Rechtsprechung
| BGH, 13.06.2007 - XII ZB 232/06 |
Volltextveröffentlichungen (8)
mehr- IWW
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 139 § 233
Hinweispflichten des Gerichts bei angenommener Unklarheit des Vorbringens zu einem Wiedereinsetzungsgesuch - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Verfahrensrecht - Hinweispflicht des Gerichts
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (2)
- bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)
Hinweispflicht des Gerichts bei unklarem Vorbringen der Partei in einem Wiedereinsetzungsverfahren
- brak-mitteilungen.de
, S. 28 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)
Hinweispflicht des Gerichts bei unklarem Wiedereinsetzungsvortrag
Besprechungen u.ä.
- brak-mitteilungen.de
, S. 28 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)
Hinweispflicht des Gerichts bei unklarem Wiedereinsetzungsvortrag
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 14.06.2006 - 2 O 279/05
- OLG Frankfurt, 24.11.2006 - 2 U 166/06
- BGH, 13.06.2007 - XII ZB 232/06
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2007, 3212
- MDR 2007, 1089
- FamRZ 2007, 1458
Wird zitiert von ... (19)
- BGH, 03.11.2010 - XII ZB 197/10
Familienrecht - Anwendbarkeit neues/altes Recht in Rechtsmittel in Familiensache
Denn das Oberlandesgericht war gehalten, ihm bereits bekannte und offenkundige Tatsachen in die Würdigung einzubeziehen und dem Kläger bei einer lückenhaften und ersichtlich ergänzungsbedürftigen Glaubhaftmachung Gelegenheit zu weiterem Sachvortrag zu geben (vgl. Senatsbeschluss vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06 - NJW 2007, 3212). - BGH, 03.04.2008 - I ZB 73/07
Münchner Weißwurst
Jedoch dürfen erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, noch nach Fristablauf erläutert und vervollständigt werden (BGH, Beschl. v. 13.6.2007 - XII ZB 232/06, NJW 2007, 3212 Tz. 8). - BGH, 16.12.2009 - IV ZB 30/09
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand
(1) Zwar müssen gemäß §§ 236 Abs. 2 Satz 1, 234 Abs. 1 ZPO grundsätzlich alle Tatsachen, die für die Gewährung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von Bedeutung sein können, innerhalb der Antragsfrist vorgetragen werden (Senatsbeschluss vom 20. Januar 1999 - IV ZB 22/98 - r+s 1999, 263 unter 3 c; BGH, Beschlüsse vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06 - NJW 2007, 3212 Tz. 8; vom 10. Mai 2006 - XII ZB 42/05 - NJW 2006, 2269 unter III 1; vom 12. Mai 1998 - VI ZB 10/98 - NJW 1998, 2678 unter II; vom 8. April 1997 - VI ZB 8/97 - NJW 1997, 2120 unter II 3 a).Allerdings dürfen erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, nach Fristablauf und auch noch mit der Rechtsbeschwerde erläutert oder vervollständigt werden (…BGH, Beschlüsse vom 18. Juli 2007 aaO. Tz. 14; vom 13. Juni 2007 aaO.;… vom 10. Mai 2006 aaO. m.w.N.; vom 6. Mai 1999 - VII ZB 6/99 - NJW 1999, 2284 unter 3 c m.w.N.;… vom 12. Mai 1998 aaO. m.w.N.;… vom 8. April 1997 aaO. m.w.N.; vom 10. Februar 1994 - VII ZB 25/03 - VersR 1994, 1368 unter 2 a m.w.N.).
