Rechtsprechung
   BayObLG, 21.05.1999 - Verg 1/99 - Trinkwasserstollen   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Verlängerung der Zuschlagsfrist im Vergabeverfahren

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Nachprüfungsverfahren im Vergaberecht

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Vergabeverfahren nach Ablauf der Zuschlagsfrist? (IBR 1999, 396)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Vergabeverstoß: Muß Bieter auf Verdacht rügen? (IBR 1999, 449)

Verfahrensgang

  • VK Südbayern, 18.03.1999 - 120.3-3194.1-03-02/99 Verg 1/99
  • BayObLG, 21.05.1999 - Verg 1/99 - Trinkwasserstollen
  • VK Südbayern, 06.08.1999 - 120.3-3194.1-03-02/99
  • BayObLG, 29.09.1999 - Verg 4/99

Zeitschriftenfundstellen

  • NZBau 2000, 49
  • BB 1999, 1893
  • BauR 1999, 1335 (Ls.)
  • BauR 2000, 148 (Ls.)
  • BauR 2000, 299 (Ls.)
  • IBR 1999, 396
  • IBR 1999, 449
  • NVwZ 1999, 1138
  • NVwZ 2001, 7 (Ls.)
  • WuW 1999, 1037



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Wird zitiert von ... (140)  

  • BayObLG, 20.08.2001 - Verg 9/01  

    Vergabe - Rügeobliegenheit u. a.

    Bewerber oder Bieter sollen Verfahrensverstöße im Vergabeverfahren in einer Weise mitteilen, die der Vergabestelle eine Korrektur im frühestmöglichen Stadium erlaubt (OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227; vgl. auch BayObLGZ 1999, 127/138 f.).

    Hiervon ausgehend ist das Beschwerdegericht auf die Überprüfung derjenigen Rechtsverstöße beschränkt, die der unterlegene Verfahrensbeteiligte an der Entscheidung der Vergabekammer ausdrücklich rügt (BayObLGZ 1999, 127/134 f.; BayObLG VergabeR 2001, 65/70).

    Es mag schon zweifelhaft sein, ob die Antragstellerin hinreichend dargetan hat (vgl. § 107 Abs. 2 Satz 2 GWB), daß ihr durch die unterlassene Dokumentation ein Schaden zu entstehen droht (vgl. OLG Düsseldorf NZBau 2001, 106/111; OLG Düsseldorf Beschluß vom 16.5.2001 Verg 24/01 = IBR 2001, 453; Boesen § 107 Rn. 53 f.), geschweige denn schlüssig belegt hat, daß die behauptete Rechtsverletzung für den Schaden oder die Schadensgefahr kausal ist (BayObLGZ 1999, 127/141).

  • OLG Düsseldorf, 29.12.2001 - Verg 22/01  

    Vergabe - Bindefristverlängerung nach Bindungsablauf im Nachprüfungsverfahren

    Sie hat dargelegt, dass ihr durch die gerügten Vergaberechtsverstöße ein Schaden, m. a. W. eine Verschlechterung der Chancen, den Zuschlag zu erhalten, drohe (vgl. zu dieser Auslegung der Vorschrift des § 107 Abs. 2 S. 2 GWB: OLG Düsseldorf NZBau 2001, 155, 157 m. w. N.; OLG Saarbrücken NZBau 2000, 158, 160; BayObLG NZBau 2000, 49, 52).

    Denn es entspricht einhelliger Rechtsprechung, dass die Bindefrist im Einvernehmen des Bieters mit dem Auftraggeber verlängert werden kann (vgl. OLG Jena NZBau 2001, 39, 40; OLG Dresden BauR 2000, 1591, 1593; BayObLG NZBau 2000, 49, 50 f.).

  • OLG Düsseldorf, 16.09.2003 - Verg 52/03  

    Vergabe - Bieter darf nicht zugleich in Bietergemeinschaft auftreten!

    Zur Darlegung der Antragsbefugnis ist ein Sachvortrag erforderlich, aus dem sich schlüssig und nachvollziehbar ergibt, dass durch die einzelnen gerügten Verstöße gegen die Vergabevorschriften die Aussichten des Antragstellers auf den Zuschlag beeinträchtigt worden sind oder dass die Zuschlagschancen zumindest verschlechtert worden sein können (vgl. nur: Senat, NZBau 2001, 106, 111; BayObLG, WuW 1999, 1037, 1044; NZBau 2000, 481, 485; OLG Frankfurt a.M., NZBau 2001, 101, 104; OLG Koblenz, NZBau 2000, 534, 537; Jaeger, NZBau 2001, 290, 292 f. m.w.N.).
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