Rechtsprechung
   BGH, 24.04.2012 - XI ZR 96/11   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 276 Abs 1 S 1 BGB, § 280 Abs 1 BGB, Art 94 Abs 1 EGRL 64/2007
    Online-Banking: Fahrlässigkeit des Bankkunden bei gleichzeitiger Eingabe von zehn TAN nach einem Pharming-Angriff

  • Telemedicus

    Zur Haftung des Bankkunden bei Pharming

  • JurPC

    Zu den Sorgfaltspflichten beim Online-Banking

  • Jurion

    Anspruch eines Bankkunden gegen Bank auf Rückzahlung eines i.R.e. Online-Banking überwiesenen Betrags nach Betrugsfall durch sog. Pharming; Sorgfaltspflichtverletzung eines Bankkunden bei gleichzeitiger Eingabe von zehn TAN beim Log-In-Vorgang trotz ausdrücklichen Warnhinweises; Sorgfaltspflichten eines beim Online-Banking teilnehmenden Bankkunden bei der Teilnahme am sogenannten iTAN-Verfahren; Erkennenmüssen des Vorliegens eines falschen Online-Banking-Zugangskanals bei Aufforderung zur gleichzeitigen Eingabe von zehn TAN

  • rechtsanwalt-ebenhoeh.de

    Online-Banking: Fahrlässigkeit des Bankkunden bei TAN-Eingabe

  • zip-online.de

    Zur Haftung bei Pharming-Angriffen im Online-Banking

  • kanzlei.biz

    Haftung für Pharming

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 Cc
    Anspruch eines Bankkunden gegen Bank auf Rückzahlung eines i.R.e. Online-Banking überwiesenen Betrags nach Betrugsfall durch sog. Pharming; Sorgfaltspflichtverletzung eines Bankkunden bei gleichzeitiger Eingabe von zehn TAN beim Log-In-Vorgang trotz ausdrücklichen Warnhinweises; Sorgfaltspflichten eines beim Online-Banking teilnehmenden Bankkunden bei der Teilnahme am sogenannten iTAN-Verfahren; Erkennenmüssen des Vorliegens eines falschen Online-Banking-Zugangskanals bei Aufforderung zur gleichzeitigen Eingabe von zehn TAN

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB § 276
    Haftung eines fahrlässig handelnden Bankkunden bei Pharming-Angriff

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Fahrlässigkeit im Online-Banking

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (42)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zu Pharming-Angriffen im Online-Banking

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    "Pharming” beim Online-Banking? - Kein Schadensersatz für Bankkunden bei grob fahrlässigem Verhalten!

  • wbs-law.de (Pressemitteilung)

    Kein Anspruch gegen die Bank nach Pharming-Attacke

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Bankkunden können gegenüber der Bank für Schäden durch Pharming oder Phishing beim Online-Banking haften

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Zur Haftung des Bankkunden bei Pharming- und Phishing-Angriffen beim Online-Banking

  • mueller-roessner.net (Kurzinformation)

    Zu Pharming-Angriffen im Online-Banking

  • ra-skwar.de (Pressemitteilung)

    Online-Banking - Pharming-Angriff - Schadensersatz

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Haftung des Bankkunden bei Pharming

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Onlinebanking: vergebliche Warnung vor "Pharming-Angriff"

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Schadensersatz bei Pharming-Angriffen im Onlinebanking

  • heise.de (Pressebericht, 24.04.2012)

    Kein Schadensersatz für Phishing-Opfer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Pharming-Angriff im Online-Banking - Der Dumme ist der Bankkunde

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Die gefälschte Online-Banking-Webseite - Ein Urteil zur Haftung bei Phishing

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Schadensersatzpflicht im Online-Banking

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Auf Phishing-Mail hereingefallen - Kunde gibt beim Online-Banking zehn TAN ein: Betrüger zocken 5.000 Euro ab

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Vergebliche Warnung vor "Pharming-Angriff"

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Online-Banking: Pharming-Opfer haftet bei TAN-Eingabe

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 276
    Zur Haftung bei Pharming-Angriffen im Online-Banking

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Bankkunden können sich bei Pharming-Angriffen im Online-Banking schadensersatzpflichtig machen

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Warnhinweise der Banken beachten!

