Weitere Entscheidung unten: BGH, 29.11.1999

Rechtsprechung
   BGH, 09.04.2002 - XI ZR 91/99   

Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Prof. Dr. Lorenz

    Realkreditvertrag als Haustürgeschäft, richtlinienkonforme Auslegung von § 5 II HWiG (= § 312a BGB n.F.), Voraussetzungen und Grenzen einer richtlinienkonformen Auslegung nationalen Rechts; situativer Anwendungsbereich der Vorschriften über Haustürgeschäfte (Begriff des "Bestimmens" zum Abschluß eines Vertrages) - Fall Heininger

  • Jurion

    EuGH-Rechtsprechung - Richtlinien-Konformität - Einschränkende Auslegung - Kreditvertrag - Widerrufsrecht

  • vur-online.de

    Widerrufsrecht, Kreditvertrag, Haustürgeschäft ("Heininger ./. Hypovereinsbank")

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Ausschluss des Widerrufsrechts nach HWiG für Realkreditvertrag ("Heininger II")

  • zvi-online.de

    HWiG § 1 Abs. 1 a. F., § 5 Abs. 2; VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2
    Kein Ausschluss des Widerrufsrechts nach HWiG für Realkreditverträge ("Heininger/HypoVereinsbank")

  • jurawelt.com

    Widerruf bei Verbraucher-Verträgen

  • jurawelt.com

    Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen (Heininger/Hypovereinsbank)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Umfang des Widerrufsrechts für als Haustürgeschäfte abgeschlossene Verbraucherkreditverträge

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    HWiG §§ 1 Abs. 1 a. F., 5 Abs. 2
    Zulässiger Widerruf eines Realkreditvertrages nach § 1 Abs. 1 HWiG a. F. im Hinblick auf den Ausschluss des Widerrufsrechts in § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wohnungskauf - Haustürwiderrufsgesetz anwendbar auf Kreditverträge?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zum Widerrufsrecht bei Realkreditverträgen

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof zum Widerrufsrecht bei Realkreditverträgen

  • IWW (Kurzinformation)

    Steuersparende Kapitalanlagen - In einer "Haustürsituation" abgeschlossene Kreditverträge können widerrufen werden

  • IWW (Kurzinformation)

    Steuersparende Kapitalanlagen - Urteilsbegründung des Bundesgerichtshofs enttäuscht die Hoffnung vieler "Ost-Immobilien-Anleger"

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Widerruf bei Kauf überteuerter Immobilien möglich

  • urteilsrubrik.de (Kurzinformation)

    My home is my castle

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Besserer Schutz für Verbraucher bei Immobiliengeschäften // "Schrottimmobilien-Fälle" sollen künftig erschwert werden

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Widerrufsrecht auch für "Haustürkredite"


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • 123recht.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Verhandlung über Widerruf von Haustürkrediten // 300.000 Verträge in zweistelliger Milliardenhöhe betroffen

Besprechungen u.ä. (7)

  • Notare Bayern PDF, S. 28 (Entscheidungsbesprechung)

    § 312a BGB; § 5 HWiG
    Widerrufsrechte bei der Grundstücksfinanzierung (Notar Michael Volmer, Obernburg am Main)

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zum Widerrufsrecht bei Realkreditverträgen

  • nomos.de PDF, S. 9 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Entwicklung der Rechtsprechung zum fremdfinanzierten Erwerb von Immobilien und Fondsanteilen (Wiss. Mit. Stefan Fritsche; Neue Justiz 12/2004, S. 529-537)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    HWiG § 1 Abs. 1 (a. F.), § 5 Abs. 2; VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2
    Kein Ausschluss des Widerrufsrechts nach HWiG für Realkreditvertrag bei Zurückbleiben des Schutzes auch VerbrKrG ("Heininger/HypoVereinsbank")

  • notare-wuerttemberg.de PDF, S. 12 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Das Widerrufsrecht bei verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen (Frank Hammann; BWnotZ 2003, 34)

  • aerzteblatt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Immobilienkredite

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Können Immobilienkreditverträge nach dem "Haustürwiderrufsgesetz" widerrufen werden? (IBR 2002, 366)

