Rechtsprechung
   BVerwG, 26.08.2009 - 2 C 62.08   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; BhV §§ 5 und 6
    Alimentation; Arzneimittel; Arzneimittelrichtlinien; Beihilfe; Beihilfefähigkeit; Belastungsobergrenze; Fürsorgepflicht; Gemeinsamer Ausschuss; gesetzliche Krankenversicherung; Gleichheitsgrundsatz; Leistungsbegrenzung; Leistungsausschluss; Medikamente; Medizinprodukte; "Mischsystem"; Nettoeinkommen; nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel; unzumutbare Härte; verschreibungspflichtige Arzneimittel; Verweisungstechnik.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START

    BhV § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 12 Abs. 2; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; SGB V § 91 Abs. 1

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel während eines Übergangszeitraums; Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz durch eine Begrenzung der Beihilfefähigkeit durch Leistungsausschlüsse und Leistungsbeschränkungen; Anspruch auf Gewährung von Beihilfe für Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgrund der verfassungsrechtlich gewährleisteten Fürsorgepflicht eines Dienstherrn; Relevanz des Zusammenhangs zwischen der Fürsorgepflicht und der Alimentationspflicht eines Dienstherrn bei der Schaffung von Ausschlussregelungen i.R.d. Bestimmungen über Beihilfen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Anwendbarkeit der Regelungen über den Ausschluss der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel während eines Übergangszeitraums; Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz durch eine Begrenzung der Beihilfefähigkeit durch Leistungsausschlüsse und Leistungsbeschränkungen; Anspruch auf Gewährung von Beihilfe für Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgrund der verfassungsrechtlich gewährleisteten Fürsorgepflicht eines Dienstherrn; Relevanz des Zusammenhangs zwischen der Fürsorgepflicht und der Alimentationspflicht eines Dienstherrn bei der Schaffung von Ausschlussregelungen i.R.d. Bestimmungen über Beihilfen

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel gilt bis zum Inkrafttreten Beihilfeverordnung weiter

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 366
  • ZBR 2010, 88



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Wird zitiert von ... (45)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2010 - 1 A 1328/08  

    Vereinbarkeit eines rückwirkenden Ausschlusses nicht verschreibungspflichtiger

    Das Gesetz ist, dies hat bereits der 3. Senat des Berufungsgerichts mit jedenfalls im Einzelfall gleichlautendem Ergebnis entschieden, unter Berücksichtigung der zu im Wesentlichen parallel gelagerten Fällen ergangenen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Beihilferecht des Bundes, vgl. zum Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Medikamente nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) der vom Bundesministerium des Inneren erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften für Beihilfen in Krankheits-, Pflege und Geburtsfällen (Beihilfevorschriften - BhV - vom 1. November 2001, GMBl S. 919), zuletzt geändert durch Art. 1 der Verwaltungsvorschriften vom 30. Januar 2004 (GMBl S. 379) (2004): BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 12 ff., vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, NVwZ-RR 2010, 366 ff. = juris Rn. 10 ff, und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, BVerwGE 131, 234 ff. = juris, Rn. 12 ff. jeweils m.w.N., insbesondere auch zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, auch inhaltlich als verfassungsgemäß zu erachten.

    Ob es hier - wie auch seinerzeit im Beihilferecht des Bundes, vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 16, vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris Rn. 17, und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O., juris, Rn. 15 ff., darüber hinaus an einer (hinreichenden) Regelung zur Vermeidung unzumutbarer Härten fehlt, kann im Ergebnis dahinstehen.

    Mit Blick darauf, dass das Bundesverwaltungsgericht seine diesbezügliche Rechtsansicht bereits wiederholt bekundet hat, vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris Rn. 10 f., jeweils m.w.N., und dass mit einer Rechtsprechungsänderung nicht gerechnet werden kann, ist daher davon auszugehen, dass auch die landesrechtliche Ausschlussregelung mit der Fürsorgepflicht des Dienstherrn (2.) und dem Gleichheitssatz (1.), welcher im Beihilferecht an dieser zu orientieren ist, im Grundsatz vereinbar ist.

    vgl. hierzu und zum folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 12, vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris Rn. 10 f.; und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24/07 -, DVBl 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m.w.N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

    Hieran gemessen ist, wie das Bundesverwaltungsgericht (zuletzt nochmals) in seinen Urteilen vom 5. Mai 2010 und vom 26. August 2009 (a.a.O.) für die insoweit vergleichbare bundesrechtliche Ausschlussnorm dargelegt hat, der grundsätzliche Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente rechtlich nicht zu beanstanden.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 11 f., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris, Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 (Buchstabe b) BhV.