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Fahrlässiges Verhalten eines Bankkunden im Online-Banking

  • spiegel.de (Pressemeldung, 24.04.2012)

    Kunden haften für Fehler beim Online-Banking

  • 123recht.net (Pressemeldung, 24.04.2012)

    Kunden haften beim Onlinebanking für Fehler

  • kanzlei-wienen.de (Kurzinformation)

    Online-Banking und Datenklau

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Kunde haftet bei Pharming-Angriffen für fehlerhaftes Online-Banking

  • blog-it-recht.de (Kurzinformation)

    Zu Sorgfaltspflichten von Kunden beim Online-Banking

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Pharming-Angriffen - Bankkunden haften bei Preisgabe ihrer Transaktionsnummern

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Pharming-Angriffen - Bankkunden haften bei Preisgabe ihrer Transaktionsnummern

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Online-Banking: Pharming-Opfer haftet bei TAN-Eingabe -

  • juraexamen.info (Pressemitteilung)

    Haftung von Bankkunden nach Weitergabe von TAN-Nummern

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Sorglos beim Online-Banking kann teuer werden

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht des Bankkunden bei Pharming-Angriff im Online-Banking

  • tp-partner.com (Kurzinformation)

    Pharming-Angriffe im Online-Banking

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Bankkunden haften für ihre TAN-Nummern

  • rechtstipps.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Vorsicht beim Online-Banking: Wer Warnungen ignoriert wird schadensersatzpflichtig!

  • loebisch.com (Kurzinformation)

    Haftung des Bankkunden nach Weitergabe von iTAN-Nummern

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Phishing - Funktionsweise, Folgen, Rechtsprechung

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Pharming-Angriffe im Online-Banking

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Online Banking und die Haftung des Betrugs-Opfers

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Kunden haften beim Onlinebanking für leichtfertige Fehler // Verbraucher müssen Warnhinweise der Banken beachten

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Nutzer von Online-Banking haftet für Schäden, die als Folge eines Phishing-Angriffs entstehen!

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Phishing: Kunde haftet für Schäden beim Onlinebanking // Wer 10 Transaktionsnummern auf einer gefälschten Webseite eingibt, kann von der Bank keinen Schadensersatz verlangen

Besprechungen u.ä. (5)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 276, 280 Abs. 1, § 254
    Zur Haftung bei Pharming-Angriffen im Online-Banking

  • rechtstipps.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Vorsicht beim Online-Banking: Wer Warnungen ignoriert wird schadensersatzpflichtig!

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.04.2012, Az.: XI ZR 96/11 (Bank haftet nicht bei fahrlässiger Preisgabe mehrerer TAN infolge Pharming- Angriffs)" von Ref. Martin Hossenfelder, original erschienen in: K&R 2012, 504 - 509.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Haftung für Identitätsmissbrauch im Online-Banking" von Prof. Dr. Georg Borges, original erschienen in: NJW 2012, 2385 - 2389.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.04.2012, Az.: XI ZR 96/11 (Bank haftet nicht bei fahrlüssiger Preisgabe mehrerer TAN infolge Pharming- Angriffs)" von RRef. Martin Hossenfelder, original erschienen in: K&R 2012, 504 - 509.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2012, 2422
  • ZIP 2012, 1014
  • MDR 2012, 721
  • WM 2012, 983
  • MMR 2012, 484
  • DB 2012, 1265



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 26.06.2012 - XI ZR 316/11  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflichten bei dem Verkauf von

    In Übereinstimmung mit dem EuGH nimmt auch der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung eine Pflicht der nationalen Gerichte zu richtlinienkonformer Auslegung erst nach Ablauf der Umsetzungsfrist an (vgl. hierzu näher Senatsurteil vom 24. April 2012 - XI ZR 96/11, WM 2012, 983 Rn. 22 f. mwN).
  • BGH, 18.09.2012 - XI ZR 344/11  

    Zur Haftung für fehlerhaften Prospekt aus § 13 VerkProspG aF

    Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung kommt vor Ablauf der in einer Richtlinie festgelegten Umsetzungsfrist sowohl nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) als auch der des Bundesgerichtshofs eine richtlinienkonforme Auslegung bereits bestehender Rechtsvorschriften grundsätzlich nicht in Betracht (Senatsurteile vom 24. April 2012 - XI ZR 96/11, WM 2012, 983 Rn. 20 ff. sowie vom 26. Juni 2012 - XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 27 mwN).
  • BSG, 24.02.2016 - B 13 R 22/15 R  

    Rentenzahlung nach dem Tod des Leistungsberechtigten - Rücküberweisungspflicht

    Unter vergleichbaren besonderen Umständen bejahen auch der BGH Warn- und Hinweispflichten der Banken (vgl BGH Urteil vom 6.5. 2008 - XI ZR 56/07 - BGHZ 176, 281 RdNr 14 ff; BGH Urteil vom 24.4. 2012 - XI ZR 96/11 - NJW 2012, 2422 RdNr 32) sowie der BFH Prüfpflichten der Banken trotz einer vom Finanzamt erteilten Unbedenklichkeitsbescheinigung (BFH Urteil vom 18.7. 2007 - II R 18/06 - BFHE 217, 265, 268 - ebenfalls im Zusammenhang mit einem Rücküberweisungsanspruch nach § 118 Abs. 3 SGB VI).
  • BGH, 26.06.2012 - XI ZR 355/11  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflichten bei dem Verkauf von