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Haustürwiderrufsgesetz, §§ 1 Abs. 1 und 5 Abs. 2 ; Verbraucherkreditgesetz, §§ 3 Abs. 2 No. 2 und 7 Abs. 2 Satz 3
    Verbraucherschutz

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 150, 248
  • NJW 2002, 1881
  • ZIP 2002, 1075
  • MDR 2002, 893
  • DNotZ 2002, 859
  • EuZW 2003, 448 (Ls.)
  • NZM 2002, 539
  • ZMR 2002, 498
  • VersR 2002, 1035
  • WM 2002, 1181
  • BB 2002, 1221
  • BB 2002, 194
  • DB 2002, 1262



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Wird zitiert von ... (232)  

  • BGH, 07.05.2014 - IV ZR 76/11  

    Unanwendbarkeit des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. auf Lebens- und

    Dem Gesetzgeber kann nicht unterstellt werden, dass er sehenden Auges einen Richtlinienverstoß in Kauf nehmen wollte (vgl. zu § 5 Abs. 2 HWiG a. F. BGH, Urteil vom 9. April 2002 - XI ZR 91/99, BGHZ 150, 248, 257).

    Strebt der Gesetzgeber eine richtlinienkonforme Umsetzung an, ist diesem - wenn auch möglicherweise unvollkommen verwirklichten - Zweck Vorrang vor der mit der Einzelnorm verfolgten Zielrichtung zu geben (vgl. Riesenhuber/Roth, Europäische Methodenlehre, 2. Aufl. 2010 § 14 Rn. 59; so im Ergebnis auch BGH; Beschluss vom 8. Januar 2014 - V ZB 137/12, juris; Urteile vom 21. Dezember 2011 - VIII ZR 70/08, BGHZ 192, 148; vom 26. November 2008 - VIII ZR 200/05, BGHZ 179, 27; vom 9. April 2002 - XI ZR 91/99, BGHZ 150, 248; a. A. Brand, VersR 2014, 269, 274).

    (cc) Das gegen eine gespaltene Auslegung angeführte Argument der Abgrenzungsschwierigkeiten (vgl. BGH, Urteil vom 9. April 2002 - XI ZR 91/99, BGHZ 150, 248, 261 f.) greift bei § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F. nicht.

    Schließlich lässt sich der richtlinienkonformen Rechtsfortbildung nicht entgegenhalten, sie laufe auf eine - in ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union abgelehnte (EuGH, NJW 1994, 2473 Rn. 20 - Dori/Recreb; NJW 1986, 2178 Rn. 48 - Marshall) - horizontale Drittwirkung der Richtlinie hinaus (vgl. BGH, Urteil vom 9. April 2002 - XI ZR 91/99, BGHZ 150, 248, 259 f.).

  • BVerfG, 26.09.2011 - 2 BvR 2216/06  

    Die Verfassungsbeschwerden betreffen die aus der verfassungsrechtlichen Bindung

    Der Bundesgerichtshof legte daraufhin § 5 Abs. 2 HWiG "richtlinienkonform einschränkend" aus (vgl. BGHZ 150, 248 [253]).

    Der Bundesgerichtshof hielt dabei den Wortlaut von § 5 Abs. 2 HWiG für "nicht eindeutig" und daher die Norm für auslegungsfähig (BGHZ 150, 248 [254]).

    Nur dies werde auch dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 13. Dezember 2001 (a. a. O.) gerecht, das sich zwar im Tenor auf Realkredite beschränke, nach seinen Gründen jedoch keinen Zweifel daran lasse, dass die Widerrufsmöglichkeit nach der Haustürgeschäfterichtlinie auf alle Kreditverträge anwendbar sei, sofern eine Haustürsituation vorliege (BGHZ 150, 248 [258 f.]).

    Sie haben auf die Ausführungen im Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. April 2002 (vgl. BGHZ 150, 248 ff.) Bezug genommen.

    Der Gesetzgeber habe es danach möglicherweise als sinnvoll angesehen, jeweils das sachnähere Gesetz für anwendbar zu erklären, solange dieses einen dem Haustürwiderrufsgesetz vergleichbaren Schutz gewährleiste (vgl. BGHZ 150, 248 [255]).

