Rechtsprechung
   BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Anspruch des Darlehensgebers auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung bei wirksamen Widerruf eines zur Finanzierung des Kaufs einer Immobilie geschlossenen Realkreditvertrages; Ausschluss eines Schadensersatzanspruchs des Verbrauchers wegen unterbliebener Widerrufserklärung bei Abschluss des notariell beurkundeten Immobilienkaufvertrags vor dem Darlehensvertrag; Aufklärungspflicht auslösender konkreter Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiators bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt; Widerlegliche Vermutung der Kenntnis der Bank von einer arglistigen Täuschung; Aufklärungspflicht der Bank über die Unangemessenheit des Kaufpreises; Fehlen eines verbundenen Geschäfts bei realkreditfinanzierten Immobiliengeschäften und Ausreichung des Grundpfandkredits zu den üblichen Bedingungen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Berichtigung

  • RA Kotz

    Zwangsvollstreckungsabwehr aus einer vollstreckbaren notariellen Urkunde

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Folgen des Widerrufs eines Realkreditvertrags nach dem HWiG (jetzt § 312 BGB) bei Kauf einer Immobilie - "Einwendungsdurchgriff" über Haftung aus c.i.c. ("Schrottimmobilien"); Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank über das Anlagerisiko

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Haustürwiderruf bei kreditfinanzierten "Schrottimmobilien"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückabwicklung bei Widerruf von Realkreditverträgen; Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs des Verbrauchers wegen unterbliebener Widerrufserklärung; Voraussetzungen eines eine Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprungs der finanzierenden Bank

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    HWiG §§ 1, 3 (Fassung bis 30. 9. 2000)
    "Schrottimmobilien": Kreditfinanzierter Erwerb einer Eigentumswohnung - Schadensersatzanspruch des Verbrauchers wegen Verschuldens der Bank bei Vertragsschluss: Widerlegliche Vermutung der Kenntnis der Bank von der arglistigen Täuschung durch den Verkäufer oder Fondsinitiator bei institutionalisiertem Zusammenwirken

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Widerruf eines Realkreditvertr. zur Immobilienfinanzierung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (15)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zu kreditfinanzierten sogenannten "Schrottimmobilien

  • IWW (Kurzinformation)

    Beweiserleichterungen für Anleger bei kreditfinanzierten "Schrottimmobilien"

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Schrottimmobilien

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Entscheidung zu kreditfinanzierten so genannten "Schrottimmobilien"

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schrottimmobilien

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    HWiG a. F. §§ 1, 3; BGB §§ 123, 276 a. F.
    Beweiserleichterung für arglistig getäuschte Anleger bei institutionalisiertem Zusammenwirken von Bank und Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Haftung der Bank bei arglistiger Täuschung des Kapitalanlagevermittlers von Schrottimmobilien

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Zu kreditfinanzierten sogenannten "Schrottimmobilien"

  • anwaltzentrale.de (Kurzinformation)

    Banken haften für Aussagen bei unseriösen Vertrieb

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Zu Schrottimmobilien: Reinfall BGH

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    BGH urteilt erneut zu sog. Schrottimmobilien

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Kreditfinanzierte "Schrottimmobilien" und Verbraucherschutz

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Haftung der Bank bei arglistiger Täuschung des Kapitalanlagevermittlers von Schrottimmobilien -

  • dr-schulte.de (Kurzinformation)

    Banken haften für Aussagen bei unseriösen Vertrieb

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Rechte von Verbrauchern bei "Schrottimmobilien"

Besprechungen u.ä. (8)

  • nomos.de PDF, S. 5 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Schadensersatzhaftung wegen Aufklärungspflichtverletzung bei realkreditfinanzierten Immobilien(fonds)geschäften

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    HWiG §§ 1, 3 (Fassung bis 30. 9. 2000); BGB a. F. §§ 123, 276
    Beweiserleichterung für arglistig getäuschte Anleger bei institutionalisiertem Zusammenwirken von Bank und Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts

  • hoai-gutachter.de PDF, S. 3 (Entscheidungsbesprechung)

    Rechte der Käufer von kreditfinanzierten Schrottimmobilien

  • anwaltzentrale.de (Entscheidungsbesprechung)

    Banken haften für Aussagen bei unseriösen Vertrieb - oder doch nicht ?

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Folgen des Widerrufs eines Realkreditvertrags nach dem HWiG (jetzt § 312 BGB) bei Kauf einer Immobilie - "Einwendungsdurchgriff" über Haftung aus c.i.c. ("Schrottimmobilien"); Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank über das Anlagerisiko

  • bankrecht.org PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Subprime Judikatur - Die Bewältigung der Finanzkrise und die Anforderungen an eine risikoadäquate Zivilrechtsprechung (Prof. Dr. Peter Derleder; Kritische Justiz (KJ) 2009, 3-24)

  • berliner-anwaltsverein.de PDF, S. 7 (Entscheidungsbesprechung)

    Schrottimmobilienfälle vor Gericht - Veränderungen bei Bankenhaftung und Verjährung (Dr. Walter Späth)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Finanzierung einer Immobienanlage: Haftet Bank bei evident falschen Angaben beim Verkauf? (IMR 2006, 60)

Sonstiges (12)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Nachbelehrung und Verwirkung des Widerrufsrechts bei Haustürgeschäften" von Dipl. Jur. Matthias Martens, original erschienen in: VuR 2008, 121 - 125.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.05.2006, Az.: XI ZR 6/04 (Verbraucherschutz für Schrottimmobilienerwerber und die Umsetzung der europarechtlichen Widerrufsregelungen)" von Prof. Dr. Peter Derleder, original erschienen in: ZBB 10/2006, 375 - 386.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die Belehrungspflichten bei kreditfinanzierten Anlagemodellen: Die neue BGH-Rechtsprechung zu institutionalisiertem Zusammenwirken" von WissAss. Dr. Christian Hofmann, original erschienen in: WM 2006, 1847 - 1855.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Schadensersatzanspruch des Immobilienanlegers wegen 'institutionalisierten Zusammenwirkens' von Bank und Verkäufer beim Vertrieb" von Prof. Dr. Jürgen Oechsler, original erschienen in: NJW 2006, 2451 - 2454.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Risikohaftung im Strukturvertrieb nur bei Arglist - oder kraft Risikobeherrschung?" von Ulrich Kulke, original erschienen in: NZM 2006, 854 - 855.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die 'neue' Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Risikozuweisung beim finanzierten Immobilienerwerb - eine kritische Analyse" von Prof. Dr. Martin Häublein, original erschienen in: ZfIR 2006, 601 - 605.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Schadensersatzlösung des BGH zur Rückabwicklung kreditfinanzierter Immobiliengeschäfte" von PD Dr. Nikolaj Fischer, original erschienen in: ZAP 2007, 11 - 14.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Mit Richterkunst zu Richtlinienkonformität: Schrottimmobilien vor dem XI. Zivilsenat des BGH - Anmerkung zu BGH, Urteil vom 16.05.2006 - XI ZR 6/04" von Prof. Dr. Anne Röthel, original erschienen in: GPR 2006, 184 - 186.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.05.2006, Az.: XI ZR 6/04 (Aufklärungspflichtverletzung durch Wissensvorsprung bei Zusammenwirken zwischen kreditgebender Bank und Verkäufer)" von Ass. Stefan Kern, original erschienen in: BKR 2006, 345 - 348.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.05.2006, Az.: XI ZR 6/04 (Rückabwicklung der 'Schrottimmobilien'-Fälle beim BGH - Schadensersatzlösung bei institutionalisiertem Zusammenwirken)" von RA Dr. Tilmann Hoppe, original erschienen in: EuZW 2006, 440 - 448.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Finanzierter Grundstücks- und Anteilserwerb im Wandel - Geklärtes und Ungeklärtes nach den Urteilen des XI. Zivilsenats des BGH vom 25. 4. und 16.5.2006" von Prof. Dr. Mathias Habersack, original erschienen in: BKR 2006, 305 - 312.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kompromisslösung in Sachen 'Schrottimmobilien' - das neue Konzept des Bankrechtssenats zum finanzierten Immobilien- und Anteilserwerb" von Prof. Dr. Carsten Schäfer, original erschienen in: DStR 2006, 1753 - 1761.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 168, 1
  • NJW 2006, 2099
  • ZIP 2006, 1187
  • ZIP 2006, 1579
  • MDR 2006, 1059
  • DNotZ 2006, 839
  • EuZW 2006, 440
  • NZM 2006, 550
  • VersR 2007, 1232
  • WM 2006, 1194
  • BB 2006, 1588
  • DB 2006, 1424



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Wird zitiert von ... (379)  

  • KG, 27.07.2007 - 13 U 36/06  

    Bankenhaftung bei kreditfinanzierter Kapitalanlage in Immobilien: Umfang der

    Darüber hinaus würde ein etwaiger Schadensersatzanspruch wegen unzureichender Aufklärung über die Finanzierungskonditionen - wie bereits ausgeführt - nur zu einem Ersatz der durch die ungünstige Finanzierung entstehenden Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Annuitätenkredit führen (BGH WM 2003, 1370; BGH WM 2004, 172; BGH WM 2004, 417; BGH WM 2004, 521; BGH WM 2006, 1194; BGH, Urt. v. 20.3.07 XI ZR 414/04).

    Die Schadensursächlichkeit des Unterlassens einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung ist jedoch von vornherein ausgeschlossen, wenn der Verbraucher den Wohnungskaufvertrag bereits vor Abschluss des Darlehensvertrages abgeschlossen oder er eine ihn bindende Kaufvertragserklärung abgegeben hatte (OLG Frankfurt BKR 2006, 156; OLG Karlsruhe WM 2006, 676; KG ZfIR 2006, 136; OLG München ZIP 20 07, 267), denn dann konnte er es durch den Widerruf des Darlehensvertrages nicht mehr, wie vom EuGH in seinen Entscheidungen vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff - Schulte - und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) vorausgesetzt, vermeiden, sich den Anlagerisiken auszusetzen (BGH WM 2006, 1194; BGH WM 2006, 2343; BGH WM 2006, 2303; BGH, Urt. v. 24.10.2006 - XI ZR 265/03; BGH, Urt. v. 19.12.2006 - XI ZR 401/03 und XI ZR 192/04; BGH, Urt. v. 17.4.07 XI ZR 130/05, n.n.v.).

    Zudem fehlt es an einem für die Haftung der Beklagten erforderlichen Verschulden (BGH WM 2006, 2343; BGH aaO, Urt.v.24.10.2006), weil die Beklagte jedenfalls bei vor Erlass des sog. Heininger-Urteils des EuGH (NJW 2002, 281) und der daraufhin erfolgten Rechtsprechungsänderung des BGH (BGHZ 150, 248) geschlossenen Verträgen eine Widerrufsbelehrung gemäß § 5 Abs. 2 HWiG a.F. schuldlos für entbehrlich halten durften (BGH NJW 2006, 2099).

    Das gilt auch bei Darlehen, die zur Finanzierung des Erwerbs einer Eigentumswohnung oder eines Immobilienfonds-anteils dienen (BGH WM 2003, 1762; BGH WM 2004, 172 und 521 und 1221 und 1529; BGH WM 2005, 72 und 375 und 828; BGH WM 2006, 1194 und 2347 und 2343).

    Die Bank trifft insbesondere grundsätzlich keine Pflicht, den Kreditnehmer ungefragt über die steuerliche Sinnlosigkeit der Anlage, Bedenken gegen Werthaltigkeit oder Rentabilität der kreditfinanzierten Immobilie oder die im überhöhten Kaufpreis enthaltene versteckte hohe Provision von mehr als 15 % für den Vermittler (BGH WM 2004, 521 und 1221 und 2349; BGH WM 2006, 1194; BGH, Urt. v. 20.3.07, XI ZR 414/04) aufzuklären, da man anderenfalls das Kreditverwendungsrisiko auf die Bank verlagern würde.

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (BGH NJW 2006, 2099 unter Bezugnahme auf BGHZ 159, 294; BGHZ 161, 15; BGH WM 2005, 72; BGH WM 2005, 828: vgl. auch BGH WM 1988, 895; BGH WM 1991, 85; BGH WM 1992, 133 und 216 und 901; BGH WM 2000, 1245; BGH ZIP 2003, 160; BGH WM 2005, 375).

    Auch die im Darlehensvertrag unter § 3 vorgesehene Bedingung, nach der die Auszahlung der Darlehensvaluta von einem Beitritt des Klägers zu einer Mieteinnahmegemeinschaft abhängig gemacht wurde und seine Mitgliedschaft nur mit Zustimmung der Beklagten zu 1) gekündigt werden darf, stellt keine Überschreitung der Kreditgeberrolle der Beklagten dar, denn ihr sich darin manifestiertes Bestreben nach einer genügenden Absicherung des Kreditengagements ist banküblich und typischerweise mit der Rolle eines Kreditgebers verknüpft ( BGH WM 1992, 901; BGH NJW 2006, 2099; aA OLG Karlsruhe ZIP 2005, 698).

    Anders als einen Anlagevermittler, der dem Anlageinteressenten zu wahrheitsgemäßer, richtiger und vollständiger Information über alle für die Anlageentscheidung bedeutsamen Umstände vertraglich verpflichtet ist und der den Anlageinteressenten deshalb jedenfalls über eine im Anlageprospekt nicht ausgewiesene, an den Vermittler gezahlte Innenprovision von 15% und mehr unterrichten muss (vgl. BGH WM 2004, 631 und 1221), trifft eine Bank, die eine kreditfinanzierte Anlage nicht empfiehlt, sondern sich auf ihre Rolle als Kreditgeberin beschränkt, eine solche Pflicht nicht (BGH WM 2004, 521 und 1221 und 2349; BGH WM 2005, 127; BGH WM 2006, 1194, 1200; BGH, Urt. v. 20.3.07 - XI ZR 414/04, OLG Frankfurt WM 2006, 2170 und 2207).

    Eine Aufklärungspflicht der Bank kann vielmehr nur dann ausnahmsweise in Betracht kommen, wenn eine Innenprovision oder sonstige im Kaufpreis enthaltene Kosten zu einer so wesentlichen Verschiebung des Verhältnisses zwischen Kaufpreis und Verkehrswert der Kapitalanlage beiträgt, dass das Kreditinstitut von einer sittenwidrigen Übervorteilung des Käufers durch den Verkäufer ausgehen musste (BGH WM 2004, 417 und 521 und 1221; BGH WM 2006, 1194).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann von einem besonders groben Missverhältnis, das eine Vermutung für die subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit begründet, vielmehr erst ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (BGH WM 2004, 172 und 417 und 521 und 1221, BGH WM 2005, 828; BGH WM 2006, 1194; BGH, Urt. v. 13.3.07 - XI ZR 159/05).

    Es ist im Weiteren nicht ersichtlich, dass mit Wissen der Beklagten wertbildende Faktoren der Wohnung gegenüber dem Kläger verschleiert (vgl. BGH Urt. v. 17.10.2006 - XI ZR 205/05) oder er vom Vermittler oder Verkäufer etwa über den erzielten oder erzielbaren Mietzins oder sonstige wertbildende Faktoren arglistig getäuscht wurde (BGH WM 2005, 375; BGH WM 2006, 1194; BGH WM 2007, 114).

