Rechtsprechung
   BGH, 05.10.2004 - XI ZR 210/03   

Geldabhebung mit gestohlener EC-Karte

§§ 676h, 276 BGB, Haftung des Bankkunden, wenn er grob fahrlässig einen Mißbrauch der Karte ermöglicht;

§ 286 ZPO, Anscheinsbeweis für grob-fahrlässige Ermöglichung des Mißbrauchs, wenn ein Dritter die Karte mit der dem Kunden mitgeteilten Geheimzahl nutzt, zur Frage der Sicherheit des von der Bank eingesetzten Verschlüsselungssystems

Volltextveröffentlichungen (17)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JurPC

    BGB §§ 276 E, 676 f, 676 h
    Anscheinsbeweis bei Verwendung von ec-Karte mit PIN

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    EC-Karten-Diebstahl, Ausspähen der persönlichen Geheimzahl (PIN), AGB

  • Jurion

    Haftung der Klägerin für die durch die missbräuchliche Verwendung ihrer ec-Karte entstandenen Schäden bei grob fahrlässiger Verletzung der Sorgfaltspflichten und Mitwirkungspflichten; Vermerken der persönlichen Geheimzahl auf der ec-Karte oder ihre Verwahrung zusammen mit dieser als grobe Fahrlässigkeit des Karteninhabers; Anwendbarkeit der Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins; Möglichkeit des Ausspähens der PIN einer ec-Karte als Schadensursache; Beweislastumkehr bei Anscheinsbeweis

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Diebstahl EC-Karte und Bargeldabhebung mit PIN - Haftung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beweis des ersten Anscheins für Verwahrung der PIN mit ec-Karte bei Bargeldabhebung zeitnah nach Diebstahl der Karte

  • zvi-online.de

    BGB §§ 276, 676f, 676h; ec-Bedingungen-Spk (1999)
    Beweis des ersten Anscheins für Verwahrung der PIN mit ec-Karte bei Bargeldabhebung zeitnah nach Diebstahl der Karte

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Bankrecht: PIN-gestützter EC-Karten-Missbrauch

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 276, 676f, 676h
    Geldabhebungen am Geldausgabeautomaten durch den Dieb einer ec-Karte: Grob fahrlässiges Verhalten des Karteninhabers im Zusammenhang mit der Geheimhaltung seiner persönlichen Geheimzahl?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Beweislast bei ec-Karten Missbrauch

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zum Anscheinsbeweis für grob fahrlässigiges Verhalten des Karteninhabers bei Geldabhebungen mit gestohlener ec-Karte

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof zum Anscheinsbeweis für grob fahrlässiges Verhalten des Karteninhabers bei Geldabhebungen mit gestohlener ec-Karte

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Anscheinsbeweis gegen den Inhaber einer ec-Karte bei Diebstahl

  • nomos.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Anscheinsbeweis beim ec-Kartenmissbrauch

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Problemloses Abheben nach Verlust der EC-Karte indiziert Pflichtverletzung des Kontoinhabers

  • ra-heinicke.de (Kurzinformation)

    Haftung für Geldabhebungen bei gestohlener EC-Karte

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 676 f, 676h; ec-Bedingungen-Spk (1999)
    Beweis des ersten Anscheins für Verwahrung der PIN mit ec-Karte bei Bargeldabhebung zeitnah nach Diebstahl der Karte

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 6 (Leitsatz)

    Diebstahl und Missbrauch einer EC-Karte

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Anscheinsbeweis für grob fahrlässiges Verhalten des Karteninhabers bei Geldabhebungen mit gestohlener ec-Karte

  • beck.de (Leitsatz)

    Anscheinsbeweis für grob fahrlässiges Verhalten des ec-Karteninhabers

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Beweislast bei gestohlener EC-Karte + PIN

  • dr-schulte.de (Kurzinformation)

    Diebstahl und Missbrauch von ec-Karten

  • 123recht.net (Pressebericht, 5.10.2004)

    Bankkunden bleiben nach Kartendiebstahl weiter auf Schaden sitzen // Verbraucherzentrale führt nun Musterprozesse

Besprechungen u.ä. (3)

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    EC-Karten-Diebstahl, Ausspähen der persönlichen Geheimzahl (PIN), AGB

  • nomos.de PDF, S. 20 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die "Sammelklage" der Verbraucherzentrale NRW wegen EG-Kartenmißbrauchs

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 676h, 276, 676f
    Beweis des ersten Anscheins für Verwahrung der PIN mit ec-Karte bei Bargeldabhebung zeitnah nach Diebstahl der Karte