    Die Gerichte haben sich in den angegriffenen Entscheidungen auf die durch den Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 9. April 2002 (vgl. BGHZ 150, 248 ff.) vorgenomme Auslegung von § 5 Abs. 2 HWiG bezogen.

    So hat er etwa Äußerungen in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum aufgegriffen, nach denen Sinn und Zweck des § 5 Abs. 2 HWiG dessen einschränkende Auslegung forderten (OLG München, Urteil vom 11. April 2000 - 5 U 3432/99 -, WM 2000, S. 1336 [1338 f.]; Fischer/Machunsky, Haustürwiderrufsgesetz Kommentar, 2. Aufl. 1995, Grundlagen Rn. 83; Stüsser, NJW 1999, S. 1586 [1589]), andererseits hat er auch Stimmen in Rechtsprechung und Literatur erwähnt, die vertreten, dass das Verbraucherkreditgesetz als lex specialis das Haustürwiderrufsgesetz vollkommen verdrängt (vgl. BGHZ 150, 248 [254] m. w. N.).

    Der Bundesgerichtshof hat sein Urteil vom 9. April 2002 maßgeblich mit dem Hinweis auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs begründet, aber es auch darauf gestützt, dass die Gesetzesbegründung eine einschränkende Auslegung des § 5 Abs. 2 HWiG nahelege, weil sie sich so deuten lasse, dass jeweils das sachnähere Gesetz für anwendbar zu erklären sei, solange dieses einen dem Haustürwiderrufsgesetz vergleichbaren Schutz gewährleiste (vgl. BGHZ 150, 248 [255]).

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04  

    Zu kreditfinanzierten sogenannten "Schrottimmobilien

    Grundpfandkredit und finanziertes Immobiliengeschäft bilden dann nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats ausnahmslos kein verbundenes Geschäft (Senat, BGHZ 150, 248, 262; 152, 331, 337; 161, 15, 25; Senatsurteile vom 15. Juli 2003 - XI ZR 162/02, ZIP 2003, 1741, 1743, vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411, vom 27. Januar 2004 - XI ZR 37/03, WM 2004, 620, 622, vom 9. November 2005 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 74, vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 376, vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1523 und vom 27. September 2005 - XI ZR 79/04, BKR 2005, 501, 504), so dass ein Einwendungsdurchgriff und eine Rückabwicklung nach § 9 VerbrKrG entgegen der Ansicht der Revision von vornherein nicht in Betracht kommen.

    Auch der erkennende Senat hat eine solche Belehrung deshalb in Übereinstimmung mit der damals einhelligen Meinung der Obergerichte (OLG Stuttgart WM 1999, 74, 75 f. und WM 1999, 1419; OLG München WM 1999, 1419) und der herrschenden Ansicht in der Literatur (vgl. die Nachweise in BGH WM 2000, 26, 27) in seinem Beschluss vom 29. November 1999 (XI ZR 91/99, WM 2000, 26, 27 ff.) als nicht erforderlich angesehen und seine Meinung erst aufgrund des anders lautenden Urteils des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 13. Dezember 2001 (Rs. C-481/99, WM 2001, 2434 ff. Heininger) geändert (BGHZ 150, 248, 252 ff.).

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Rechtsprechung
   BGH, 29.11.1999 - XI ZR 91/99   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    RL 85/577/EWG Art. 4, 5; RL 87/102/EWG; VerbrKrG §§ 3, 7; HWiG §§ 1, 5

  • Judicialis
  • Jurion

    Verbraucherkreditgesetz - Haustürwiderrufgesetz - Vorrangregelung - Realkreditverträge - Rückgriff auf das Haustürwiderrusgesetz - Widerrufsrecht - Grundpfandrechtliche Absicherung - Schutzbereiche

  • ZIP-online.de

    Vorlage an den EuGH zu Anwendbarkeit und Vorrang der Haustürgeschäfterichtlinie gegenüber der Verbraucherkreditrichtlinie bei Realkreditverträgen

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de

    Anwendung der Haustürgeschäfte-Richtlinie und des Widerrufsrechts nach dem VerbrKrG bei Realkrediten