    Erst recht ist nicht ersichtlich, dass es sich hierbei um eine die Zurechnung entsprechenden Wissens der Beklagten voraussetzende evidente Abweichung handelt, das heißt sie sich objektiv als so grob falsch dargestellt, dass sich der Eindruck aufdrängt, die Beklagten hätten sich der Kenntnis der Unrichtigkeit und der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (vgl. BGH WM 2006, 1194; BGH BKR 2006, 448; BGH WM 2006, 2343; BGH WM 2006, 2347; BGH WM 2007, 114; BGH WM 2007, 440; BGH BKR 2007, 152).

    Dabei reicht etwa die in einem Darlehensvertrag vorgesehene Bedingung, nach der die Auszahlung der Valuta von einem Beitritt des Darlehensnehmers zu einem Mietpool abhängig gemacht wird, allein ohne Hinzutreten spezifischer Gefahren für die Annahme eines besonderen Gefährdungstatbestand, der zur Aufklärung über die damit verbundenen Risiken verpflichtet, nicht aus (BGH WM 2006, 1194; BGH BKR 2007, 152; BGH, Urt. v. 19.12.06 - XI ZR 192/04; BGH, Urt. v. 20.3.07 - XI ZR 414/04).

    Der Beitritt zu einem Mietpool trägt vielmehr dem banküblichen Bestreben nach einer genügenden Absicherung des Kreditengagements Rechnung und ist für den Darlehensnehmer nicht notwendig nachteilig, sondern führt auch bei ihm zu einer Risikoreduzierung, weil das Risiko, bei einem Leerstand der Wohnung keine Miete zu erzielen, auf alle Mietpoolteilnehmer verteilt wird (BGH WM 2006, 1194).

    Ein Wissen der Beklagten ist schließlich nicht kraft institutionalisierten Zusammenwirkens mit den Vermittlern zu vermuten, denn diese Vermutung, die der Bundesgerichtshof im Interesse einer Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen und Immobilienfondsbeteiligungen erstmals in seiner Entscheidung vom 16. Mai 2006 (WM 2206, 1194) angenommen hat, greift nur im Falle einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch den Vermittler oder Verkäufer ein (BGH WM 2006, 1194 und 2343 und 2347; BGH WM 2007, 114 und 440; BGH Urt. v. 19.12.06 - XI ZR XI ZR 401/04; BGH, Urt. v. 20.3.07 - XI ZR 414/04, n.n.v.; BGH, Urt. v. 24.4.07 - XI ZR 340/05) und setzt konkrete, dem Beweis zugängliche objektiv evident unrichtige Angaben des Vermittlers oder Verkäufers über das Anlageobjekt voraus (BGH WM 2006, 2343; BGH, Urt. v. 13.3.07 - XI ZR 159/05).

    Schließlich fehlt es an der Kausalität der streitgegenständlichen Mietpoolbeitrittsverpflichtung in § 3 des Vorausdarlehensvertrages für die Mietpoolbeteiligung eines Erwerbers, wenn - wie hier - der Mietpoolbeitritt bereits vor dem Abschluss des Darlehensvertrags erfolgte und dem Parteienvortrag nicht zu entnehmen ist, dass sich der Erwerber im Fall einer Aufklärung über etwaige Risiken noch von dem Mietpool hätte lösen können ( vgl. BGH Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04 -, WM 2006, 1194; BGH, Urt.v. 20.3.2007, Rdnr. Rz. 44 ).

    Auch eine den Beklagten vorgeworfene bewusst überhöhte Festsetzung des Beleihungswertes der Wohnung in den dem Kläger nicht zugänglich gemachten Unterlagen der Beklagten vermag keinen besonderen Gefährdungstatbestand zu begründen, der zu einer Aufklärungspflicht der Kredit gebenden Bank führen kann, denn der Wert von Sicherheiten wird von der Kredit gebenden Bank nur im eigenen Interesse und im Interesse der Sicherheit des Bankensystems, nicht aber im Kundeninteresse ermittelt (BGH WM 2001, 1758; BGH WM 2004, 24; BGH WM 2006, 1194; BGH, Urt. v. 20.3.07 - XI ZR 414/04).

    Aus einer lediglich zu bankinternen Zwecken erfolgten Beleihungswertermittlung kann sich grundsätzlich keine Pflichtverletzung gegenüber dem Darlehensnehmer und damit auch keine diesbezügliche Aufklärungspflicht ergeben (BGH WM 2006, 1194; BGH, Urt. v. 20.3.07 - XI ZR 414/04).

    Dies reicht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch unter Berücksichtigung europarechtlicher Vorgaben für die Annahme einer grundpfandrechtlichen Absicherung auch des Vorausdarlehns i.S.d. § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG aus (BGH WM 2006, 1194; BGH Urt.v.26.9.2006- XI ZR 358/04 und v.24.10.2006 - XI ZR 265/03; BGH BKR 2007, 152), zumal das Treuhandverhältnis durch die zwischenzeitlich unstreitig erfolgte Abtretung der Ansprüche der Beklagten zu 2) aus dem Darlehensvertrag an die Beklagte zu 1) ohnehin beendet und die Beklagte zu 1) auch wirtschaftlich Grundschuldinhaberin ist.

    Nach Maßgabe der vorstehenden Ausführungen wird gemäß § 2 des Darlehensvertrages auch das Vorausdarlehen durch die Grundschuld gesichert (vgl. auch BGH WM 2006, 1194).

    Dies setzt aber voraus, dass der Verbraucher bei dem Abschluss des Darlehensvertrags noch nicht an den Kaufvertrag gebunden war ( BGH WM 2006, 1194; BGH Urteil vom 24. Oktober 2006 - XI ZR 265/03).

    Der vom Kläger insoweit vertretenen Auffassung, er sei nicht Empfänger der weisungsgemäß an den Notar ausgezahlten Darlehensvaluta geworden, hat der Bundesgerichtshof in seiner einen vergleichbaren Sachverhalt betreffenden Entscheidung vom 16. Mai 2006 (WM 2006, 1194) zu Recht eine deutliche Absage erteilt.

    Ebenso wenig liegt ein Fall des unverschuldeten Leistungsuntergangs bzw. der Entreicherung oder der sittenwidrigen Leistung i.S.d. § 817 BGB vor (BGH WM 2006, 1194).

    Ein Rückgriff auf den von der Rechtsprechung zum finanzierten Abzahlungsgeschäft entwickelten Einwendungsdurchgriff nach § 242 BGB scheidet bei einem dem Verbraucherkreditgesetz unterfallenden Realkredit aus (BGH WM 2004, 620; BGH WM 2006, 1194).

    Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft bilden dann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (BGHZ 150, 248; BGHZ 152, 331; BGH WM 2003, 64; BGH WM 2006, 1194; BGH BRK 2007, 152; BGH, Urt.v.24.4.2007 - XI ZR 340/05).

  • BGH, 06.11.2007 - XI ZR 322/03  

    Aufklärungspflichtverletzung der finanzierenden Bank aufgrund eines widerleglich

    Infolge des wirksamen Widerrufs hat die Klägerin gegen den Beklagten - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat - gemäß § 3 Abs. 1, 3 HWiG a.F. einen Anspruch auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung (vgl. Senat BGHZ 152, 331, 336, 338; 168, 1, 8 Tz. 20; 169, 109, 119 Tz. 38; zuletzt Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 18, vom 17. April 2007 - XI ZR 130/05, NJOZ 2007, 3210, 3211 Tz. 12 und vom 12. Juni 2007 - XI ZR 112/05, Umdruck S. 6 f. Tz. 9, jeweils m.w.Nachw.).

    a) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Beklagte zur Rückzahlung des Kapitals verpflichtet ist und die Klägerin nicht auf das Appartement mit der Begründung verweisen kann, bei den Darlehensverträgen und dem finanzierten Immobilienerwerb handele es sich um ein verbundenes Geschäft (vgl. Senat BGHZ 152, 331, 337; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2348 Tz. 13, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 19 und vom 17. April 2007 - XI ZR 130/05, NJOZ 2007, 3210, 3211 Tz. 13, jeweils m.w.Nachw.).

    aa) § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteil vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1258 f. Tz. 25, jeweils m.w.Nachw.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats bilden Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (vgl. nur BGHZ 168, 1, 11 f. Tz. 29; Senatsurteil vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1258 f. Tz. 25, jeweils m.w.Nachw.).

    Ein Rückgriff auf den von der Rechtsprechung zum finanzierten Abzahlungsgeschäft entwickelten Einwendungsdurchgriff scheidet bei dem Verbraucherkreditgesetz unterfallenden Realkrediten aus (st.Rspr.; vgl. BGHZ 168, 1, 10 Tz. 25; Senatsurteile vom 27. Januar 2004 - XI ZR 37/03, WM 2004, 620, 622 und vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2349 Tz. 14).

    c) Wie der erkennende Senat mit Urteil vom 16. Mai 2006 entschieden und im Einzelnen begründet hat (BGHZ 168, 1, 15 f. Tz. 33 f. m.w.Nachw.; ebenso Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2349 Tz. 20 f. und XI ZR 358/04, ZGS 2007, 26, 28 f. Tz. 28 f.), kann sich der Darlehensnehmer bei einem Kredit zur Finanzierung einer Immobilie nicht darauf berufen, dass wegen der bestimmungsgemäßen Verwendung für den Erwerb der Immobilie die Herausgabe der Darlehensvaluta unverschuldet unmöglich geworden sei (§ 3 Abs. 2 HWiG a.F.), eine gemäß § 3 Abs. 3 Halbs. 2 HWiG a.F. nicht zu vergütende Wertminderung vorliege oder die Bereicherung weggefallen sei (§ 818 Abs. 3 BGB).

    Dies hat der erkennende Senat ebenfalls bereits in seinem Urteil vom 16. Mai 2006 (BGHZ 168, 1, 10 ff. Tz. 26 ff.) im Einzelnen begründet (vgl. auch Senatsurteil vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2349 Tz. 17 ff.).

    Möglicherweise falsche Erklärungen zu den Mieteinnahmen, zur monatlichen Belastung des Beklagten unter Berücksichtigung von Mieteinnahmen und Steuervorteilen sowie zu der Möglichkeit, das Appartement später mit Gewinn veräußern zu können, betreffen nicht die Darlehensverträge, sondern die Rentabilität des Anlagegeschäfts, liegen damit außerhalb des Pflichtenkreises der Bank und sind ihr deshalb nicht nach § 278 BGB zuzurechnen (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 27 Tz. 63; Senatsurteile vom 27. Januar 2004 - XI ZR 37/03, WM 2004, 620, 622, vom 23. März 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1225 und vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 829, jeweils m.w.Nachw.).

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa Senat BGHZ 168, 1, 19 f. Tz. 41 sowie Senatsurteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115 Tz. 15, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 f. Tz. 28 und vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 877 Tz. 15, jeweils m.w.Nachw.).

    Das ist nach ständiger Rechtsprechung erst dann der Fall, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. etwa Senat BGHZ 168, 1, 21 Tz. 47; Senatsurteile vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 19 (insoweit in BGHZ 169, 109 nicht abgedruckt) und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1653 Tz. 15, jeweils m.w.Nachw.), wobei die in dem Gesamtaufwand für den Erwerb enthaltenen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Provisionen und Gebühren für Mietgarantie und Finanzierungsvermittlung nicht zu berücksichtigen sind (Senatsurteil vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247).

    Entgegen der Ansicht der Revision ist eine Überschreitung der Kreditgeberrolle - in Erweiterung dieser Fallgruppe - nicht allein deshalb zu bejahen, weil die kreditgebende Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts nach Maßgabe des Senatsurteils vom 16. Mai 2006 (BGHZ 168, 1, 23 Tz. 53) in institutionalisierter Weise zusammengewirkt hat.

    Diese Ergänzung der Rechtsprechung des Senats ist im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen erfolgt und bezieht sich ausschließlich auf die eine eigene Aufklärungspflicht der Bank begründende Fallgruppe des konkreten Wissensvorsprungs, indem unter bestimmten Voraussetzungen zu Gunsten des Darlehensnehmers eine Beweiserleichterung in Form einer widerleglichen Vermutung für die Kenntnis der Bank von der arglistigen Täuschung durch den Verkäufer oder Fondsinitiator sowie der von ihnen eingeschalteten Vermittler statuiert worden ist (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 22 Tz. 50 f.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs prüfen und ermitteln Kreditinstitute den Wert der ihnen gestellten Sicherheiten grundsätzlich nur im eigenen Interesse sowie im Interesse der Sicherheit des Bankensystems, nicht aber im Kundeninteresse (Senat BGHZ 147, 343, 349; 168, 1, 20 f. Tz. 45; Senatsurteil vom 20. März 2007 aaO S. 880 f. Tz. 41 m.w.Nachw.).

    Dementsprechend kann sich grundsätzlich aus einer lediglich zu bankinternen Zwecken erfolgten Beleihungswertermittlung keine Pflichtverletzung gegenüber dem Kreditnehmer und somit auch keine diesbezügliche Aufklärungspflicht ergeben (Senat BGHZ 168, 1, 20 f. Tz. 45; Senatsurteil vom 20. März 2007 aaO).

    aa) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, 22 ff. Tz. 50 ff.; 169, 109, 115 Tz. 23; Urteile vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1260 Tz. 39 und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1654 Tz. 24, jeweils m.w.Nachw.) können sich die Anleger in Fällen eines institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgebenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

    (3) Da nach dem Vortrag des Beklagten der realistischerweise zu erzielende Mietzins nur etwa 50% des "versprochenen" Mietzinses betrug, war die Angabe auch objektiv evident unrichtig (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 24 f. Tz. 57; Senatsurteil vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 882 Tz. 55).

    Diesen Schadensersatzanspruch könnte der Beklagte dem Anspruch der Klägerin aus § 3 HWiG a.F. entgegen halten, wenn die Klägerin nicht den Beweis erbringt, dass der Beklagte das kreditfinanzierte Appartement auch bei gehöriger Aufklärung durch die Klägerin erworben hätte (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 26 Tz. 61; Senatsurteil vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 116 Tz. 22).

  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 374/04  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages; Schadensersatzansprüche des

    Nach gefestigter Rechtsprechung des erkennenden Senats fehlt es bereits an einer planwidrigen Regelungslücke, die eine analoge Anwendung rechtfertigen könnte (BGH, Senatsurteile vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831, vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078 m.w.Nachw. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 17, für BGHZ vorgesehen).

    Dies hat der erkennende Senat bereits in mehreren ebenfalls die Beklagte betreffenden Fällen, denen dieselbe Finanzierungskonstruktion und identische Vertragsbedingungen zugrunde lagen, entschieden und im Einzelnen begründet (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078, vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 7 f. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1195 f. Tz. 14 ff., für BGHZ vorgesehen).

    Dass grundsätzlich nicht nur originäre, sondern auch durch eine Abtretung erworbene Forderungen Dritter nach der allgemeinen Verkehrsanschauung der bankmäßigen Geschäftsverbindung zugerechnet werden können, ist höchstrichterlich seit langem anerkannt (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078 m.w.Nachw., vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 8 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1195 f. Tz. 15, für BGHZ vorgesehen).

    Vielmehr teilen in Fällen der vorliegenden Art das abstrakte Schuldversprechen und die diesbezügliche Unterwerfung der Darlehensnehmer unter die sofortige Zwangsvollstreckung den Sicherungszweck der Grundschuld (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078, vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 8 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 16, für BGHZ vorgesehen).