Sonstiges (5)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkungen zur Entscheidung des BGH vom 5.10.2004, XI ZR 210/03 (Verantwortlichkeit bei missbräuchlicher Verwendung der ec-Karte unter Eingabe der richtigen persönlichen Geheimzahl)" von RA Hartmut Strube und RA Dr. Stefan Werner, original erschienen in: BKR 2004, 493 - 504.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Haftungsrisiken und Beweislast bei ec-Karten" von Prof. Dr. Gerald Spindler, original erschienen in: BB 2004, 2766 - 2769.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 5.10.2004, XI ZR 210/03 (EC-Karten-Diebstahl, Ausspähen der persönlichen Geheimzahl (PIN), AGB)" von Dr. Tilman Hoppe, LL.M., original erschienen in: VuR 2005, 71 - 77.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Girovertrag - Anscheinsbeweis bei Missbrauch von EC-Karten" von Prof. Dr. Michael Timme, original erschienen in: MDR 2005, 304 - 306.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Schadensverteilung bei Missbrauch der ec-Karte - Zugleich Besprechung des Urteils des BGH vom 5. Oktober 2004 = WM 2004, 2309 -" von Dr. Christian Hofmann, original erschienen in: WM 2005, 441 - 450.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 160, 308
  • NJW 2004, 3623
  • ZIP 2004, 2226
  • MDR 2005, 159
  • VersR 2005, 272
  • WM 2004, 2309
  • MMR 2004, 812
  • BB 2004, 2484
  • DB 2004, 2577
  • K&R 2004, 586



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (89)  

  • BGH, 26.01.2016 - XI ZR 91/14  

    Zu Beweisgrundsätzen bei streitigen Zahlungsaufträgen im Online-Banking

    Die Grundsätze des Anscheinsbeweises begründen hingegen weder eine zwingende Beweisregel noch eine Beweisvermutung und auch keine Beweislastumkehr zulasten einer Partei (st. Rspr. BGH, z.B. Urteile vom 5. Februar 1987 - I ZR 210/84, BGHZ 100, 31, 34 und vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 319).

    a) Die Frage, ob im Einzelfall die Grundsätze eines Anscheinsbeweises anzuwenden sind, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGH, Urteile vom 5. Februar 1987 - I ZR 210/84, BGHZ 100, 31, 33, vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790, vom 6. März 1991 - IV ZR 82/90, VersR 1991, 460, vom 23. Januar 1997 - I ZR 29/94, WM 1997, 1493, 1496 und vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 313).

    Dieser Sachverhalt, der grundsätzlich von der beweisbelasteten Partei darzulegen und zu beweisen ist (BGH, Urteil vom 14. September 2005 - VIII ZR 369/04, NJW 2006, 300 Rn. 11), muss einer Typik entsprechen, also nach der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache oder auf einen bestimmten Ablauf als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolges hinweisen (BGH, Urteile vom 27. Mai 1957 - II ZR 132/56, BGHZ 24, 308, 312, vom 5. Februar 1987 - I ZR 210/84, BGHZ 100, 31, 33, vom 6. März 1991 - IV ZR 82/90, VersR 1991, 460, 461, vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 313 und vom 14. September 2005 - VIII ZR 369/04, NJW 2006, 300 Rn. 9 f.).

    Zwar ist der Anscheinsbeweis zum Nachweis grober Fahrlässigkeit grundsätzlich zulässig, wenn damit lediglich die Annahme eines bestimmten tatsächlichen Verhaltens gestützt werden soll und dieses erst in einem weiteren Schritt rechtlich als grob fahrlässig bewertet wird (vgl. Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 319).

    Die Vielzahl von Authentifizierungsverfahren, die sich zum Teil erheblich im Sicherungskonzept und in dessen Ausgestaltung unterscheiden (vgl. Hoeren/Kairies, ZBB 2015, 35; Maihold in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 55 Rn. 7 ff.), können jeweils auf unterschiedliche Weise angegriffen werden, wozu wiederum verschiedene Pflichtverletzungen des Zahlungsdienstnutzers beitragen können, sodass - anders als bei Nutzung von Zahlungskarten an Geldautomaten (Senatsurteile vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 317 f. und vom 29. November 2011 - XI ZR 370/10, WM 2012, 164 Rn. 16; Senatsbeschluss vom 6. Juli 2010 - XI ZR 224/09, WM 2010, 924 Rn. 10) - ein Missbrauch des Online-Bankings nicht auf ein bestimmtes Verhalten des Zahlungsdienstnutzers hinweist, das sodann als grob fahrlässig eingeordnet werden könnte.

    Dabei kann nach den Grundsätzen der sekundären Darlegungslast der Zahlungsdienstleister - hier die Klägerin - im Rahmen des Zumutbaren (Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 320) gehalten sein, das verwendete Sicherheitssystem und eventuell bestehende weitere Sicherheitsvorkehrungen darzustellen, soweit dies nicht bereits im Rahmen der Begründung des Anscheinsbeweises geschehen ist.

