Weitere Entscheidung unten: BGH, 27.02.2007

Rechtsprechung
   BGH, 19.12.2006 - XI ZR 56/05   

Volltextveröffentlichungen (15)

mehr
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Empfehlung von Fondsanteilen durch Bank - Hinweispflicht der Bank, ob und in welcher Höhe sie verdeckte Rückvergütungen aus den Ausgabeaufschlägen und jährlichen Verwaltungsgebühren der Fonds erhält - Schutzgesetzcharakter der §§ 31, 32 WpHG?

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 276 Hb, § 676; WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2

  • ra-skwar.de

    Kapitalanlagerecht - Beratungspflicht

  • TILP Rechtsanwälte

    Erstes BGH-Urteil zu kick-backs bei Anlageempfehlungen von Banken

  • Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

    Pflicht zur Offenlegung von Rückvergütungen; Kick Backs

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aufklärungspflichten einer Bank hinsichtlich Rückvergütungen aus Ausgabeaufschlägen und jährlichen Verwaltungsgebühren einer empfohlenen Fondsanlage

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kapitalanlagerecht - Aufklärung der Bankkunden über eine Rückvergütung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Bank muss Kunden bei der Beratung über Kapitalanlagen in Bezug auf verdeckte Rückvergütungen aufklären

  • Betriebs-Berater

    Bank muss bei Empfehlung von Fondsanteilen über Rückvergütungen aufklären

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Aufklärungspflicht der Bank über Kick-backs

Kurzfassungen/Presse (22)

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Bank muss auf verdeckte Rückvergütung hinweisen!

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Beratende Bank muss über Rückvergütungen aufklären

  • IWW (Kurzinformation)

    Bank muss auf verdeckte Rückvergütung hinweisen!

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  • IWW (Pressemitteilung)

    Vorsätzliches Verschweigen von Rückvergütungen

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht der Bank über verdeckte Rückvergütungen auch bei Medienfonds

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Offenbarungspflichten bei Beratung über Kapitalanlagen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Offenbarungspflichten bei Beratung über Kapitalanlagen

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Banken müssen Anleger über Rückvergütungen bei Aktienerwerb aufklären

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Bank muss auf Provisionsregelung hinweisen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 676; WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2
    Aufklärungspflicht der Bank über Kick-backs

  • kanzlei-klumpe.de , S. 4 (Kurzinformation)

    Zur Aufklärungspflicht von Banken bei kick-backs

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Banken müssen versteckte Provisionen bei Vermittlung von Kapitalanlagen angeben

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Börsebius: In die Suppe gespuckt

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Banken und andere Anlagevermittler müssen über Rückvergütungen (kickbacks) aufklären

  • avocado-law.com (Kurzinformation)

    Kick-Back Provisionen auch bei Vermittlung geschlossener Fonds offen zu legen

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Bankrecht - Beratung bei Vermögensanlage - Aufklärungspflicht über Rückvergütung

  • cbh.de (Kurzinformation)

    Beratungshaftung von Banken bei Rückvergütungen

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht von Banken bei Empfehlung von Fondsanteilen

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Banken müssen Anleger über Rückvergütungen bei Aktienerwerb aufklären

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Wichtige Informationen für Kapitalanleger - durch verschleierte "Kickbacks" können Kapitalanlegern enorme Summen entgehen!

  • luther-lawfirm.com , S. 16 (Kurzinformation)

    BGH fordert mehr Transparenz von Finanzdienstleistern

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bundesgerichtshof zwingt Banken zur Offenlegung von anfallenden Vertriebsprovisionen für Anlageprodukte - Grundsatzentscheidung des BGH zu "Kickbacks"

Besprechungen u.ä. (6)

  • hk2.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Auskunftspflichtverletzung über Rückvergütung

    Kick-Backs sind im Beratungsverhältnis offen zu legen

  • vur-online.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Aufklärungspflichten über Kick-Backs bei der Distribution von Restschuldversicherungsverträgen (RA Timm Geßner)

  • vur-online.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Aufklärungspflicht des Anlageberaters über vereinnahmte Provisionen (Rückvergütungen/"Kick-Backs") (RA Arne Maier)

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  • fiala.de (Entscheidungsbesprechung)

    Rückabwicklung offenerInvestmentfonds bei versteckter Provisionen! Können sich Anleger von schlechten Fondsanlagen nun immer einfach trennen?