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    RL 85/577/EWG Art. 4, 5; RL 87/102/EWG; VerbrKrG §§ 3, 7; HWiG §§ 1, 5
    Vorlage an den EuGH zu Anwendbarkeit und Vorrang der Haustürgeschäfterichtlinie gegenüber der Verbraucherkreditrichtlinie bei Realkreditverträgen

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    RL 85/577/EWG Art. 5, 3; RL 87/102/EWG Art. 2; VerbrKrG § 3; HWiG § 5
    Vorlage an den EuGH zu Anwendbarkeit und Vorrang der Haustürgeschäfterichtlinie gegenüber der Verbraucherkreditrichtlinie bei Realkrediten

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Haustürwiderrufsgesetz, § 5 Abs. 2 ; Verbraucherkreditgesetz, §§ 3 Abs. 2 No. 2 und 7 Abs. 2 Satz 3
    Verbraucherschutz

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Der Widerruf haustürvermittelnder Bauträgerfinanzierungen" von RA Dr. Kai-Oliver Knops, original erschienen in: VuR 2004, 397 - 404.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2000, 521
  • ZIP 2000, 177
  • NZM 2000, 205 (Ls.)
  • WM 2000, 26



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Wird zitiert von ... (53)  

  • BGH, 09.04.2002 - XI ZR 91/99  

    Zum Widerrufsrecht bei Realkreditverträgen

    Der erkennende Senat hat den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften um Vorabentscheidung ersucht (WM 2000, 26); die Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 13. Dezember 2001 ist abgedruckt in WM 2001, 2434.

    Zwar entspricht sie der Auslegung der §§ 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, 5 Abs. 2 HWiG, wie sie der Senat in seinem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (WM 2000, 26) an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei ausschließlich nationaler Betrachtung befürwortet hat.

    (2) Der Wortlaut des § 5 Abs. 2 HWiG legt für sich genommen, wie im Vorlagebeschluß des Senates vom 29. November 1999 (WM 2000, 26, 27) näher ausgeführt, zwar eher das Ergebnis nahe, daß in den Fällen des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG das Haustürwiderrufsgesetz insgesamt von den Vorschriften des Verbraucherkreditgesetzes verdrängt werden sollte.

    Der Wortlaut des § 5 Abs. 2 HWiG kann einmal mit der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur (vgl. hierzu den Vorlagebeschluß des Senats vom 29. November 1999, WM 2000, 26, 27 m.w.Nachw.) dahin verstanden werden, daß das Verbraucherkreditgesetz das Haustürwiderrufsgesetz für Realkredite vollkommen verdrängt, wenn der Anwendungsbereich des Verbraucherkreditgesetzes überhaupt eröffnet ist, weil das Verbraucherkreditgesetz das speziellere Gesetz ist.

    Zwar ergibt sich - wie der Senat im einzelnen in dem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (aaO S. 27) ausgeführt hat - aus den Materialien zum Verbraucherkreditgesetz (BT-Drucks. 11/5462 und BT-Drucks. 11/8274), daß der Gesetzgeber das Widerrufsrecht nach § 1 HWiG a.F. für Kreditverträge im Sinne von § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG ausschließen wollte.

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 6/04  

    Zu kreditfinanzierten sogenannten "Schrottimmobilien

    Auch der erkennende Senat hat eine solche Belehrung deshalb in Übereinstimmung mit der damals einhelligen Meinung der Obergerichte (OLG Stuttgart WM 1999, 74, 75 f. und WM 1999, 1419; OLG München WM 1999, 1419) und der herrschenden Ansicht in der Literatur (vgl. die Nachweise in BGH WM 2000, 26, 27) in seinem Beschluss vom 29. November 1999 (XI ZR 91/99, WM 2000, 26, 27 ff.) als nicht erforderlich angesehen und seine Meinung erst aufgrund des anders lautenden Urteils des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 13. Dezember 2001 (Rs. C-481/99, WM 2001, 2434 ff. Heininger) geändert (BGHZ 150, 248, 252 ff.).
  • BVerfG, 26.09.2011 - 2 BvR 2216/06  

    Die Verfassungsbeschwerden betreffen die aus der verfassungsrechtlichen Bindung

    Demgegenüber legte der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (jetzt Gerichtshof der Europäischen Union; im Folgenden: Europäischer Gerichtshof [EuGH]) auf einen Vorlagebeschluss des Bundesgerichtshofs nach Art. 234 EG (jetzt Art. 267 AEUV) (BGH, Beschluss vom 30. November 1999 - XI ZR 91/99 -, NJW 2000, S. 521 ff.) die Haustürgeschäfterichtlinie dahin aus, dass auch der Darlehensnehmer eines Realkredits über die in der Richtlinie geregelte Widerrufsmöglichkeit verfügen können müsse (Urteil vom 13. Dezember 2001, Rs. C-481/99, Heininger, Slg. 2001, S. 1-9945 ff.).