    Dadurch soll der Zahler in die Lage versetzt werden, Beweis für von ihm vermutete konkrete Sicherheitsmängel antreten zu können (vgl. BGH, Urteile vom 15. Mai 2003 - III ZR 7/02, juris Rn. 15 und vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 320).

    Der Zahlungsdienstleister wird weiter auf Grundlage des Girovertrags in seinem Besitz befindliche technische Aufzeichnungen, die die streitigen sowie im selben Zeitraum ausgeführte Zahlungsvorgänge betreffen oder hierüber Aufschluss geben können, bis zur Klärung der Angelegenheit aufzuheben und sie dem Zahler gegebenenfalls zugänglich zu machen haben (Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 320 mwN).

  • BGH, 11.05.2011 - VIII ZR 289/09  

    Zur vertraglichen Haftung des Kontoinhabers bei unbefugter Nutzung seines

    Die in § 2 Ziffer 9 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay vorgesehene Haftungsregelung kann daher allenfalls - ähnlich wie dies bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Herausgeber von EC-Karten der Fall ist (vgl. hierzu etwa BGH, Urteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 312) - eine Einstandspflicht des Kontoinhabers gegenüber dem Plattformbetreiber für diesem entstandene Schäden begründen.
  • BGH, 29.11.2011 - XI ZR 370/10  

    Zur Haftung bei missbräuchlicher Abhebung von Bargeld an Geldautomaten

    Bei missbräuchlicher Abhebung an einem Geldautomaten unter Eingabe der richtigen persönlichen Geheimzahl (PIN) spricht der Beweis des ersten Anscheins nur dann dafür, dass der Karteninhaber pflichtwidrig die PIN auf der Karte notiert oder gemeinsam mit dieser verwahrt hat, wenn bei der Abhebung die Originalkarte eingesetzt worden ist (Bestätigung des Senatsurteils vom 5. Oktober 2004, XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 314 f.).

    Das Berufungsgericht, das seiner Entscheidung zutreffend die vor dem 31. Oktober 2009 geltende Rechtslage zugrunde gelegt hat (Art. 229 § 22 Abs. 1 Satz 2 EGBGB), verkennt die Voraussetzungen, die nach der Senatsrechtsprechung bei missbräuchlicher Verwendung einer ec-Karte (Urteile vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 312 ff. und vom 14. November 2006 - XI ZR 294/05, BGHZ 170, 18 Rn. 31; vgl. auch BVerfG, WM 2010, 208, 209) oder einer Kreditkarte (Beschluss vom 6. Juli 2010 - XI ZR 224/09, WM 2011, 924 Rn. 10 ff.) an Geldautomaten erfüllt sein müssen, bevor die Grundsätze eines Beweises des ersten Anscheins zulasten des Karteninhabers Anwendung finden.

    a) Zwar spricht in Fällen, in denen an Geldausgabeautomaten unter Verwendung der zutreffenden Geheimzahl Geld abgehoben wurde, der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass entweder der Karteninhaber die Abhebungen selbst vorgenommen hat oder - was hier nach nicht angegriffener Feststellung des Berufungsgerichts allein in Betracht kommt - dass ein Dritter nach der Entwendung der Karte von der Geheimnummer nur wegen ihrer Verwahrung gemeinsam mit der Karte Kenntnis erlangen konnte (Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 314 ff.; Senatsbeschluss vom 6. Juli 2010 - XI ZR 224/09, WM 2011, 924 Rn. 10).

    Dies setzt jedoch voraus, dass bei der missbräuchlichen Abhebung die Originalkarte eingesetzt worden ist (Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 309, 312; Baumbach/Hefermehl/Casper, Wechselgesetz, Scheckgesetz, Recht der kartengestützten Zahlungen, 23. Aufl., 2008, Kartenzahlungen Rn. 37; Maihold in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 54 Rn. 119; Nobbe in Ellenberger/Findeisen/Nobbe, Kommentar zum Zahlungsverkehrsrecht, 2010, § 675w BGB Rn. 30 f.; Werner in BuB, Stand 01.05 Rn. 6/1465a).

    Denn die Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins verlangen einen typischen Geschehensablauf, d.h. es muss ein Sachverhalt feststehen, der nach der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache oder auf einen bestimmten Ablauf als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolges hinweist (Senatsurteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 313 mwN).

    Das Berufungsgericht wird unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 312 ff. sowie Beschluss vom 6. Juli 2010 - XI ZR 224/09, WM 2011, 924 Rn. 10 ff.) und nach gegebenenfalls ergänzendem Vortrag der Parteien Feststellungen zur Verwendung der Originalkarte bei den missbräuchlichen Abhebungen zu treffen haben.