  • fiala.de (Entscheidungsbesprechung)

    Rückabwicklung schlechter Kapitalanlagen und Investements

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Aufklärungspflicht der Bank über "kick-backs"

Sonstiges (14)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05 (Aufklärungspflicht der Bank über Kick-backs)" von RA Dr.Volker Lang und RA Dr. Peter Balzer, original erschienen in: ZIP 2007, 521 - 525.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05 (Aufklärungspflicht der Bank bei Empfehlung von Fondsanteilen)" von RA Patrick J. Elixmann, LL.M., original erschienen in: BB 2007, 904 - 905.

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  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05 (Aufklärungspflicht der Banken über Kickbacks)" von RA Dr. Jochen Weck, original erschienen in: AG-Report 2007, 166 - 167.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05 (Aufklärungspflicht der anlageberatenden Bank über Kickbacks)" von RA Prof. Dr. Frank A. Schäfer, LL.M. und RAin Dr. Ulrike Schäfer, LL.M., original erschienen in: BKR 5/2007, 163 - 166.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.12.2006, Az.: XI ZR 56/05 (Zu den Grenzen des Anlegerschutzes bei Interessenkonflikten)" von Prof. Dr. Ingo Koller, original erschienen in: ZBB 6/2007, 197 - 201.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Aufklärungspflichten der Bank bei Innenprovisionsgestaltungen" von RA Dr. Till Brocker, original erschienen in: BKR 2007, 365 - 370.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Die Kick-back-Rechtsprechung - ein Irrweg?" von RA Dr. Hervé Edelmann, original erschienen in: BB 2010, 1163 - 1172.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Konzerninterne Kick-Backs, § 31d WpHG und die juristische Meinungsbildung" von RA Georg Jäger, original erschienen in: AG-Report 2008 Heft 11.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Rückvergütung vs. Innenprovisionen" von RiLG/Dipl.-Finw. Dr. Alexander Jooß, original erschienen in: WM 2011, 1260 - 1266.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Anlageberatung - Die Kick-Back-Rechtsprechung des BGH" von RAin Julia Jansen und RiLG Dr. Hartmut Rensen, original erschienen in: MDR 2010, 661 - 666.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Sind Vertriebsvergütungen von Emittenten an Kreditinstitute geschäftsbesorgungsrechtlich an den Kunden herauszugeben?" von Prof. Dr. Walther Hadding, original erschienen in: ZIP 2008, 529 - 538.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Zur Anwendbarkeit des § 31d WpHG auf Gewinnmargen im Finanzinstrumentenvertrieb" von RA Dr. Florian Schumacher, original erschienen in: WM 2011, 678 - 682.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Vorsatz bei unterlassener Aufklärung über den Erhalt von Rückvergütungen" von RA Prof. Dr. Frank A. Schäfer, original erschienen in: WM 2012, 1022 - 1025.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 170, 226
  • NJW 2007, 1876
  • ZIP 2007, 518
  • MDR 2007, 596
  • VersR 2007, 953
  • WM 2007, 487
  • WM 2007, 488
  • BB 2007, 627
  • BB 2007, 904
  • DB 2007, 683



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Wird zitiert von ... (408)  

  • BGH, 20.01.2009 - XI ZR 510/07  

    Bankrecht - Vertrieb von Medienfonds: Aufklärungspflicht der Bank?

    Zur Aufklärungspflicht einer beratenden Bank über erhaltene Rückvergütungen bei dem Vertrieb von Medienfonds (Fortführung von BGHZ 170, 226, 234 f. Tz. 22 f.).*).

    Zur Begründung hat er u.a. unter Berufung auf das Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 (BGHZ 170, 226 ff.) vorgetragen, der Mitarbeiter der Beklagten habe ihn anlässlich des Beratungsgesprächs nicht darüber aufgeklärt, dass das Agio, das nach dem Prospekt an die C. zu zahlen war, aufgrund einer Vermittlungsvereinbarung in voller Höhe als Rückvergütung an die Beklagte zurückgeflossen sei und zusätzlich noch weitere Provisionen an die Beklagte gezahlt worden seien.

    Der Kläger hat in der Berufungsbegründung (GA II 143 ff.) konkrete Ausführungen zu einer Rückvergütungsvereinbarung zwischen der C. und der Beklagten betreffend das nach dem Prospekt vom Kläger an die C. zu zahlende Agio gemacht und dabei auf das Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 (BGHZ 170, 226, 234 f. Tz. 22 f.) verwiesen.

