Rechtsprechung
   BGH, 27.09.2005 - XI ZR 79/04   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückabwicklung eines durch einen wegen unerlaubter Rechtsberatung aufgrund unwirksamer Vollmacht tätigen Geschäftsbesorger vermittelten Grundstücksgeschäfts; Voraussetzungen des Einwendungsdurchgriffs

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    RBerG Art. 1 § 1, BGB §§ 134, 242
    Zwangsvollstreckungsunterwerfung durch vollmachtlosen Treuhänder

  • kanzlei-klumpe.de , S. 4 (Kurzinformation)

    Zur Frage der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit eines vom Treuhänder im Rahmen eines Bauherrenmodells abgeschlossenen Darlehensvertrages

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Nicht wirksam erteilte Vollmacht kann nur bei Aushändigung des Originals an die Bank einen Rechtsschein entfalten

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.09.2005, Az.: XI ZR 79/04 (Zwangsvollstreckungsunterwerfung durch vollmachtlosen Treuhänder)" von Rechtsanwalt Dr. Claudius Arnold, original erschienen in: BKR 2005, 505 - 506.




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Wird zitiert von ... (73)  

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04  

    Immobilienanlagen - Widerruf eines Realkreditvertr. zur Immobilienfinanzierung

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504).

    Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft bilden dann nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (Senat, BGHZ 150, 248, 262; 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 15. Juli 2003 - XI ZR 162/02, ZIP 2003, 1741, 1743, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 27. Januar 2004 - XI ZR 37/03, WM 2004, 620, 622, vom 9. November 2005 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 74, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376, vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1523 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504), so dass ein Einwendungsdurchgriff und eine Rückabwicklung nach § 9 VerbrKrG entgegen der Ansicht der Revision von vornherein nicht in Betracht kommen.

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 152, 331, 337; BGH, Urteile vom 17. Januar 1985 - III ZR 135/83, WM 1985, 221, 223, insoweit in BGHZ 93, 264 nicht abgedruckt, vom 7. März 1985 - III ZR 211/83, WM 1985, 653, vom 25. April 1985 - III ZR 27/84, WM 1985, 993, 994 und vom 12. Juni 1997 - IX ZR 110/96, WM 1997, 1658, 1659; Senatsurteile vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503 und vom 25. April 2005 - XI ZR 219/04, Umdruck S. 15 und XI ZR 29/05, Umdruck S. 16) und der gesamten Kommentarliteratur (vgl. Bülow, Verbraucherkreditrecht, 5. Aufl. § 494 BGB Rdn. 48; Erman/Saenger, BGB 11. Aufl. § 494 Rdn. 4; MünchKommBGB/Ulmer, 4. Aufl. § 494 Rdn. 21; Palandt/Putzo, BGB 65. Aufl. § 494 Rdn. 7; Staudinger/ Kessal-Wulf, BGB Neubearb. 2004 § 491 Rdn. 47, § 494 Rdn. 20; Palandt/Putzo, BGB 61. Aufl. § 607 Rdn. 9; RGRK/Ballhaus, BGB 12. Aufl. § 607 Rdn. 7; Soergel/Häuser, BGB 12. Aufl. § 607 Rdn. 120) hat der Darlehensnehmer den Darlehensbetrag im Sinne des § 607 BGB a.F. auch dann empfangen, wenn der von ihm als Empfänger namhaft gemachte Dritte das Geld vom Darlehensgeber erhalten hat, es sei denn, der Dritte ist nicht überwiegend im Interesse des Darlehensnehmers, sondern sozusagen als "verlängerter Arm" des Darlehensgebers tätig geworden.

  • BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06  

    Immobilienanlagen - Verjährung: Berechnung des Fristbeginns

    Nur diese Zuwendungsempfänger kann die Beklagte auf Rückerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. Senat BGHZ 147, 145, 150 f.; Senatsurteile vom 23. März 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1226, vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503).
  • OLG Stuttgart, 13.12.2005 - 6 U 119/05  

    Bankrecht - Darlehensvertrag: Verstoß des Abschlussvertreters gegen das RBerG

    Dem stehe das Urteil des BGH vom 27.09.2005 (XI ZR 79/04) nicht entgegen, denn vorliegend sei - im Gegensatz zum Fall des BGH - eine ausdrückliche Fortgeltungsklausel vereinbart worden.