    Umdruck, Seite 27 und 34, unter Hinweis auf eine u.U. unzumutbar hohe finanzielle Belastung eines auf nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel/Medizinprodukte angewiesenen Beihilfeberechtigten, wenn eine länger andauernde oder sogar chronische Erkrankung vorliegt, wenn das erforderliche Präparat (ausnahmsweise) hochpreisig ist oder wenn eine Vielzahl solcher Medikamente benötigt wird; nunmehr grundsätzlich ebenso: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 13 ff., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris, Rn. 15.

    vgl. zu den vorgenannten Anforderungen: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 18, und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris, Rn. 16 ff., m.w.N.

    Denn auch hier ist bereits zweifelhaft, ob eine solche, vom Gesetzgeber nicht näher konkretisierte (Einzelfall)entscheidung den Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts genügt, vgl. Urteile vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O., juris, Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris, Rn. 17 und 20, und vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 14 ff., welches insofern eine abstrakt-generelle normative Regelung fordert.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 20; vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris, Rn. 20 f. und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O., juris, Rn. 22, vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 24. Juni 2009 - 3 A 1795/08 -, juris, Rn. 126 sowie VG des Saarlandes, Urteil vom 24. November 2009 - 3 K 648/09 -, juris Rn. 46.

    Umdruck Rn. 40 f.; vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris Rn. 24 f., m.w.N.; und vom 6. November 2009 - 2 C 60/08 -, juris Rn. 25, und Beschlüsse vom 24. September 2009 - 2 B 50/09 -, juris Rn. 5 und vom 1. Oktober 2009 - 2 B 79/09 -, juris Rn. 1 (ständige Rechtsprechung) sowie Vorlagebeschlüsse des Senats vom 9. Juli 2009 - 1 A 373/08 u.a. -, juris Rn. 159 f., und Urteil des Senats vom 26. März 2010 - 1 A 3049/06 -, juris Rn. 44.

    vgl. zum Ganzen (zum insoweit parallel gelagerten Beihilferecht des Bundes): BVerwG, Urteile vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O., juris Rn. 22 f.; vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O., juris, Rn. 21, und vom 5. Mai 2010 - 2 C 12/10 - amtlicher Umdruck, Rn. 20.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2011 - 1 A 308/09  

    Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für das Präparat "Ostenil" als ein nicht

    Umdrucks, sowie - diese Auffassung durch die Anwendung der Bestimmungen über nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mittelbar bestätigend - das zugehörige Revisionsurteil des BVerwG vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88; andererseits Bayerischer VGH, Beschluss vom 12. Januar 2011 14 B 10.1975 -, juris Rn. 20, und Urteil vom 5. März 2010 - 14 BV 08.1013 u. 1014 , juris Rn. 20, sowie VG Berlin, Urteil vom 24. Oktober 2007 - 7 A 44.07 -, juris Rn. 15.

    vgl. hierzu und zum folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O., juris Rn. 10 f.; und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m.w.N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; ferner Senatsurteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 95 ff.

    (1) Was zunächst den grundsätzlichen Beihilfeausschluss für die nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel betrifft, so ist dieser, wie das Bundesverwaltungsgericht (zuletzt nochmals) in seinen Urteilen vom 5. Mai 2010 und vom 26. August 2009 (a.a.O.) für die insoweit vergleichbare bundesrechtliche Ausschlussnorm in den Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) dargelegt hat, gemessen an Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu beanstanden.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV; ebenso die jüngere Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 - sowie Beschlüsse vom 12. August 2010 - 1 A 1774/08 - und vom 2. Dezember 2010 - 1 A 635/09 -.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 11 f., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 (Buchstabe b) BhV.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, BVerfGE 106, 225 (233); BVerwG, z.B. Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, BVerwGE 118, 277 (282), vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (238) und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. sowie juris Rn. 14.

    vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16 ff., und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 17 ff., m.w.N.