    Danach bedarf es keiner gesonderten Zurechnung der Haustürsituation entsprechend § 123 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2005 - II ZR 327/04, WM 2006, 220, 221 f. und Senat, Urteile vom 14. Februar 2006 - XI ZR 255/04, WM 2006, 674, 675, vom 25. April 2006 - XI ZR 193/04, WM 2006, 1003, 1008 Tz. 40, für BGHZ vorgesehen, vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 19, für BGHZ vorgesehen und vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2346 Tz. 27, für BGHZ vorgesehen).

    Bei wirksamem Widerruf hat der Darlehensgeber gegen den Darlehensnehmer gemäß § 3 Abs. 1 HWiG einen Anspruch auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung (Senat, BGHZ 152, 331, 336, 338; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 15. Juli 2003 - XI ZR 162/00, ZIP 2003, 1741, 1744, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 176, vom 21. März 2006 - XI ZR 204/03, ZIP 2006, 846, 847 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 20, für BGHZ vorgesehen).

    Dieser Rückgewähranspruch wird angesichts der weiten - nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht wirksam widerrufenen - Sicherungszweckerklärung ebenfalls durch die persönliche Haftungsübernahme mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung gesichert (BGH, Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, jew. m.w.Nachw. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 20, für BGHZ vorgesehen).

    c) Richtig ist auch die weitere Annahme des Berufungsgerichts, dass die Darlehensnehmer im Falle des wirksamen Widerrufs eines Realkreditvertrages zur Finanzierung des Kaufs einer Immobilie zur Rückzahlung des Kapitals gemäß § 3 HWiG verpflichtet sind und die finanzierende Bank nicht unter Hinweis auf § 9 Abs. 3 VerbrKrG auf die Immobilie mit der Begründung verweisen können, bei dem Darlehensvertrag und dem finanzierten Immobilienerwerb handele es sich um ein verbundenes Geschäft (Senat, BGHZ 152, 331, 337, Urteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 21, für BGHZ vorgesehen).

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376, vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 21, für BGHZ vorgesehen).

    Dass entgegen der Auffassung der Revision die treuhänderisch gehaltene Grundschuld nebst persönlicher Vollstreckungsunterwerfung eine grundpfandrechtliche Sicherheit im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG ist, und dass dies auch für die vorliegenden Fälle von Zwischenfinanzierungen gilt, hat der Senat für einen die selbe Finanzierungskonstruktion und die selbe Beklagte betreffenden Fall mittlerweile entschieden und im Einzelnen begründet (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 23 f., für BGHZ vorgesehen).

    Wie der erkennende Senat bereits in dem Senatsurteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04 aaO S. 1197 f. Tz. 26 ff., für BGHZ vorgesehen) im Einzelnen ausgeführt hat, ergibt sich eine andere rechtliche Beurteilung auch nicht unter Berücksichtigung der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. Schulte und WM 2005, 2086 ff. Crailsheimer Volksbank).

    Wie der Senat mit Urteil vom 16. Mai 2006 ebenfalls entschieden und im Einzelnen begründet hat, steht dem aus § 3 HWiG folgenden Rückzahlungsanspruch auch nicht entgegen, dass der Verbraucher nach Ansicht des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (im Folgenden: EuGH) durch die Haustürgeschäfterichtlinie vor den Folgen der in den Entscheidungen des EuGH angesprochenen Risiken von Kapitalanlagen der vorliegenden Art zu schützen ist, die er im Falle einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung der kreditgebenden Bank hätte vermeiden können (hierzu im Einzelnen: Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04 aaO S. 1197 f. Tz. 28 ff., für BGHZ vorgesehen).

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kommt ein Schadensersatzanspruch des Darlehensnehmers wegen einer unterbliebenen, dem Haustürwiderrufsgesetz entsprechenden, Widerrufsbelehrung von vornherein nur in Fällen in Betracht, in denen die Darlehensnehmer - anders als hier - zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages noch nicht an den Kaufvertrag gebunden waren (Senatsurteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 Tz. 38, für BGHZ vorgesehen und vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2347 Tz. 43, für BGHZ vorgesehen).

    bb) Sie macht jedoch im Anschluss an das Urteil des erkennenden Senats vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ vorgesehen) zu Recht geltend, dass sich mit diesen Ausführungen eine Haftung der Beklagten für eigenes Aufklärungsverschulden nicht abschließend verneinen lässt.

    Die Kenntnis der Bank von einer solchen arglistigen Täuschung wird widerleglich vermutet, wenn Verkäufer oder Fondsinitiatoren, die von ihnen beauftragten Vermittler und die finanzierende Bank in institutionalisierter Art und Weise zusammenwirken, auch die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verkäufer oder Vermittler, sei es auch nur über einen von ihm benannten Finanzierungsvermittler, angeboten wurde und die Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts nach den Umständen des Falles evident ist, so dass sich aufdrängt, die Bank habe sich der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (Senatsurteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 51 ff. und vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 23, jeweils für BGHZ vorgesehen).

    (a) Von einer evidenten Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts ist dann auszugehen, wenn sie sich objektiv als grob falsch dargestellt haben, so dass sich aufdrängt, die kreditgebende Bank habe sich der Kenntnis der Unrichtigkeit und der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1201 Tz. 55, für BGHZ vorgesehen).

    Diese können etwa in Form einer Vertriebsvereinbarung, eines Rahmenvertrages oder konkreter Vertriebsabsprachen bestanden haben, oder sich daraus ergeben, dass den vom Verkäufer oder Fondsinitiator eingeschalteten Vermittlern von der Bank Büroräume überlassen oder von ihnen - von der Bank unbeanstandet - Formulare des Kreditgebers benutzt wurden oder etwa daraus, dass der Verkäufer oder die Vermittler dem finanzierenden Institut wiederholt Finanzierungen von Eigentumswohnungen oder Fondsbeteiligungen desselben Objektes vermittelt haben (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 53 m.w.Nachw., für BGHZ vorgesehen).

    Diesen Schadensersatzanspruch können die Kläger ihrer Inanspruchnahme aus der notariellen Vollstreckungsunterwerfungserklärung wegen der von ihnen übernommenen persönlichen Haftung gemäß § 242 BGB entgegen halten (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1201 f. Tz. 61, für BGHZ vorgesehen).

  • BGH, 20.03.2007 - XI ZR 414/04  

    Zu "Mietpools" bei sogenannten "Schrottimmobilien"

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa BGHZ 159, 294, 316; 161, 15, 20 sowie Urteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76, vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 Tz. 41, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).

    Der Beitritt zu einem Mietpool ist daher für den Darlehensnehmer nicht notwendigerweise nachteilig, sondern führt auch zu einer Risikoreduzierung (vgl. Senatsurteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 Tz. 44, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen, und vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 192/04 Umdruck S. 14).

    Zugleich trägt er dem banküblichen Bestreben des finanzierenden Kreditinstituts nach einer genügenden Absicherung des Kreditengagements Rechnung (BGH, Senatsurteile vom 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 905 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 Tz. 43, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).

    Da die genannten Risiken nicht nur einen Aspekt, sondern die gesamte Rentabilität und Finanzierbarkeit des Anlagegeschäfts betreffen, ist der Ersatzanspruch bei einer unzureichenden Aufklärung in diesem Fall - anders als die Revision meint - nicht durch den Schutzzweck der Pflicht auf einen Differenzschaden begrenzt (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 2004 - XI ZR 355/02, WM 2004, 422, 424 f. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1201 Tz. 61, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs prüfen und ermitteln Kreditinstitute den Wert der ihnen gestellten Sicherheiten grundsätzlich nur im eigenen Interesse sowie im Interesse der Sicherheit des Bankensystems, nicht aber im Kundeninteresse (BGHZ 147, 343, 349; BGH, Senatsurteile vom 7. April 1992 - XI ZR 200/91, WM 1992, 977, vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 25/97, WM 1997, 2301, 2302, vom 11. November 2003 - XI ZR 21/03, WM 2004, 24, 27 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 Tz. 45, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).

    Dementsprechend kann sich grundsätzlich aus einer lediglich zu bankinternen Zwecken erfolgten Beleihungswertermittlung keine Pflichtverletzung gegenüber dem Kreditnehmer und somit auch keine diesbezügliche Aufklärungspflicht ergeben (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04 aaO; a.A. OLG Celle, Urteil vom 13. Februar 2007 - 16 U 5/06, Umdruck S. 30 ff.).

    Ungeachtet der Frage, ob und unter welchen Umständen im Einzelfall insoweit überhaupt eine Pflicht der finanzierenden Bank, ungefragt über die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Konstruktion aufzuklären, in Betracht kommt, rechtfertigt eine etwaige Aufklärungspflichtverletzung entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts die von der Klägerin begehrte Rückabwicklung des Darlehens- oder gar des Kaufvertrages schon deshalb nicht, weil sie nur zum Ersatz der durch die gewählte Finanzierung entstandenen Mehrkosten führt (st.Rspr., siehe etwa Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 Tz. 49 m.w.Nachw., für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen).

    bb) Nach dieser Rechtsprechung (Urteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen, vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 23, für BGHZ vorgesehen, vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115 Tz. 17 f., vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, ZIP 2007, 414, 418 Tz. 29 und vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 401/03, Umdruck S. 12) können sich die Anleger in Fällen institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgewährenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

    cc) Bei Anwendung dieser im Urteil des erkennenden Senats vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 53-55, für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen) näher dargelegten Grundsätze besteht nach dem revisionsrechtlich maßgeblichen Sachverhalt eine widerlegliche Vermutung, dass die Beklagte von der arglistigen Täuschung der Klägerin über die erzielte Miete Kenntnis hatte.

  • BGH, 26.02.2008 - XI ZR 74/06  

    Zum Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Widerrufsbelehrung nach dem Haus-

    Das Berufungsgericht ist auch zutreffend davon ausgegangen, dass der Beklagte infolge des Widerrufs an sich gemäß § 3 Abs. 1, 3 HWiG a.F. zur Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages und zu dessen marktüblicher Verzinsung verpflichtet ist (vgl. hierzu Senat BGHZ 152, 331, 336, 338; 168, 1, 8 Tz. 20; 169, 109, 119 Tz. 38; zuletzt Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 18 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 16; jeweils m.w.Nachw.) und die Klägerin nicht auf das Appartement mit der Begründung verweisen kann, bei dem Darlehensvertrag und dem finanzierten Immobilienerwerb handele es sich um ein verbundenes Geschäft (vgl. Senat BGHZ 152, 331, 337; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2348 Tz. 13, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 19 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 17; jeweils m.w.Nachw.).

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteil vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 18; jeweils m.w.Nachw.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats bilden Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (vgl. nur BGHZ 168, 1, 11 f. Tz. 29; Senatsurteil vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1258 f. Tz. 25; jeweils m.w.Nachw.).

    aa) Zutreffend ist zwar der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, dass ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterteilung einer Widerrufsbelehrung mangels Kausalität zwischen unterlassener Belehrung und dem Schaden in Gestalt der Realisierung von Anlagerisiken ausgeschlossen ist, wenn der Verbraucher vor Abschluss des Darlehensvertrages bereits an den Kaufvertrag gebunden war und deshalb auch bei Belehrung über sein Recht zum Widerruf des Darlehensvertrages es nicht hätte vermeiden können, sich den mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken auszusetzen (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 18 f. Tz. 38; Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2349 f. Tz. 24 und vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 25; jeweils m.w.Nachw.).

    Weiterhin kann die Klageabweisung nicht mit dem von der Revisionserwiderung geltend gemachten Schadensersatzanspruch wegen Aufklärungspflichtverletzung aufgrund der erst nach Erlass des Berufungsurteils modifizierten Rechtsprechung des erkennenden Senats zur tatsächlichen Vermutung eines aufklärungspflichtigen Wissensvorsprungs der kreditgebenden Bank mit Rücksicht auf evident falsche Angaben des Verkäufers oder Vermittlers zur Höhe des erzielbaren Mietzinses (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 22 f. Tz. 50 ff.; 169, 109, 115 Tz. 23; Senatsurteile vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1260 Tz. 39 f. und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1654 Tz. 24 f.) begründet werden.

    Schließlich besteht entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung ein Schadensersatzanspruch des Beklagten auch nicht unter dem Gesichtspunkt der Verletzung einer Aufklärungspflicht der Klägerin wegen Überschreitung der Kreditgeberrolle, weil - in Erweiterung dieser Fallgruppe - die kreditgebende Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts nach Maßgabe des Senatsurteils vom 16. Mai 2006 (BGHZ 168, 1, 23 Tz. 53) in institutionalisierter Weise zusammengewirkt hat.

    Diese Ergänzung der Rechtsprechung des Senats ist im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen erfolgt und bezieht sich ausschließlich auf die eine eigene Aufklärungspflicht der Bank begründende Fallgruppe des konkreten Wissensvorsprungs, indem unter bestimmten Voraussetzungen zu Gunsten des Darlehensnehmers eine Beweiserleichterung in Form einer widerleglichen Vermutung für die Kenntnis der Bank von der arglistigen Täuschung durch den Verkäufer oder Fondsinitiator sowie der von ihnen eingeschalteten Vermittler statuiert worden ist (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 22 Tz. 50 f.).

  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 192/04  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages; Schadensersatzansprüche des

    Nach gefestigter Rechtsprechung des erkennenden Senats fehlt es bereits an einer planwidrigen Regelungslücke, die eine analoge Anwendung rechtfertigen könnte (BGH, Senatsurteile vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 831, vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078 m.w.Nachw. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 17, für BGHZ vorgesehen).

    Dies hat der erkennende Senat bereits in mehreren ebenfalls die Beklagte betreffenden Fällen, denen dieselbe Finanzierungskonstruktion und identische Vertragsbedingungen zugrunde lagen, entschieden und im Einzelnen begründet (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078, vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 7 f. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1195 f. Tz. 14 ff., für BGHZ vorgesehen).

    Dass grundsätzlich nicht nur originäre, sondern auch durch eine Abtretung erworbene Forderungen Dritter nach der allgemeinen Verkehrsanschauung der bankmäßigen Geschäftsverbindung zugerechnet werden können, ist höchstrichterlich seit langem anerkannt (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078 m.w.Nachw., vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 8 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1195 f. Tz. 15, für BGHZ vorgesehen).

    Vielmehr teilen in Fällen der vorliegenden Art das abstrakte Schuldversprechen und die diesbezügliche Unterwerfung des Darlehensnehmers unter die sofortige Zwangsvollstreckung den Sicherungszweck der Grundschuld (BGH, Senatsurteile vom 5. April 2005 - XI ZR 167/04, WM 2005, 1076, 1078, vom 20. Dezember 2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 8 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 16, für BGHZ vorgesehen).

    a) Bei wirksamem Widerruf hat der Darlehensgeber gegen den Darlehensnehmer gemäß § 3 Abs. 1 HWiG einen Anspruch auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung (Senat, BGHZ 152, 331, 336, 338; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 15. Juli 2003 - XI ZR 162/00, ZIP 2003, 1741, 1744, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 176, vom 21. März 2006 - XI ZR 204/03, ZIP 2006, 846, 847 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 20, für BGHZ vorgesehen).

