Rechtsprechung
   BGH, 28.02.2007 - XII ZR 37/05   

Volltextveröffentlichungen (11)

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  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 1573 Abs. 2, 3 und 5, 1578 Abs. 1; ZPO § 323 Abs. 1, 2; EStG § 10 Abs. 1; BBesG § 40 Abs. 1
    Zur Bemessung des Scheidungsunterhalts, inbes. bei nachträglichen Änderungen

  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz

    Karrieresprung - nachehelicher - unterhaltsrechtliche Berücksichtigung

  • fr-blog.com

    Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bemessung des Unterhalts beim nachehelichen Karrieresprung des Unterhaltsverpflichteten; Verringerung des Nettoeinkommens wegen Beitritt zu einer Religionsgemeinschaft; Berücksichtigung von Beiträgen für eine zusätzliche Altersversorgung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Nachehelicher Karrieresprung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts

  • meyer-koering.de (Zusammenfassung)

    Neuere Tendenzen des BGH zum nachehelichen Ehegattenunterhalt

  • 123recht.net (Pressemeldung, 1.3.2007)

    Begrenzung des Aufstockungsunterhalts

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  • 123recht.net (Kurzinformation, 3.5.2007)

    Sonderausgabenabzug von Unterhaltsleistungen (sog. begrenztes Realsplitting)

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Zur Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts

  • Benkelberg & Kollegen (Kurzmitteilung)
  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Zur Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Aufstockungsunterhalt: Befristung trotz langer Ehedauer

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Zur Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts

  • finanztip.de (Pressemitteilung)

    Befristeter Aufstockungsunterhalt bei wirtschaftlicher Abgesichertheit

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Ehegattenunterhalt - BGH: Neue Tendenzen beim Unterhalt

  • 123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 1.9.2008)

    Je kürzer die Ehe, desto geringer der nacheheliche Ehegattenunterhalt ?!

  • forum-familienrecht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Das Ende des Karrieresprungs? - (RA Monika Clausius; Forum Familienrecht 2007, 131)

Sonstiges (6)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.02.2007, Az.: XIII ZR 37/05 (Befristung des Aufstockungsunterhalts im Abänderungsverfahren)" von Vors.RiOLG i.R. Dr. Hans-Ulrich Graba, original erschienen in: NJW 2007, 1968 - 1969.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.02.2007, Az.: XII ZR 37/05 (Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts)" von RAin Linde Kath-Zurhorst FA FamR, original erschienen in: FF 2007, 143 - 144.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.02.2007, Az.: XII ZR 37/05 (Nachehelicher Karrieresprung - Splittingvorteil in zweiter Ehe)" von Vors. RiOLG a. D. Dr. Helmut Büttner, original erschienen in: FamRZ 2007, 800 - 801.

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  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Das Ende des Karrieresprungs? - Anmerkung zum Urteil des BGH v. 28.2.2007 - XII ZR 37/05 - in vergleichender Wertung des Urteils des OLG Düsseldorf v. 18.12.2006 - II-7 UF 154/06" von RAin Monika Clausius, FAFamR, original erschienen in: FF 2007, 131 - 134.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Der Wandel der ehelichen Lebensverhältnisse" von Dr. Jürgen Soyka, original erschienen in: FuR 2008, 264 - 268.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Neues zum Karrieresprung - zwei obergerichtliche Entscheidungen im Vergleich" von RAin Monika Clausius, FAinFamR, original erschienen in: FF 2008, 106 - 109.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 171, 206
  • NJW 2007, 1961
  • MDR 2007, 889
  • DNotZ 2007, 767
  • FamRZ 2007, 793



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Wird zitiert von ... (115)  

  • BGH, 23.05.2007 - XII ZR 245/04  

    Familienrecht - Anspruch auf nachehelichen Unterhalt bei Realsplittingvorteil

    c) Zur Befristung des Anspruchs auf Aufstockungsunterhalt nach § 1573 Abs. 5 BGB und zur Begrenzung des Unterhaltsanspruchs nach den ehelichen Lebensverhältnissen nach § 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB (im Anschluss an die Senatsurteile vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793 und vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 203).*).

    Diese Unterscheidung findet ihren Grund darin, dass es nicht gerechtfertigt ist, den Aufstockungsteil des Unterhaltsanspruchs in die Privilegien einzubeziehen, die das Gesetz allein für den Anspruch auf Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechen aus § 1572 BGB gewährt (vgl. zum Betreuungsunterhalt Senatsurteile vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 798 und vom 13. Dezember 1989 - IVb ZR 79/89 - FamRZ 1990, 492, 494).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats wirkt sich eine nacheheliche Einkommenssteigerung, wie hier die Übernahme der Chefarzttätigkeit durch den Beklagten, nur dann bedarfssteigernd aus, wenn ihr eine Entwicklung zugrunde liegt, die schon aus der Sicht zum Zeitpunkt der Scheidung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten war (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 795).