    Ob es gemessen an diesen allgemeinen rechtlichen Anforderungen hier - wie auch seinerzeit im Beihilferecht des Bundes, vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. und juris Rn. 17, und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O. und juris Rn. 15 ff. - an einer (hinreichenden) Regelung zur Vermeidung unzumutbarer Härten fehlt, kann im Ergebnis dahinstehen.

    vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2010 1 A 565/09 -, juris Rn. 101; BVerwG, Urteil vom 26. August 2009 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88 = juris Rn. 13.

    vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 2010 1 A 565/09 -, juris Rn. 117 ff.; BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 2 C 12.10 -, juris Rn. 19 f., und vom 26. August 2009 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88 = juris Rn. 20.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2010 - 1 A 565/09  

    Abhängigkeit der Beihilfefähigkeit eines Produktes bzw. Präparates von der

    Umdrucks, sowie - diese Auffassung durch die Anwendung der Bestimmungen über nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mittelbar bestätigend - das zugehörige Revisionsurteil des BVerwG vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88, und andererseits Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 5. März 2010 - 14 BV 08.1013 u. 1014 -, juris Rn. 20, sowie VG Berlin, Urteil vom 24. Oktober 2007 - 7 A 44.07 -, juris Rn. 15.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 - und vom 18. Februar 2009 - 2 C 23.08 -, jeweils a.a.O. (Rn. 18 bzw. Rn. 11); ebenso im Zusammenhang mit der bundesbeihilferechtlichen Verweisung auf die AMR für die (Rückausnahmen zu) nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten BVerwG, Urteile vom 28. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. (Rn. 22), und vom 6. November 2009 - 2 C 60.08 -, juris Rn. 24; zur besonderen Problematik der in Rede stehenden Verweisungstechnik auch bereits Senatsurteile vom 15. Oktober 2007 - 1 A 2896/06 -, juris Rn. 52 ff., und vom 29. August 2008 - 1 A 3649/06 -.

    vgl. hierzu und zum folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O., juris Rn. 10 f.; und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m.w.N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; ferner Senatsurteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 95 ff.

    (1) Was zunächst den grundsätzlichen Beihilfeausschluss für die nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel betrifft, so ist dieser, wie das Bundesverwaltungsgericht (zuletzt nochmals) in seinen Urteilen vom 5. Mai 2010 und vom 26. August 2009 (a.a.O.) für die insoweit vergleichbare bundesrechtliche Ausschlussnorm in den Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) dargelegt hat, gemessen an Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu beanstanden.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV; ebenso die jüngere Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 - sowie Beschlüsse vom 12. August 2010 - 1 A 1774/08 - und vom 2. Dezember 2010 - 1 A 635/09 -.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 11 f., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a.a.O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 (Buchstabe b) BhV.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, BVerfGE 106, 225 (233); BVerwG, z.B. Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, BVerwGE 118, 277 (282), vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (238) und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. sowie juris Rn. 14.

    vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16 ff., und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. = juris Rn. 17 ff., m.w.N.

    Ob es gemessen an diesen allgemeinen rechtlichen Anforderungen hier - wie auch seinerzeit im Beihilferecht des Bundes, vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 16, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O. und juris Rn. 17, und vom 26. Juni 2008 - 2 C 2/07 -, a.a.O. und juris Rn. 15 ff. - an einer (hinreichenden) Regelung zur Vermeidung unzumutbarer Härten fehlt, kann im Ergebnis dahinstehen.

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  • VG Düsseldorf, 17.12.2010 - 13 K 7034/09  
    Mit Schriftsatz vom 02. Februar 2010, bei Gericht eingegangen am 3. Februar 2010, hat der Prozessbevollmächtigte des Klägers erklärt, die gegen den Bescheid der Beklagten vom 26. Januar 2009 fristwahrend erhobene Klage bleibe vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. August 2009 (2 C 62.08), mit dem die Nichtgewährung einer Beihilfe für sogenannte nicht verschreibungspflichtige Medikamente als rechtmäßig angesehen werde, nicht weiter aufrecht erhalten.

    Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 232f; Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteile vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 22, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 13, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 14, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 13.

    BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 23, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 16, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 16, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 15.

    BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 233; BVerwG, Urteile vom 20. März 2008 2 C 49/07 , BVerwGE 131, 20, 24, vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 22, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris Rn. 13, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 14, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 13.

    BVerfG, Beschlüsse vom 13. November 1990 2 BvR 3/88 , BVerfGE 83, 89, 100, und vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 232; BVerwG, Urteile vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 17, und vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 17.

    BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris Rn. 17; vgl. auch Urteile vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 17, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 16; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 8. Juni 2010 1 A 1328/08 , juris, Rdn. 111.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26.06.2008 2 C 2/07 , juris Rn. 21; ebenso: BVerwG, Urteile vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 21, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdnr. 19.

    Ebenso: BVerwG, Urteile vom 26.08.2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 21 u. 26, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 20 u. 25; so auch OVG NRW, Urteil vom 8. Juni 2010 1 A 1328/08 , juris, Rdn. 126.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 18, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 20, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 22, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 21; vgl. auch VG Düsseldorf, Urteil vom 25. Januar 2008 13 K 25/07 , juris, Rdn. 44 ff.

  • BVerwG, 24.02.2011 - 2 C 9.10  
    Mit Recht geht das angefochtene Urteil davon aus, dass die Beihilfevorschriften in dieser Fassung für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar waren (vgl. Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 = Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 123, vom 28. Mai 2008 - BVerwG 2 C 24.07 - Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 126 Rn. 10 f., vom 26. Juni 2008 - BVerwG 2 C 2.07 - BVerwGE 131, 234 Rn. 9 = Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 17, vom 18. Februar 2009 - BVerwG 2 C 23.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 18 Rn. 8, vom 28. Mai 2009 - BVerwG 2 C 28.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 19, vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - Buchholz 270 § 6 BhV Nr. 20, vom 6. November 2009 - BVerwG 2 C 60.08 - juris Rn. 11 und vom 5. Mai 2010 - BVerwG 2 C 12.10 - juris Rn. 7).

    Ihre Anwendung war lediglich bis zu dem Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsverordnung vom 12. Juli 2004 (BGBl I S. 1611) am 21. Juli 2004 hinausgeschoben (vgl. Urteile vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 11, vom 26. August 2009 a.a.O., vom 6. November 2009 a.a.O. Rn. 12 und vom 5. Mai 2010 a.a.O. Rn. 8).

    An einer solchen Härtefallregelung fehlt es in Bezug auf den Leistungsausschluss gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b BhV (Urteile vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 17, vom 26. August 2009 - BVerwG 2 C 62.08 - a.a.O. Rn. 21, vom 6. November 2009 a.a.O. Rn. 20 und vom 5. Mai 2010 a.a.O. Rn. 16).

    Dadurch ermöglicht das Recht der gesetzlichen Krankenversicherungen im Gegensatz zum Beihilferecht Einzelfallentscheidungen, die am Kriterium der medizinischen Notwendigkeit ausgerichtet sind (Urteile vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 19, vom 26. August 2009 a.a.O., vom 6. November 2009 a.a.O. Rn. 21 und vom 5. Mai 2010 a.a.O. Rn. 18).

    Danach sind die in § 12 Abs. 1 BhV vorgeschriebenen Eigenbehalte für bestimmte beihilfefähige Aufwendungen innerhalb eines Kalenderjahres auf Antrag des Beihilfeberechtigten nicht mehr abzuziehen, sobald diese Abzüge für den Beihilfeberechtigten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen zusammen die festgelegte finanzielle Belastungsgrenze überschreiten (vgl. Urteile vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 21, vom 26. August 2009 a.a.O., vom 6. November 2009 a.a.O. Rn. 22 und vom 5. Mai 2010 a.a.O. Rn. 19).