    Was letzteres anbelange, handele es sich genau um die gleiche Situation wie im Urteil des BGH vom 27.09.2005 (XI ZR 79/04), der Unterschied bestehe nur darin, dass im Fall des BGH wohl alle Darlehenskonditionen im Nachtrag wiederholt worden seien, während hier eine Bezugnahme erfolgt sei.

    Alle anderen Umstände sprechen aber dagegen: So sollten mit dem dem Nachtrag vorausgehenden Schreiben der Bank vom 26.10.01 die Konditionen für die "Weiterführung" des Darlehens abgestimmt werden (Anlagen K 10 und K 29) und es ist nichts ersichtlich (vgl. hierzu BGH XI ZR 79/04 Urteil vom 27.09.2005), dass die Parteien den auf 13 1/2 Jahre geschlossenen ursprünglichen Darlehensvertrag bereits nach 5 Jahren und damit schon nach relativ kurzer Zeit beenden wollten.

    Im Zeitpunkt des Abschlusses der Darlehensverträge im Jahre 1996 musste aber niemand vom Eingreifen des RBerG ausgehen (st. Rspr. des BGH, zuletzt Urteil vom 27.09.2005 XI ZR 79/04 S. 11f ).

    Eine ausdrückliche Genehmigung ist weder behauptet noch ersichtlich und für eine konkludente Genehmigung gilt wie schon bei der Anscheinsvollmacht, dass sie vom Sachverhalt her daran scheitert, dass der Genehmigende die Genehmigungsbedürftigkeit hätte kennen müssen oder er sie wenigstens hätte erkennen können und die Gegenseite darauf vertraut hätte, dass es sich um eine Genehmigung handelt (st.Rspr. zuletzt BGH Urteil vom 27.09.2005 aaO mwN).

    Entgegen einer verbreiteten und auch von den Klägervertretern geteilten Auffassung ist bei ausdrücklichen Erklärungen nämlich zwar nicht danach zu suchen, ob der Genehmigende sich der Genehmigungswirkung hätte bewusst sein müssen; das aber nur, weil sich bei ausdrücklichen Genehmigungen die Kenntnis der Unwirksamkeit aus diesen selbst ergibt (BGH Urteil vom 27.09.2005 aaO).

    Hierauf und inwieweit die sich verfestigende Rechtsprechung des BGH zum RBerG in der Bevölkerung bekannt wurde, kommt es im Ergebnis aber auch nicht an, weil die Zahlungen durch Lastschrifteinzug erfolgten und allein dessen Dulden schon nicht als Genehmigungshandlung genügt (anders womöglich nach Auffassung des BGH Urteile vom 22.10.2003 IV ZR 398/02 S. 10 sowie IV ZR 33/03 S. 10; vom 10.03.2004 IV ZR 143/03 S. 10; vom 20.04.2004 XI ZR 171/03 S. 14 und vom 27.09.2005 XI ZR 79/04 S. 12, in denen die Zahlungen aber schon vor dem Urteil des IX. Zivilsenats eingestellt worden waren, so dass es im Ergebnis nicht hierauf ankam).

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  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 56/06  

    Immobilienanlagen - Rückabwicklung des Darlehensvertrags

    c) Ebenfalls rechtsfehlerfrei und im Revisionsverfahren unangegriffen hat das Berufungsgericht angenommen, durch die persönliche Unterzeichnung der Vereinbarungen zur Konditionenanpassung 1999 hätten die Kläger die durch die vollmachtlose Vertreterin abgeschlossenen Darlehensverträge weder ausdrücklich noch konkludent genehmigt (§§ 177 Abs. 1, 184 Abs. 1 BGB) und ihnen sei trotz der Unterzeichnung dieser Vereinbarungen der Einwand der Unwirksamkeit der Darlehensverträge von 1993 nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) nicht verwehrt (vgl. dazu Senatsurteil vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503 f.).

    Nur diese Zuwendungsempfänger kann die Beklagte auf Rückerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. Senatsurteile vom 23. März 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1226, vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329, vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 833 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503, jeweils m.w.Nachw.).

