Rechtsprechung
   BGH, 29.09.2008 - II ZR 234/07   

Volltextveröffentlichungen (14)

mehr
  • bundesgerichtshof.de
  • IWW
  • rws-verlag.de

    Zur Haftung des Geschäftsführers wegen unzulässiger Entnahmen und Unterlassen der Rückforderung

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Tilgung privater Darlehensverbindlichkeiten des Gesellschafter-Geschäftsführers durch die GmbH - Rückforderung durch den Insolvenzverwalter der GmbH - Anforderungen an Nachweis einer Unterbilanz im Rahmen des § 31 Abs. 1 GmbHG

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG §§ 30 Abs. 1, 31 Abs. 1, 5 a.F., 43 Abs. 2, 3, 4
    Kein neuer Schadensersatzanspruch bei Nicht-Geltendmachung eines Anspruches aus verbotener Auszahlung durch denselben GmbH-Geschäftsführer

  • NWB SteuerXpert START
  • streifler.de

    Verjährung eines durch verbotene Auszahlung entstandenen Erstattungsanspruchs gegen den Geschäftsführer einer GmbH

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Feststellung des gebundenen Gesellschaftsvermögens; Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen den GmbH-Geschäftsführer wegen dem Kapitalerhaltungsgebot widerstreitender Auszahlungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht - Feststellung des gebundenen Gesellschaftsvermögens

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Haftung des Geschäftsführers wegen unzulässiger Entnahmen und Unterlassen der Rückforderung

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Zur Verjährung des durch verbotene Auszahlung entstandenen Erstattungsanspruchs gegen den GmbH-Geschäftsführer

  • Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht (Leitsatz)

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen verbotener Auszahlungen

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Unterlassene Geltendmachung von Rückzahlungsansprüchen durch GmbH-Geschäftsführer löst keine neue Verjährungsfrist aus

mehr
  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Existenzvernichtende Eingriffe, Geschäftsführer, Jahresabschluss, Rangrücktritt, Schadensersatzanspruch, Treuepflicht, Vermögensübertragung

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Unterlassene Geltendmachung von Rückzahlungsansprüchen durch GmbH-GF

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Unterlassene Geltendmachung von Rückzahlungsansprüchen durch GmbH-Geschäftsführer löst keine neue Verjährungsfrist aus

  • busradar.de (Kurzinformation)

    Geschäftsführer-Haftung durch weitere Pflichtverletzungen nicht verlängert

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Haftung des Geschäftsführers wegen unzulässiger Entnahmen und Unterlassen der Rückforderung

Sonstiges (4)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.9.2008, Az.: II ZR 234/07 (Entnahmen aus dem Vermögen der GmbH)" von Notar Dr. Roland Suppliet, original erschienen in: NotBZ 2009, 25.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Kapitalerhaltungshaftung von GmbH-Geschäftsführern und Gesellschaftern" von Uni-Prof. Dr. Walter G. Paefgen, original erschienen in: DZWIR 2009, 177 - 180.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Geschäftsführerhaftung wegen Einlagenrückgewähr - Antworten und neue Fragen" von RA Dr. Michael Bormann, original erschienen in: ZInsO 2009, 127 - 130.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kommentar zum Urteil des BGH vom 29.09.2008, Az.: II ZR 234/07 (Verbotene Auszahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen und Verjährung)" von RA Dr. Andreas Gätsch und RA Dr. Thomas Eckhold, original erschienen in: GmbHR 2008, 1322 - 1324.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2009, 68
  • ZIP 2008, 2217
  • MDR 2009, 38
  • WM 2008, 2215
  • BB 2009, 128
  • DB 2008, 2584
  • ZInsO 2009, 102



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 09.02.2009 - II ZR 292/07  

    Sanitary

    Damit begann auch der Lauf der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 43 Abs. 4 GmbHG unabhängig davon, ob der Schuldnerin oder dem Kläger die Existenz des Anspruchs bekannt war (Sen. Urt. v. 21. Februar 2005 - II ZR 112/03, ZIP 2005, 852, 853; v. 29. September 2008 - II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Tz. 16 ff.; v. 12. Juni 1989 - II ZR 334/87, DB 1989, 1762, 1763).

    Nach dem bereits im Rahmen von § 826 BGB für die Revisionsinstanz unterstellten Vortrag des Klägers zu den Umständen des Zustandekommens des Versäumnisurteils handelte der Beklagte "böslich" i. S. von § 31 Abs. 5 Satz 2 GmbHG a.F., erwirkte also die Leistung in Kenntnis ihrer Unzulässigkeit (BGHZ 110, 342, 352 ; 136, 125, 131 ; Sen. Urt. v. 29. September 2008 - II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Tz. 23).

    Sofern dem Beklagten Böslichkeit zur Last fällt, betrug die Verjährungsfrist ursprünglich 30 Jahre, § 195 BGB a.F. Sie verkürzte sich zunächst nach Maßgabe der §§ 195, 199 Abs. 1 BGB (BGH, Urt. v. 23. Januar 2007 - XI ZR 44/06, ZIP 2007, 624 Tz. 18) ab dem 1. Januar 2002 auf drei Jahre, bevor sie seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts am 15. Dezember 2004 nach Artikel 229 § 12 Abs. 2 EGBGB ab dem 1. Januar 2002 - nicht etwa ab dem 13. Oktober 1994 und damit Ende Dezember 2004 verstrichen - nunmehr zehn Jahre betrug (Sen. Urt. v. 11. Februar 2008 - II ZR 171/06, ZIP 2008, 643 Tz. 24 ff.; Beschl. v. 2. Juni 2008 - II ZA 1/07, ZIP 2008, 1379 Tz. 3; zur zehnjährigen Verjährungsfrist außerdem Sen.Urt. v. 29. September 2008 aaO Tz. 14).