    Im Hinblick auf diese Aufwendungen kann dem Antrag nicht entgegengehalten werden, er sei erst nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt worden (vgl. Urteile vom 26. Juni 2008 a.a.O. Rn. 22, vom 26. August 2009 a.a.O., vom 6. November 2009 a.a.O. Rn. 23 und vom 5. Mai 2010 a.a.O. Rn. 20, vgl. dazu den nachfolgenden Nichtannahmebeschluss des BVerfG vom 8. September 2010 - 2 BvR 1434/10 - juris).

  • VG Düsseldorf, 04.02.2011 - 13 K 904/10  
    Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 232 f.; Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteile vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 22, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 13, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 14, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 13.

    BVerwG, Urteile vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 23, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 16, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 16, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 15.

    BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 233; BVerwG, Urteile vom 20. März 2008 2 C 49/07 , BVerwGE 131, 20, 24, vom 28. Mai 2008 2 C 24/07 , juris, Rdn. 22, vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris Rdn. 13, vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 14, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 13.

    BVerfG, Beschlüsse vom 13. November 1990 2 BvR 3/88 , BVerfGE 83, 89, 100, und vom 7. November 2002 2 BvR 1053/98 , BVerfGE 106, 225, 232; BVerwG, Urteile vom 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris, Rdn. 17, und vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 17.

    BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2008 2 C 2/07 , juris Rdn. 17; vgl. auch Urteile vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 17, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 16; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 8. Juni 2010 1 A 1328/08 , juris, Rdn. 111.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26.06.2008 2 C 2/07 , juris Rdn. 21; ebenso: BVerwG, Urteile vom 26. August 2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 21, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 19.

    Ebenso: BVerwG, Urteile vom 26.08.2009 2 C 62/08 , juris, Rdn. 21 u. 26, und vom 5. Mai 2010 2 C 12/10 , juris, Rdn. 20 u. 25; so auch OVG NRW, Urteil vom 8. Juni 2010 1 A 1328/08 , juris, Rdn. 126.".

  • OVG Hamburg, 03.02.2010 - 1 Bf 246/09  

    Keine Beihilfe für Versorgungsempfänger, bei denen ein Rentenversicherungsträger

    Die Beihilfevorschriften der BhV in dieser Fassung sind, obwohl sie dem Gesetzesvorbehalt nicht genügen, für eine Übergangszeit weiterhin anwendbar (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009, 2 C 62.08, juris; Urt. v. 26.6.2008, BVerwGE 131, 23; Urt. v. 17.6.2004, BVerwGE 121, 103).

    Die verschiedenen Sicherheitssysteme der Versorgung im Krankheitsfall bei Beamten bzw. gesetzlich Versicherten weisen grundlegende Strukturunterschiede auf (vgl. BVerfG, Beschl. v. 28.2.2008, a.a.O.; vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009, 2 C 62.08, juris; ausführl. Urt. v. 15.12.2005, a.a.O.; Urt. v. 24.11.1988, BVerwGE 81, 27; vgl. auch bei VGH München, Beschl. v. 23.2.2006, 14 B 00.903, juris).

    Der grundsätzliche Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente ist bei beihilfeberechtigten Beamten nicht zu beanstanden (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009, a.a.O.).

    Dass die Behandlung notwendig und angemessen war und daher die Aufwendungen für diese Medizinpräparate im Ausnahmefall zur Vermeidung unzumutbarer Härten nach § 12 Abs. 2 BhV zusätzlich zu berücksichtigen und nach Überschreiten der Belastungsgrenze des § 12 Abs. 2 BhV auf Antrag zu erstatten wären (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.8.2009, a.a.O.), ist hier nicht ersichtlich.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.07.2011 - 1 A 498/09  

    Beihilfeanspruch für die Präparate Sinupret forte, Umckaloabo, Lymphomyosot und

    vgl. hierzu und zum Folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a. a. O., juris Rn. 10 f.; und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl. 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m. w. N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; ferner Senatsurteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 95 ff.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a. a. O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV; ebenso die jüngere Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 - sowie Beschlüsse vom 12. August 2010 - 1 A 1774/08 - und vom 2. Dezember 2010 - 1 A 635/09 -.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 11 f., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a. a. O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 (Buchstabe b) BhV.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, BVerfGE 106, 225 (233); BVerwG, z.B. Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, BVerwGE 118, 277 (282), vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (238) und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a. a. O. sowie juris Rn. 14.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2011 - 1 A 335/09  

    Anspruch auf die Gewährung einer Beihilfe für das Arzneimittel "Colibiogen

    vgl. hierzu und zum Folgenden: BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 10 ff., vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, ZBR 2010, 88 = juris Rn. 10 ff., und vom 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, DVBl. 2008, 1193 ff. = juris Rn. 25 f., jeweils m. w. N., insbesondere zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts; ferner Senatsurteil vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 95 ff.