  • BGH, 14.11.2006 - XI ZR 294/05  

    BGH bejaht Aktivlegitimation einer Verbraucher-zentrale aus abgetretenem Recht

    Auch nach der Entscheidung des Senats zur Beweislastverteilung beim Missbrauch entwendeter ec-Karten (BGHZ 160, 308, 314 ff.), an der festgehalten wird, verbleibt in tatsächlicher Hinsicht die Frage, ob das von der Beklagten verwendete Verschlüsselungssystem ein ausreichendes Sicherheitsniveau für die Anwendung des Anscheinsbeweises bietet.

    Dem steht nicht entgegen, dass der Verbraucher die Informationen des Verbands auch ohne Anspruchsabtretung in Anspruch nehmen könnte, und sein Vortrag auch im Individualprozess dadurch erleichtert würde, dass die Bank aufgrund ihrer sekundären Darlegungslast zunächst zu ihren Sicherungsvorkehrungen substantiiert vorzutragen hat (vgl. Senat BGHZ 160, 308, 320).

  • BGH, 07.10.2009 - I ZR 109/06  

    Partnerprogramm

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann es Sache der nicht primär darlegungs- und beweispflichtigen Partei sein, sich zu den Behauptungen der beweispflichtigen Partei konkret zu äußern, wenn diese keine näheren Kenntnisse der maßgebenden Tatsachen besitzt, ihr Prozessgegner aber die wesentlichen Umstände kennt und es ihm zumutbar ist, dazu nähere Angaben zu machen (vgl. BGHZ 160, 308, 320 m.w.N.).
  • BGH, 24.06.2008 - VI ZR 234/07  

    Unfallschadensregulierung - Werkstatttarif, Opel-Rent-Tarif, Normaltarif oder

    Die grundsätzlich dem Tatrichter obliegende Beweiswürdigung kann vom Revisionsgericht lediglich daraufhin überprüft werden, ob sich der Tatrichter entsprechend dem Gebot des § 286 ZPO mit dem Streitstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstößt (st. Rspr., vgl. Senatsurteile vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362, 364; vom 14. Oktober 2003 - VI ZR 425/02 - BGHReport 2004, 185, 186; BGH, Urteile vom 11. Februar 1987 - IVb ZR 23/86 - NJW 1987, 1557, 1558; vom 9. Juli 1999 - V ZR 12/98 - WM 1999, 1889, 1890; vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03 - VersR 2005, 272, 273).
  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03  

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen

    Die Frage, ob ein Anscheinsbeweis eingreift, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGHZ 100, 31, 33; BGH, Urteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, NJW 2004, 3623 = WM 2004, 2309, zur Veröffentlichung in BGHZ 160, 308 bestimmt, unter II 2 b aa).

    Die Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins sind jedenfalls nur bei typischen Geschehensabläufen anwendbar, das heißt in Fällen, in denen ein Sachverhalt feststeht, der nach der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache oder auf einen bestimmten Ablauf als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolges hinweist (st.Rspr.; BGH, Urteil vom 5. Oktober 2004, aaO, m.w.Nachw.).

  • BVerfG, 08.12.2009 - 1 BvR 2733/06  

    Prozesskostenhilfe für Klage gegen Bank auf Rückgängigmachung von

    Das Amtsgericht berief sich zur Begründung seiner rechtlichen Bewertung auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03 -, BGHZ 160, 308).

    Im Einklang mit fachprozessualen Grundsätzen und der fachgerichtlichen Rechtsprechung steht auch, dass die - insoweit beweisbelastete - Bank sich zum Nachweis eines derartigen Verhaltens in bestimmten Fällen auf die Grundsätze des Anscheinsbeweises berufen kann (vgl. BGHZ 160, 308 [312]; OLG Frankfurt a. M., Urteil vom 30. März 2006 - 16 U 70/05 -, NJW-RR 2007, S. 198; Casper, in: MünchKomm BGB, 5. Aufl., § 676h Rn. 34).

    Soweit demnach von einer missbräuchlichen Kartenverwendung auszugehen ist, spricht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein Beweis ersten Anscheins dafür, dass der Karteninhaber seine Pflicht zur Geheimhaltung der Geheimzahl grob fahrlässig verletzt hat, indem er diese auf der EC-Karte vermerkt oder mit ihr verwahrt habe (BGHZ 160, 308 [312 ff.]).

    Der Karteninhaber kann auch dieser Vermutung durch die Darlegung eines atypischen Verlaufs die Grundlage entziehen, etwa dadurch, dass ihm die EC-Karte in einem näheren zeitlichen Zusammenhang mit einem - dann naheliegend durch einen Dritten ausgespähten - eigenen Gebrauch der PIN entwendet worden sei (BGHZ 160, 308 [317 f.]).

    Ein Anschein für ein vorwerfbares Verhalten der Beschwerdeführerin liegt nach dem Maßstab der herangezogenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 160, 308) gleichfalls nicht vor.