  • OLG Karlsruhe, 29.12.2005 - 17 U 43/05  

    Immobilienanlagen - Rückabwicklung: Abtretung der finanzierten Fondsbeteiligung

    Fehlt es an einem Erklärungsbewusstsein des Betroffenen, so muss hinzu kommen, dass er bei pflichtgemäßer Sorgfalt gem. § 276 BGB hätte erkennen und vermeiden können, dass seine Äußerung nach Treu und Glauben und der Verkehrsitte als Willenserklärung aufgefasst werden durfte, und der Empfänger sie auch tatsächlich so verstanden hat (BGH, Urt. v. 27.9.2005 -XI ZR 79/04 unter II 1 d cc der Gründe m. w. N. zur Rechtsprechung des BGH).

    Nach der inzwischen gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes konnte vor der so genannten Notarentscheidung vom 28.9.2000 (BGHZ 145, 265, 275) kein Beteiligter einen Verstoß des Geschäftsbesorgungsvertrages und der Vollmacht gegen das Rechtsberatungsgesetz erkennen (BGH, Urt. v. 11.1.2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 237 und Urt. v. 27.9.2005 -XI ZR 79/04).

    Die Unterzeichnung der Vereinbarung im Jahre 1999 durch den Kläger erfolgte daher nur, um der Verpflichtung zur sofortigen Rückzahlung des Darlehens von 1994 zu entgehen (vgl. Darlehensvertrag S. 2 oben), zu der der Kläger ohne Vorlage einer Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde durch die Treuhänderin jedoch nicht verpflichtet war (BGH, Urt. v. 27.9.2005 - XI ZR 79/04).

    Wollte man das anders sehen, würde das Fehlen einer konkludenten Genehmigung mit Hilfe von Treu und Glauben überspielt und, ohne dass besondere Umstände vorlägen, der Kläger einseitig belastet, obwohl beide Parteien in gleicher Weise über die Wirksamkeit des Darlehensvertrages von 1994 irrten und Art. 1 § 1 RBerG gerade den Kläger schützen will (BGH, Urt. v. 27.9.2005 - XI ZR 79/04).

  • OLG Hamm, 10.07.2006 - 31 U 200/05  
    c) Die Nichtigkeit des Geschäftsbesorgungsvertrages erfasst nach dem Schutzgedanken des Art. 1 § 1 RBerG in Verbindung mit § 134 BGB - ohne dass es auf § 139 BGB ankäme - auch die zur Ausführung der Geschäftsbesorgung in dem Vertrag selbst erteilte umfassende Abschlussvollmacht (st. Rspr.: BGH, BKR 2005, 501, 502; BGHZ 153, 214, 220 f.; WM 2005, 828, 830; WM 2005, 1520, 1521; WM 2004, 2349, 2352; WM 2005, 1598 f.).

    Soweit ihr - zudem erst nach Abschluss des Darlehensvertrages - eine beglaubigte Abschrift der Vollmachtsurkunde zugegangen sein soll, reicht diese nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht aus, um die Rechtsfolgen der §§ 171, 172 BGB auszulösen (vgl. BGH, WM 2002, 1273, 1274; BGH, BKR 2005, 501, 503 mwN).

    Eine konkludente Genehmigung setzt voraus, dass aus der maßgeblichen Sicht des Erklärungsempfängers der Genehmigende die Unwirksamkeit kennt oder zumindest mit ihr rechnet und dass in seiner Erklärung oder in seinem Verhalten der Ausdruck des Willens zu sehen ist, das bisher als unverbindlich angesehene Geschäft verbindlich zu machen (BGH BKR 2005, 501, 504; BGH, XI ZR 179/04, Urteil vom 17.01.2006).

    Eine andere Beurteilung würde dazu führen, dass das Fehlen einer konkludenten Genehmigung mit Hilfe von Treu und Glauben überspielt und den Beklagten einseitig das in der Auslegung des Art. 1 § 1 RBerG liegende Risiko auferlegt würde, obwohl beide Parteien in gleicher Weise über die Wirksamkeit des Darlehensvertrages irrten (vgl. BGH BKR 2005, 501, 504; BGH WM 2004, 1529, 1532; BGH WM 2004, 1536, 1539).