    Soweit die Beschwerdeführerin in den angegriffenen Entscheidungen eine unvorhersehbare Entwicklung der Rechtsprechung erkennen will, weil der Bundesgerichtshof noch in seinem Beschluss zur Vorlage an den Europäischen Gerichtshof vom 30. November 1999 (BGH, Beschluss vom 30. November 1999, a. a. O., S. 521 ff.) eine teleologische Reduktion des § 5 Abs. 2 HWiG zugunsten der Anwendbarkeit der Widerrufsregeln nach dem Haustürwiderrufsgesetz selbst verworfen habe, vernachlässigt sie, dass der Bundesgerichtshof durchaus Zweifel hinsichtlich der nach den Verbraucherschutzvorschriften des europäischen Gemeinschaftsrechts erforderlichen Auslegung des § 5 Abs. 2 HWiG hegte (vgl. BGH, Beschluss vom 30. November 1999, a. a. O., S. 523).

  • OLG Bremen, 02.03.2006 - 2 U 20/02  

    Erneut Verbrauchererfolg im Streit um Schrottimmobilien // Bankkunden müssen

    Diese Ansicht entsprach der damals wohl überwiegenden Meinung, zu der es aber auch gewichtige Gegenmeinungen gab, die das Widerrufsrecht nach dem HaustürWG nur dann über § 5 Abs. 2 HaustürWG ausgeschlossen wissen wollten, wenn das vorrangig anzuwendende Gesetz dem Verbraucher einen gleich effektiven Schutz biete (siehe zum damaligen Meinungsstand BGH, NJW 2000, 521, 522).

    Der Bundesgerichtshof nahm diesen Streit mit Beschluss vom 30.11.1999 zum Anlass, eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofs einzuholen, und vertrat dabei die Ansicht, dass zwar Art. 3 Abs. 2 a) der Richtlinie 85/577/EWG sich auf solche Realkredite nicht beziehe, aber auch nicht ausschließe, bei bestimmten Vertragstypen für Haustürgeschäfte kein Widerrufsrecht vorzusehen (Beschluss v. 30.11.1999, XI ZR 91/99, NJW 2000, 521, 523).

  • BGH, 14.06.2004 - II ZR 395/01  

    Rechte des Kreditnehmers gebenüber der Bank beim kreditfinanzierten Erwerb von

    Dazu hat der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in seinem auf den Vorlagebeschluß des Bundesgerichtshofs vom 30. November 1999 (XI ZR 91/99, NJW 2000, 521) ergangenen Urteil vom 13. Dezember 2001 (Rs. C-481/99 - H. ./. B. AG, NJW 2002, 281 = ZIP 2002, 31) entschieden, daß der Anwendungsbereich der Haustürgeschäfterichtlinie durch die Richtlinie 87/102/EWG des Rates vom 22. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über den Verbraucherkredit (ABl EG 1987 Nr. L 42, S. 48 in der Fassung der Richtlinie 90/88/EWG des Rates v. 22. Februar 1990, ABl EG Nr. L 61, S. 14) nicht dahingehend begrenzt wird, daß ihr Schutz nicht auch für Realkreditverträge gilt, und daß der nationale Gesetzgeber durch die Haustürgeschäfterichtlinie daran gehindert ist, das Widerrufsrecht nach Art. 5 der Richtlinie für den Fall, daß der Verbraucher nicht nach Art. 4 der Richtlinie belehrt wurde, auf ein Jahr ab Vertragsschluß zu befristen (Nr. 39, 40, 48 der Entscheidungsgründe).
  • BGH, 12.11.2002 - XI ZR 47/01  

    Zur Abwicklung widerrufender Realkreditverträge

    Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften über ein Vorabentscheidungsersuchen in dem Verfahren XI ZR 91/99 (Senatsbeschluß vom 29. November 1999, WM 2000, 26) ausgesetzt.