    Dieser Rückgewähranspruch wird angesichts der weiten Sicherungszweckerklärung ebenfalls durch die persönliche Haftungsübernahme mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung gesichert (BGH, Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, jew. m.w.Nachw. und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 20, für BGHZ vorgesehen).

    b) Richtig ist auch die weitere Annahme des Berufungsgerichts, dass der Darlehensnehmer im Falle des wirksamen Widerrufs eines Realkreditvertrages zur Finanzierung des Kaufs einer Immobilie zur Rückzahlung des Kapitals gemäß § 3 HWiG verpflichtet ist und die finanzierende Bank nicht unter Hinweis auf § 9 Abs. 3 VerbrKrG auf die Immobilie mit der Begründung verweisen kann, bei dem Darlehensvertrag und dem finanzierten Immobilienerwerb handele es sich um ein verbundenes Geschäft (Senat, BGHZ 152, 331, 337, Urteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 21, für BGHZ vorgesehen).

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376, vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 21, für BGHZ vorgesehen).

    Dass entgegen der Auffassung des Klägers die treuhänderisch gehaltene Grundschuld nebst persönlicher Vollstreckungsunterwerfung eine grundpfandrechtliche Sicherheit im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG ist, und dass dies auch für die vorliegenden Fälle von Zwischenfinanzierungen gilt, hat der Senat für einen die selbe Finanzierungskonstruktion und die selbe Beklagte betreffenden Fall mittlerweile entschieden und im Einzelnen begründet (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 Tz. 23 f., für BGHZ vorgesehen).

    Wie der erkennende Senat bereits in dem Senatsurteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04 aaO S. 1197 f. Tz. 26 ff., für BGHZ vorgesehen) im Einzelnen ausgeführt hat, ergibt sich eine andere rechtliche Beurteilung auch nicht unter Berücksichtigung der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. Schulte und WM 2005, 2086 ff. Crailsheimer Volksbank).

    Wie der Senat mit Urteil vom 16. Mai 2006 entschieden und im Einzelnen begründet hat, steht dem aus § 3 HWiG folgenden Rückzahlungsanspruch auch nicht entgegen, dass der Verbraucher nach Ansicht des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (im Folgenden: EuGH) durch die Haustürgeschäfterichtlinie vor den Folgen der in den Entscheidungen des EuGH angesprochenen Risiken von Kapitalanlagen der vorliegenden Art zu schützen ist, die er im Falle einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung der kreditgebenden Bank hätte vermeiden können (hierzu im Einzelnen: Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04 aaO S. 1197 f. Tz. 28 ff., für BGHZ vorgesehen).

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kommt ein Schadensersatzanspruch des Darlehensnehmers wegen einer unterbliebenen, dem Haustürwiderrufsgesetz entsprechenden, Widerrufsbelehrung von vornherein nur in Fällen in Betracht, in denen der Darlehensnehmer - anders als hier - zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages noch nicht an den Kaufvertrag gebunden war (Senatsurteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 Tz. 38, für BGHZ vorgesehen und vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2347 Tz. 43, für BGHZ vorgesehen).

    bb) Sie macht jedoch im Anschluss an das Urteil des erkennenden Senats vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ vorgesehen) zu Recht geltend, dass sich mit diesen Ausführungen eine Haftung der Beklagten für eigenes Aufklärungsverschulden nicht abschließend verneinen lässt.

    Die Kenntnis der Bank von einer solchen arglistigen Täuschung wird widerleglich vermutet, wenn Verkäufer oder Fondsinitiatoren, die von ihnen beauftragten Vermittler und die finanzierende Bank in institutionalisierter Art und Weise zusammenwirken, auch die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verkäufer oder Vermittler, sei es auch nur über einen von ihm benannten Finanzierungsvermittler, angeboten wurde und die Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts nach den Umständen des Falles evident ist, so dass sich aufdrängt, die Bank habe sich der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (Senatsurteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 51 ff. und vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 23, jeweils für BGHZ vorgesehen).

    (a) Von einer evidenten Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts ist dann auszugehen, wenn sie sich objektiv als grob falsch dargestellt haben, so dass sich aufdrängt, die kreditgebende Bank habe sich der Kenntnis der Unrichtigkeit und der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1201 Tz. 55, für BGHZ vorgesehen).

    Diese können etwa in Form einer Vertriebsvereinbarung, eines Rahmenvertrages oder konkreter Vertriebsabsprachen bestanden haben, oder sich daraus ergeben, dass den vom Verkäufer oder Fondsinitiator eingeschalteten Vermittlern von der Bank Büroräume überlassen oder von ihnen - von der Bank unbeanstandet - Formulare des Kreditgebers benutzt wurden oder etwa daraus, dass der Verkäufer oder die Vermittler dem finanzierenden Institut wiederholt Finanzierungen von Eigentumswohnungen oder Fondsbeteiligungen desselben Objektes vermittelt haben (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 53 m.w.Nachw., für BGHZ vorgesehen).

    Diesen Schadensersatzanspruch kann der Kläger seiner Inanspruchnahme aus der notariellen Vollstreckungsunterwerfungserklärung wegen der von ihm übernommenen persönlichen Haftung gemäß § 242 BGB entgegen halten (Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1201 f. Tz. 61, für BGHZ vorgesehen).

  • BGH, 19.09.2006 - XI ZR 204/04  

    Voraussetzungen einer Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank; Voraussetzungen

    a) Ein die Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank bei institutionalisiertem Zusammenwirken mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts auslösender konkreter Wissensvorsprung im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung setzt konkrete, dem Beweis zugängliche unrichtige Angaben des Vermittlers oder Verkäufers über das Anlageobjekt voraus (Ergänzung von BGH, Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194 ff., für BGHZ vorgesehen).

    Zu einer anderen rechtlichen Bewertung geben, wie der Senat in seinem Urteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 f., für BGHZ vorgesehen) näher ausgeführt hat, auch die Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (künftig: EuGH) vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) keinen Anlass.

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa Senat, BGHZ 159, 294, 316; 161, 15, 20 sowie Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 m.w.Nachw., für BGHZ vorgesehen).

    Das ist nach ständiger Rechtsprechung erst dann der Fall, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. etwa Senatsurteile vom 20. Januar 2004 - XI ZR 460/02, WM 2004, 521, 524, vom 23. März 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1225 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200, für BGHZ vorgesehen).

    bb) Soweit der erkennende Senat mit Urteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ vorgesehen) im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen und Immobilienfondsbeteiligungen, die nicht als verbundene Geschäfte behandelt werden können, und um dem in den Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) zum Ausdruck kommenden Gedanken des Verbraucherschutzes vor Risiken von Kapitalanlagemodellen im nationalen Recht Rechnung zu tragen, seine Rechtsprechung zum Bestehen von Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank in diesen Fällen ergänzt hat, rechtfertigt dies hier kein anderes Ergebnis.

    Die Kenntnis der Bank von einer solchen arglistigen Täuschung wird widerleglich vermutet, wenn Verkäufer oder Fondsinitiatoren, die von ihnen beauftragten Vermittler und die finanzierende Bank in institutionalisierter Art und Weise zusammenwirken, auch die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verkäufer oder Vermittler, sei es auch nur über einen von ihm benannten Finanzierungsvermittler, angeboten wurde und die Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts nach den Umständen des Falles evident ist, so dass sich aufdrängt, die Bank habe sich der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (Senat, Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f., für BGHZ vorgesehen).

    Sollte die Beweisaufnahme ergeben, dass der Kläger und seine Ehefrau den Darlehensvertrag gemäß § 1 Abs. 1 HWiG wirksam widerrufen haben, stünde der Beklagten der mit der Hilfswiderklage zu b) geltend gemachte Anspruch aus § 3 HWiG auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung zu (Senat BGHZ 152, 331, 338 f.; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 21. März 2006 - XI ZR 204/03, ZIP 2006, 846, 847 und vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 m.Nachw., für BGHZ vorgesehen).

    a) Wie der Senat in seinem Urteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1197 f., für BGHZ vorgesehen) entschieden und im Einzelnen begründet hat, steht dem aus § 3 HWiG folgenden Rückzahlungsanspruch nicht entgegen, dass der Verbraucher nach Ansicht des EuGH durch die Haustürgeschäfterichtlinie vor den Folgen der in seinen Entscheidungen vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) angesprochenen Risiken von Kapitalanlagen der vorliegenden Art zu schützen ist, die er im Falle einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung der kreditgebenden Bank hätte vermeiden können.

    Dies wäre mit dem Grundprinzip des nationalen Schadensersatzrechts, dass eine Pflichtverletzung nur dann zum Ersatz des Schadens verpflichten kann, wenn er auch auf den Pflichtenverstoß ursächlich zurückzuführen ist, schlechthin unvereinbar (siehe bereits Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199, für BGHZ vorgesehen).

  • OLG Hamm, 07.10.2008 - 34 U 89/07  

    Aufklärungspflichten des finanzierenden Kreditinstituts bei steuersparenden

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank (1.) im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie (2.) einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich (3.) im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie (4.) in bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (BGHZ 159, 294, 316; BGHZ 161, 15, 20; BGH, Urteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1199 = BGHZ 168, 1, 19 f., Tz. 41, vom 12. Juni 2007 - XI ZR 112/05, Tz. 14 sowie vom 25. September 2007 - XI ZR 274/05, Tz. 14).

    Eine Aufklärungspflicht der Bank über die Unangemessenheit des Kaufpreises, die anerkanntermaßen im Regelfall nicht einmal den Verkäufer der Immobilie trifft (BGH WM 2003, 1686, 1688; BGH WM 2004, 417, 419; BGH WM 2005, 69, 71; BGH WM 2008, 89, Tz. 21), kommt daher - bei Ermangelung sonstiger einen Wissensvorsprung begründender Umstände - nach ständiger Rechtsprechung nur ausnahmsweise dann in Betracht, wenn es - bedingt durch eine versteckte Innenprovision oder aus anderen Gründen - zu einer so wesentlichen Verschiebung der Relation zwischen Kaufpreis und Verkehrswert kommt, daß die Bank von einer sittenwidrigen Übervorteilung des Käufers durch den Verkäufer ausgehen muß (BGH WM 2004, 1221, 1225; BGH WM 2005, 828, 830; BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 47 m.w.N.).

    Von einer sittenwidrigen Übervorteilung ist dann auszugehen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch wie der Wert der Gegenleistung ist (BGH WM 2004, 521, 524; BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 47).

    Der Bundesgerichtshof hat - ausgehend von seinem mittlerweile mehrfach höchstrichterlich bestätigten Grundsatzurteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04) - im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen und Immobilienfondsbeteiligungen, die nicht als verbundene Geschäfte behandelt werden können, seine Rechtsprechung zum Bestehen von Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank in entscheidendem Umfang ergänzt und erweitert.

    Gleichzeitig wollte er damit dem in den Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 ff. Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 ff. Crailsheimer Volksbank) zum Ausdruck kommenden Gedanken des Verbraucherschutzes vor Risiken von Kapitalanlagemodellen im nationalen Recht Rechnung tragen (BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1, 22, Tz. 50).

    Die Kenntnis der Bank von einer solchen arglistigen Täuschung wird - was eine erhebliche Beweiserleichterung zugunsten der Anleger darstellt - widerleglich vermutet, wenn (1.) Verkäufer oder Fondsinitiatoren, die von ihnen beauftragten Vermittler und die finanzierende Bank in institutionalisierter Art und Weise zusammenwirken, (2.) auch die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verkäufer oder Vermittler, sei es auch nur über einen von ihm benannten besonderen Finanzierungsvermittler, angeboten wurde und (3.) die Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts nach den Umständen des Falles evident ist, so daß sich aufdrängt, die Bank habe sich der Kenntnis der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1, 22 ff., Tz. 51 f.; BGH WM 2006, 2343, 2345 = BGHZ 169, 109, 115, Tz. 23; BGH WM 2007, 114, 115; BGH WM 2007, 876, 882; BGH, Urteile vom 12. Juni 2007 - XI ZR 112/05 und vom 25. September 2007 - XI ZR 274/05, Tz. 24 sowie BGH WM 2008, 971, 976).

    Diese können etwa in Form einer Vertriebsvereinbarung, eines Rahmenvertrages oder konkreter Vertriebsabsprachen bestanden haben (vgl. BGH WM 1980, 620, 622 sowie BGH WM 1992, 1355, 1358), oder sich daraus ergeben, daß den vom Verkäufer oder Fondsinitiator eingeschalteten Vermittlern von der Bank Büroräume überlassen oder von ihnen - von der Bank unbeanstandet - Formulare des Kreditgebers benutzt wurden (vgl. BGHZ 91, 9, 12; BGHZ 159, 294, 301), oder etwa daraus, daß der Verkäufer oder die Vermittler dem finanzierenden Institut wiederholt Finanzierungen von Eigentumswohnungen oder Fondsbeteiligungen desselben Objektes vermittelt haben (BGH WM 2006, 1194, 1200 f. = BGHZ 168, 1, 23; BGH WM 2006, 2347, 2350; BGH WM 2007, 1257, 1260 f.).

    Daß - im Sinne des zweiten vorgenannten Kriteriums - die Finanzierung der Kapitalanlage vom Verkäufer oder Vermittler angeboten wurde, ist dann anzunehmen, wenn der Kreditvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Kreditnehmers zustande kommt, der von sich aus eine Bank zur Finanzierung seines Erwerbsgeschäfts sucht, sondern deshalb, weil der Vertriebsbeauftragte des Verkäufers oder Fondsinitiators dem Interessenten im Zusammenhang mit den Anlage- oder Verkaufsunterlagen, sei es auch nur über einen von ihm benannten besonderen Finanzierungsvermittler, einen Kreditantrag des Finanzierungsinstituts vorgelegt hat, das sich zuvor dem Verkäufer oder dem Fondsinitiator gegenüber zur Finanzierung bereit erklärt hatte (BGH WM 2006, 1194, 1201 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 54; vgl. auch BGHZ 156, 46, 51 und BGH WM 2003, 2232, 2234).

    Von einer evidenten Unrichtigkeit der Angaben des Verkäufers, Fondsinitiators oder der für sie tätigen Vermittler bzw. des Verkaufs- oder Fondsprospekts ist dann auszugehen, wenn sie sich objektiv als grob falsch dargestellt haben, so daß sich aufdrängt, die kreditgebende Bank habe sich der Kenntnis der Unrichtigkeit und der arglistigen Täuschung geradezu verschlossen (BGH WM 2006, 1194, 1201 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 55).

    Um solche objektiv nachprüfbaren und konkreten Angaben handelt es sich beispielsweise, wenn dem Käufer erzielbare Nettomieteinnahmen vorgespiegelt werden, die weit über den realistischen tatsächlichen Mieterlösen liegen (vgl. BGHZ 168, 1 ff. Tz. 57 = WM 2006, 1194, 1201: 8,70 DM/m² statt 5, 95 DM/m²), oder wenn der Verkäufer oder der für ihn tätige Vermittler Erklärungen zum Verkehrswert, zur Wohnfläche, zum Alter, zum Renovierungsstand oder zu anderen verkehrswesentlichen Eigenschaften einer Eigentumswohnung abgeben (BGH BKR 2007, 110, 111 f.).

    Einen solchen Schadensersatzanspruch kann der Anleger auch seiner Inanspruchnahme aus einer notariellen Vollstreckungsunterwerfungserklärung wegen der von ihm übernommenen persönlichen Haftung gemäß § 242 BGB entgegen halten (BGHZ 168, 1 ff., Tz. 61 = WM 2006, 1194, 1201 f.).

    Sinn und Zweck der mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. Mai 2006 eingeleiteten Judikatur war eine Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Immobilienerwerben (BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1, 21 f., Tz. 50), die auch und gerade dem Umstand Rechnung tragen sollte, "daß Verbraucher einen tatsächlich vorhandenen Wissensvorsprung der Bank oftmals nicht nachweisen können" (Nobbe, WM 2007, Sonderbeilage 1 zu Heft Nr. 47 vom 24.11.2007, S. 1, 30).