- BGH, 09.02.2010 - XI ZB 34/09
Verfahrensrecht - Hinweispflicht bei Wiedereinsetzungsgesuch
Jedoch dürfen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, noch nach Fristablauf erläutert und vervollständigt werden (vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06, NJW 2007, 3212, Tz. 8 und vom 3. April 2008 - I ZB 73/07, GRUR 2008, 837, Tz. 12, jeweils m.w.N.). - BGH, 20.10.2009 - VIII ZB 97/08
Anrechnung einer Missachtung einer allgemeinen Anweisung einer sorgfältig …
Zunächst hätte das Berufungsgericht seine Entscheidung über das Wiedereinsetzungsgesuch nicht auf die vom ihm beanstandete Lückenhaftigkeit des Beklagtenvorbringens stützen dürfen, ohne vorher auf bestehende Bedenken hinzuweisen und dem Beklagten die Möglichkeit zu geben, Unklarheiten auch nach Ablauf der in § 234 Abs. 1, § 236 Abs. 2 ZPO geregelten Frist auszuräumen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06, NJW 2007, 3212, Tz. 5, 8; vom 19. Juni 2006 - II ZB 25/05, NJW-RR 2006, 1501, Tz. 9, 13; vgl. ferner BGH, Beschluss vom 4. März 2004 - IX ZB 71/03, FamRZ 2004, 1552, unter [II 2] b, jeweils m.w.N.). - BGH, 31.03.2010 - XII ZB 166/09
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung versagt wegen Organisationsverschulden
(1) Grundsätzlich müssen nach §§ 234 Abs. 1, 236 Abs. 2 ZPO alle Tatsachen, die für die Gewährung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von Bedeutung sein können, innerhalb der zweiwöchigen Antragsfrist vorgetragen werden (Senatsbeschluss vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06 - NJW 2007, 3212).Jedoch dürfen nach der Rechtsprechung des Senats (Senatsbeschlüsse vom 10. Mai 2006 - XII ZB 42/05 - BGH-Report 2006, 119 m.w.N. und vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06 - NJW 2007, 3212) erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, noch nach Fristablauf erläutert oder vervollständigt werden.
- BGH, 21.10.2010 - IX ZB 73/10
Verfahrensrecht - Fristen: Vertrauen auf Postzustellung am folgenden Werktag
Erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten ist, dürfen jedoch nach Fristablauf erläutert oder vervollständigt werden (…BGH, Urt. v. 7. März 2002 - IX ZR 235/01, NJW 2002, 2107, 2108 m.w.N.; v. 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06, NJW 2007, 3212;… v. 9. Februar 2010 - XI ZB 34/09, FamRZ 2010, 636 Rn. 9). - BGH, 06.10.2010 - XII ZB 22/10
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in schuldlos versäumte Frist auch ohne Antrag
Gleiches gilt, wenn es im Verfahren der Wiedereinsetzung einer eidesstattlichen Versicherung keinen Glauben schenkt (Senatsbeschlüsse vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06 - FamRZ 2007, 1458 Rn. 4 f. …und vom 24. Februar 2010 - XII ZB 129/09 - FamRZ 2010, 726 Rn. 10). - BGH, 15.06.2011 - XII ZB 572/10
Verfahrensrecht: Berufung muss sämtliche Begründungselemente angreifen!
Darin unterscheidet sich der vorliegende Fall von dem Sachverhalt, der dem Senatsbeschluss vom 13. Juni 2007 (XII ZB 232/06 - FamRZ 2007, 1458) zugrunde lag. - BGH, 05.04.2011 - VIII ZB 81/10
Verfahrensrecht - Wegfall der Erkrankung für Wiedereinsetzung maßgeblich
Jedoch dürfen erkennbar unklare oder ergänzungsbedürftige Angaben, deren Aufklärung nach § 139 ZPO geboten gewesen wäre, noch nach Fristablauf erläutert oder vervollständigt werden (st. Rspr.;… vgl. nur BGH, Beschlüsse vom 12. Juni 2001 - X ZB 14/01, BGHReport 2001, 982;… vom 29. Januar 2002 - VI ZB 28/01, BGHReport 2002, 434; vom 13. Juni 2007 - XII ZB 232/06, NJW 2007, 3212 Rn. 8;… vom 21. Oktober 2010 - IX ZB 73/10, aaO; jeweils mwN). - BGH, 24.06.2010 - III ZB 63/09
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung versagt wegen Organisationsverschulden
- BGH, 13.03.2008 - IX ZB 152/05
Hinweispflichten des Gerichts im Wiedereinsetzungsverfahren
- BGH, 03.03.2010 - XII ZB 219/09
Zulässigkeit der Erläuterung und Vervollständigung von ergänzungsbedürftigen …
- LAG Hessen, 31.10.2011 - 17 Sa 761/11
Betriebsbedingte Kündigung in einem Sonderliquidationsverfahren nach griechischem …
- BGH, 30.09.2010 - V ZB 173/10
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde, Fristversäumnis
- VGH Bayern, 02.10.2008 - 9 CE 08.2116
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Ausgangskontrolle fristgebundener …
- BGH, 10.03.2011 - VII ZB 28/10
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung gegen Versäumung der Rechtsbeschwerdefrist
- BGH, 31.03.2011 - III ZB 72/10
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- OLG Düsseldorf, 14.12.2010 - 3 U 7/10
Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts hinsichtlich der …
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