  • AG Frankfurt/Main, 26.05.2009 - 30 C 2223/08  

    EC-Karten-Missbrauch: Haftungsverteilung bei Geldautomaten- und Barabhebung nach

    Da die Beklagte nicht bewiesen hat, dass die hier in Rede stehenden Geldabhebungen von dem Kläger selbst oder mit seinem Einverständnis durch einen Dritten vorgenommen worden sind, steht ihr gegenüber dem Kläger daher kein Aufwendungsersatzanspruch zu, mit dem sie das Girokonto des Klägers belasten durfte (vgl. BGH, Urteil vom 5.10.2004 - XI ZR 210/03).

    Die Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen einer Verletzung von Sorgfalts- und Mitwirkungspflichten des Karteninhabers trägt das Kreditinstitut (vgl. BGH, WM 2004, 2309; BGH, WM 2000, 2421).

    Dabei bedeutet Typizität nicht, dass die Ursächlichkeit einer bestimmten Tatsache für einen bestimmten Erfolg bei allen Sachverhalten dieser Fallgruppe notwendig immer vorhanden ist; sie muss aber so häufig gegeben sein, dass die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Fall vor sich zu haben, sehr groß ist (BGH, WM 2004, 2309).

    Die auch insoweit darlegungs- und beweispflichtige Beklagte (vgl. BGH, WM 2004, 2309; BGH, WM 2000, 2421) hat noch nicht einmal vorgetragen, geschweige denn bewiesen, durch welche Handlung oder welches Unterlassen der Kläger seine Pflicht zur Geheimhaltung der PIN verletzt haben sollte.

    Der BGH, auf den sich die Beklagte bezüglich des Anscheinsbeweises bezieht, hat in seiner Entscheidung vom 05.10.04 (Az. XI ZR 210/03) zwar ausgeführt, dass grundsätzlich der Beweis des ersten Anscheins dafür spreche, dass ein Karteninhaber die PIN auf der ec-Karte notiert oder gemeinsam mit dieser verwahrt habe, wenn zeitnah nach dem Diebstahl einer ec-Karte unter Verwendung dieser Karte und Eingabe der richtigen PIN an Geldausgabeautomaten Bargeld abgehoben werde, sofern andere Ursachen für den Missbrauch nach der Lebenserfahrung außer Betracht blieben.

    Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 05.10.2004 (Az. XI ZR 210/03) ausdrücklich ausgeführt, dass sich zugunsten des Karteninhabers auswirken könne, dass derjenige, der die Gegenpartei schuldhaft in der Möglichkeit beschneide, den Anscheinsbeweis zu erschüttern oder zu widerlegen, sich nicht auf die Grundsätze des Anscheinsbeweises berufen könne.Nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. Urteil vom 17.06.1997, Az. X ZR 119/94) wird der Begriff der Beweisvereitelung allgemein in Fällen verwendet, in denen jemand seinem beweispflichtigen Gegner die Beweisführung schuldhaft erschwert oder unmöglich macht.

    Es ist jedenfalls - auch mangels entsprechenden Vortrags der Beklagten - nicht ersichtlich, welchen unzumutbaren Aufwand es für sie bedeutet hätte, die auf Veranlassung des Klägers eingezogene Debitkarte nicht zu vernichten.Ebenso wenig ist ersichtlich, weshalb es für sie unzumutbar gewesen sein sollte, die Videoaufzeichnung aufzuheben und dem Kläger zur Verfügung zu stellen, zumal sie nach eigenem Vortrag die Videoaufzeichnung nicht überspielt hätte, wenn es zu einem Überfall, also zu einem eigenem Schaden gekommen wäre.Die Beklagte kann sich daher im vorliegenden Fall nicht auf die Grundsätze des Anscheinsbeweises berufen, wonach grundsätzlich der Beweis des ersten Anscheins dafür spreche, dass der Karteninhaber die PIN auf der ec-Karte notiert oder gemeinsam mit dieser verwahrt habe, da sie den Kläger schuldhaft in der Möglichkeit beschnitten hat, den Anscheinsbeweis zu erschüttern oder zu widerlegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.10.2004, Az. XI ZR 210/03).Greift aber im vorliegenden Fall kein Anscheinsbeweis für eine Pflichtverletzung des Klägers, steht für das Gericht aber auch fest, dass dem Kläger nicht der Vorwurf der grob fahrlässigen Verletzung seiner vertraglichen Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Verwahrung der Debitkarte und der Geheimnummer gemäß den Besonderen Bedingungen zum ....bank Karten-Banking und Bargeld-Service gemacht werden kann.

