21.09.2011 - 5 U 164/08  

    Nachahmung der (als Wort-/Bildmarke geschützten) Gestaltung von Bettwäsche;

    Eine markenmäßige Verwendung liegt dann vor, wenn das Zeichen zur Unterscheidung der damit gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen von Waren / Dienstleistungen anderer Herkunft dient oder wenn zumindest die Möglichkeit besteht, dass der unbefangene Durchschnittsbetrachter das Zeichen als einen solchen Herkunftshinweis auffasst (vgl. Ingerl / Rohnke, MarkenG, 2. Aufl. [2003], § 14 Rz.101ff; BGH GRUR 2005, 583, 584 - Lila- Postkarte; EuGH GRUR GRUR 2003, 55 [Rz.47ff.] - Arsenal Football Club; GRUR 2005, 162 - SodaStream).
  • KG, 27.09.2011 - 1 Ss 128/09  

    Strafbarkeit der Rufausbeutung einer fremden Marke durch Vertrieb von

    Der Verletzungstatbestand des § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG setzt einen markenmäßigen Gebrauch des Kollisionszeichens voraus (vgl. BGH GRUR 2005, 162; KG GRUR 1997, 295).
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