    Was den grundsätzlichen Beihilfeausschluss für die nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel betrifft, so ist dieser, wie das Bundesverwaltungsgericht (zuletzt nochmals) in seinen Urteilen vom 5. Mai 2010 und vom 26. August 2009 (a. a. O.) für die insoweit vergleichbare (ehemalige) bundesrechtliche Ausschlussnorm in den Beihilfevorschriften des Bundes (BhV) dargelegt hat, gemessen an Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu beanstanden.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 12, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a. a. O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 (Buchstabe b) BhV; ebenso die jüngere Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteile vom 8. Juni 2010 - 1 A 1328/08 -, juris Rn. 100, vom 10. Dezember 2010 - 1 A 565/09 -, juris Rn. 93 ff., und vom 11. Juli 2011 - 1 A 498/09 -, juris Rn. 75 ff., sowie Beschlüsse vom 12. August 2010 - 1 A 1774/08 - (n. v.), vom 2. Dezember 2010 - 1 A 635/09 -, juris Rn. 32 ff., und vom 17. Februar 2011 - 1 A 349/09 -, juris Rn. 66 ff.; ferner Urteil vom 21. Februar 2011 - 1 A 308/09 -, juris Rn. 86 ff., 94 (entsprechend für Medizinprodukte).

    vgl. BVerwG, Urteile vom 5. Mai 2010 - 2 C 12.10 -, juris Rn. 11 f., und vom 26. August 2009 - 2 C 62/08 -, a. a. O. = juris Rn. 13, zu § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 (Buchstabe b) BhV.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 -, BVerfGE 106, 225 (233); BVerwG, z.B. Urteile vom 3. Juli 2003 - 2 C 36.02 -, BVerwGE 118, 277 (282), vom 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234 (238) = DVBl. 2008, 1442 = juris Rn. 13, und vom 26. August 2009 - 2 C 62.08 -, a. a. O. sowie juris Rn. 14.

  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2010 - 10 S 3090/08  

    Hyaluronsäure-Fertigspritze "GO-ON" zur intraartikulären Anwendung bei

    Gemessen hieran ist der grundsätzliche Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Medikamente selbst von der Beihilfe grundsätzlich nicht zu beanstanden (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.06.2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234; sowie vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 - juris ).

    Der Entscheidung des Vorschriftengebers, Aufwendungen für diese Medikamentengruppe generell von der Beihilfefähigkeit auszuschließen, liegt erkennbar die Wertung zugrunde, dass ihre Beschaffung finanzielle Aufwendungen verursacht, die dem Beamten im Regelfall ohne beihilferechtlichen oder sonstigen leistungsrechtlichen Ausgleich zugemutet werden können (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 - a.a.O.).

    Um diese verfassungsrechtlichen Anforderungen im Übergangszeitraum bis zur Neuregelung des Beihilferechts zu gewährleisten, hält es das Bundesverwaltungsgericht deshalb für angezeigt, die Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel im Falle ihrer Notwendigkeit und Angemessenheit vorläufig im Rahmen des § 12 Abs. 2 BhV zusätzlich zu den in § 12 Abs. 1 BhV genannten Aufwendungen zu berücksichtigen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.08.2009 - 2 C 62.08 -, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2011 - 1 A 349/09  

    Anspruch eines beihilfeberechtigten Justizamtsinspektors auf Gewährung von

  • BVerwG, 06.11.2009 - 2 C 60.08  

    Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige aber

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2009 - 1 A 1524/08  

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Beihilfe zu Pflegekosten in Höhe der den