    Danach ist für den Ehegattenunterhalt bei der Bemessung des unterhaltsrelevanten Einkommens eines wiederverheirateten Unterhaltspflichtigen ein gegebenenfalls vorhandener Splittingvorteil außer Betracht zu lassen und eine fiktive Steuerberechnung anhand der Grundtabelle vorzunehmen (Senatsurteile BGHZ 163, 84, 90 f. = FamRZ 2005, 1817, 1819, vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 796 und vom 14. März 2007 - XII ZR 158/04 - zur Veröffentlichung bestimmt).

    Auf der Grundlage seiner Obliegenheit zur Realisierung aller möglichen Steuervorteile können deswegen nur entweder tatsächlich geleistete Zahlungen oder - auf der Grundlage fiktiver Zurechnung - schuldhaft unterlassene Zahlungen, die aufgrund Verurteilung oder Anerkenntnis hätten erbracht werden müssen, berücksichtigt werden (Senatsurteile vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 797 und vom 14. März 2007 - XII ZR 158/04 - zur Veröffentlichung vorgesehen).

    Soweit allerdings einzelne Umstände, sei es durch Vereinbarung der Parteien oder infolge eines Karrieresprungs, festgeschrieben sind, können spätere Veränderungen dieser Umstände die ehelichen Lebensverhältnisse nicht mehr prägen (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 795), auch nicht über eine Änderung des tatsächlich geschuldeten Kindesunterhalts.

    Dann kann auch die Scheidung ihm das Risiko einer solchen Verringerung des verfügbaren Einkommens nicht abnehmen (vgl. auch Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 795 f.).

    Sie kann vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob dieser die im Rahmen der Billigkeitsprüfung maßgebenden Rechtsbegriffe nicht verkannt und alle für die Einordnung unter diese Begriffe wesentlichen Umstände berücksichtigt hat (Senatsurteile vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 799 f., vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 203 und vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1006, 1007).

  • BGH, 30.07.2008 - XII ZR 177/06  

    Familienrecht - Unterhaltsverpflichtung gegenüber neuem und ehemaligem Partner

    Das gilt ebenso für einen Familienzuschlag der Stufe 1 nach § 40 Abs. 1 BBesG (Aufgabe der Senatsrechtsprechung BGHZ 171, 206, 223 f. = FamRZ 2007, 793, 797 f.).*).

    An der entgegenstehenden früheren Rechtsprechung (vgl. Senatsurteil BGHZ 171, 206, 223 f. = FamRZ 2007, 793, 797 f.) hält der Senat deswegen nicht mehr fest.

    Erst durch die neuere Senatsrechtsprechung und die gesetzliche Neuregelung des § 1578 b BGB sind die weiteren Umstände, insbesondere das Fehlen ehebedingter Nachteile, überhaupt relevant geworden, was eine Präklusion ausschließt (vgl. Senatsurteile BGHZ 171, 206, 227 f. = FamRZ 2007, 793, 798 f. und vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1008).

  • BGH, 14.11.2007 - XII ZR 16/07  

    Familienrecht - Beweislast bei Befristung des Unterhalts

    Insoweit unterscheidet er sich zur Höhe von anderen Tatbeständen des nachehelichen Unterhalts wie dem Betreuungsunterhalt nach § 1570 BGB (vgl. insoweit BVerfG FamRZ 2007, 965, 971 und Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 798), dem Unterhaltsanspruch bis zur Erlangung einer angemessenen Erwerbstätigkeit nach § 1574 BGB oder dem Ausbildungsunterhalt nach § 1575 BGB, die im Ansatz auf den Ausgleich ehebedingter Nachteile abstellen (vgl. BT-Drucks. 7/4361 S. 15).

    Zudem beanspruchen beide Aspekte, wie das Wort "insbesondere" verdeutlicht, für die Billigkeitsprüfung keine Ausschließlichkeit (Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - XII ZR 245/04 - FamRZ 2007, 1232, 1236, vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 799 f., vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 203 und vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1006, 1007).

    Wenn die dafür ausschlaggebenden Umstände bereits eingetreten oder zuverlässig voraussehbar sind, ist eine Entscheidung über eine Begrenzung nicht einer späteren Abänderung nach § 323 Abs. 2 ZPO vorzubehalten, sondern schon im Ausgangsverfahren zu treffen (Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 799).

    Ob die für eine Begrenzung ausschlaggebenden Umstände allerdings bereits im Ausgangsverfahren zuverlässig vorhersehbar sind, lässt sich nur unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles beantworten (vgl. Senatsurteile vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1006, 1008 und vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 800 einerseits sowie Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 204 und vom 23. Mai 2007 - XII ZR 245/04 - FamRZ 2007, 1232, 1236 andererseits).

    Sie kann vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob dieser die im Rahmen der Billigkeitsprüfung maßgebenden Rechtsbegriffe verkannt oder für die Einordnung unter diese Begriffe wesentliche Umstände unberücksichtigt gelassen hat (Senatsurteil vom 28. Februar 2007 - XII ZR 37/05 - FamRZ 2007, 793, 800 m.w.N.).

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