Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 28.12.2007 - 2 U 200/07 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 241 Abs 2 BGB, § 307 BGB, § 535 BGB, § 558 Abs 1 BGB, § 9 AGBG
Wohnraummiete: Mietzuschlag bei Unwirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anspruch auf Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete infolge Unwirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel
- rechtsportal.de
Anspruch auf Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete infolge Unwirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Mietrecht - Renovierungsklausel unwirksam: Mieterhöhung möglich!
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Miete; Mietvertrag; Zuschlag; Mieterhöhung; Erhöhung; Unwirksamkeit; Schönheitsreparaturklausel; Schönheitsreparaturen; Renovierung; Klausel
Kurzfassungen/Presse (4)
- info-m.de (Leitsatz)
Mieterhöhung bei unwirksamer Schönheitsreparaturklausel: Darf der Vermieter einen Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen?
- DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. (Leitsatz/Kurzanmerkung)
Mieterhöhung; Mieterhöhung auf ortsübliche Miete
- ebnerstolz.de (Kurzinformation)
Unwirksame Reparaturklausel in einem Mietvertrag führt zu Mietzuschlägen
- ebnerstolz.de (Kurzinformation)
Unwirksame Reparaturklausel in einem Mietvertrag führt zu Mietzuschlägen
Besprechungen u.ä. (2)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Renovierungsklausel unwirksam: Mieterhöhung möglich! (IMR 2008, 78)
- DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. (Leitsatz/Kurzanmerkung)
Mieterhöhung; Mieterhöhung auf ortsübliche Miete
Verfahrensgang
- AG Frankfurt/Main, 26.09.2007 - 33 C 1863/07
- OLG Frankfurt, 28.12.2007 - 2 U 200/07
- AG Frankfurt/Main, 23.01.2008 - 33 C 1863/07
Zeitschriftenfundstellen
- IMR 2008, 78
- WuM 2008, 82
Wird zitiert von ... (3)
- BGH, 09.07.2008 - VIII ZR 181/07
Mietrecht - Kein Mietzuschlag bei unwirksamer Schönheitsreparaturklausel!
Allerdings soll der Vermieter nach der vor allem in der Instanzrechtsprechung überwiegend vertretenen Auffassung einen Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen können, wenn entgegen der üblichen Vertragsgestaltung, wie sie den bestehenden Mietspiegeln mit der dort ausgewiesenen Nettomiete in aller Regel zugrunde liegt, die Schönheitsreparaturen nicht von dem Mieter übernommen werden, sondern bei dem Vermieter verbleiben (OLG Koblenz, WuM 1985, 15; OLG Frankfurt/M., NJW-RR 2001, 945; OLG Karlsruhe, NZM 2007, 481; OLG Frankfurt/M., WuM 2008, 82; LG Hamburg, ZMR 2003, 491; LG Frankfurt/M., NJW-RR 2003, 1522; LG München I, NZM 2002, 945; LG Berlin, GE 1997, 48; LG Wiesbaden, WuM 1987, 127;… ebenso MünchKommBGB/Artz, 5. Aufl., § 558a Rdnr. 20;… Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 9. Aufl., § 558a BGB Rdnr. 48 ff.;… Flintrop in: Hannemann/Wiegner, MAH Wohnraummietrecht, 2. Aufl., § 35 Rdnr. 115). - BGH, 09.07.2008 - VIII ZR 83/07
Mietrecht - Anspruch auf Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete?
Allerdings soll der Vermieter nach der vor allem in der Instanzrechtsprechung überwiegend vertretenen Auffassung einen Zuschlag zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen können, wenn entgegen der üblichen Vertragsge-staltung, wie sie den bestehenden Mietspiegeln mit der dort ausgewiesenen Nettomiete in aller Regel zugrunde liegt, die Schönheitsreparaturen nicht von dem Mieter übernommen werden, sondern bei dem Vermieter verbleiben (OLG Koblenz, WuM 1985, 15; OLG Frankfurt/M., NJW-RR 2001, 945; OLG Karlsruhe, NZM 2007, 481; OLG Frankfurt/M., WuM 2008, 82; LG Hamburg, ZMR 2003, 491; LG Frankfurt/M., NJW-RR 2003, 1522; LG München I, NZM 2002, 945; LG Berlin, GE 1997, 48; LG Wiesbaden, WuM 1987, 127;… ebenso MünchKommBGB/Artz, 5. Aufl., § 558a Rdnr. 20;… Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 9. Aufl., § 558a BGB Rdnr. 48 ff.;… Flintrop in: Hannemann/Wiegner, MAH Wohnraummietrecht, 2. Aufl., § 35 Rdnr. 115). - AG Wetzlar, 02.12.2008 - 38 C 1882/07
Mietrecht - Verjährungsfrist bei Schönheitsreparaturen
Das Gericht folgt dabei der Auffassung des OLG Frankfurt, dass der Umfang und die Durchführung von Schönheitsreparaturen durch den Vermieter unter der Geltung der frühren obergerichtlichen Rechtsprechung bei der Kalkulation des Mietpreises als mieterhöhender Faktor nicht berücksichtigt wurden, weil die Beklagte durch den entsprechende Klausel ja gerade von ihrer Erhaltungspflicht befreit wurde (vgl. WuM 2008, 82 ff.; zit. n. juris).