    Dies folgt - und zwar unabhängig von der Frage, ob der Vollstreckungstitel überhaupt wirksam errichtet worden ist (vgl. BGH BKR 2005, 501, 505) - bereits daraus, dass der Klägerin keine bereicherungsrechtlichen Rückabwicklungsansprüche gegenüber den Beklagten zustehen.

    Die Unwirksamkeit der in dem Geschäftsbesorgungsvertrag erteilten Vollmacht führt dazu, dass die Darlehenssumme aufgrund der - unwirksamen - Anweisung nicht an die Beklagten, sondern an andere Beteiligte ausgereicht wurde (vgl. BGH BKR 2005, 501, 503 mwN).

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 115/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

    Die Nichtigkeit erfasst nach dem Schutzgedanken des Art. 1 § 1 RBerG in Verbindung mit § 134 BGB auch die der Geschäftsbesorgerin erteilte umfassende Abschlussvollmacht (BGH, Urteil vom 25. April 2006 - XI ZR 29/05 - sub II.1.a); Urteil vom 25. April 2006 - XI ZR 219/04 - sub II.1.a); Urteil vom 27. September 2005, XI ZR 79/04, BKR 2005, 501; Urteil vom 22. Februar 2005, XI ZR 41/04, NJW 2005, 1488; weiterhin Urteile vom 15. März 2005 -XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, W; 2005, 1520, 1521, jeweils m.w.Nachw. sowie BGH, Urteile vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 und vom 17. Juni 2005 - V ZR 220/04, WM 2005, 1598 f.).

    Voraussetzung wäre hierfür, dass spätestens bei Abschluss des Darlehensvertrages das Original oder eine Ausfertigung der notariellen Vollmachtsurkunde vorgelegen hätte (st. Rspr. vgl. nur BGH, Urteil vom 27. September 2005, XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, unter II. 1.b) m.w.N.).

    Im Zeitpunkt des Abschlusses der Darlehensverträge im Jahre 1994 musste aber niemand vom Eingreifen des Rechtsberatungsgesetzes ausgehen (st. Rspr. des BGH, zuletzt Urteil vom 27. September 2005, XI ZR 79/04), so dass hier diese subjektive Komponente fehlt.

    Dies gilt aber nur für die Fälle ausdrücklicher Zustimmung, für die sich die Frage der Deutung gar nicht stellt (BGH, Urteil vom 27. September 2005, XI ZR 79/04).

    Das Fehlen einer konkludenten Genehmigung (s.o.) würde mit Hilfe von Treu und Glauben überspielt und, ohne dass besondere Umstände vorlägen, die Kreditnehmer einseitig belastet, obwohl beide Parteien in gleicher Weise über die Wirksamkeit des Darlehensvertrages irrten und das Rechtsberatungsgesetz gerade den Darlehensnehmer schützen will (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 2005, XI ZR 79/04, unter (II.1.f) (1)).

  • BGH, 23.10.2007 - XI ZR 167/05  

    Immobilienanlagen - Kenntnis der Bank von sittenwidriger Überteuerung

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; 168, 1, 9, Tz. 21; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504).
  • BGH, 26.09.2006 - XI ZR 283/03  

    Immobilienanlagen - Voraussetzungen eines institutionalisierten Zusammenwirkens

    § 9 VerbrKrG findet nach dem eindeutigen Wortlaut des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auf Realkreditverträge, die zu für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite üblichen Bedingungen gewährt worden sind, keine Anwendung (Senat, BGHZ 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 66, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 175, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504).
  • BGH, 17.11.2009 - XI ZR 36/09  

    Immobilien - Abstraktes Schuldversprechen mit Vollstreckungsunterverwerfung

    Dies gilt auch in Fällen, in denen die Abgabe der Unterwerfungserklärung - wie hier - durch eine Treuhänderin erfolgt ist, deren Vollmacht aufgrund eines - im vorliegenden Revisionsverfahren zu unterstellenden - Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz gemäß § 134 BGB nichtig ist (Senatsurteile vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 f., vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 505, vom 28. März 2006 - XI ZR 239/04, WM 2006, 853, Tz. 22 und vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 19/05, WM 2007, 62, Tz. 18, jeweils m.w.N.).

    b) Muss der Darlehensnehmer - wie hier - nach dem Inhalt des Darle-hensvertrages ein selbständiges Schuldversprechen mit einer Vollstreckungsunterwerfung als die Grundschuld verstärkende Sicherheit abgeben, ist es ihm jedoch nur dann nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) ver-wehrt, sich auf die Nichtigkeit der Vollstreckungsunterwerfung zu berufen, wenn er an den Kreditvertrag gebunden und zur Rückzahlung der Darlehensvaluta verpflichtet ist (vgl. Senatsurteile vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830, vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 f. und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 505, jeweils m.w.N.).