    Diese Beurteilung entspricht zwar der Auslegung der § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, § 5 Abs. 2 HWiG, wie sie der Senat in seinem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (aaO) an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei ausschließlich nationaler Betrachtung befürwortet hat.

  • BGH, 12.11.2002 - XI ZR 3/01  

    Aufklärungspflicht des finanzierenden Kreditinstituts im Rahmen steuersparender

    Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften über ein Vorabentscheidungsersuchen in dem Verfahren XI ZR 91/99 (Senatsbeschluß vom 29. November 1999, WM 2000, 26) ausgesetzt.

    Zwar entspricht diese Beurteilung der Auslegung der §§ 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, 5 Abs. 2 HWiG, wie sie der Senat in seinem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (aaO) an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei ausschließlich nationaler Betrachtung befürwortet hat.

  • BGH, 26.11.2002 - XI ZR 10/00  

    Formularmäßige Erteilung einer Vollmacht zur persönlichen Haftungsübernahme und

    Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften über ein Vor-abentscheidungsersuchen in dem Verfahren XI ZR 91/99 (Senatsbeschluß vom 29. November 1999, WM 2000, 26) ausgesetzt.

    Diese Beurteilung entspricht zwar der Auslegung der § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, § 5 Abs. 2 HWiG, wie sie der Senat in seinem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (aaO) an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei ausschließlich nationaler Betrachtung befürwortet hat.

  • BGH, 02.07.2001 - II ZR 304/00  

    Beteiligung an einer Publikums- BGB -Gesellschaft; Frist und Adressat für den

    Selbst wenn man annehmen wollte, daß für alle, nämlich auch für die nicht dem VerbrKrG, sondern dem HaustürWG unterliegenden Kreditgeschäfte eine einheitliche Höchstfrist für die Erklärung des Widerrufs gelten müßte (vgl. Vorlage-Beschluß des XI. Zivilsenats an den EuGH v. 30. November 1999 - XI ZR 91/99, ZIP 2000, 177), rechtfertigte dies nicht die Heranziehung dieser kürzeren Frist auf sämtliche Haustürgeschäfte, auch soweit dieselben nicht Kreditgeschäfte betreffen.
  • BGH, 10.09.2002 - XI ZR 151/99  

    Widerruflichkeit von Realkreditverträgen; Wirksamkeit von kreditfinanzierten

    Der erkennende Senat hat das Revisionsverfahren bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften über ein Vorabentscheidungsersuchen in dem Verfahren XI ZR 91/99 (Senatsbeschluß vom 29. November 1999, WM 2000, 26) ausgesetzt.

    Diese Beurteilung entspricht zwar der Auslegung der § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG, § 5 Abs. 2 HWiG, wie sie der Senat in seinem Vorlagebeschluß vom 29. November 1999 (aaO) an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften bei ausschließlich nationaler Betrachtung befürwortet hat.

  • BGH, 27.06.2000 - XI ZR 210/99  

    Zum Verbraucherschutz beim finanzierten Gesellschaftsbeitritt

  • BGH, 12.11.2002 - XI ZR 25/00  

    Aufklärungspflichten einer Bank im Rahmen steuersparender Bauherren-, Bauträger

  • BGH, 09.04.2002 - XI ZR 32/99  

    Zum Gerichtsstand bei der Rückabwicklung von Realkreditverträgen im Sinne des

  • OLG München, 27.04.2006 - 19 U 3717/04  

    Rechtsfolgen unterbliebener Belehrung über das Widerrufsrecht nach dem HWiG;

  • BGH, 22.01.2002 - XI ZR 31/01  

    Ausschluss des Widerrufsrechts wegen Sicherung durch Grundpfandrecht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 48/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • LG Dortmund, 06.09.2000 - 3 O 244/00  
  • BGH, 09.04.2002 - XI ZR 33/99  

    Anwendung des HWiG auf Realkreditverträge

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 15/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • LG Dortmund, 06.09.2000 - 3 O 11/00  