  • OLG Karlsruhe, 06.05.2008 - 17 U 170/07  

    Missbrauch einer EC-Karte: Anscheinsbeweis und dessen Entkräftung

    b) Sollte ein Dritter die EC-Karte - zumindest zeitweise - entwendet haben und der Kläger ihm die Abhebungen insofern ermöglicht haben, als er seine persönliche Geheimzahl auf der EC-Karte notiert oder mit ihr gemeinsam verwahrt hatte, wäre sein Verhalten nach ständiger Rechtsprechung grob fahrlässig (vgl. nur BGH NJW 2001, 286; NJW 2004, 3623) und der Beklagten stünde ein Schadensersatzanspruch aus Vertragsverletzung zu, den sie in das Kontokorrent einstellen und mit dem sie das Girokonto belasten durfte (vgl. BGH NJW 1982, 2193; BGH NJW 2004, 3623).

    Nach ständiger Rechtsprechung des BGH sind die Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins nur bei typischen Geschehensabläufen anwendbar, das heißt in Fällen, in denen ein bestimmter Sachverhalt feststeht, der nach der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache oder auf einen bestimmten Ablauf als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolgs hinweist (BGH NJW 2001, 1140, 1141; NJW 2004, 3623 m.w.N.).

    Sie muss aber so häufig gegeben sein, dass die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Fall vor sich zu haben, sehr groß ist (BGH NJW 2004, 3623).

    In diesem Fall spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass entweder der Kartenbesitzer als rechtmäßiger Kontoinhaber die Abhebung selbst vorgenommen hat (Variante a) oder ein Dritter nach der Entwendung der EC-Karte von der Geheimnummer nur wegen ihrer Verwahrung gemeinsam mit der EC-Karte Kenntnis erlangen konnte (Variante b; vgl. zum Anscheinsbeweis BGH NJW 2004, 3623, 3624, nochmals bestätigend BGH NJW 2007, 593 ff.).

    Für diesen Anscheinsbeweis hatten sich bereits unter der bis 1997 verwendeten 56-BIT-Verschlüsselung die Mehrzahl der Instanzgerichte und die überwiegende Auffassung in der Literatur ausgesprochen (Nachweise bei BGH NJW 2004, 3623 ff.).

    Der Bundesgerichtshof hat den Anscheinsbeweis vielmehr weiter gefasst, als er den Fall der berechtigten Kartenbenutzung mit einschließt und deshalb zunächst nur an die Nutzung eines Geldautomaten unter Verwendung der zutreffenden Geheimzahl abstellt, um dann zwischen den Fällen der berechtigten Benutzung und der Entwendung der EC-Karte zu differenzieren (BGH NJW 2004, 3623, 3624).

    Der Anscheinsbeweis kann auch erschüttert werden, wenn unstreitig oder vom Inanspruchgenommenen bewiesen ist, dass ein schädigendes Ereignis durch zwei verschiedene Ursachen mit jeweils typischen Geschehensabläufen herbeigeführt worden sein kann und jede für sich allein den Schaden verursacht haben kann (BGH NJW 2004, 3623, 3624).

  • BGH, 08.07.2008 - VI ZR 274/07  

    Haftpflichtprozess - Keine Harmlosigkeitsgrenze bei Frontalkollision

  • OLG Düsseldorf, 28.10.2005 - 16 U 160/04  

    Zur Aktivlegitimation eines Verbraucherverbandes für Sammelklage gegen

  • BGH, 19.04.2005 - VI ZR 175/04  

    Unfallschadensregulierung - Unfallbedingtheit von Folgeschäden

  • BGH, 03.06.2008 - VI ZR 235/07  

    Haftpflichtprozess - Ohne medizinisches Gutachten geht es nicht

  • OLG Frankfurt, 30.01.2008 - 23 U 38/05  

    Abhebung von Bargeld mit gestohlener EC-Karte: Widerlegung des Anscheinsbeweises

  • LG Frankfurt/Main, 26.09.2005 - 25 O 614/03  
  • OLG Dresden, 06.02.2014 - 8 U 1218/13  

    Haftung der Bank für missbräuchliche EC-Kartenverfügungen

  • BGH, 05.04.2006 - VIII ZR 283/05  

    Zahnverlust bei Restaurantbesuch

  • OLG Frankfurt, 17.06.2009 - 23 U 22/06  

    Missbrauch von Kreditkarten bei Bargeldabhebung an Geldautomaten: Anscheinsbeweis

  • BGH, 15.07.2014 - XI ZR 418/13  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtverletzung bei

  • BGH, 14.09.2005 - VIII ZR 369/04  

    Beweisrecht - Beweislast für erfolgte Zahlung

  • BGH, 17.03.2015 - VI ZR 11/14  

    Schadensersatzprozess wegen des Erwerbs von Aktien einer nicht börsennotierten

  • AG Hamburg, 28.09.2010 - 4 C 178/10  

    PIN-Nummer, richtige Eingabe durch unbekannten Dritten - Aufbewahrung PIN bei

  • BGH, 14.07.2015 - VI ZR 463/14  

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Deliktshaftung verantwortlicher Personen