  • BVerwG, 12.11.2009 - 2 C 61.08  

    Abweichungsmöglichkeit; allgemeine Preisentwicklung; Angemessenheit; Begrenzung

  • BVerwG, 25.03.2010 - 2 C 52.08  

    Beihilfe, Kostendämpfungspauschale, Anwendungssperre, Nichtanwendung,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.12.2010 - 1 A 635/09  

    Beihilfeberechtigung hinsichtlich OTC-Medikamenten ("over the counter");

  • VGH Baden-Württemberg, 10.10.2011 - 2 S 1369/11  

    Beihilfefähigkeit eines Elektromobils

  • BVerwG, 15.02.2010 - 2 B 100.09  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.02.2012 - 1 A 496/10  

    Geltung des körperbezogenen Kostenverteilungssystems nach der auf § 27a SGB

  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.11.2010 - 4 B 22.10  

    Beamter; Beihilfe; kieferorthopädische Behandlung; (keine) schwere

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2009 - 1 A 1447/08  

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Beihilfe zu Pflegekosten; Voraussetzungen der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2010 - 1 A 3049/06  
  • BVerwG, 27.05.2010 - 2 C 50.08  

    Anwendbarkeit des formell rechtmäßigen § 12a Beihilfenverordnung

  • VG Ansbach, 18.08.2010 - AN 15 K 10.00386  

    Beihilfe für ein Hörgerät; Höchstbetragsregelung; Fürsorgepflicht

  • VG Augsburg, 30.09.2011 - Au 2 K 10.1660  

    Beihilfe für Hörgeräte; Höchstbeträge der beihilfefähigen Aufwendungen;

  • BVerwG, 28.04.2011 - 2 C 51.08  

    Beihilfe; Kostendämpfungspauschale; Anwendungssperre; Nichtanwendung;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2009 - 1 A 2092/07  
  • OVG Niedersachsen, 04.03.2010 - 5 LA 92/08  

    Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Maßnahmen einer künstlichen

  • OVG Niedersachsen, 04.01.2012 - 5 LA 176/10  

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung im Beihilferecht

  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.11.2012 - 10 A 10808/12  

    Beamtenrecht

  • OVG Sachsen, 13.04.2010 - 2 A 741/08  

    Beihilfe, erektile Dysfunktion, Viagra, Fürsorgepflicht, Gleichheitssatz

  • VG Saarlouis, 24.11.2009 - 3 K 648/09  

    Zulässigkeit von Leistungsbeschränkungen im Beihilferecht (hier:

  • VG Regensburg, 28.03.2011 - RO 8 K 11.278  

    Beschränkung der Beihilfe auf Festbetrag der Gesetzlichen Krankenversicherung

  • OVG Niedersachsen, 05.04.2011 - 5 LB 23/10  

    Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ärztliche Bescheinigungen

  • VG Regensburg, 28.03.2011 - RO 8 K 10.2300  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.04.2011 - 1 A 2792/09  

    Berücksichtigung beihilfefähiger Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige

  • VGH Bayern, 19.12.2011 - 14 ZB 11.818  

    Keine ernstlichen Zweifel; Härtefallregelung

  • VG Saarlouis, 09.03.2010 - 3 K 14/10  

    Beihilferecht; Festbetragsregelung und Vertrauensschutz

  • VG Göttingen, 27.05.2010 - 3 A 158/09  

    Beihilfe bei Überschreitung des Schwellenwertes

  • VG Koblenz, 02.02.2011 - 2 K 729/10  

    Höchstbetrag für beihilfefähige Aufwendungen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2012 - 1 A 1362/10  

    Belastungsgrenze des § 12 Abs. 2 BhV als ein die Aufwendungen für nicht

  • VG Hannover, 02.02.2011 - 13 A 3196/10  

    Beihilfe für Hörgeräte grundsätzlich nur bis zum Höchstbetrag

  • VG Regensburg, 17.01.2011 - RN 8 K 10.01646  

    Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Aktivschuhe mit Abrollfunktion

  • VG München, 09.06.2011 - M 17 K 10.3072  

    Beihilfefähigkeit: nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel;

  • VG Meiningen, 03.05.2010 - 1 K 344/09  

    Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine Rückenschule; Beamte; Beihilfe;

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