Rechtsprechung
   BGH, 05.03.2002 - XI ZR 113/01   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • rws-verlag.de

    Geltendmachung von Einwendungen aus dem Hauptschuldverhältnis durch den Bürgen auf erstes Anfordern nur bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch durch den Gläubiger

  • Prof. Dr. Lorenz

    Bürgschaft auf Erstes Anfordern: Voraussetzungen des Mißbrauchseinwands

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 765
    Rechtsmißbrauch bei Bürgschaft auf erstes Anfordern

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 765

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einwendungen gegenüber der Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft auf erstes Anfordern; Begriff des offensichtlichen Rechtsmißbrauchs

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Gewährleistungsbürgschaft auf erstes Anfordern: Streit, ob die Klausel über einen Sicherheitseinbehalt in einem Bauvertrag wegen Verstoßes gegen § 9 AGBG unwirksam oder individuell ausgehandelt worden ist

  • Jurion(kostenlose Anmeldung erforderlich)

    Bürgschaft - Geltendmachung von Einwendungen - Offensichtlicher Mißbrauch der Gläubigerstellung - Hauptforderung - Sicherungsabrede

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bauvertrag

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Bürgschaft auf erstes Anfordern: Einwendungen aus dem Verhältnis des Gläubigers zum Hauptschuldner sind nur bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch des Gläubigers möglich

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Geltendmachung von Einwendungen aus dem Hauptschuldverhältnis durch den Bürgen auf erstes Anfordern nur bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch durch den Gläubiger

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 765
    Geltendmachung von Einwendungen aus dem Hauptschuldverhältnis durch den Bürgen auf erstes Anfordern nur bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch durch den Gläubiger

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Einwendungen gegen die Insnpruchnahme aus einer Bürgschaft

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bürgschaft a.e.A.: Einwand, die Sicherungsabrede sei unwirksam, im Erstprozess zulässig? (IBR 2002, 248)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Geltendmachung von Einwendungen aus dem Hauptschuldverhältnis durch den Bürgen auf erstes Anfordern nur bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch durch den Gläubiger

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2002, 1493
  • ZIP 2002, 658
  • MDR 2002, 653
  • NZBau 2002, 270
  • WM 2002, 743
  • BB 2002, 801
  • DB 2002, 1654
  • BauR 2002, 1136 (Ls.)
  • ZfBR 2002, 315 (Ls.)
  • ZfBR 2002, 483



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 18.04.2002 - VII ZR 192/01  

    Formularmäßige Verpflichtung zur Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft auf

    Eine schlüssige Darlegung des Sicherungsfalls ist nicht erforderlich (BGH, Urteil vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 141/93, NJW 1994, 380; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1995 - IX ZR 57/95, BauR 1996, 251 = ZfBR 1996, 139; BGH, Urteil vom 2. April 1998 - IX ZR 79/97, BauR 1998, 634 = ZfBR 1998, 237; BGH, Urteil vom 5. März 2002 - XI ZR 113/01, WM 2002, 743).

    Der Bürge kann seiner Inanspruchnahme Einwendungen aus dem Verhältnis des Gläubigers zum Hauptschuldner nur entgegensetzen, wenn der Gläubiger seine formale Rechtsstellung offensichtlich mißbraucht (BGH, Urteil vom 5. März 2002 - XI ZR 113/01, aaO).

  • BGH, 10.09.2002 - XI ZR 305/01  

    Formularmäßige Vereinbarung einer Zahlung auf erstes Anfordern in einem

    Alle Streitfragen tatsächlicher und rechtlicher Art werden, sofern der Gläubiger nicht seine formale Rechtsstellung offensichtlich oder liquide beweisbar mißbraucht, in den Rückforderungsprozeß verlagert (Senat BGHZ 145, 286, 291 m.w.Nachw.: zum Garantievertrag; Senatsurteil vom 5. März 2002 - XI ZR 113/01, WM 2002, 743, 744; BGH, Urteil vom 18. April 2002 - VII ZR 192/01, WM 2002, 1415, 1416 m.w.Nachw.: zur Bürgschaft).
  • OLG Düsseldorf, 02.07.2004 - 23 U 172/03  

    Bausicherheiten - Zurückbehaltungsrecht des Bürgen

    Alle Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht ohne weiteres ergibt, sind nicht im Erstprozess, sondern im Rückforderungsprozess auszutragen (vgl. z.B. BGH NJW 2002, 1493 m. w. Nachw.). .