    Nach ständiger Rechtsprechung gilt ein Darlehen als empfangen, wenn der Kreditgeber es vereinbarungsgemäß an einen Dritten - etwa an den Verkäufer einer finanzierten Eigentumswohnung - ausgezahlt hat (Senat, BGHZ 167, 252, Tz. 31; Urteile vom 20. April 2004 - XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233, vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329, vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 833 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 503).

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 121/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 133/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 48/04  

    Immobilienanlagen - Unrentable Eigentumswohnungen im Strukturvertrieb

  • BGH, 28.04.2009 - XI ZR 227/08  

    Wirksamkeit einer Treuhändervollmacht; Treuwidrigkeit auf die Berufung der

  • BGH, 22.07.2008 - XI ZR 389/07  

    Zwangsvollstreckung - Zurückgewährung von vollstreckbarem Schuldversprechen

  • BGH, 29.07.2008 - XI ZR 387/06  

    Immobilienanlagen - Verstoß der Vollmacht gegen Rechtsberatungsgesetz

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 15/04  

    Widerruf erstreckt sich nicht auf Sicherungsabrede

  • BGH, 28.03.2006 - XI ZR 239/04  

    Bankrecht - Vollmacht nichtig bei Darlehensabschluss: Vertrag wirksam?

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 104/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 92/04  

    Treuhandabrede im Darlehensvertrag

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 26/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 63/04  

    Immobilien - Realkredit: Kein Einwendungsdurchgriff wie im Abzahlungsgeschäft

  • OLG Hamm, 06.02.2006 - 31 U 133/05  

    Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung von Immobilienfonds

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 111/04  

    Widerruf erstreckt sich nicht auf Sicherungsabrede

  • OLG Karlsruhe, 21.02.2006 - 17 U 63/05  

    Immobilienanlagen - Darlehensvertrag unwirksam: Geld gegen Eigentumswohnung

  • BGH, 28.04.2009 - XI ZR 228/08  

    Wirksamkeit einer Treuhändervollmacht; Treuwidrigkeit auf die Berufung der

  • BGH, 27.05.2008 - XI ZR 149/07  

    Immobilienanlagen - Wann muss Vollmachtsurkunde spätestens vorliegen?

  • OLG Köln, 05.04.2006 - 13 U 162/05  
  • BGH, 29.07.2008 - XI ZR 394/06  

    Bankrecht - Unwirksame Vertretung: Berufung auf Nichtigkeit d. Darlehensvertrags

  • BGH, 27.05.2008 - XI ZR 409/06  

    Bankrecht - Vorzeitige Ablösung des Darlehenskapitals eines Annuitätendarlehens

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 400/03  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 374/04  

    Anlagevermittlung - Haftung der Bank wegen unterlassener Risikoaufklärung

  • BGH, 26.10.2010 - XI ZR 367/07  

    Erkennbarer Bezug zu dem früheren Vertrag als Voraussetzung für eine in der

  • OLG Karlsruhe, 18.07.2006 - 17 U 320/05  

    Immobilienanlagen - Beginn der Verjährungsfrist

  • BGH, 22.05.2007 - XI ZR 338/05  

    Immobilienanlagen - Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages

  • OLG Frankfurt, 05.07.2006 - 23 U 225/05  

    Immobilien - Genehmigung eines zunächst unwirksamen Darlehenvertrages

  • BGH, 26.09.2006 - XI ZR 358/04  

    Sicherungszweck einer Grundschuld zugunsten einer Bausparkasse

  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 55/06  

    Überprüfung der Zulassung der Verjährungseinrede im Revisionsverfahren;

  • BGH, 17.04.2007 - XI ZR 130/05  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Darlehensvertrages