    Zwischen den Parteien ist aber, wie das Berufungsgericht zutreffend festgestellt hat und beide Parteien übereinstimmend vorgetragen haben, nicht lediglich ein Anlagevermittlungs- und Auskunftsvertrag, sondern ein Beratungsvertrag zustande gekommen, der zu einer Aufklärung über Rückvergütungen entsprechend den Grundsätzen des Senatsurteils vom 19. Dezember 2006 (BGHZ 170, 226, 234 f. Tz. 23) verpflichtet.

    Zutreffend ist die Ansicht der Beschwerdebegründung, dass das genannte Senatsurteil (BGHZ 170, 226, 234 f. Tz. 23) auch auf den Vertrieb von Medienfonds durch eine Bank anwendbar ist.

    Der Senat hat zwar § 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG a.F. im Zusammenhang mit der Pflicht zur Vermeidung eines Interessenkonflikts angeführt (BGHZ 170, 226, 234 Tz. 23), seine Ausführungen zum Interessenkonflikt aber nicht auf den Anwendungsbereich des WpHG beschränkt.

    Darüber und den damit verbundenen Interessenkonflikt musste die Beklagte den Kläger im Rahmen des Beratungsgesprächs informieren, um ihn in die Lage zu versetzen, das Umsatzinteresse der Beklagten einschätzen und beurteilen zu können, ob die Beklagte und ihr Berater die Fondsbeteiligung nur deshalb empfahlen, weil sie selbst daran verdienten (vgl. Senatsurteil BGHZ 170, 226, 234 f. Tz. 23).

  • BGH, 12.05.2009 - XI ZR 586/07  

    Wertpapierrecht - Aufklärungs- und Beratungspflichten

    Verletzt ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen seine Pflicht, den Kunden über Rückvergütungen aufzuklären, trägt es die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass es nicht vorsätzlich gehandelt hat, auch dann, wenn seine Haftung für fahrlässiges Handeln nach § 37a WpHG verjährt ist (Fortführung von BGHZ 170, 226).*).

    Auf die Revision des Klägers hat der erkennende Senat mit Urteil vom 19. Dezember 2006 (BGHZ 170, 226) das Berufungsurteil aufgehoben, weil die Beklagte durch das Verschweigen der Rückvergütungen den zwischen der Zedentin und der Beklagten zustande gekommenen Beratungsvertrag verletzt hat und ein etwaiger Schadensersatzanspruch der Zedentin aus vorsätzlichem Handeln der Beklagten nicht nach § 37a WpHG verjährt ist.

    Hinsichtlich der Produkte, bei denen keine Rückvergütungen gezahlt wurden, muss der Anleger darlegen und beweisen, dass er bei gehöriger Aufklärung insgesamt den Geschäftskontakt mit der beratenden Bank abgebrochen und auch die Produkte nicht erworben hätte, bei denen keine Rückvergütungen geflossen sind (vgl. Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, WM 2007, 487, Tz. 27, insoweit in BGHZ 170, 226 nicht abgedruckt).

  • OLG Karlsruhe, 03.03.2009 - 17 U 371/08  

    Haftung des Anlageberaters: Aufklärungspflicht einer Bank über Rückvergütungen

    Allein der Umstand, dass sie diese Pflicht vor dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Dezember 2006 (XI ZR 56/05, NJW 2007, 1876) verletzt hat, lässt das Verschulden der Bank nicht entfallen.

    Das ergebe sich aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Dezember 2006 (XI ZR 56/05, NJW 2007, 1876, 1878 f.).

    Das ergibt sich - wie der Kläger zu Recht ausführt - aus den Grundsätzen, die der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in seinem Urteil vom 19. Dezember 2006 (NJW 2007, 1876, 1878 f.) entwickelt hat.

    Für die in § 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG normierte Pflicht, Interessenkonflikte zu vermeiden, hat er zudem ausdrücklich klargestellt, dass sie zwar - auch schon vor ihrer am 1. November 2007 in Kraft getretenen Neuregelung - durch sachgerechte Information des Kunden erfüllt werden konnte, dass der zivilrechtliche Schutzzweck einer solchen Informationspflicht aber nicht weiter geht als die Aufklärungs- und Beratungspflichten aus einem Beratungsvertrag oder aus §§ 241 Abs. 2, 311 Abs. 2 BGB (BGH NJW 2007, 1876, 1878).

    Dementsprechend hat der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in einem - nach Schluss der mündlichen Verhandlung ergangenen - Beschluss vom 20. Januar 2009 (XI ZR 510/07, zitiert nach Juris, Tz. 12) ausdrücklich klargestellt, dass die in seinem Urteil vom 19. Dezember 2006 (NJW 2007, 1876, 1878 f.) entwickelten Grundsätze zur Aufklärungspflicht einer beratenden Bank über erhaltene Rückvergütungen auch auf den Vertrieb von Medienfonds anwendbar sind.