    Anspruch auf Freistellung einer Verpflichtung aus dem Darlehensvertrag bzgl. des

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 104/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • OLG Hamm, 30.08.2004 - 8 U 15/04  

    Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes auf Beitritt zu Immobilienfonds

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 26/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 400/03  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 63/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 92/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • BGH, 16.05.2006 - XI ZR 111/04  

    Rückabwicklung eines Realkreditvertrages nach Widerruf; Schadensersatzpflicht

  • OLG Hamm, 11.05.2006 - 5 U 215/00  

    Bestimmung i.S.d. § 1 Abs. 1 HWiG a. F. - Kürzere Verjährungsfrist des §

  • AG Kerpen, 03.07.2014 - 104 C 340/13  

    Gleichbehandlung des Verbrauchers bzgl. der Widerrufsbelehrung i. R. eines

  • OLG Stuttgart, 23.11.2004 - 6 U 76/04  

    Kreditfinanzierter Beitritt zum geschlossenen Immobilienfonds: Widerruflichkeit

  • OLG Hamm, 27.07.2006 - 5 U 63/00  

    Rücktrittsvoraussetzungen vom darlehensfinanzierten Immobilienvertrag -

  • OLG Hamm, 29.06.2006 - 5 U 55/00  

    Zur Anwendbarkeit des HWiG nach Freizeitveranstalung - Verjährung von

  • OLG Hamm, 17.08.2006 - 5 U 287/00  

    Schadensersatzpflicht der finanzierenden Bank aus Immobiliengeschäft - Verjährung

  • KG, 27.09.2004 - 26 U 8/04  

    Finanzierter Immobilienkauf: Zurechnung einer Haustürsituation; verbundenes

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 179/00  

    Anspruch auf Rückabwicklung eines Darlehensverhältnisses Zug um Zug gegen

  • OLG Hamm, 28.09.2006 - 5 U 172/00  

    Rückabwicklung eines bestehenden Darlehensverhältnisses Zug um Zug gegen

  • OLG Karlsruhe, 12.10.2006 - 19 U 143/05  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Erforderliche Darlegung bei Geltendmachung einer

  • OLG Hamm, 07.12.2006 - 5 U 284/00  

    Zur Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes - Voraussetzungen für

  • OLG München, 11.04.2000 - 5 U 5342/99  

    Widerrufsrechte bei Realkreditverträgen

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 117/00  

    Grundsätzliche Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes a. F. auf

  • OLG Hamm, 26.10.2006 - 5 U 40/00  

    Haustürwiderrufsgesetz a.F. (HWiG a. F.) ist grundsätzlich auch auf

  • OLG Celle, 24.01.2007 - 3 U 100/06  

    Haftung der finanzierenden Bank bei Eigentumswohnungskauf zu

  • OLG Oldenburg, 27.03.2002 - 3 U 93/01  

    Darlehensrückgewähranspruch einer Bank nach Finanzierung eines risikoträchtigen

  • OLG Karlsruhe, 17.09.2002 - 4 U 23/02  

    Finanzierter Beitritt zu einem Immobilienfonds: Rückabwicklung des widerrufenen

  • BGH, 12.11.2002 - IX ZR 25/00  
  • OLG Hamm, 20.11.2002 - 8 U 68/02  

    Beitritt zu geschlossenem Immobilienfonds: Widerrufsrecht

  • OLG Hamm, 19.02.2001 - 5 U 217/00  

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus einer notariellen Urkunde;

  • OLG Köln, 19.09.2001 - 13 U 150/00  
  • BGH, 09.01.2001 - XI ZR 124/00  

    ZPO § 97 Abs. 1

  • OLG Hamburg, 12.09.2001 - 8 U 168/00  

    Aufklärungspflichten einer Bank bei Finanzierung eines Grundstücksgeschäfts;

  • OLG Köln, 22.06.2001 - 13 W 33/01  

    Kein Widerrufsrecht bei Realkrediten

  • LG Duisburg, 24.10.2005 - 12 O 52/05  

    Anwendung des Haustürwiderrufsgesetzes (HaustürWG) auf einen Darlehensvertrag;

  • OLG Köln, 19.04.2001 - 13 W 16/01  
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