  • VerfGH Berlin, 22.11.2005 - VerfGH 206/03  

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör aus Art 15 Abs 1 Verf BE durch

  • BSG, 22.04.2008 - B 5a/4 R 79/06 R  

    Rücküberweisung von für die Zeit nach dem Tod des Berechtigten auf dessen Konto

  • BGH, 06.07.2010 - 4 StR 555/09  

    Skimming kein Ausspähen von Daten; gewerbs- und bandenmäßige Fälschung von

  • AG Frankfurt/Main, 16.01.2007 - 30 C 1774/06  

    Missbrauch einer entwendeten ec-Karte im Ausland: Anscheinsbeweis für

  • BGH, 22.11.2007 - III ZR 280/06  

    Pflichten eines Entwässerungsverbandes bei absehbarem längerfristigen Ausfall von

  • BGH, 16.04.2013 - VI ZR 44/12  

    Arzthaftungsprozess wegen Querschnittlähmung nach Bandscheibenoperation: Grenzen

  • BGH, 11.11.2014 - VI ZR 76/13  

    Arzthaftungsprozess: Anforderungen an die tatrichterliche Auseinandersetzung mit

  • BGH, 09.06.2009 - VI ZR 261/08  

    Anforderungen an die Beweiswürdigung im Arzthaftungsprozess; Begriff des groben

  • BGH, 06.07.2010 - XI ZR 224/09  

    Kreditkartenmissbrauch: Sachverständige Begutachtung des Sicherheitssystems zur

  • LG Berlin, 19.07.2007 - 21 O 394/06  

    Anscheinsbeweis für sorgfaltswidrige Aufbewahrung von ec-Karte und PIN bei

  • LG Berlin, 22.06.2010 - 10 O 10/09  

    Missbräuchliche Verwendung von EC-Karten, Grobe Fahrlässigkeit, Anscheinsbeweis

  • BGH, 18.03.2010 - 4 StR 555/09  

    Auslesen von Magnetstreifen II

  • OLG Köln, 25.02.2005 - 6 U 139/04  

    Verkehrsunfall-Prozess - Anscheinsbeweis bei Bargeldverlust begrenzt

  • AG Wiesloch, 20.06.2008 - 4 C 57/08  

    Bank muss Phishing-Opfern Geld erstatten

  • OLG Celle, 10.06.2009 - 3 U 2/09  

    Ausgleichsanspruch eines Kreditkartenunternehmens für Belastungsbuchungen:

  • LG Nürnberg-Fürth, 21.12.2015 - 8 S 4857/15  

    Parkplatz, Stillstand, Endurteil, Mithaftung, Rechtsverfolgungskosten,

  • LG Duisburg, 13.01.2006 - 7 S 176/05  
  • LG Bonn, 23.08.2005 - 3 O 126/05  

    Landgericht Bonn: Bank haftet für ec-Karten-Missbrauch am Kassenschalter

  • SG Düsseldorf, 14.09.2006 - S 26 R 411/05  

    Rentenversicherung

  • BGH, 17.03.2015 - VI ZR 12/14  

    Schadensersatz bzgl. Erwerbs von Aktien einer nicht börsennotierten Schweizer AG

  • OLG Brandenburg, 09.07.2009 - 12 U 75/08  

    Anforderungen auf die Risikoaufklärung vor einer Spinalanästhesie

  • BGH, 14.01.2014 - VI ZR 340/13  

    Arzthaftungsprozess: Anforderungen an den Nachweis eines Ursachenzusammenhangs

  • OLG Brandenburg, 24.03.2011 - 12 U 75/08  

    Umfang der ärztlichen Aufklärung bei einer Spinalanästhesie

  • BGH, 15.09.2015 - VI ZR 480/14  

    Schadensersatzbegehren im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien einer nicht

  • AG Berlin-Mitte, 25.11.2009 - 21 C 442/08  
  • BGH, 28.07.2015 - VI ZR 465/14  

    Schadensersatzbegehren im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien einer nicht

  • AG München, 16.02.2009 - 242 C 28708/08  

    Rückzahlungsanspruch bzgl. der durch ein Kreditkartenunternehmen vorgenommenen

  • SG Ulm, 26.03.2009 - S 10 U 4096/07  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallbegriff - innere Ursache -

  • BGH, 14.07.2015 - VI ZR 464/14  

    Haftung von Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern auf Schadenersatz wegen

  • BGH, 14.07.2015 - VI ZR 462/14  

    Haftungsbegründende Aufklärungpflichten im Aktienhandel; Haftungsmaßstab und

  • BGH, 28.07.2015 - VI ZR 474/14  

    Haftung von Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern auf Schadenersatz wegen

  • OLG Hamm, 26.07.2011 - 19 U 186/10  

    Eintrittspflicht des Tankkunden bei behauptetem Missbrauch einer Tankkarte

  • BGH, 15.09.2015 - VI ZR 485/14  

    Schadensersatzbegehren im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien einer nicht