    Ohne deren Kenntnis konnte er das Interesse der Beklagten an dem empfohlenen Erwerb der Fondsbeteiligung und die damit verbundene Gefährdung seiner Interessen nicht richtig einschätzen (vgl. BGH NJW 2007, 1876, 1879).

    Denn diese Entscheidung (NJW 2007, 1876, 1878) knüpft ausdrücklich an ein Urteil vom 19. Dezember 2000 an, in dem der Bundesgerichtshof bereits klargestellt hatte, dass eine Bank die dem Vermögensverwalter ihres Kunden gewährten Rückvergütungen wegen des damit verbundenen Interessenkonflikts offenlegen muss (BGH NJW 2001, 962, 963).

    In dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Dezember 2006 wird diese Vermutung zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber als selbstverständlich vorausgesetzt (vgl. Schäfer/Schäfer BKR 2007, 160, 166).

    Denn dort weist der Bundesgerichtshof für den Fortgang des damaligen Verfahrens eigens darauf hin, dass der Kläger die Kausalität der Pflichtverletzung für den Abschluss derjenigen Wertpapiergeschäfte zu beweisen hat, bei denen keine Rückvergütungen gezahlt wurden (BGH, NJW 2007, 1876, 1879).

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Rechtsprechung
   BGH, 27.02.2007 - XI ZR 56/06   

Volltextveröffentlichungen (17)

mehr
  • IWW
  • rws-verlag.de

    Kein Anspruch der Bank auf Übereignung der Eigentumswohnung bei Rückabwicklung des wegen RBerG-Verstoßes unwirksamen Darlehensvertrages

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 488 Abs. 1, 214 Abs. 1, 812 Abs. 1 S. 1; RBerG § 1; ZPO § 531 Abs. 2
    Finanzierendes Kreditinstitut kann bei Rückabwicklung eines nach Rechtsberatungsgesetz unwirksamen Darlehensvertrages keine Übereignung des finanzierten Kaufobjekts verlan-gen

  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Eigentumswohnungsfinanzierung - Rückabwicklung bei unwirksamen Darlehensvertrag

  • undrecht.info
  • undrecht.info
  • undrecht.info
  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Leistungsbeziehungen in bereicherungsrechtlichen Mehrpersonenverhältnissen beim Strukturvertrieb von Immobilien ("Schrottimmobilien"): Rückzahlungsanspruch für rechtsgrundlose Zins- und Tilgungsleistungen des Darlehensnehmers; Verjährung (intertemporales Verjährungsrecht); keine Herausgabepflicht der Immobilie gegenüber dem Darlehensgeber; Saldierung mit Nutzungen aus dem mit dem Darlehnskapital erworbenen Gegenstand; Herausgabepflicht von Surrogaten

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de

    Überprüfung der Zulassung der Verjährungseinrede im Revisionsverfahren; Rückabwicklung des finanzierten Erwerbs einer Eigentumswohnung bei Unwirksamkeit des Darlehensvertrages

  • ibr-online

    Immobilienanlagen - Rückabwicklung des Darlehensvertrags

  • Judicialis
  • ZIP-online.de

    Kein Anspruch der Bank auf Übereignung der Eigentumswohnung bei Rückabwicklung des wegen RBerG-Verstoßes unwirksamen Darlehensvertrages

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Banken haben bei Rückabwicklung eines nichtigen Darlehensvertrags nicht ohne weiteres einen Anspruch auf Übereignung der kreditfinanzierten Eigentumswohnung

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 214 Abs. 1, § 488 Abs. 1, § 812 Abs. 1 Satz 1; ZPO § 531 Abs. 2
    Kein Anspruch der Bank auf Übereignung der Eigentumswohnung bei Rückabwicklung des wegen RBerG-Verstoßes unwirksamen Darlehensvertrages

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Rückabwicklung eines nach dem Rechtsberatungsgesetz unwirksamen Darlehensvertrages.