    Es ist nämlich weder offenkundig noch liquide beweisbar, dass die Vereinbarung zwischen der Klägerin und der Auftragnehmerin über die Stellung der Bürgschaft eine Allgemeine Geschäftsbedingung darstellt (vgl. zu einem ähnlichen Fall BGH NJW 2002, 1493). .

    Aus der Beweislastverteilung für ein "Aushandeln", auf die die Beklagte auch verweist, ergibt sich kein abweichendes Ergebnis, auch wenn es richtig ist, dass den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen die Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen der Ausnahmevorschrift des § 1 Abs. 2 AGBG trifft (so ausdrücklich BGH NJW 2002, 1493, 1494: Dieser Beweislastverteilung kommt im vorliegenden Zusammenhang des Erstprozesses aus einer Bürgschaft auf erstes Anfordern keine Bedeutung zu). .

  • OLG Karlsruhe, 26.11.2003 - 7 U 135/00  

    Bauvertrag - Bürgschaft a.e.A. in AGB des öffentl. Auftraggebers nicht wirksam

    Das so ausgestaltete Ablösungsrecht stellt keinen angemessenen Ausgleich für die mit dem Sicherheitseinbehalt verbundenen besonderen Vorteile der Beklagten dar (ständige Rechtsprechung des BGH, vgl. BGHZ 136, 27 ff. = NJW 1997, 2598, 2599; NJW 2000, 1863; BGHZ 147, 99 ff. = NJW 2001, 1857, 1858 = BGHReport 2001, 401 f.; BGHReport 2002, 273 = NJW 2002, 894 = BauR 2002, 463 f.; BGHReport 2002, 556 = NJW 2002, 1493; BGHReport 2002, 977 = NJW-RR 2002, 1311 = BauR 2002, 1392).

    Der Bürge ist nach der ständigen Rechtssprechung des BGH (BGHZ 147, 99 ff. = NJW 2001, 1857, 1858 = BGHReport 2001, 401 f.; BGHReport 2002, 556 = NJW 2002, 1493) befugt, dem Gläubiger die Unwirksamkeit der Verpflichtung zur Stellung einer Bürgschaft entgegenzuhalten, sodass - selbst wenn er etwas aufgrund der Bürgschaft erlangen könnte - das Erlangte sofort wieder erstatten müsste.

  • OLG Düsseldorf, 24.01.2008 - 5 U 59/07  

    Bauvertrag - Zulässigkeit einer Vorauszahlungsbürgschaft auf erstes Anfordern

    Auf dieser Grundlage darf die Verfügungsbeklagte den Bürgen grundsätzlich in Anspruch nehmen, ohne den Sicherungsfall schlüssig darlegen zu müssen (BGH, Urt. v. 28.10.1993 - IX ZR 141/93, NJW 1994, 380; BGH, Urt. v. 05.03.2002 - XI ZR 113/01, WM 2002, 743).

    Der Bürge kann seiner Inanspruchnahme aus einer solchen Bürgschaft Einwendungen aus dem Verhältnis des Gläubigers zum Hauptschuldner nur entgegensetzen, wenn der Gläubiger seine formale Rechtsstellung offensichtlich missbraucht (BGH, Urt. v. 05.03.2002 - XI ZR 113/01, WM 2002, 743).

  • OLG Köln, 09.01.2004 - 19 U 130/03  

    Bürgschaft - Rechtsmissbräuchliche Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft

    Sollte eine Bürgschaft auf erstes Anfordern vereinbart worden sein, so wäre die Beklagte allerdings gegenüber der Bauherrin grundsätzlich schon auf deren Zahlungsaufforderung hin zur Leistung verpflichtet gewesen (vgl. BGH NJW 2002, 1493).