    Der Darlehensgeber hätte dieserhalb nach ständiger Rechtsprechung gegenüber dem Darlehensnehmer einen Anspruch auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung (BGHZ 152, 331, 336; BGH ZIP 2003, 1741, 1744; BGH WM 2004, 172, 176; BGH ZIP 2006, 846, 847; BGH WM 2006, 1194, 1196 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 20; BGH, Urteil vom 12. Juni 2007 - XI ZR 112/05, Tz. 9).

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut und gefestigter ständiger Rechtsprechung auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (BGHZ 152, 331, 337; BGH BKR 2005, 501, 504; BGH WM 2006, 1194, 1196 = BGHZ 168, 1, Tz. 21; BGH, Urteil vom 12. Juni 2007 - XI ZR 112/05, Tz. 9).

    Dies hat der Bundesgerichtshof bereits mehrfach mit eingehender und überzeugender Begründung - auf die der erkennende Senat zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug nimmt - in ebenfalls die Beklagte zu 1) betreffenden Fällen, denen eine gleichgelagerte Finanzierungskonstruktion mit im wesentlichen identischen Vertragsbedingungen zugrunde lagen, entschieden (BGH WM 2005, 1076, 1078; BGH, Urteil vom 20.12.2005 - XI ZR 119/04, Umdruck S. 7 f.; BGH WM 2006, 1194, 1195).

    Ungeachtet der Frage, ob und unter welchen Umständen im Einzelfall insoweit überhaupt eine Pflicht der finanzierenden Bank, ungefragt über die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Konstruktion aufzuklären, in Betracht kommt, rechtfertigt eine etwaige Aufklärungspflichtverletzung die von den Klägern mit dem Hauptantrag begehrte Rückabwicklung des Darlehens- oder gar des Kaufvertrages schon deshalb nicht, weil sie nur zum Ersatz der durch die gewählte Finanzierung entstandenen Mehrkosten führt (BGH WM 2004, 417, 419; BGH WM 2006, 1194, 1200 = BGHZ 168, 1 ff., Tz. 49; BGH WM 2007, 876, 881; BGH WM 2008, 971, 975).

  • BGH, 04.03.2008 - XI ZR 288/06  

    Beratungspflichten einer Bank bei der Finanzierung eines Immobilienerwerbs

    Infolge des wirksamen Widerrufs hat die Klägerin gegen den Beklagten - wie das Berufungsgericht zu Recht angenommen hat - gemäß § 3 Abs. 1, 3 HWiG a.F. einen Anspruch auf Erstattung des ausgezahlten Nettokreditbetrages sowie auf dessen marktübliche Verzinsung (vgl. Senat BGHZ 152, 331, 336, 338; 168, 1, 8 Tz. 20; 169, 109, 119 Tz. 38; zuletzt Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 18, vom 17. April 2007 - XI ZR 130/05, NJOZ 2007, 3210, 3211 Tz. 12 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 16; jeweils m.w.Nachw.).

    a) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Beklagte zur Rückzahlung des Kapitals verpflichtet ist und die Klägerin nicht auf das Appartement mit der Begründung verweisen kann, bei den Darlehensverträgen und dem finanzierten Immobilienerwerb handele es sich um ein verbundenes Geschäft (vgl. Senat BGHZ 152, 331, 337; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2348 Tz. 13, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 Tz. 19 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 17; jeweils m.w.Nachw.).

    aa) § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; 168, 1, 9 Tz. 21; Senatsurteil vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 116 Tz. 18; jeweils m.w.Nachw.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats bilden Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (vgl. nur BGHZ 168, 1, 11 f. Tz. 29; Senatsurteil vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1258 f. Tz. 25; jeweils m.w.Nachw.).

    Ein Rückgriff auf den von der Rechtsprechung zum finanzierten Abzahlungsgeschäft entwickelten Einwendungsdurchgriff scheidet bei dem Verbraucherkreditgesetz unterfallenden Realkrediten aus (st.Rspr.; vgl. BGHZ 168, 1, 10 Tz. 25; Senatsurteile vom 26. September 2006 - XI ZR 283/03, WM 2006, 2347, 2349 Tz. 14 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 117 Tz. 23).

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa Senat BGHZ 168, 1, 19 f. Tz. 41 sowie Senatsurteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115 Tz. 15, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 374/04, BKR 2007, 152, 154 f. Tz. 28 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 118 Tz. 30, jeweils m.w.Nachw.).

    Entgegen der Ansicht der Revision ist eine Überschreitung der Kreditgeberrolle - in Erweiterung dieser Fallgruppe - nicht allein deshalb zu bejahen, weil die kreditgebende Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts nach Maßgabe des Senatsurteils vom 16. Mai 2006 (BGHZ 168, 1, 23 Tz. 53) in institutionalisierter Weise zusammengewirkt hat.

    Diese Ergänzung der Rechtsprechung des Senats ist im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen erfolgt und bezieht sich ausschließlich auf die eine eigene Aufklärungspflicht der Bank begründende Fallgruppe des konkreten Wissensvorsprungs, indem unter bestimmten Voraussetzungen zu Gunsten des Darlehensnehmers eine Beweiserleichterung in Form einer widerleglichen Vermutung für die Kenntnis der Bank von der arglistigen Täuschung durch den Verkäufer oder Fondsinitiator sowie der von ihnen eingeschalteten Vermittler statuiert worden ist (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 22 Tz. 50 f.).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs prüfen und ermitteln Kreditinstitute den Wert der ihnen gestellten Sicherheiten grundsätzlich nur im eigenen Interesse sowie im Interesse der Sicherheit des Bankensystems, nicht aber im Kundeninteresse (Senat BGHZ 147, 343, 349; 168, 1, 20 f. Tz. 45; Senatsurteil vom 6. November 2007 aaO Tz. 43 m.w.Nachw.).

    Dementsprechend kann sich grundsätzlich aus einer lediglich zu bankinternen Zwecken erfolgten Beleihungswertermittlung keine Pflichtverletzung gegenüber dem Kreditnehmer und somit auch keine diesbezügliche Aufklärungspflicht ergeben (Senat BGHZ 168, 1, 20 f. Tz. 45; Senatsurteil vom 6. November 2007 aaO).

    Das ist nach ständiger Rechtsprechung erst dann der Fall, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. etwa Senat BGHZ 168, 1, 21 Tz. 47; Senatsurteile vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 19 (insoweit in BGHZ 169, 109 nicht abgedruckt) und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 118 Tz. 34; jeweils m.w.Nachw.), wobei die in dem Gesamtaufwand für den Erwerb enthaltenen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Provisionen und Gebühren für Mietgarantie und Finanzierungsvermittlung nicht zu berücksichtigen sind (Senatsurteil vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247).

    Entgegen der Auffassung der Revision ist solcher Vortrag des Beklagten auch im Lichte der neueren Rechtsprechung des erkennenden Senats zu Beweiserleichterungen im Falle institutionalisierten Zusammenwirkens der finanzierenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des Objekts (BGHZ 168, 1 ff., 22 ff. Tz. 50 ff.) erforderlich.

    (1) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, 22 ff. Tz. 50 ff.; 169, 109, 115 Tz. 23; Urteile vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1260 Tz. 39 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2007, 115, 120 Tz. 45; jeweils m.w.Nachw.) können sich die Anleger in Fällen eines institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgebenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

    (c) Da nach dem Vortrag des Beklagten der realistischerweise zu erzielende Mietzins nur etwa 50% des "versprochenen" Mietzinses betrug, war die Angabe auch objektiv evident unrichtig (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 24 f. Tz. 57; Senatsurteile vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 882 Tz. 55 und vom 6. November 2007 aaO Tz. 50).

    Diesen Schadensersatzanspruch könnte der Beklagte dem Anspruch der Klägerin aus § 3 HWiG a.F. entgegen halten, wenn die Klägerin nicht den Beweis erbringt, dass der Beklagte das kreditfinanzierte Appartement auch bei gehöriger Aufklärung durch die Klägerin erworben hätte (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 26 Tz. 61; Senatsurteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 116 Tz. 22 und vom 6. November 2007 - XI ZR 322/03, WM 2008, 115, 121 Tz. 52).

  • BGH, 23.10.2007 - XI ZR 167/05  

    Zur widerleglichen Vermutung der Kenntnis der finanzierenden Bank von der

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; 168, 1, 9, Tz. 21; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504).

    Ungeachtet der Frage, ob und unter welchen Umständen im Einzelfall insoweit überhaupt eine Pflicht der finanzierenden Bank in Betracht kommt, ungefragt über die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Konstruktion aufzuklären, führt eine etwaige Aufklärungspflichtverletzung nur zum Ersatz der durch die gewählte Finanzierung entstandenen Mehrkosten (st.Rspr., siehe etwa Senatsurteile BGHZ 168, 1, 21 f., Tz. 49 m.w.Nachw. und vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 878, 881, Tz. 42 f.), die die Kläger nicht dargelegt haben.

    Dies kann der Fall sein, wenn die Bank im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projekts über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit Kreditgewährungen sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (vgl. etwa BGHZ 159, 294, 316 sowie Senatsurteile BGHZ 161, 15, 20; 168, 1, 19 f., Tz. 41, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 76 und vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830).

    Wie der Senat mit Urteil vom 20. März 2007 (XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 880 f., Tz. 41 m.w.Nachw.) bestätigt und im Einzelnen begründet hat, prüfen und ermitteln Kreditinstitute nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs den Wert der ihnen gestellten Sicherheiten grundsätzlich nur im eigenen Interesse sowie im Interesse der Sicherheit des Bankensystems, nicht aber im Kundeninteresse (BGHZ 147, 343, 349; 168, 1, 20 f., Tz. 45 und Senatsurteile vom 7. April 1992 - XI ZR 200/91, WM 1992, 977, vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 25/97, WM 1997, 2301, 2302 und vom 11. November 2003 - XI ZR 21/03, WM 2004, 24, 27).

    Solchen Vortrag der Kläger hat das Berufungsgericht auch im Lichte der neueren Rechtsprechung des erkennenden Senats zu Beweiserleichterungen im Falle institutionalisierten Zusammenwirkens der finanzierenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des Objekts (BGHZ 168, 1 ff., 22 ff., Tz. 50 ff.) zu Recht für erforderlich gehalten.

    Ihr Bestreben nach einer genügenden Absicherung des Kreditengagements ist banküblich und typischerweise mit der Rolle eines Kreditgebers verknüpft (Senat, BGHZ 168, 1, 20, Tz. 43 und Urteil vom 31. März 1992 - XI ZR 70/91, WM 1992, 901, 905).

    b) Wie die Revision zu Recht geltend macht, lässt sich jedoch mit diesen Ausführungen nach dem Urteil des erkennenden Senats vom 16. Mai 2006 (BGHZ 168, 1, 22 ff., Tz. 50 ff.) eine Haftung der Beklagten für eigenes Aufklärungsverschulden nicht abschließend verneinen.

    aa) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, 22 ff., Tz. 50 ff. sowie Senatsurteile vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345, Tz. 23, für BGHZ 169, 109 ff. vorgesehen, vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115, Tz. 17 f., vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, ZIP 2007, 414, 418, Tz. 29 und vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 882, Tz. 53) können sich die Anleger in Fällen institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgewährenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

    Angesichts der großen Differenz zwischen zugesagter und tatsächlich erzielter Miete konnte die Unrichtigkeit der auch im Darlehensantrag enthaltenen Angabe von der Beklagten nicht übersehen werden, wenn sie sich der Erkenntnis nicht verschloss (vgl. Senat, BGHZ 168, 1, 24, Tz. 55).

    Diesen Schadensersatzanspruch können die Kläger auch ihrer Inanspruchnahme aus der notariellen Vollstreckungsunterwerfungserklärung wegen der von ihnen übernommenen persönlichen Haftung gemäß § 242 BGB entgegen halten (vgl. Senat, BGHZ 168, 1, 26, Tz. 61).

  • BGH, 26.09.2006 - XI ZR 283/03  

    Voraussetzungen des Einwendungsdurchgriffs

  • BGH, 29.06.2010 - XI ZR 104/08  

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  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 401/03  

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  • LG Dortmund, 15.12.2006 - 3 O 799/04  

    Badenia, CIC und unerlaubte Handlung

  • LG Dortmund, 15.12.2006 - 3 O 149/05  

    Badenia, CIC, Zahlung

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 6/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • LG Dortmund, 15.02.2008 - 3 O 170/05  
  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 3/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 16/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • BGH, 03.06.2008 - XI ZR 131/07  

    Mietpoolbeitritt - kein Rückabwicklungsanspruch bei Aufklärungspflichtverletzung

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 34/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • LG Dortmund, 15.12.2006 - 3 O 159/05  

    Badenia, CIC und unerlaubter Handlung, Vorprozess, Klage rechtzeitig, Zahlung

  • LG Dortmund, 30.03.2007 - 3 O 889/04  
  • BGH, 03.06.2008 - XI ZR 319/06  

    Zu den subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns

  • BGH, 25.09.2007 - XI ZR 274/05  

    Aufklärungspflichten einer kreditgebenden Bank im Rahmen von steuersparenden

  • OLG Frankfurt, 13.10.2014 - 23 U 109/13  

    "Schrottimmobilie"; Genehmigung bzw. Bestätigung des Darlehensvertrags durch

  • BGH, 24.04.2007 - XI ZR 340/05  

    Voraussetzungen eines institutionalisierten Zusammenwirkens

  • OLG Brandenburg, 07.11.2007 - 3 U 100/06  

    Bankenhaftung bei finanzierter Kapitalanlage: Wissensvorsprung der Bank über eine

  • BGH, 29.04.2008 - XI ZR 221/07  

    Zur Aufklärungspflicht der kreditgebenden Bank über sittenwidrige Überteuerung

  • BGH, 17.10.2006 - XI ZR 205/05  

    Beratungspflichten der Bank bei Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zum

  • OLG Bamberg, 11.02.2008 - 4 U 100/00  
  • BGH, 18.03.2008 - XI ZR 246/06  

    Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank über Risiken des Beitritts zum

  • BGH, 10.07.2007 - XI ZR 243/05  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank bei einem Fondserwerb; Kausalität

  • BGH, 19.03.2013 - XI ZR 431/11  

    BGB § 241 Abs. 2, § 278, § 280 Abs. 1

  • BGH, 05.12.2006 - XI ZR 341/05  

    Entbehrlichkeit der Nachfristsetzung mit Kündigungsandrohung beim

  • BGH, 19.09.2006 - XI ZR 209/04  

    Zurechnung der Haustürsituation bei der Vermittlung von Darlehen

  • OLG Brandenburg, 07.11.2007 - 3 U 49/06  

    Bankenhaftung bei finanzierter Kapitalanlage: Wissensvorsprung der Bank bei

  • OLG Frankfurt, 14.07.2014 - 23 U 132/13  

    Rückabwicklung des kreditfinanzierten Erwerbs eines Hotel-Appartments zu

  • BGH, 10.11.2009 - XI ZR 252/08  

    Rückforderungsdurchgriff bei einem verbundenen Geschäft bei Bestehen

  • OLG Brandenburg, 25.06.2008 - 3 U 108/06  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Ansprüche gegen Finanzierungsinstitute wegen