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Banken - Rückabwicklung eines nichtigen Darlehensvertrags gibt nicht ohne weiteres Anspruch auf Übereignung kreditfinanzierter Eigentumswohnung

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Finanzierende Bank hat keinen Anspruch auf Herausgabe der Eigentumswohnung! (IMR 2007, 162)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Leistungsbeziehungen in bereicherungsrechtlichen Mehrpersonenverhältnissen beim Strukturvertrieb von Immobilien ("Schrottimmobilien"): Rückzahlungsanspruch für rechtsgrundlose Zins- und Tilgungsleistungen des Darlehensnehmers; Verjährung (intertemporales Verjährungsrecht); keine Herausgabepflicht der Immobilie gegenüber dem Darlehensgeber; Saldierung mit Nutzungen aus dem mit dem Darlehnskapital erworbenen Gegenstand; Herausgabepflicht von Surrogaten

  • EWiR-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Anspruch der Bank auf Übereignung der Eigentumswohnung bei Rückabwicklung des wegen RBerG-Verstoßes unwirksamen Darlehensvertrags

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.02.2007, Az.: XI ZR 56/06 (Kein Anspruch der Bank auf Übereignung der Eigentumswohnung bei Rückabwicklung des wegen RBerG-Verstoßes unwirksamen Darlehensvertrages)" von RA Dr. Manfred Wolf, original erschienen in: ZfIR 2007, 405 - 406.

Verfahrensgang

  • LG Mannheim, 03.12.2004 - 8 O 358/03
  • OLG Karlsruhe, 21.02.2006 - 17 U 6/05
  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 56/06

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2007, 3127
  • ZIP 2007, 718
  • MDR 2007, 850
  • DNotZ 2007, 743
  • FamRZ 2007, 802
  • WM 2007, 731
  • DB 2007, 683
  • BauR 2007, 936
  • IMR 2007, 162



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Wird zitiert von ... (62)  

  • BGH, 26.02.2008 - XI ZR 74/06  

    Nichtige Vollmacht wg. Verstoß gg. Rechtsberatungsgesetz

    (1) Allerdings sind - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat und auch die Revision nicht in Abrede stellt - sowohl der von dem Beklagten mit der Treuhänderin geschlossene Treuhand- und Geschäftsbesorgungsvertrag als auch die gleichzeitig erteilte Vollmacht im Hinblick auf die umfassenden Befugnisse der Treuhänderin wegen Verstoßes gegen Art. 1 § 1 RBerG i.V. mit § 134 BGB nichtig (st.Rspr.; vgl. zuletzt Senat BGHZ 167, 223, 227 Tz. 12 sowie Senatsurteile vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, WM 2007, 440, 441 Tz. 14, vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 15 und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 287/05, WM 2007, 1648, 1649 Tz. 17, jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.11.2008 - XI ZR 468/07  

    Gesellschaftsrecht - Haftung des Treugebers?

    Ein - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Treuhand- bzw. Geschäftsbesorgungsvertrag, der so umfassende rechtliche Befugnisse und Pflichten des Auftragnehmers enthält, ist daher nichtig, wobei die Nichtigkeit nach dem Schutzgedanken des Art. 1 § 1 RBerG i.V. mit § 134 BGB auch die dem Treuhänder/Geschäftsbesorger erteilte umfassende Vollmacht erfasst (st.Rspr., BGHZ 145, 265, 269 ff.; 159, 294, 299; 167, 223, 227, Tz. 12; Senatsurteile vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, WM 2007, 440, 441, Tz. 14, vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732, Tz. 15, vom 4. Dezember 2007 - XI ZR 227/06, WM 2008, 244, 245, Tz. 15, für BGHZ 174, 334 vorgesehen, und vom 26. Februar 2008 - XI ZR 74/06, WM 2008, 683, 686, Tz. 26 m.w.Nachw.).
  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 262/07  

    Immobilienanlagen - Unsichere Rechtslage: Wann beginnt Verjährungsfrist?

    a) Der darauf gerichtete Bereicherungsanspruch ist, wie auch die Revision nicht in Zweifel zieht, gemäß § 197 BGB a.F. verjährt (BGHZ 112, 352, 354 und Urteile vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 20 und vom 27. Mai 2008 - XI ZR 409/06, WM 2008, 1258, 1259 Tz. 12).
mehr
  • BGH, 04.12.2007 - XI ZR 227/06  

    Verbraucherrecht - Verbundenes Geschäft: Einrede wegen Verweigerung der Zahlung

    Nur wenn die ungerechtfertigten Zinsen und Tilgungsleistungen periodisch fällig und dementsprechend bezahlt werden, entsteht mit jeder Zahlung ein sofort fälliger und damit ein regelmäßig zeitlich wiederkehrender Bereicherungsanspruch, welcher der kurzen Verjährung des § 197 BGB a.F. unterliegt (vgl. Senatsurteil vom 22. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732, Tz. 20).

    a) Nach der Rechtsprechung des Senats hat der Darlehensgeber selbst bei Nichtigkeit des Kauf- und des Darlehensvertrages auf bereicherungsrechtlicher Grundlage keinen Anspruch auf Übertragung der finanzierten Eigentumswohnung gegen den Darlehensnehmer, weil dieser das Eigentum vom Verkäufer erhalten hat, nicht vom Darlehensgeber, und die Eigentumswohnung auch nicht als Nutzung oder Surrogat der Darlehensvaluta im Sinne von § 818 BGB anzusehen ist (Senatsurteil vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 733, Tz. 32-37, m.w.Nachw.).