    - eine evtl. rechtsmissbräuchliche Inanspruchnahme durch die Bauherrin abzuwehren (vgl. OLG Frankfurt, WM 1988, 1480); ein solches unberechtigtes Vorgehen aus der Bürgschaft berechtigt den Bürgen indes nur dann zur Leistungsverweigerung, wenn der Sachverhalt klar auf der Hand liegt und zudem zumindest liquide beweisbar ist (vgl. BGH NJW 2002, 1493), was die Klägerin nicht dargetan hat; .

  • OLG Koblenz, 04.05.2004 - 10 U 710/03  

    Bausicherheiten - Geltendmachung einer zu Unrecht erlangten Bürgschaft a.e.A.?

    Er darf daher ebenfalls im Erstprozess nur beachtet werden, wenn sich seine Berechtigung schon aus dem unstreitigen Sachverhalt sowie dem Urkundeninhalt ohne weiteres ergibt (in Anknüpfung an BGHZ 107, 210, 214 = NJW 1989, 1853; BGHZ 143, 381, 383 = NJW 2000, 1563; BGHZ 147, 99, 102 f. = NJW 2001, 1857; BGHZ 147, 381, 383 = NJW 2001, 1857; BGH NJW 2002, 1493; BGH NJW 2002, 1198).*) .

    Alle Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht ohne weiteres ergibt, sind nicht im Erstprozess, sondern im Rückforderungsprozess auszutragen (BGHZ 143, 381, 383 = NJW 2000, 1563; BGHZ 147, 381, 383 = NJW 2001, 1857; BGH NJW 2002, 1493).

  • OLG Hamm, 27.10.2006 - 12 U 76/06  

    Bausicherheiten - Bürgschaft a.e.A.: Kann Bürge Sicherungsabrede einwenden?

    Hierzu muss auf der Hand liegen oder zumindest liquide beweisbar sein, dass trotz Vorliegens der formellen Voraussetzungen der materielle Bürgschaftsfall nicht eingetreten ist (BGH NJW 1997, 1435, 1437; NJW 2000, 1563, 1564; NJW 2002, 1493).
  • OLG Frankfurt, 18.12.2003 - 21 U 24/03  

    Bauvertrag - Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Bürgschaft a.e.A.

    Ein solches Verhalten begründet den Arglisteinwand ("dolo facit...") aus § 242 BGB (vgl. BGHZ 56, 22, 25; 74, 293, 300)." Wie in BGH NJW 2002, 743 (= MDR 2002, 653 = WM 2002, 743) ausgeführt ist, kann "der aus einer Bürgschaft auf erstes Anfordern Verpflichtete ... seiner Inanspruchnahme aus der Bürgschaft Einwendungen aus dem Verhältnis des Gläubigers zum Hauptschuldner nach ständiger Rechtsprechung nur entgegensetzen, wenn der Gläubiger seine formale Rechtsstellung offensichtlich missbraucht.
  • OLG Brandenburg, 14.06.2007 - 12 U 216/06  

    Bauvertrag - Wann verjähren die Ansprüche aus einer Gewährleistungsbürgschaft?

    Alle Streitfragen, deren Beantwortung sich nicht ohne weiteres ergibt, sind nicht im Erstprozess, sondern im Rückforderungsprozess auszutragen (BGH NJW 2002, 1493; NJW 1984, 380; Palandt-Sprau, BGB, 66. Aufl., Einf. v. § 765 Rn. 14 b). .
  • OLG Frankfurt, 08.02.2007 - 26 U 36/06  

    Insolvenzverfahren; Garantie: Statthaftigkeit des

  • OLG Frankfurt, 16.01.2008 - 23 U 51/07  

    Bauvertrag - AGB: Vorauszahlungsbürschaft auf erstes Anfordern wirksam

  • OLG Frankfurt, 06.06.2008 - 19 U 88/07  

    Bürgschaft: Abgrenzung zwischen einer Bürgschaft auf erstes Anfordern und einer

  • KG, 01.04.2008 - 14 U 211/07  

    Bauvertrag - Rückbürgschaft auf erstes Anfordern in AGB wirksam?

  • OLG Köln, 12.12.2011 - 16 W 35/11  
  • LG Hamburg, 31.05.2006 - 404 O 129/05  

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