  • OLG Brandenburg, 09.07.2008 - 3 U 45/06  
  • OLG Saarbrücken, 14.06.2007 - 8 U 333/06  

    Kreditfinanzierter Immobilienerwerb: Anspruch des Kreditinstituts nach Widerruf

  • OLG Hamm, 14.02.2008 - 28 U 97/07  

    Zur Pflicht des Anwalts bei der Beratung neue Rechtsprechungstendenzen und

  • OLG Hamm, 02.02.2012 - 5 U 110/11  

    Hemmung der Verjährung durch Anbringung eines Prozesskostenhilfegesuchs

  • OLG Brandenburg, 06.09.2006 - 4 U 175/05  

    Aufklärungs- und Hinweispflichten bei kreditfinanzierter

  • OLG Brandenburg, 19.12.2007 - 3 U 50/06  

    Finanzierter Immobilienkauf: Rückabwicklung eines Vorausdarlehens wegen

  • BGH, 18.03.2008 - XI ZR 241/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank bei finanziertem Immobilienkauf mit

  • BGH, 21.11.2006 - XI ZR 347/05  

    Bindung des Berufungsgerichts nach Aufhebung und Zurückverweisung;

  • BGH, 18.11.2008 - XI ZR 157/07  

    Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank im Rahmen von steuersparenden

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 175/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • KG, 30.01.2007 - 4 U 192/05  

    Kreditfinanzierter Wohnungskauf: Haftung einer finanzierenden Bausparkasse und

  • BGH, 27.06.2008 - V ZR 83/07  

    Erfüllung der Kaufpreisschuld des Käufers durch finanzierende Bank

  • BGH, 10.12.2013 - XI ZR 508/12  

    Vollfinanzierter Wohnungskaufvertrag: Prozessführungsbefugnis für

  • OLG Celle, 30.08.2006 - 3 U 82/06  
  • OLG Brandenburg, 01.06.2016 - 4 U 125/15  
  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 149/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • OLG Celle, 13.02.2007 - 16 U 5/06  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Überhöhte Verkehrswertfestsetzungen der

  • BGH, 17.04.2007 - XI ZR 130/05  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Darlehensvertrages

  • BGH, 24.03.2009 - XI ZR 456/07  

    Vermutung der Ursächlichkeit einer Haustürsituation für

  • BGH, 29.11.2011 - XI ZR 220/10  

    Darlehensvertrag: Berücksichtigung der Restschuldversicherungskosten bei Prüfung

  • OLG Frankfurt, 31.01.2014 - 1 U 284/11  

    Darlegung der Überteuerung des Kaufpreises einer Wohnung - Vorzugswürdigkeit der

  • BGH, 24.10.2006 - XI ZR 265/03  
  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 173/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • BGH, 13.03.2007 - XI ZR 159/05  

    Voraussetzungen einer Duldungsvollmacht bei unwirksam erteilter Vollmacht

  • OLG Düsseldorf, 15.11.2007 - 6 U 165/06  

    Schadensersatzpflicht nach den Grundsätzen der positiven Vertragsverletzung wegen

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 174/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 176/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • OLG Brandenburg, 08.10.2008 - 4 U 17/06  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Einwand des Widerrufs des Darlehensvertrages nach

  • OLG Schleswig, 15.02.2010 - 5 U 132/09  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank im Rahmen der Finanzierung einer

  • BGH, 21.09.2010 - XI ZR 232/09  

    Bankenhaftung bei einer finanzierten Beteiligung an einem geschlossenen

  • BGH, 18.12.2007 - XI ZR 324/06  

    Begriff des verbundenen Geschäfts; Sittenwidrigkeit eines zu Kapitalanlagezwecken

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 179/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 178/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • OLG Brandenburg, 16.01.2008 - 4 U 145/06  

    Voraussetzungen für eine Risikoaufklärung seitens der Bank bei der Finanzierung

  • OLG Brandenburg, 09.04.2008 - 4 U 204/06  

    Widerlegliche Vermutung der Kenntnis der finanzierenden Bank von der arglistigen

  • OLG Bamberg, 22.04.2009 - 3 U 38/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Rückzahlungsanspruch der kreditierenden Bank unter

  • BGH, 05.06.2012 - XI ZR 177/11  

    Keine arglistige Täuschung eines Anlegers durch den Vertrieb über die Höhe einer

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 79/07  

    Haftung der finanzierenden Bank im Rahmen eines Erwerbs einer Immobilie zur

  • BGH, 17.11.2009 - XI ZR 36/09  

    Zulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus einer notariellen Urkunde; Zulässigkeit

  • BGH, 19.03.2013 - XI ZR 46/11  

    Vermittelter Kredit zu Finanzierung einer Kapitalanlage: Treuwidriges Verhalten

  • BGH, 13.06.2006 - XI ZR 432/04  

    Begriff der Privatwohnung i.S.d. § 1 Abs. 1 Nr. 1 HWiG

  • OLG Frankfurt, 22.05.2007 - 9 U 125/06  

    Finanziertes Rechtsgeschäft: Rückforderungsansprüche aus kreditfinanziertem

  • BGH, 19.06.2007 - XI ZR 142/05  

    Voraussetzungen und Rechtsfolgen der wirtschaftlichen Einheit von Kreditvertrag

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 3238/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • OLG Schleswig, 13.03.2008 - 5 U 57/06  

    Rückabwicklung eines kreditfinanzierten Kaufs einer Eigentumswohnung; Wirksamkeit

  • BGH, 10.06.2008 - XI ZR 348/07  

    Zurechnung der Haustürsituation zu Lasten der kreditgewährenden Bank

  • OLG Brandenburg, 01.07.2009 - 4 U 114/08  

    Kapitalanlage: Mietpoolrefinanzierter Immobilienkauf; Verschulden bei

  • OLG Düsseldorf, 30.09.2009 - 6 U 94/08  

    Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank bei steuersparenden Bauherren-,

  • OLG Stuttgart, 15.07.2008 - 6 U 8/06  

    Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung einer Beteiligung an einem

  • LG Berlin, 30.03.2015 - 37 O 113/14  
  • OLG Düsseldorf, 29.03.2007 - 6 U 308/05  

    Keine Haftung der kreditgebenden Bank für Pflichtverletzungen des Vermittlers

  • OLG Schleswig, 28.04.2016 - 5 U 36/15  

    Geschäftsunfähigkeit; Entreicherung; Informationspflichten des

  • OLG Frankfurt, 24.02.2010 - 9 U 86/08  

    Kreditfinanzierter Erwerb einer Immobilie zu Steuersparzwecken;

  • OLG München, 19.04.2010 - 19 U 5010/06  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zu Kapitalanlagezwecken: Wegfall

  • BGH, 15.06.2010 - XI ZR 318/09  

    Behauptung der Kenntnis der finanzierenden Bank von der sittenwidrigen

  • BGH, 19.09.2006 - XI ZR 242/05  

    Schutzzweck der Widerrufsbelehrung

  • OLG München, 02.08.2010 - 19 U 4014/08  

    Haustürgeschäft: Indizwirkung der vorausgehenden Haustürsituation bei

  • OLG Karlsruhe, 21.06.2006 - 15 U 50/02  

    15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe verurteilt Badenia Bausparkasse

  • OLG Frankfurt, 23.09.2008 - 14 U 227/05  

    Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage: Schadensersatz- und

  • OLG Köln, 06.09.2006 - 13 U 141/05  
  • LG Dortmund, 17.10.2006 - 3 O 88/05  

    Anspruch auf Freistellung von Darlehenslasten und auf Rückzahlung der auf das

  • BGH, 03.06.2008 - XI ZR 318/06  

    Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen vorvertraglichen

  • BVerfG, 28.06.2012 - 1 BvR 2952/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • OLG Nürnberg, 29.12.2006 - 12 U 104/05  

    Steuersparimmobilie

  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 266/07  

    Kreditfinanzierte Kapitalanlage - Zurechnung der vom Vermittler geschaffenen

  • OLG Brandenburg, 05.08.2009 - 4 U 85/08  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Einwand des Widerrufs des Darlehensvertrages nach

  • OLG Hamm, 15.01.2013 - 34 U 3/12  

    Verbraucherrisiko - Vom eigenen Vermögensberater übervorteilt? Finanzierendes

  • OLG Köln, 06.09.2006 - 13 U 99/05  
  • BGH, 26.10.2010 - XI ZR 367/07  

    Finanzierter Fondsbeitritt im Haustürgeschäft: Voraussetzungen für die Wertung

  • BGH, 01.03.2011 - II ZR 298/08  

    Finanzierter Erwerb von Genossenschaftsanteilen: Darlehens- und Beitrittsvertrag

  • OLG Schleswig, 25.10.2007 - 5 U 196/00  

    Schadensersatzpflicht der kreditgebenden Bank bei institutionalisiertem

  • OLG Saarbrücken, 24.04.2008 - 8 U 65/07  

    Sittenwidrige Überteuerung des Kaufpreises eines finanzierten Objekts im Fall

  • OLG Frankfurt, 05.12.2007 - 19 U 179/07  

    Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb zu Kapitalanlagezwecken:

  • OLG Bamberg, 28.11.2008 - 4 U 88/01  

    Bankenhaftung beim vollfinanzierten Erwerb einer Immobilie im Bauträger- und

  • OLG Frankfurt, 31.05.2006 - 9 U 63/05  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb: Rückabwicklung von einem kausal

  • OLG Frankfurt, 09.04.2008 - 9 U 93/06  

    Finanzierter Beitritt zu einer Immobilienfonds-GbR zu Steuersparzwecken: Haftung

  • OLG Frankfurt, 15.08.2007 - 9 U 37/07  

    Bankdarlehen; Haustürgeschäft: Rückabwicklungsanspruch auf Grund eines Widerrufs;

  • BGH, 29.11.2007 - IX ZB 12/07  

    Zulässigkeit des Insolvenzantrags eines vollständig dinglich gesicherten

  • OLG Bamberg, 14.07.2008 - 4 U 88/01  

    Schadensersatznsprüche im Zusammenhang mit dem finanzierten Erwerb einer

  • OLG München, 03.08.2009 - 19 U 4354/08  

    Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb: Zurechenbare arglistige

  • OLG Hamm, 02.03.2009 - 31 U 42/07  

    Schadensersatzansprüche gegen die finanzierende Bank beim Erwerb einer

  • BGH, 05.07.2011 - XI ZR 306/10  

    Haftung der finanzierenden Bank wegen vorvertraglicher

  • OLG Hamm, 13.02.2012 - 5 U 113/11  

    Wirksamkeit der Aufrechnung mit einer verjährten Schadensersatzforderung gegen

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 2953/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • OLG Celle, 18.07.2007 - 3 U 162/04  

    Bankenhaftung: Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der Aufklärungspflicht

  • OLG Brandenburg, 04.03.2009 - 4 U 104/08  

    Finanzierter Immobilienkauf zu Anlagezwecken: Widerruf eines Darlehensvertrages

  • OLG Düsseldorf, 01.12.2008 - 9 U 77/08  

    Begriff des verbundenen Geschäfts

  • OLG Koblenz, 07.05.2009 - 2 U 1389/08  

    Schrottimmobilien

  • BGH, 19.10.2010 - XI ZR 376/09  

    Haftung bei Kapitalanlagegeschäften: Einwendungsdurchgriff gegenüber der

  • OLG Hamm, 07.12.2006 - 5 U 284/00  

    Zur Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes - Voraussetzungen für

  • BGH, 11.11.2008 - XI ZR 269/06  

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung nach dem HWiG; Hinweis auf die

  • OLG Brandenburg, 19.03.2014 - 4 U 64/12  

    Finanzierter Immobilienkauf: Verwendung einer nicht der Musterbelehrung

  • OLG Celle, 24.01.2007 - 3 U 100/06  

    Haftung der finanzierenden Bank bei Eigentumswohnungskauf zu

  • BGH, 27.05.2008 - XI ZB 41/06  

    Anforderung an die Berufungsbegründung; Zulässigkeit einer weitgehend aus

  • OLG Hamm, 02.04.2009 - 27 U 105/07  

    Umfang der Auskunfts- und Aufklärungspflichten der Gründungsgesellschafter eines

  • BGH, 23.06.2009 - XI ZR 171/08  

    Voraussetzungen einer Schadensersatzpflicht der finanzierenden Bank wegen

  • BGH, 30.11.2010 - XI ZB 23/10  

    Nebeneinander von Ansprüchen aus vorvertraglicher Aufklärungspflichtverletzung

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 3236/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • BGH, 12.09.2006 - XI ZR 296/05  

    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines Aktienkaufs auf Kredit

  • KG, 19.03.2008 - 24 U 91/07  

    Bankenhaftung beim finanzierten Eigentumswohnungskauf: Voraussetzungen für

  • BGH, 15.12.2009 - XI ZR 110/09  

    Fehlen der Vorgreiflichkeit für eine Zwischenfeststellungswiderklage bei

  • OLG Celle, 01.12.2011 - 8 U 50/11  

    Bankenhaftung: Institutionalisiertes Zusammenwirken mit dem Vermittler eines

  • OLG Köln, 20.06.2012 - 13 U 194/08  

    Wirksamkeit einer umfassenden Geschäftsbesorgungsvollmacht; Haftung des

  • OLG München, 03.08.2006 - 19 U 5567/05  
  • OLG Karlsruhe, 16.12.2008 - 17 U 201/08  

    Schadensersatzklagen gegen Deutsche Bausparkasse Badenia AG - Oberlandesgericht

  • BGH, 17.04.2012 - II ZR 95/10  

    Kapitalanlagegesellschaft: Quotale Haftung der Gesellschafter eines in Form einer

  • OLG Brandenburg, 13.12.2006 - 3 U 130/05  

    Wirksamkeit eines Darlehensvertrages. Schadensersatzansprüche des

  • BGH, 29.09.2009 - XI ZR 179/07  

    Schadensersatzpflichten eines Vertreibers von Kapitalanlagen im Zusammenhang mit

  • BGH, 17.04.2012 - II ZR 198/10  

    Kapitalanlagegesellschaft: Quotale Haftung der Gesellschafter eines in Form einer

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 3240/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • KG, 06.11.2007 - 13 U 84/06  

    Formelle Rechtswidrigkeit eines Doppelhauses: Welche Ansprüche?