  • OLG Stuttgart, 01.10.2007 - 6 U 132/07  

    Kreditvertrag: Wahlrecht des Kreditnehmers zwischen Tilgungsverrechnung und

    Ob der XI. Zivilsenat des BGH an den dortigen Überlegungen als allgemeinem Rechtssatz noch festhalten möchte, kann aufgrund seiner Ausführungen im Urteil vom 27.2.2007 unter Rdnr. 21 am Anfang (XI ZR 56/06 = BKR 2007, 200, 201) bezweifelt werden.

    Entgegen der Auffassung des Landgerichts war das schon nach altem Recht kein hypothetischer Fall, weil Verjährung erst nach 30 Jahren eingetreten wäre; vielmehr betrug die Verjährungsfrist nach altem Recht in Anwendung des § 197 BGB nur vier Jahre ab der Zahlung (so der BGH bereits in BGHZ 98, 174, 179ff für die "Kreditkosten" eines Annuitätendarlehens und im Urteil vom 12.6.2001 XI ZR 283/00 = NJW 2001, 2711, 2712 sogar für die Tilgungsanteile; beides zuletzt bestätigt im Urteil vom 27.2.2007 XI ZR 56/06 Rdnr. 20 = BKR 2007, 200, 201).

    Damit würde die vom Gesetz gewollte Austarierung der Interessen von Bank und Verbraucher empfindlich gestört, wobei das Interesse der Bank am Greifen der Verjährungsregelungen deshalb besonders schützenswert ist, da diese Regelungen gerade bei Zinsansprüchen besonders auf den Schuldnerschutz - bei der vorliegenden Konstellation also den der Bank - zielen (dazu, dass auch die Bank geschützt wird: BGHZ 98, 174, 184; nochmals bestätigt im Urteil vom 27.2.2007 XI ZR 56/06 Rdnr. 21 am Ende = BKR 2007, 200, 201).

    (4) Jedenfalls in der Auslegung durch den XI. Zivilsenat des BGH (Urteile vom 9.5.2006, u.a. XI ZR 119/05 Rdnr. 32 = NJW-RR 2006, 1419, 1421f) spricht zudem die Regelung des § 6 Abs. 2 S. 4 VerbrKrG gegen die Tilgungsverrechnung und zwar selbst dann, wenn man nicht einen zwingenden Rückzahlungsanspruch als Rechtsfolge der Absenkung des Zinssatzes auf 4% p.a. ansieht, sondern dem Verbraucher an sich ein Wahlrecht einräumen will, was angesichts der Entscheidungen des XI. Zivilsenats des BGH aus jüngerer Zeit (Urteil vom 23.10.2001 XI ZR 63/01 = BGHZ 149, 80, 89; Urteil vom 18.12.2001 XI ZR 156/01 = BGHZ 149, 302, 310f; Urteil vom 8.6.2004 XI ZR 150/03 = BGHZ 159, 270, 279; Urteile vom 14.9.2004 u.a. XI ZR 11/04 = NJW-RR 2005, 483ff; Urteile vom 9.5.2006 u.a. XI ZR 119/05 = NJW-RR 2006, 1419ff; Urteile vom 27.2.2007 u.a. XI ZR 56/06 = BKR 2007, 200ff) - wie dies auch die Klägerseite sieht - jedenfalls für die Rechtspraxis trotz des Urteils des XI. Zivilsenats des BGH aus dem Jahre 1990 die einzig noch ernsthaft zu diskutierende Rechtsfolge sein kann.