    In Übereinstimmung mit dem EuGH nimmt auch der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung eine Pflicht der nationalen Gerichte zu richtlinienkonformer Auslegung erst nach Ablauf der Umsetzungsfrist an (vgl. hierzu näher Senatsurteil vom 24. April 2012  XI ZR 96/11, WM 2012, 983 Rn. 22 f. mwN).
  • LG Essen, 04.12.2014 - 6 O 339/14  

    Wiedergutschreiben eines Betrages auf dem Girokonto eines Kunden wegen

    Sie hat die Aufträge ihrer Kunden technisch einwandfrei, einfach und schnell abzuwickeln und sich schon wegen dieses begrenzten Geschäftszwecks und der Massenhaftigkeit der Geschäftsvorgänge grundsätzlich nicht um die beteiligten Interessen ihrer Kunden zu kümmern (BGH, Urteil vom 24.04.2012, XI ZR 96/11, zitiert nach juris, dort Rn. 34).

    Allgemeine Warn- oder Hinweispflichten bestehen dagegen grundsätzlich nicht (BGH XI ZR 96/11).

    Phishing bezeichnet dabei die Täuschung eines Nutzers von Internetdiensten mithilfe technischer Manipulationen, um diesen zur Mitteilung vertraulicher Daten an einen Nichtberechtigten zu verleiten (BGH, Urteil vom 24.04.2012, XI ZR 96/11, zitiert nach juris, dort Rn. 26).

  • LG Darmstadt, 28.08.2014 - 28 O 36/14  

    Rechtsscheinshaftung bei missbräuchlicher Überweisung im Online-Banking

    Kreditinstitute werden im bargeldlosen Zahlungsverkehr nämlich nur zum Zweck der technisch einwandfreien, einfachen und schnellen Abwicklung tätig und haben sich schon wegen dieses begrenzten Geschäftszwecks und der Massenhaftigkeit der Geschäftsvorgänge grundsätzlich nicht um die beteiligten Interessen ihrer Kunden zu kümmern (vgl. BGH, Urt. v. 24.04.2012 - XI ZR 96/11 Rn. 32, 34 -, juris).
  • BGH, 20.02.2013 - VIII ZR 40/12  

    Anspruch auf Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen für die Dressur

    Zwar obliegt die tatrichterliche Beurteilung, ob einer Partei der Vorwurf grober Fahrlässigkeit zu machen ist, der Nachprüfung durch das Revisionsgericht nur dahin, ob der Tatrichter den Begriff der groben Fahrlässigkeit verkannt, bei der Beurteilung des Verschuldensgrads wesentliche Umstände außer Acht gelassen oder gegen Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verstoßen hat (st. Rspr., z. B. BGH, Urteil vom 22. September 2011 - III ZR 186/10, NJW-RR 2012, 111 Rn. 8; vom 24. April 2012 - XI ZR 96/11, NJW 2012, 2422 Rn. 24, jeweils mwN).
  • AG Krefeld, 06.07.2012 - 7 C 605/11  

    Schadensersatz gegen Bank wegen unberechtigter Abbuchungen nach erfolgtem

    Verschärfend war vorliegend zu berücksichtigen, dass die Abfrage der diversen TAN nicht etwa im Rahmen eines bestimmten Überweisungsvorganges, sondern unmittelbar nach dem Log-In-Vorgang und damit nach dem ausdrücklichen Hinweis der Beklagten auf ihrer Log-In-Seite (vgl. Blatt 78 der Akte) erfolgte (vgl. BGH, Urteil vom 24.4.2012 - XI ZR 96/11).
  • AG Bonn, 15.04.2014 - 109 C 223/13  

    Sorgfaltspflichten Online-Banking

    Dem steht auch nicht die Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 24.04.2012 - XI ZR 96/11, juris, entgegen.
  • LG Düsseldorf, 27.03.2014 - 21 S 211/13  

    Haftung eines Bankkunden wegen Fahrlässigkeit aufgrund mehrfacher Verwendung der

    Grundlage hierfür ist § 675 v BGB.a) Wenn die Klägerin , also die Bankkundin, im Zusammenhang mit dem Abhandenkommen von Authentisierungsmedien nicht grob fahrlässig handelt, ist die Haftung des Kunden gem. § 675 v Abs. 1 BGB auf 150 EUR begrenzt.Von einer einfachen Fahrlässigkeit der Klägerin im Zusammenhang mit dem Tatbestand des § 675 v Abs. 1 S.2 BGB ist vorliegend jedenfalls auszugehen.Insoweit liegt eine grundlegende Entscheidung des Bundesgerichtshofes (vgl. NJW 2012, 2422 ff.) zur alten Rechtslage vor dem 31.10.2009 vor.
  • LG Köln, 30.07.2015 - 15 O 505/14  

    Beurteilung der Eingabe einer Vielzahl von TANs bei einem Pharming-Angriff als

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