  • OLG Karlsruhe, 17.09.2008 - 17 W 21/08  

    Bankenhaftung in sog. Schrottimmobilien-Fällen: Prüfungsumfang der

  • OLG Karlsruhe, 30.12.2008 - 17 U 197/08  

    Schadensersatzklagen gegen Deutsche Bausparkasse Badenia AG - Oberlandesgericht

  • OLG Brandenburg, 08.07.2009 - 4 U 152/08  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Widerruf nach Ablauf der Widerrufsfrist; Fristbeginn

  • LG Duisburg, 20.12.2006 - 3 O 185/05  

    Erforderlichkeit einer Erlaubnis nach Art. 1 § 1 Rechtsberatungsgesetz (RBerG)

  • OLG Brandenburg, 25.06.2008 - 4 U 30/07  

    Kein konkludenter Beratungsvertrag bei Festlegung auf eine bestimmte Anlage - Zu

  • OLG Oldenburg, 10.03.2011 - 8 U 53/10  

    Urteil zur Bankenhaftung bei arglistiger Täuschung des Immobilienkäufers durch

  • OLG Stuttgart, 13.03.2013 - 9 U 185/12  

    Haftung der den Erwerb einer Eigentumswohnung finanzierenden Bank

  • BGH, 23.04.2013 - XI ZR 405/11  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zur Steuerersparnis:

  • OLG Karlsruhe, 02.12.2009 - 17 U 562/08  

    Bankenhaftung bei steuersparenden Bauherren- und Erwerbermodellen:

  • OLG Düsseldorf, 28.11.2008 - 15 U 85/07  

    Pflichten eines Anlageberaters

  • LG Nürnberg-Fürth, 31.03.2009 - 10 O 9881/08  

    Unwirksamkeit der dem Treuhänder gegebenen Vollmacht: Verwirkung

  • LG Berlin, 20.02.2014 - 10 O 515/12  
  • OLG Stuttgart, 11.12.2006 - 6 U 115/06  

    Finanzierte Immobilienfondsbeteiligung: Reichweite und Wirksamkeit der von

  • OLG Köln, 22.10.2008 - 13 U 10/08  

    Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Falschberatung im

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 3237/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • BVerfG, 14.11.2012 - 1 BvR 2954/08  

    Anforderungen des Justizgewährungsanspruchs (Art 2 Abs 1 GG iVm Art

  • OLG Frankfurt, 19.12.2006 - 9 U 35/05  

    Finanzierter Immobilienkauf: Kausalität der Haustürsituation für eine zeitlich

  • OLG Brandenburg, 31.01.2007 - 3 W 67/05  

    Bankdarlehen: Anspruch auf Rückabwicklung eines zur Kaufpreisfinanzierung einer

  • OLG Brandenburg, 19.03.2008 - 4 U 208/06  

    Kreditfinanzierter Immobilienkauf: Kausalitätsvermutung einer vorangegangenen

  • OLG Hamm, 02.04.2009 - 27 U 104/07  

    Umfang der Auskunfts- und Aufklärungspflichten der Gründungsgesellschafter eines

  • OLG München, 06.09.2010 - 5 W 1997/10  

    Steuersparende Anlagemodelle: Darlegungslast des Anlegers für arglistige

  • OLG Hamm, 14.08.2014 - 28 U 37/13  

    Anwaltshaftung, Schrottimmobilien, Verjährung

  • BGH, 20.06.2006 - XI ZR 224/05  

    Zurechnung einer Haustürsituation; Widerruf des Darlehensvertrages bei

  • OLG Frankfurt, 16.08.2006 - 9 U 78/04  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Folgen des Widerrufs des Darlehensvertrages;

  • VerfGH Bayern, 25.05.2011 - 96-VI-09  

    Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Ablehnung von Beweisanträgen

  • OLG Schleswig, 13.12.2007 - 5 U 60/07  

    Geltendmachung von Einwendungen aus einer Immobilienfondsbeteiligung gegenüber

  • OLG Brandenburg, 17.12.2008 - 4 U 50/08  

    Bankdarlehen zur Finanzierung einer Eigentumswohnung: Wissensvorsprung und

  • OLG Hamm, 08.09.2008 - 8 U 161/07  

    Haftung des Gründungsgesellschafters wegen Verletzung der Aufklärungspflicht -

  • OLG Oldenburg, 15.01.2009 - 8 U 122/08  

    Darlehens- und Restschuldversicherungsvertrag: verbundenes Geschäft; unterlassene

  • OLG Hamm, 29.06.2009 - 31 U 173/06  

    Umfang der Risikoaufklärungspflicht der Erwerb einer Eigentumswohnung

  • OLG Hamm, 26.02.2015 - 28 U 27/14  

    Beratungspflichten eines Rechtsanwalts bei Inanspruchnahme mehrerer Schuldner

  • OLG Brandenburg, 31.01.2007 - 3 W 49/05  

    Bankdarlehen: Anspruch auf Rückabwicklung im Zusammenhang mit der Finanzierung

  • OLG Frankfurt, 18.09.2007 - 9 W 20/07  

    Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb: Rückabwicklung und

  • OLG Koblenz, 22.01.2009 - 2 U 678/08  

    Begriff der Haustürsituation i.S. von § 1 Abs. 1 HWiG

  • OLG Karlsruhe, 26.03.2010 - 14 U 205/06  

    Haftung der finanzierenden Bank bei arglistiger Täuschung der Initiatoren eines

  • OLG Frankfurt, 08.10.2012 - 23 U 93/11  

    Bankenhaftung bei finanzierter Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds

  • OLG Koblenz, 29.05.2009 - 10 U 505/08  

    "Schrottimmobilien"

  • OLG Hamm, 29.06.2006 - 5 U 55/00  

    Zur Anwendbarkeit des HWiG nach Freizeitveranstalung - Verjährung von

  • OLG Frankfurt, 14.02.2007 - 9 U 89/06  

    Darlehensvertrag: Rückabwicklungsanspruch gegen eine finanzierende Bank wegen

  • BGH, 18.12.2007 - XI ZR 209/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend Aufklärungspflichten der

  • OLG Brandenburg, 26.03.2008 - 3 U 46/06  

    Kapitalanlage: Bankenhaftung wegen Aufklärungspflichtverletzung bei einem

  • OLG Frankfurt, 10.04.2013 - 4 U 258/12  

    Schadenersatz wegen vorvertraglicher Pflichtverletzung der Bank bei Finanzierung

  • BGH, 04.03.2014 - XI ZR 178/12  

    Haftung einer Direktbank: Beschränkte Revisionszulassung hinsichtlich eines

  • KG, 22.12.2014 - 24 U 169/13  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Voraussetzungen und Rechtsfolgen eines erst im

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 179/00  

    Anspruch auf Rückabwicklung eines Darlehensverhältnisses Zug um Zug gegen

  • KG, 05.09.2007 - 24 U 4/07  

    Haftung der Gründungsgesellschaft und der Treuhandbank für fehlerhafte

  • OLG Celle, 14.05.2008 - 3 U 232/07  

    Kreditfinanzierte Fondsbeteiligung: Rückabwicklungsanspruch wegen des

  • OLG Stuttgart, 08.07.2008 - 6 U 274/06  

    Haustürgeschäft: Erlöschen des Widerrufsrechts nach beiderseits vollständiger

  • OLG Frankfurt, 25.11.2009 - 9 U 39/08  

    Einheitlichkeitswille zwischen unwirksamer Treuhändervollmacht und wirksamer

  • BGH, 20.03.2007 - XI ZR 6/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Auszahlung eines

  • BGH, 11.03.2008 - XI ZR 68/07  

    Wirksamkeit einer Widerrufsbelehrung

  • OLG Stuttgart, 31.03.2009 - 6 U 156/08  

    Unerlaubte Rechtsberatung: Nichtigkeit einer Vollmacht betreffend einen Beitritt

  • LG Berlin, 18.02.2011 - 4 O 476/09  

    Sittenwidrige Überteuerung bei Cah-Back-Geschäften; keine

  • LG Köln, 28.02.2013 - 15 O 576/11  

    Schadensersatzanspruch wegen mittelbarer Beteiligung an einem Filmfonds aufgrund

  • OLG Koblenz, 01.04.2014 - 3 U 752/13  

    Finanzierende Bank muss über Werthaltigkeit des Objekts nicht aufklären

  • OLG München, 22.06.2006 - 19 U 5567/05  

    Streit über die Wirksamkeit eines Darlehensvertrags und einer entsprechenden

  • OLG Hamm, 20.02.2008 - 31 U 51/07  

    Zur Anrechnung gezogener Steuervorteile im Rahmen des Vorteilsausgleichs bei der

  • OLG Frankfurt, 26.03.2008 - 9 U 71/07  

    Finanzierter Immobilenkauf: Haftung der finanzierenden Bank aus culpa in

  • OLG Frankfurt, 08.07.2009 - 23 U 133/08  

    Bankenhaftung bei einer finanzierten Beteiligung an einem geschlossenen

  • OLG Brandenburg, 05.10.2011 - 4 U 200/10  

    Haftung des Anlage- und Kreditvermittlers eines in der Schweiz voll finanzierten

  • OLG Hamm, 23.11.2006 - 5 U 274/00  

    Schadensersatzansprüche aus der Anbahnung eines Darlehensvertrages in einer

  • BGH, 20.03.2007 - XI ZR 3/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Auszahlung eines

  • OLG Frankfurt, 19.09.2007 - 9 U 38/03  

    Bankenhaftung bei kreditfinanziertem Immobilienerwerb; Vollmacht des Treuhänders:

  • OLG Frankfurt, 26.08.2008 - 9 U 24/07  

    Kreditvertrag nach einem Haustürgeschäft: Kreditrückzahlungsanspruch bei

  • OLG Koblenz, 09.03.2010 - 2 U 910/09  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank hinsichtlich der Werthaltigkeit des

  • LG Düsseldorf, 17.08.2012 - 8 O 300/11  
  • OLG Dresden, 17.01.2007 - 12 U 1034/06  
  • OLG Frankfurt, 22.05.2007 - 9 U 51/06  

    Finanziertes Rechtsgeschäft: Rückabwicklung zweier Darlehensverträge zur

  • OLG München, 10.07.2007 - 5 U 5578/06  

    Aufklärungspflicht der kreditgebenden Bank bei Überschreiten der Kreditgeberrolle

  • OLG Stuttgart, 28.01.2009 - 9 U 19/08  

    Finanzierter Erwerb einer Eigentumswohnung: Vollstreckungsgegenklage gegen die

  • OLG Saarbrücken, 20.02.2014 - 4 U 20/13  

    Haftung der kreditgebenden Bank wegen sittenwidriger Überhöhung des Kaufpreises

  • OLG Frankfurt, 24.10.2006 - 9 U 79/05  

    Darlehen zum Erwerb einer Immobilie: Auszahlung der Valuta an einen Dritten;

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 228/00  

    Die auf die Rechtsfigur der Verjährungshemmung zugeschnittene Bestimmung des §

  • BGH, 11.03.2008 - XI ZR 215/07  

    Wirksamkeit einer Widerrufsbelehrung

  • OLG Karlsruhe, 07.12.2010 - 17 U 133/09  
  • OLG Karlsruhe, 27.11.2012 - 17 U 236/11  

    Kapitalanlage: Vorvertragliche Pflichtverletzung wegen arglistiger Täuschung im

  • OLG Karlsruhe, 12.10.2006 - 19 U 143/05  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Erforderliche Darlegung bei Geltendmachung einer

  • BGH, 24.10.2006 - XI ZR 9/05  

    Begriff des Realkredits

  • OLG Frankfurt, 28.03.2007 - 9 U 46/04  

    Kreditfinanzierte Immobilienfondsbeteiligung: Rechtsscheinhaftung des

  • OLG Naumburg, 08.05.2008 - 2 U 172/07  

    Zur Überwachungspflicht der Bank im Rahmen eines Baukredits

  • LG Berlin, 03.12.2008 - 23 O 503/07  
  • OLG Celle, 21.05.2015 - 13 U 38/14  

    Zum Widerruf eines auf den Kauf umfangreicher Nachschlagewerke gerichteten

  • OLG Köln, 06.09.2006 - 13 U 32/06  
  • OLG Frankfurt, 07.03.2007 - 17 U 301/06  

    Kapitalanlage; Finanzierungsdarlehen: Auswirkung der Nichtigkeit einer Vollmacht 

  • OLG Stuttgart, 23.07.2008 - 6 U 32/08  

    Darlehensvertrag im Haustürgeschäft: Erlöschen des Widerrufsrechts nach

  • OLG Frankfurt, 01.10.2008 - 9 U 64/06  

    Bankdarlehen zur Finanzierung einer Kapitalanlage: Beweiswürdigung hinsichtlich

  • EGMR, 08.12.2009 - 54193/07  

    C. und H. H. gegen Deutschland

  • OLG München, 13.07.2010 - 5 U 2034/08  

    Finanzierte Beteiligung an einem Medienfonds: Schadensersatz wegen Verletzung

  • OLG Brandenburg, 04.07.2012 - 4 U 182/11  

    Abtretung einer Grundschuld: Zulässigkeit von Einwendungen aus dem

  • OLG Köln, 30.08.2012 - 18 U 79/11  

    Klagen von 16 Immobilienfonds-Anlegern zurückgewiesen

  • OLG Brandenburg, 18.12.2013 - 4 U 115/12  

    Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb zur Kapitalanlage:

  • OLG Dresden, 19.02.2007 - 8 U 2137/06  

    Zur Vermutung der Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über eine Immobilie wegen

  • OLG Dresden, 25.04.2007 - 12 U 2211/06  

    Fortwirken Haustürsituation

  • BGH, 17.07.2007 - XI ZR 116/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Aufklärungspflicht der

  • OLG Brandenburg, 29.11.2006 - 4 U 178/05  

    Finanzierter Fondsbeitritt: Widerruf des Darlehensvertrages nach

  • OLG Frankfurt, 27.06.2007 - 9 W 16/07  

    Zivilprozeßrecht: Grenzen richterlicher Unabhängigkeit nach

  • BGH, 17.07.2007 - XI ZA 6/06  

    Zurückweisung eines Prozesskostenhilfeantrags für eine Nichtzulassungsbeschwerde

  • OLG Oldenburg, 22.08.2008 - 6 U 167/06  
  • OLG Stuttgart, 28.04.2009 - 6 U 227/08  

    Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung einer Beteiligung an einem

  • OLG Hamm, 11.05.2006 - 5 U 215/00  

    Bestimmung i.S.d. § 1 Abs. 1 HWiG a. F. - Kürzere Verjährungsfrist des §

  • OLG Stuttgart, 24.07.2006 - 6 U 8/06  

    Begriff der beiderseits vollständigen Erbringung der Leistungen bei verbundenen

  • OLG Frankfurt, 14.02.2007 - 9 U 79/06  

    Finanzierte Kapitalanlage: Auslegung eines Vergleichs; Ausschluss von erst später

  • OLG Dresden, 09.04.2008 - 8 U 1819/07  

    Fortwirkung einer Haustürsituation - Wertermittlung nach der

  • OLG Karlsruhe, 18.02.2010 - 1 U 113/09  

    Handelsvertretervertrag: Beschränkung der Kündigungsfreiheit durch die

  • OLG Frankfurt, 31.08.2010 - 17 U 48/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Pflicht des Beraters zur Aufklärung über

  • OLG Stuttgart, 08.11.2010 - 5 U 111/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Aufklärungspflicht über

  • OLG Frankfurt, 23.03.2011 - 23 U 93/08  

    Bankenhaftung bei Finanzierung eines Immobilienerwerbs im Steuersparmodell:

  • OLG Brandenburg, 28.09.2011 - 4 U 196/10  

    Widerruf eines Darlehensvertrages nach dem Haustürwiderrufsgesetz; Schadensersatz

  • OLG Frankfurt, 10.07.2013 - 23 U 66/12  

    Zur Zulässigkeit der Erhebung einer Widerklage in der Berufungsinstanz

  • LG Bochum, 27.11.2013 - 4 O 165/12  

    Schadenersatzbegehren wegen der Verletzung von Pflichten aus einem Anwaltsvertrag

  • OLG Celle, 04.12.2014 - 13 U 205/13  

    Widerruf eines auf den Kauf umfangreicher Nachschlagewerke gerichteten

  • LG Stuttgart, 23.01.2007 - 12 O 694/04  

    Kapitalanlage; Bankdarlehen: Schadensersatzanspruch gegenüber einer

  • OLG Brandenburg, 25.07.2007 - 4 U 161/06  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Wirksamkeit des durch den vollmachtlosen

  • LG Heidelberg, 20.05.2008 - 2 O 115/06  

    Finanzierter Immobilienerwerb im Haustürgeschäft: Kausalität der Haustürsituation

  • OLG Hamm, 18.06.2008 - 31 U 313/06  

    Rechtsfolgen der unterbliebenen Angabe des Gesamtbetrags in einem Kreditvertrag;

  • OLG Brandenburg, 03.02.2010 - 4 U 18/09  

    Haftung bei Kapitalanlagevermittlung: Aufklärungspflicht bei verbundenem

  • OLG Brandenburg, 03.02.2010 - 4 U 22/09  

    Haftung bei Kapitalanlagevermittlung: Aufklärungspflicht bei verbundenem

  • OLG Celle, 12.01.2012 - 8 U 162/11  

    Haftung bei Kapitalanlage nach dem sog. Europlan: Verjährungseinrede des

  • OLG Frankfurt, 05.09.2012 - 23 U 119/09  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zu Kapitalanlagezwecken:

  • OLG Naumburg, 28.11.2012 - 5 U 157/12  

    Kapitalanlage: Schadensersatz wegen Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages

  • OLG Hamm, 27.07.2006 - 5 U 63/00  

    Rücktrittsvoraussetzungen vom darlehensfinanzierten Immobilienvertrag -

  • OLG Frankfurt, 22.09.2006 - 9 W 25/06  

    Darlehensvertrag: Widerruf nach Haustürwiderrufsgesetz; Ursächlichkeit der

  • OLG Hamm, 15.01.2007 - 22 U 125/04  

    Beratungsvertrag bei Kauf einer Immobilie - pVV bei schuldhaft zu niedrig

  • BGH, 22.02.2007 - IX ZR 99/04  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Einbeziehung

  • OLG Frankfurt, 25.04.2007 - 9 U 44/05  

    Zwangsvollstreckung: Vollstreckung auf Grund einer Unterwerfungserklärung im

  • LG Bonn, 01.08.2007 - 2 O 380/06  
  • LG Hannover, 09.01.2008 - 11 O 142/07  

    Eigenständige Aufklärungspflicht seitens der eine Fondsbeteiligung finanzierenden

  • BGH, 15.07.2008 - XI ZR 554/07  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Kenntnis der Bank von

  • BGH, 15.07.2008 - XI ZR 518/07  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Kenntnis der Bank von

  • OLG Stuttgart, 16.06.2010 - 9 U 189/09  

    Gesellschafterhaftung bei der fehlerhaften Gesellschaft: Gerichtsstand für die

  • VerfGH Berlin, 19.03.2013 - VerfGH 113/11  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde: Schadensersatz- und Rückabwicklungsansbegehren

  • VerfGH Berlin, 19.03.2013 - VerfGH 114/11  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde: Schadensersatz- und Rückabwicklungsansbegehren

  • OLG Hamm, 17.08.2006 - 5 U 287/00  

    Schadensersatzpflicht der finanzierenden Bank aus Immobiliengeschäft - Verjährung

  • OLG Frankfurt, 22.01.2007 - 23 U 75/06  

    Willenserklärung: Widerruf einer auf den Abschluss eines Vertrags gerichteten

  • OLG Stuttgart, 24.01.2007 - 9 U 77/06  

    Finanzierungskredit: Ansprüche gegen eine Bank im Zusammenhang mit einem

  • OLG Stuttgart, 11.04.2007 - 9 U 224/06  

    Geschäftsbesorgung: Nachweis des Bedingungseintritts bei Vertragsschluss des

  • LG Münster, 04.07.2007 - 16 O 623/04  

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage bei einem sich zur Zeit der Klageerhebung

  • OLG Koblenz, 17.01.2008 - 5 U 831/07  

    Einwendungen gegen Darlehensrückzahlungsanspruch

  • OLG Brandenburg, 14.07.2010 - 4 U 141/09  

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung bei verbundenen Verträgen; Anforderungen

  • OLG Köln, 30.04.2014 - 13 U 252/12  

    Haftung der Gründungsgesellschafter eines geschlossenen Immobilienfonds

  • LG Berlin, 18.06.2014 - 10 O 287/13  

    Widerruf eines durch Grundschuld gesicherten Darlehensvertrages: Voraussetzungen

  • LG Hannover, 30.04.2008 - 11 O 126/07  
  • KG, 11.01.2010 - 1 Ss 470/09  

    Beleidigung: Wahrnehmung berechtigter Interessen durch überspitzte Ausführungen

  • OLG Frankfurt, 28.04.2010 - 9 U 62/03  

    Stellvertretung: Darlegungs- und Beweislast bei der Streitfrage zum Vorliegen die

  • LG Frankenthal, 10.11.2011 - 7 O 13/11  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter einer Fondsgesellschaft auf Rückzahlung

  • OLG Düsseldorf, 12.11.2012 - 6 U 64/12  

    Umfang der Rückgewähr empfangener Zins- und Tilgungsleistungen durch die Bank

  • OLG Frankfurt, 28.02.2014 - 24 U 111/12  

    Kreditfinanzierter Erwerb einer Eigentumswohnung - Vollstreckungsgegenklage wegen

  • LG Köln, 24.04.2014 - 15 O 411/12  
  • OLG Hamm, 28.09.2006 - 5 U 172/00  

    Rückabwicklung eines bestehenden Darlehensverhältnisses Zug um Zug gegen

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 117/00  

    Grundsätzliche Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes a. F. auf

  • KG, 29.02.2008 - 13 U 32/07  

    Prospekthaftung im weiteren Sinn: Pflicht zur Aufklärung über wirtschaftliche

  • OLG Frankfurt, 12.03.2008 - 19 U 152/07  

    Beitritt eines Verbrauchers zu einem Immobilienfonds: Voraussetzung der Annahme

  • OLG Rostock, 30.04.2008 - 1 U 136/07  

    Berufungsverfahren: Fristverlängerung zur Stellungnahme auf einen Hinweis über

  • OLG Frankfurt, 30.06.2008 - 23 U 160/06  

    Finanzierter Immobilenkauf: Genehmigung eines Darlehensvertrages durch

  • OLG Düsseldorf, 15.04.2009 - 7 U 113/09  

    Anwendbarkeit des Rückforderungsausschlusses gem. § 817 S. 2 BGB auf

  • OLG Koblenz, 04.06.2009 - 2 U 1389/08  

    Schrottimmobilien

  • OLG Stuttgart, 21.12.2009 - 6 U 110/09  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Verbundenes Geschäft mit Restschuldversicherung;

  • OLG Hamm, 19.04.2010 - 31 U 86/09  

    Beratungspflichten einer Bank bei Finanzierung einer Fondsbeteiligung

  • OLG Düsseldorf, 14.02.2014 - 17 U 107/11  

    Umfang der Gewährleistung nach VOB/B; Anforderungen an einen Bedenkenhinweis

  • KG, 09.07.2007 - 20 U 179/05  

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Haftung für Altverbindlichkeiten eines vor

  • OLG München, 12.01.2010 - 5 U 5237/08  

    Verbraucherdarlehensaufnahme zur Finanzierung eines treuhandvermittelten

  • OLG Karlsruhe, 30.03.2011 - 17 U 51/10  

    Kapitalanlage: Aufklärungspflicht einer Bank bei einer grundschuldgesicherten

  • OLG München, 14.04.2015 - 5 U 4166/11  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Verletzung einer Nebenpflicht zum Depotvertrag

  • LG Bonn, 19.05.2015 - 3 O 206/14  

    Erstattung vermeintlich zu viel erbrachter Zahlungen nach erklärtem Widerruf

  • OLG Brandenburg, 31.05.2006 - 3 W 5/06  

    Widerrufsrecht nach § 5 Abs. 2 HWiG / § 312a BGB

  • OLG Hamm, 01.06.2006 - 5 U 218/00  

    Ursächlichkeit einer Haustürsituation für den Abschluss eines Darlehensvertrages;

  • OLG Brandenburg, 28.03.2007 - 4 U 148/06  

    Finanzierter KFZ-Kaufvertrag: Rückzahlungsanspruch eines Darlehensnehmers

  • OLG Frankfurt, 11.03.2008 - 14 U 214/07  

    Pkw-Finanzierung mit Ablösevereinbarung: Zurückweisung der Berufung gegen das die

  • LG Düsseldorf, 26.05.2008 - 14d O 54/06  

    Risikoaufklärung durch die kreditgebende Bank bei steuersparenden

  • OLG Hamm, 01.03.2010 - 31 U 114/09  

    Haftung der finanzierenden Bank für vorsätzliche Falschinformationen durch einen

  • OLG Hamm, 26.01.2011 - 31 U 163/09  

    Rückzahlung überzahlter Zinsen wegen fehlender Gesamtbetragsangabe bei einem

  • OLG Brandenburg, 27.07.2011 - 3 U 107/09  

    Wirksamkeit einer Unterwerfungserklärung in notarieller Urkunde bei Nichtigkeit

  • OLG Brandenburg, 18.06.2008 - 3 U 107/06  

    Bankenhaftung für die Kreditgewährung im Rahmen eines durch Dritte vermittelten

  • OLG München, 07.08.2008 - 19 U 5775/07  

    Haftung einer darlehensgebenden Bank: Aufklärungspflichten gegenüber

  • OLG Hamm, 12.03.2012 - 31 U 167/06  

    Abweisung der Klage auf Rückabwicklung des Erwerbs von Eigentumswohnungen im

  • OLG Düsseldorf, 03.06.2013 - 9 U 147/12  

    Aufklärungspflichten des prozessführenden Rechtsanwalts hinsichtlich des

  • LG Düsseldorf, 20.12.2013 - 8 O 168/12  

    Verjährung von Ansprüchen aus Prospekthaftung i.R. der Beteiliging eines Anlegers

  • OLG Hamm, 28.09.2006 - 5 U 292/00  
  • BGH, 30.03.2007 - XI ZR 6/06  
  • LG Baden-Baden, 04.04.2007 - 1 O 267/05  
  • LG Köln, 15.11.2007 - 15 O 757/05  

    Verbraucher hat ein Widerrufsrecht hinsichtlich eines verbundenen

  • LG Köln, 15.11.2007 - 15 O 25/06  

    Verbraucher hat ein Widerrufsrecht hinsichtlich eines verbundenen

  • LG Köln, 15.11.2007 - 15 O 119/06  

    Verbraucher hat ein Widerrufsrecht hinsichtlich eines verbundenen

  • LG Köln, 15.11.2007 - 15 O 118/06  

    Verbraucher hat ein Widerrufsrecht hinsichtlich eines verbundenen

  • OLG Hamm, 08.12.2008 - 31 U 263/04  

    Schadensersatz gegen eine Bank wegen vorvertraglicher Pflichtverletzungen in

  • OLG Bamberg, 03.04.2009 - 6 U 29/08  

    Bankenhaftung bei kreditfinanzierter Kapitalanlage: Zurechenbarkeit der vom

  • LG Essen, 07.05.2009 - 6 O 113/08  

    Zivilrecht

  • OLG Hamm, 24.02.2010 - 8 U 118/08  
  • OLG Frankfurt, 25.02.2011 - 25 U 162/03  
  • OLG Hamm, 28.11.2011 - 31 U 74/11  

    Zustandekommen eines Anlageberatungsvertrages

  • LG Dortmund, 11.05.2007 - 3 O 109/07  
  • LG Essen, 18.06.2009 - 6 O 95/08  

    Zivilrecht

  • OLG Hamm, 13.04.2011 - 31 U 182/10  

    Abweisung der Klage auf Schadensersatz gegen die einen Fondsbeitritt

  • LG Bonn, 24.07.2015 - 3 O 277/14  
  • OLG Dresden, 10.03.2008 - 8 U 26/08  
  • LG Karlsruhe, 14.07.2009 - 6 O 330/08  

    Bankenhaftung bei Beratungsvertrag anlässlich des Erwerbs einer Eigentumswohnung:

  • LG Münster, 27.11.2009 - 16 O 142/09  

    Steuerberater hat einen Anspruch auf Rückzahlung eines Darlehens und Erstattung

  • LG Frankfurt/Main, 25.01.2011 - 17 O 73/10  

    Immobilienfinanzierung: Anspruch auf Rückzahlung der im Zusammenhang mit der

  • LG Potsdam, 13.05.2015 - 8 O 190/14  
  • LG Bamberg, 23.06.2015 - 12 O 439/14  

    Vertragsnummer, Photovoltaikanlage, sämtlicher Ansprüche, Endurteil, Darlehensvaluta, Übereignung, Prozentpunkt, Pachtvertrag, Widerrufsrecht, Zivilkammer, Aufklärungspflichtverletzung, Bestellungsurkunde, Schadensersatz, Gesamtpreis, Kapitalanlage, Haust

  • LG Bamberg, 23.06.2015 - 12 O 503/14  

    Rückabwicklung eines abgeschlossenen Darlehensvertrages nach Widerruf;

  • LG Potsdam, 11.11.2015 - 8 O 305/14  
  • LG Köln, 28.09.2006 - 15 O 742/05  

    Bei Zeitraum von mehreren Wochen vor Abschluss eines Darlehensvertrages besteht

  • LG Dortmund, 25.05.2007 - 3 O 511/06  

    Aufklärungspflicht der kreditgebenden Bank über das mit der Fondsbeteiligung

  • LG Köln, 11.12.2008 - 15 O 31/08  
  • OLG Frankfurt, 27.05.2011 - 19 U 221/10  

    Zur den Voraussetzungen der Haftung einer kreditfinanzierenden Bank

  • OLG München, 12.09.2011 - 19 U 1464/11  

    Finanzierter Wohnungseigentumskauf zu Kapitalanlagezwecken:

  • KG, 16.05.2012 - 24 U 103/10  

    Finanzierter Eigentumswohnungskauf zu Kapitalanlagezwecken:

  • LG Krefeld, 09.01.2014 - 3 O 364/10  

    Immobilienerwerb finanzierende Bank muss bei Wissen um Täuschung über

  • LG Köln, 29.08.2006 - 3 O 190/05  

    Anspruch auf Rückabwicklung eines Darlehensvertrages; Nichtigkeit eines

  • LG Wuppertal, 05.11.2008 - 3 O 220/08  
  • OLG Hamm, 16.02.2012 - 34 U 95/11  

    Schadenersatzbegehren wegen arglistiger Täuschung über zu erwartende Mieterträge

  • LG Köln, 30.10.2014 - 15 O 528/13  

    Widerruf eines verbundenen Geschäfts i.R.e. Beteiligung an einem Fonds (hier:

  • LG Köln, 21.07.2015 - 21 O 63/15  

    Rückabwicklung eines Darlehensvertrages nach Widerruf durch den Darlehensnehmer;

  • LG Köln, 24.11.2015 - 21 O 426/14  

    Rückabwicklung eines Darlehensvertrages durch Widerrufserklärung eines

  • LG Dortmund, 27.04.2007 - 3 O 460/06  
  • LG Berlin, 29.06.2007 - 38 O 161/06  

    Finanzierte Beteiligung an einer Wohnungsbaugesellschaft: Schadensersatz wegen

  • LG Hannover, 05.12.2007 - 11 O 185/07  

    Beteiligung an einem Immobilienfonds, Schadensersatzpflicht seitens der

  • LG Frankenthal, 10.11.2011 - 7 O 14/11  

    Voraussetzungen für den Anspruch auf Rückzahlung des einer Fondsgesellschaft

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