  • LG Nürnberg-Fürth, 09.04.2008 - 8 S 7413/07  

    Lebensversicherungsvertrag: Umkehr der Beweislast für eine Vertragskündigung

  • OLG Celle, 05.12.2012 - 7 U 59/12  

    Verpflichtung des Bauunternehmers zum Erkundigen über die Lage unterirdisch

  • LG Nürnberg-Fürth, 13.08.2015 - 8 O 9261/14  

    Anscheinsbeweis, Zulassungsbescheinigung, SGB X, Fahrzeug, Schadensersatz, Honda,

  • LG Arnsberg, 08.10.2010 - 4 O 502/07  

    Schadensersatzanspruch i.R.e. Tankkreditvertrags auf Grund pflichtwidrigen

  • LG Bonn, 17.03.2005 - 3 O 657/03  
  • OLG Frankfurt, 29.11.2006 - 23 U 358/05  

    Voraussetzungen und Grenzen vorvertraglicher Aufklärungspflichten der einen

  • KG, 29.11.2010 - 26 U 159/09  

    Haftungsverteilung bei Schäden eines Bankkunden durch sog. Phishing

  • SG Leipzig, 09.05.2006 - S 3 R 1231/05  

    Entreicherungseinwand bei nach dem Tod des Berechtigten überwiesener Rente

  • OLG Brandenburg, 07.03.2007 - 13 U 69/06  

    Missbräuchliche Nutzung einer Kreditkarte unter Verwendung der persönlichen

  • BGH, 29.09.2005 - IX ZR 68/03  

    Haftung des Rechtsberaters; Anscheinsbeweis für beratungsgerechtes Verhalten des

  • LAG Sachsen-Anhalt, 06.12.2005 - 8 Sa 311/05  

    Haftung des AN; grobe Fahrlässigkeit

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 25.10.2006 - L 8 R 139/05  

    Rentenversicherung

  • OLG Frankfurt, 08.12.2014 - 23 U 291/13  

    Kreditkartenmissbrauch an Geldautomaten - Widerlegung des Anscheinsbeweises für

  • OLG Brandenburg, 30.04.2015 - 12 U 165/13  

    Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei einer Operation am Ellbogen

  • OLG Brandenburg, 26.11.2015 - 12 U 182/14  

    Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei einer Operation zur

  • OLG Köln, 04.10.2011 - 5 U 40/11  

    Abweisung der Klage nach dem ProdHaftG , da der Nachweis, dass Mängel eines

  • OLG Düsseldorf, 25.11.2011 - 23 U 42/11  

    Haftungsausfüllende Kausalität im Rahmen der Geltendmachung von

  • AG München, 28.09.2011 - 233 C 3757/11  

    Die gestohlene EC-Karte...

  • LG Düsseldorf, 13.11.2009 - 8 O 287/07  
  • OLG Brandenburg, 20.05.2010 - 12 U 196/09  

    Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht

  • AG Ansbach, 13.07.2015 - 1 C 1724/13  

    Fahrradfahrer, Endurteil, Verletzung der Vorfahrt, Fahrzeug, Vorfahrt, Feldweg,

  • LG Aschaffenburg, 22.10.2015 - 1 HKO 24/15  

    Skontigewährung für Apotheker

  • VG Münster, 24.04.2007 - 1 K 464/06  

    Anspruch auf Schadensersatz für den Ersatz verloren gegangener Bücher einer

  • AG Köln, 22.12.2014 - 142 C 141/13  

    Beweislastverteilung bei Erstattungsansprüchen des Kunden und

  • LG Düsseldorf, 10.02.2011 - 21 S 81/10  

    Der Inhaber einer gestohlenen EC-Karte hat bei unbefugter Geldabhebung mittels

  • LG Essen, 04.12.2014 - 6 O 339/14  

    Wiedergutschreiben eines Betrages auf dem Girokonto eines Kunden wegen

  • KG, 16.07.2010 - 5 U 145/08  

    Nachweis unzulässiger Telefonwerbung

  • AG Düsseldorf, 26.01.2005 - 37 C 18086/00  
  • AG Regensburg, 02.09.2005 - 9 C 731/05  
  • KG, 16.07.2010 - 9 U 201/09  

    Schutz vor Gefahr durch Straßenbäume: Verkehrssicherungspflicht?

  • LG Würzburg, 29.09.2011 - 53 S 1573/11  

    Bankenhaftung bei Kreditkartenmissbrauch: Grob fahrlässige Pflichtverletzung des

  • LG Kaiserslautern, 26.11.2004 - 2 O 394/04  

    Zur Frage des Anscheinsbeweises bei einer behaupteten missbräuchlichen Verwendung

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht