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   OLG Schleswig, 27.03.1995 - 4 RE-Miet 1/93   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Wirksame AGB-Einbeziehung bei bloßem Gesetzesverweis

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mietrecht: Formularmäßiger Ausschluß des § 568 BGB; Einbeziehung von AGB

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    Mietrecht: Formularmäßiger Ausschluß des § 568 BGB; Einbeziehung von AGB

Verfahrensgang

  • AG Kiel - 15 C 141/91
  • LG Kiel - 1 S 360 91
  • OLG Schleswig, 27.03.1995 - 4 RE-Miet 1/93

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1995, 2858
  • ZMR 1996, 254
  • ZMR 1996, 431



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 21.07.2010 - XII ZR 189/08  

    Mietrecht - Mietvertrag mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter

    Ob eine Formularklausel der gebotenen Transparenz nur dann stand hält, wenn sie aus sich heraus verständlich ist (OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859; OLG Köln 6 U 72/97 veröffentlicht bei juris; OLG Düsseldorf NJW-RR 1997, 1150, 1152; Schmidt-Futterer/Blank aaO § 545 Rdn. 31; vgl. auch Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen AGB-Recht aaO § 307 BGB Rdn. 338) und lediglich ergänzend die gesetzliche Vorschrift hinzufügt (vgl. insoweit BGH Urteil vom 15. Mai 1981 - VIII ZR 38/90 - NJW 1991, 1750, 1751) oder der bloße Ausschluss von ''Ersatzansprüchen"" unter Bezug auf eine gesetzliche Vorschrift dem Transparenzgebot genügt, kann hier dahinstehen.
  • LG Frankfurt/Main, 08.11.1999 - 20 REMiet 1/97  
    Eine Divergenzvorlage an den Bundesgerichtshof ergeht nicht, denn der Rechtsentscheid des OLG Schleswig v. 27.03.1995, Az.: 4 RE-Miet 1/93 (BAnz 1996, 1133 = Grundeigentum 1995, 1409 ff = NJW 1995, 2858 ff = RES X, BGB § 568 Nr. 6 = SchlHA 1995, 156 ff = WuM 1996, 85 ff = ZMR 1996, 254 ff = ZMR 1996, 431) enthält keine Abweichung im Sinne von § 541 ZPO zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15.05.1991, Az.: VIII ZR 38/90 (BB 1991, 1218 ff = DWW 1991, 212 ff Grundeigentum 1991, 615 ff = NJW 1991, 1750 ff = MDR 1991, 628 ff = RES VIII, Anhang II Nr. 6 = WM 1991, 1306 ff = WuM 1991, 381 ff = ZMR 1991, 290 ff).*).

    Die entsprechende Klausel im Formularmietvertrag der Parteien (§ 2 Nr. 7) lautet: "Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses gem. § 568 BGB tritt nicht ein." Das Landgericht sieht sich an einer Entscheidung gehindert, weil der Bundesgerichtshof (WuM 1991, 381 ff) die Wirksamkeit des Ausschlusses von § 568 BGB bejaht, das OLG Schleswig (WuM 1996, 85) aber die gegenteilige Auffassung vertreten habe.

    Das OLG Schleswig hatte in dem zitierten Rechtsentscheid (BAnz 1996, 1133 = Grundeigentum 1995, 1409 ff = NJW 1995, 2858 ff = RES X, BGB § 568 Nr. 6 = SchlHA 1995, 156 ff = WuM 1996, 85 ff = ZMR 1996, 254 ff = ZMR 1996, 431) folgendes entschieden: Die Verlängerungsfiktion des § 568 BGB wird in einem Formular-Wohnungsmietvertrag, da es an einer wirksamen Einbeziehung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 AGBG fehlt, nicht wirksam durch folgende Klausel abbedungen: "Wird nach Ablauf der Mietzeit der Gebrauch der Sache vom Mieter fortgesetzt, so findet § 568 BGB keine Anwendung." Dabei ist das OLG Schleswig davon ausgegangen, daß eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nicht zu erfolgen habe, weil weder der Bundesgerichtshof noch das OLG Hamm in den zitierten Entscheidungen auf diese Frage eingegangen sei, nicht einmal als Vorfrage.

    Dies ist keine "ungeheuerliche Unterstellung gegenüber beiden Gerichten" (so Voelskow, Anmerkung zum Beschluß des OLG Schleswig, ZMR 1996, 431 ff), sondern die Folge des eingeschränkten gesetzlichen Prüfungsrahmens in den jeweiligen Verfahren.

  • OLG Oldenburg, 14.12.2010 - 12 U 49/07  

    Erdgasversorgung von Sondervertragskunden: Aussetzung des Verfahrens wegen einer

    Die Vorschrift enthält damit ein Transparenzgebot (OLG Schleswig NJW 1995, 2858).

    Die Einbeziehung einer Klausel, die in ihrem Kernbereich unklar oder für den Durchschnittskunden unverständlich ist, scheitert bereits an § 305 Absatz 2 Nr. 2 BGB (KG NJW-RR 1999, 1659. OLG Hamburg NJW-RR 1986, 1440. OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 786, 787. OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859).

mehr
  • OLG Frankfurt, 07.08.2000 - 20 REMiet 1/98  

    Wohnraummietrecht - Mietwucher

    Vorliegend steht dem Eingreifen des § 568 BGB auch nicht die im Formularmietvertrag enthaltene Ausschlussklausel ("Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses gemäß § 568 BGB tritt nicht ein") nicht ohne weiteres entgegen, da diese als regeImäßig unwirksam angesehen wird (OLG Schleswig, WuM 96, 85 ff; AG und LG Frankfurt am Main, WuM 1996, 621).
  • BGH, 02.05.2012 - XII ZR 88/10  

    Mietrecht - Betriebskosten: Vorschuss vereinbart, Umlegung gemeint?

    Ob § 568 BGB aF, auf den im Mietvertrag lediglich verwiesen wird, rechtswirksam abbedungen wurde (bejahend für den Fall, dass ein Formularvertrag nur die Verweisung auf die nicht abgedruckte Norm enthält: OLG Rostock NJW 2006, 3217; LG Erfurt WuM 2008, 283; Lammel WuM 2008, 659; verneinend OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859; für den Fall, dass die infolge der Nichtgeltung der Bestimmung eintretende Rechtsfolge in einem Formularvertrag genannt wird, bejahend: BGH Urteil vom 15. Mai 1991 - VIII ZR 38/90 - NJW 1991, 1750, 1752), kann jedoch dahinstehen.
  • OLG Rostock, 29.05.2006 - 3 U 167/05  

    Gewerberaummietrecht - Verstößt Ausschluss d. § 545 BGB gegen

    Eine nur bezugnehmende Klausel verstoße gegen das AGB-rechtliche Transparenzgebot (OLG Schleswig Beschl. v. 27.3.1995 - 4 RE-Miet 1/93 - ZMR 1996, 254).
  • OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 24 U 199/01  

    Mietrecht - Abgrenzung Gewerbe- und Wohnraummiete

    Dabei kann offen bleiben, ob durch den bloßen Verweis auf die Nichtanwendbarkeit des § 568 BGB a.F. (§ 545 BGB n.F.) ohne dessen inhaltliche Wiedergabe in § 2 Nr. 7 MV eine stillschweigende Fortsetzung des Mietverhältnisses infolge Gebrauchsfortsetzung wirksam abgedungen ist (verneint für Wohnraummietverhältnisse vom OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859).
  • OLG Frankfurt, 10.05.2000 - 20 REMiet 2/97  

    Bezugnahme auf die II. Berechnungs-VO im Mietvertrag

    Dieser Fall ist auch nicht vergleichbar mit dem vom Landgericht zitierten Rechtsentscheid des OLG Schleswig vom 27.3.1995 (RE-Miet 1/93, WuM 1996, 85 ).
  • OLG Hamm, 22.08.1997 - 30 REMiet 3/97  

    AGBG § 2 Abs. 1 Nr. 2; II. Berechnungsverordnung Anlage 3 zu § 27 Abs. 1

    Die Verweisung bezieht sich nur auf den Katalog der umzulegenden Betriebskosten, nicht etwa auf eine Rechtsregel, deren Inhalt der Klausel selbst nicht zu entnehmen ist und von der der juristische Laie keine Vorstellung hat (vgl. zur Bezugnahme auf § 568 BGB OLG Schleswig NJW 1995, 2858, welches die Rechtsansicht des BayObLG als "weniger streng" als die eigene bezeichnet).
  • LG Wuppertal, 14.02.1997 - 10 S 151/96  

    AGBG § 2 Abs. 1 Nr. 2; II. Berechnungsverordnung Anlage 3 zu § 27 Abs. 1

    Wird ohne Wiedergabe des Inhalts lediglich pauschal auf gesetzliche Begriffe oder Bestimmungen verwiesen, so fehlt es an der erforderlichen Verständlichkeit (vgl. OLG Schleswig, Rechtsentscheid vom 27.3.1995, ZMR 1996, 254, 255 rechte Spalte; Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG , 7. Aufl. 1993, § 2 Rdn. 51).
  • OLG Koblenz, 14.02.2002 - 5 U 990/01  

    Stillschweigende Vertragsfortsetzung

  • AG Berlin-Charlottenburg, 18.04.2007 - 204 C 8/07  

    Formularmäßiger Wohnraummietvertrag: Inhaltskontrolle für eine Abbedingung

  • LG Frankfurt/Main, 10.05.2000 - 20 REMiet 2/97  
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