  • BGH, 16.03.2009 - II ZR 32/08  

    Verfahrensrecht - Außergerichtliche Vergleichsgespräche: Verjährungshemmmung?

    Bei wiederholten verbotswidrigen Zahlungen setzt jede Handlung eine neue Verjährungsfrist in Lauf (vgl. Sen.Urt. v. 29. September 2008 - II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Tz. 14).
  • BGH, 15.03.2011 - II ZR 204/09  

    Insolvenzrecht - Verjährung des Anspruchs auf Ersatz des Neugläubigerschadens

    Dieser verjährt nicht, wie die Revisionserwiderung annimmt, nach § 64 Abs. 2 Satz 3 aF (jetzt § 64 Satz 4), § 43 Abs. 4 GmbHG - unabhängig von der Kenntnis des Geschädigten (vgl. BGH, Urteil vom 29. September 2008 -II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Rn. 16) -in fünf Jahren ab der Entstehung des Anspruchs.
mehr
  • BGH, 05.04.2011 - II ZR 263/08  

    Gesellschaftsrecht - Ausschließung bei Zwangsvollstreckung in Geschäftsanteile

    Denn eine Unterbilanz i.S. von § 30 GmbHG bestimmt sich nicht nach den Verkehrs-, sondern nach den Buchwerten der stichtagsbezogenen Handelsbilanz (BGH, Urteil vom 29. September 2008 - II ZR 234/07, ZIP 2008, 2217 Rn. 11).
  • BGH, 22.04.2010 - IX ZB 196/09  

    Verfahrensrecht - Untätigbleiben des Insolvenzgerichtes: Beschwerde unstatthaft

    Das Insolvenzgericht ist nach der - zum Zeitpunkt der Ablehnung des Terminierungsgesuchs des Schuldners noch nicht bekannten - Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verpflichtet, unverzüglich das Verfahren zur Erteilung der Restschuldbefreiung einzuleiten (vgl. BGH, Beschl. v. 3. Dezember 2009 - IX ZB 247/08, ZInsO 2009, 102, z.V.b. in BGHZ).
  • OLG Düsseldorf, 30.07.2010 - 6 U 176/09  

    Verjährung von Erstattungsansprüchen wegen der Rückführung

    a) Nach diesen Vorschriften findet auf Erstattungsansprüche nach den Rechtssprechungsregeln, die am 15.12.2004, dem Tag des Inkrafttretens des Gesetzes zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts, bestanden haben und noch nicht verjährt gewesen sind, die alte fünfjährige Verjährungsfrist gemäß § 31 Abs. 5 Satz 1 GmbHG a.F. dann Anwendung, wenn der Ersatzpflichtige gut- und nicht bösgläubig gehandelt hat (BGH, Urteil vom 29.09.2009 - II ZR 234/07, Rz. 14 bei juris; Urteil vom 20.07.2009 - II ZR 36/08, Rz. 22 bei juris).

    Gleichwohl hat der Gesetzgeber eine Übergangsregelung geschaffen, die für die bei Inkrafttreten des Gesetzes am 15.12.2004 noch bestehenden und nicht verjährten Ersatzansprüche zwischen gut- und bösgläubigen Gesellschaftern unterscheidet (BGH, Urteil vom 29.09.2009 - II ZR 234/07, Rz. 14 bei juris).

  • OLG Frankfurt, 12.10.2010 - 5 U 189/09  

    GmbH-Recht: Zwangsweise Entziehung eines Geschäftsanteils

    Zugleich ist - den späteren Abschluss des Darlehens- und des Erlassvertrages zugrunde gelegt - von einer Zahlung der Abfindung aus freiem Vermögen auszugehen (vgl. dazu insbes. BGH, ZIP 2003, 1544, 1545 sowie ferner BGH, DStR 2008, 2378; MünchKomm GmbHG/Strohn, § 34 Rdn. 72).

    Gleichzeitig sind aber auch mit einem Rangrücktritt versehene Gesellschafterdarlehen in der Handelsbilanz aufzuführen (vgl. BGH, NZG 2008, 908) mit der Folge, dass die aufgrund der neuen Verbindlichkeit vertiefte Unterbilanz durch die Gewährung des Darlehens nicht verändert oder beseitigt werden kann.

  • OLG Köln, 18.12.2008 - 18 U 162/06  

    Pflicht der Konzernmutter zur Bereitstellung von Liquidität

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH Urt. v. 23.6. 1997 - II ZR 220/95 - BGHZ 136, 125, 131; Urt. v. 29.9. 2008 - II ZR 234/07 - DStR 2008, 2378) handelt ein Gesellschafter "böslich", wenn er die Auszahlung in Kenntnis ihrer Unzulässigkeit entgegennimmt, also weiß, dass bereits eine Überschuldung oder eine Unterbilanz besteht oder dass infolge der Auszahlung das zur Deckung des Stammkapitals erforderliche Vermögen nunmehr angegriffen wird.
  • LG Passau, 05.03.2009 - 3 S 167/07  
    Diese Feststellung weicht hinsichtlich der Anwendbarkeit des Schwacke-Mietpreisspiegels nicht von der höchstrichterlichen Rechtsprechung ab (BGH NJW 2009, S. 68; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2008, S. 1113).
  • AG Pforzheim, 15.05.2009 - 3 C 58/09  
    Der BGH hat eine Schätzung auf dieser Grundlage wiederholt ausdrücklich gebilligt (BGH NJW 2009, 68; NJW 2008 2910, 2911; NJW 2007, 3782).
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