    Ob ein Wahlrecht des Kreditnehmers zur Tilgungsverrechnung besteht, ist hinsichtlich der gesetzlichen Regelung klärungsfähig und auch klärungsbedürftig, da die Frage in der jüngeren höchstrichterlichen Rechtsprechung bislang noch nicht ausdrücklich geklärt ist, jedenfalls kann der Senat den Entscheidungen des XI. Zivilsenats aus der jüngeren Zeit (Urteil vom 23.10.2001 XI ZR 63/01 = BGHZ 149, 80, 89; Urteil vom 18.12.2001 XI ZR 156/01 = BGHZ 149, 302, 310f; Urteil vom 8.6.2004 XI ZR 150/03 = BGHZ 159, 270, 279; Urteile vom 14.9.2004 u.a. XI ZR 11/04 = NJW-RR 2005, 483ff; Urteile vom 9.5.2006 u.a. XI ZR 119/05 = NJW-RR 2006, 1419ff; Urteile vom 27.2.2007 u.a. XI ZR 56/06 = BKR 2007, 200ff) nicht entnehmen, dass dort ausdrücklich entschieden werden sollte, dass dem Kreditnehmer nur ein Rückforderungsrecht nach § 812 Abs. 1 S. 1 1. Alt BGB zustehe.

  • BGH, 20.01.2009 - XI ZR 504/07  

    Bankrecht - Fehlende Gesamtbetragsangabe in Darlehen

    Die bereicherungsrechtlichen Rückforderungsansprüche des Klägers, die auf Zinsüberzahlungen bis Ende 1999 beruhen, waren bei Erhebung der Klage im Dezember 2006 bereits verjährt, da sie im Zeitpunkt jeder rechtsgrundlosen Zinszahlung periodisch fällig geworden waren und damit nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der kenntnisunabhängigen vierjährigen Verjährungsfrist des § 197 BGB a.F. unterlagen (Senatsurteile vom 14. September 2004 - XI ZR 11/04, WM 2004, 2306, 2308 , vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732, Tz. 20 und vom 27. Mai 2008 - XI ZR 409/06, WM 2008, 1258, 1259, Tz. 12).
  • BGH, 29.07.2008 - XI ZR 387/06  

    Immobilienanlagen - Verstoß der Vollmacht gegen Rechtsberatungsgesetz

    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag und eine umfassende Vollmacht zum Abschluss aller mit dem Erwerb oder der Finanzierung des Anlageobjekts zusammenhängenden Verträge bzw. Rechtshandlungen sind nichtig (st.Rspr., vgl. etwa BGHZ 145, 265, 269 ff.; 159, 294, 299; 167, 223, 227 Tz. 12; Senatsurteile vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, WM 2007, 440, 441 Tz. 14, vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 15, vom 4. Dezember 2007 - XI ZR 227/06, WM 2008, 244, 245 Tz. 15, für BGHZ 174, 334 vorgesehen, und vom 26. Februar 2008 - XI ZR 74/06, WM 2008, 683, 686 Tz. 26, m.w.Nachw.).

    Eine hier allenfalls in Betracht zu ziehende konkludente Genehmigung setzt im Allgemeinen voraus, dass der Genehmigende die schwebende Unwirksamkeit des Vertrages bzw. Rechtsgeschäftes kennt oder zumindest mit ihr rechnet (st.Rspr., BGHZ 159, 294, 304; siehe ferner Senatsurteile vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503 und vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 17).

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 112/07  

    Immobilienanlagen - Unwirksamer Darlehensvertrag

    Der vom Berufungsgericht bejahte Anspruch der Beklagten gegen die Kläger auf Abtretung der finanzierten Fondsbeteiligung bestünde deshalb selbst dann nicht, wenn neben dem Darlehensvertrag auch der Fondsbeitritt wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz unwirksam sein sollte (Senat, Urteil vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 734 Tz. 36).
  • BGH, 21.04.2009 - XI ZR 148/08  

    Keine Außenhaftung des Treugeber- Gesellschafters für Gesellschaftsschulden

    Die darauf gerichteten Bereicherungsansprüche waren nämlich bei Erhebung der Klage im Oktober 2005 bereits gemäß § 197 BGB aF unabhängig vom Vorliegen subjektiver Elemente verjährt, da sie im Zeitpunkt jeder rechtsgrundlosen Zinszahlung periodisch fällig geworden waren und damit nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der kenntnisunabhängigen vierjährigen Verjährungsfrist des § 197 BGB aF unterlagen (Senatsurteile vom 14. September 2004 - XI ZR 11/04, WM 2004, 2306, 2308 , vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, Tz. 20 und vom 27. Mai 2008 - XI ZR 409/06, WM 2008, 1258, Tz. 12).
  • BGH, 27.05.2008 - XI ZR 149/07  

    Immobilienanlagen - Wann muss Vollmachtsurkunde spätestens vorliegen?