  • OLG München, 10.07.2008 - 19 U 5500/07  

    Finanzierter Beitritt zum geschlossenen Immobilienfonds: Bereicherungsrechtliche

  • OLG Celle, 17.05.2006 - 3 U 254/05  

    Immobilienanlagen - Verjährung bereicherungsrechtlicher Ansprüche

  • BGH, 22.04.2008 - XI ZR 272/06  

    Wirksamkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages und einer Vollmacht zum Abschluss

  • OLG Hamm, 11.07.2007 - 31 U 289/06  
  • OLG Stuttgart, 30.12.2005 - 6 U 107/05  

    Finanzierter Fondsbeitritt: Unwirksamkeit eines Darlehensvertrages wegen

  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 192/04  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages; Schadensersatzansprüche des

  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 401/03  

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages; Schadensersatzansprüche des

  • BGH, 24.10.2006 - XI ZR 265/03  
  • BGH, 22.05.2007 - XI ZR 337/05  

    Rechtsfolgen der Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung durch einen

  • OLG Hamm, 07.10.2008 - 34 U 89/07  

    Aufklärungspflichten des finanzierenden Kreditinstituts bei steuersparenden

  • LG Baden-Baden, 04.04.2007 - 1 O 267/05  
  • OLG Karlsruhe, 13.03.2007 - 17 U 289/06  

    Kreditfinanzierter Beitritt zu einem Immobilienfonds: Rückabwicklung eines

  • BGH, 25.11.2008 - XI ZR 426/07  

    Berufung des Kreditnehmers auf die Unwirksamkeit einer Treuhandvollmacht

  • OLG Karlsruhe, 23.02.2007 - 17 U 65/06  

    Beginn der kenntnisabhängigen Regelverjährungsfrist in den Fällen unwirksamer

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4509/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG Stuttgart, 11.12.2006 - 6 U 115/06  

    Finanzierte Immobilienfondsbeteiligung: Reichweite und Wirksamkeit der von

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4689/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 5814/06  

    Rückabwicklungsverlangen für einen Darlehensvertrag zur Finanzierung einer

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 2525/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungs- bzw.

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 2344/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungs- bzw.

  • OLG München, 29.03.2007 - 19 U 4837/06  

    Insolvenzverwalter kann nicht genehmigten Lastschriften im

  • OLG Dresden, 11.01.2006 - 8 U 1373/05  

    Wirksamkeit einer zur Finanzierung einer Immoblienfonds-Beteiligung durch einen

  • KG, 11.11.2008 - 4 U 12/07  

    BGB-Gesellschaft: Akzessorische Haftung der Gesellschafter bei quotaler

  • OLG Frankfurt, 17.03.2010 - 23 U 218/06  

    Rückabwicklung einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung

  • OLG Karlsruhe, 16.05.2006 - 17 U 217/05  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Konkludente Genehmigung eines durch einen

  • OLG Köln, 06.09.2006 - 13 U 141/05  
  • OLG München, 20.12.2010 - 19 U 2126/09  

    Unternehmensinsolvenzverfahren: Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters zur

  • OLG Hamm, 06.12.2007 - 28 U 58/07  

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

  • OLG Frankfurt, 20.09.2006 - 9 U 88/04  

    Finanzierter Immobilienkauf: Ausdrückliche Genehmigung eines schwebend

  • OLG Frankfurt, 26.09.2007 - 23 U 101/06  

    Rückabwicklung eines Immobilienfondsbeitritts: Berücksichtigung von

  • OLG Frankfurt, 30.06.2008 - 23 U 160/06  

    Finanzierter Immobilenkauf: Genehmigung eines Darlehensvertrages durch

  • OLG Düsseldorf, 26.03.2010 - 17 U 261/07  

    Kondizierbarkeit eines abstrakten Schuldanerkenntnisses zur Sicherung einer

  • OLG Frankfurt, 01.11.2010 - 23 U 181/08  

    Finanzierte Kapitalanlage: Rückabwicklung einer wirtschaftlichen Beteiligung an

  • VG Bayreuth, 20.05.2011 - B 5 K 09.909  

    (Kein) Schadensersatzanspruch einer Gemeinde gegen ihre Erste Bürgermeisterin

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