    Eine solche setzt voraus, dass der Genehmigende die Unwirksamkeit kennt oder zumindest mit ihr rechnet (Senat, Urteile vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503 und vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, WM 2007, 731, 732 Tz. 17).
  • BGH, 20.01.2009 - XI ZR 487/07  

    Immobilienanlagen - Nichtigkeit einer Vollmacht im Zeichnungsschein

  • BGH, 29.07.2008 - XI ZR 394/06  

    Bankrecht - Unwirksame Vertretung: Berufung auf Nichtigkeit d. Darlehensvertrags

  • BGH, 04.12.2007 - XI ZR 144/06  

    Verfahrensrecht - Verjährungseinrede in der Berufung verspätet?

  • BGH, 27.05.2008 - XI ZR 409/06  

    Bankrecht - Vorzeitige Ablösung des Darlehenskapitals eines Annuitätendarlehens

  • OLG Düsseldorf, 02.08.2012 - 24 U 110/11  

    Verfahrensrecht - Stellung eines eigenen Insolvenzantrags: Anwalt muss aufklären

  • OLG Hamm, 11.07.2007 - 31 U 289/06  
  • BGH, 22.04.2010 - IX ZR 160/09  

    Verfahrensrecht - Klageerweiterung in der Berufungsinstanz

  • BGH, 06.12.2007 - III ZR 146/07  

    Auseinanderfallen von Anspruchsentstehung & Fälligkeit: Verjährung?

  • BGH, 28.04.2009 - XI ZR 227/08  

    Wirksamkeit einer Treuhändervollmacht; Treuwidrigkeit auf die Berufung der

  • BGH, 01.03.2011 - II ZR 83/09  

    Gesellschaftsrecht - Feststellungsklage gegen KG-Mitgesellschafter

  • BGH, 02.02.2010 - VI ZR 82/09  

    Aufnahme eines erstmals im Berufungsrechtszug erhobenen Vorbehalts einer

  • BGH, 24.07.2007 - XI ZR 144/06  

    Verfahrensrecht - Erstmalige Verjährungseinrede in Berufungsinstanz zulässig?

  • OLG Karlsruhe, 30.12.2008 - 17 U 197/08  

    Immobilienanlagen - Mietpool: Haftung der Bausparkasse

  • BGH, 12.02.2008 - XI ZR 67/07  

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

  • BGH, 28.04.2009 - XI ZR 228/08  

    Wirksamkeit einer Treuhändervollmacht; Treuwidrigkeit auf die Berufung der

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 119/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 189/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 121/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • OLG Karlsruhe, 12.09.2007 - 7 U 169/06  

    Rückgewährschuldverhältnis: Wertersatz wegen Beschädigung eines Motorrades bei

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 123/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 202/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 192/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 198/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 195/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 203/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 194/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 190/07  

    Immobilienanlagen

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 191/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 193/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 122/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 200/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 25.11.2008 - XI ZR 426/07  

    Berufung des Kreditnehmers auf die Unwirksamkeit einer Treuhandvollmacht

  • BGH, 17.01.2012 - XI ZR 457/10  

    Bankrecht - Zwischenfinanzierungsvertrag durch Geschäftsbesorger einer Bank

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 199/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 201/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 196/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 120/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 197/07  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter eines in der Rechtsform einer BGB

  • BGH, 28.06.2007 - IX ZR 169/04  

    Rechtsanwälte - Arglisteinwand gegen Verjährungseinrede

  • BGH, 16.10.2008 - IX ZR 108/06  

    Zurückweisung verspäteten Vorbringens in der Berufungsinstanz

  • OLG Frankfurt, 01.10.2008 - 9 U 64/06  

    Bankdarlehen zur Finanzierung einer Kapitalanlage: Beweiswürdigung hinsichtlich

  • OLG Karlsruhe, 28.12.2007 - 17 U 94/07  

    Haftung des zu einer Immobilienfondsgesellschaft beigetretenen Kapitalanlegers

  • LAG Nürnberg, 10.08.2010 - 7 Sa 205/08  

    Leistungskondiktion, Bereicherung auf sonstige Weise, Differenzmethode

  • BGH, 17.06.2008 - XII ZR 112/07  
  • OLG Frankfurt, 17.06.2009 - 17 U 318/08  

    Verjährung von Ansprüchen wegen fehlerhafter Anlagevermittlung

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4509/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG München, 10.06.2010 - 1 U 3680/08  

    Amtshaftung - Schadensersatz bei fehlerhafter Behandlung des Bauantrags?

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4689/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 5814/06  

    Rückabwicklungsverlangen für einen Darlehensvertrag zur Finanzierung einer

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 2525/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungs- bzw.

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 2344/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungs- bzw.

  • LG Duisburg, 06.08.2010 - 2 O 200/06  
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