Weitere Entscheidung unten: BGH, 25.09.1986

Rechtsprechung
   BGH, 22.10.1987 - VII ZR 167/86   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begrenzung einer Vertragsstrafe nach oben beim Bauvertrag

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vertragsstrafe: Begrenzung

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Notwendige Begrenzung einer Vertragsstrafe in AGB-Bauverträgen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit einer Vertragsstrafeklausel in Bauverträgen ohne Begrenzung nach oben

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1988, 146
  • ZIP 1988, 169
  • MDR 1988, 402
  • WM 1988, 170
  • BB 1988, 301
  • DB 1988, 108
  • BauR 1988, 86
  • ZfBR 1988, 84
  • ZfBR 1989, 103
  • ZfBR 1993, 70



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 20.01.2000 - VII ZR 46/98  

    Bauvertrag - Formularmäßige Vereinbarung einer Vertragsstrafe

    a) Die Vereinbarung einer Vertragsstrafe, deren Höhe sich nach einem bestimmten Prozentsatz der Auftragssumme je Arbeitstag richtet, muß eine Begrenzung nach oben aufweisen (BGH, Urteile vom 19. Januar 1989 - V I I Z R 3 4 8 / 9 7 (richtig: VII ZR 348/87) , BauR 1989, 327, und vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86, BauR 1988, 86, jeweils m.w.N.).

    Gerade bei Bauverträgen mit hoher Auftragssumme ist darauf zu achten, daß sich die Vertragsstrafe in wirtschaftlich vernünftigen Grenzen hält (BGH, Urteil vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86, BauR 1988, 86).

    Einen Tagessatz von 0, 15 % hat er als verhältnismäßig niedrig bezeichnet (BGH, Urteil vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86, BauR 1988, 86).

  • BGH, 24.09.1998 - IX ZR 425/97  

    Formularmäßige Ausdehnung einer Bürgschaft auf alle bestehenden und künftigen

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat schon Vertragsstrafeklauseln in Bauverträgen, die keine Begrenzung nach oben enthalten, selbst unter Kaufleuten beanstandet, weil sie dem Vertragspartner ein unangemessenes Risiko auferlegen (BGH, Urt. v. 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86, ZIP 1988, 169, 170; v. 19. Januar 1989 - VII ZR 348/87, ZIP 1989, 243, 244).
  • BGH, 11.05.1989 - VII ZR 305/87  

    Unwirksamkeit früher gestellter Vertragsstrafenklausel

    »Zur Unwirksamkeit einer Vertragsstrafenklausel mit verhältnismäßig niedrigem Vomhundertsatz der Auftragssumme, aber ohne Begrenzung nach oben in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vor Erlaß des Senatsurteils NJW 1981, 1509 gestellt worden sind (im Anschluß an Senatsurteile vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86 = BauR 1988, 86 = ZfBR 1988, 84 und vom 19. Januar 1989 - VII ZR 348/87 = ZIP 1989, 243).«.

    Diesen zunächst auf größere Bauverträge - wie hier - bezogenen Grundsatz (vgl. zuletzt Urteil vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86 = BauR 1988, 86 = ZfBR 1988, 84 m.N.) hat der Senat jetzt auch auf kleinere Bauaufträge übertragen (Urteil vom 19. Januar 1989 - VII ZR 348/87 = ZIP 1989, 243), so daß er bei allen Bauverträgen gilt.

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  • BGH, 16.07.1998 - VII ZR 9/97  

    Vertragsstrafenvereinbarung in AGB bei gesetzesfremdem Gehalt?

    Hierzu hat der Senat wiederholt entschieden, daß unbeschadet der grundsätzlichen Zulässigkeit einer Vertragsstrafenklausel auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen deren Einzelbestimmungen einen Verstoß gegen das AGB-Gesetz darstellen können (vgl. beispielsweise zum Fehlen einer angemessenen Begrenzung der Vertragsstrafe nach oben Senatsurteile vom 22. Oktober 1987 - VII ZR 167/86, BauR 1988, 86, 87 = ZfBR 1988, 84 und vom 19. Januar 1989 - VII ZR 348/87, BauR 1989, 327 = ZfBR 1989, 102).
  • OLG Brandenburg, 26.09.2002 - 12 U 63/02  

    Architekten & Ingenieure - Bauvertrag selbst formuliert: Haftungsrisiko

    Spätestens seit der Entscheidung, die u.a. in NJW-RR 1988, 146 veröffentlich ist, stand fest, dass eine Obergrenze hätte vereinbart werden müssen, um der Klausel die Wirksamkeit zu sichern.
  • OLG Hamm, 15.02.2005 - 21 U 27/04  

    Architekten & Ingenieure - Honorarminderung wegen fehlender Kostenermittlung

    Die Klausel wies entgegen der bereits damals bekannten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW-RR 1989, 527 = BauR 1989, 327; NJW-RR 1988, 146 = BauR 1988, 86) keine Begrenzung nach oben auf und verstieß deshalb gegen § 9 Abs. 1 AGB-Gesetz.
  • OLG Brandenburg, 08.11.2006 - 4 U 54/06  

    Bauvertrag - Wirksamkeit einer sog. "Schwarzarbeiterregelung"

    Der BGH hat in ständiger Rechtsprechung Vertragsstrafenklauseln jedenfalls dann als unwirksam angesehen, wenn sie keinerlei Begrenzung der insgesamt verwirkbaren Vertragsstrafe nach oben enthalten (BGH, BauR 1983, 80; BauR 1988, 86; BauR 1989, 327; BauR 2000, 1049).
  • OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93  

    AGB: Verbandsklage; unwirksame Bauvertragsklauseln

    Das gilt nicht nur bei größeren Bauaufträgen Vgl. dazu BGH, BauR 1988, 86 = NJW-RR 1988, 146., sondern auch für Verträge kleineren Umfangs Vgl. dazu BGH, BauR 1989, 327 = NJW-RR 1989, 527.
  • OLG Köln, 24.10.1996 - 12 U 81/96  

    Unwirksamkeit hoher Vertragsstrafe in AGB-Händlervertrag

    So wird in der Entscheidung BGH NJW-RR 1988, 146 = ZIP 1988, 169 in Fortentwicklung dieses Ansatzes die Vereinbarung einer Vertragsstrafe, deren Höhe sich nach einem bestimmten Prozentsatz der Auftragssumme je Tag der Fristüberschreitung richtet, auch dann für unwirksam erklärt, wenn der Prozentsatz relativ niedrig ist (0,15 %), es aber an einer Begrenzung der Vertragsstrafe nach oben hin fehlt.
  • OLG Koblenz, 23.03.2000 - 2 U 792/99  

    Vertragsstrafenhöhe in AGB: 0,5 % je Kalendertag, max. 10 %

    Eine Vertragsstrafe ohne Höhenbegrenzung ist aber unwirksam BGH, NJW 1983, 385; NJW-RR 1988, 146.
  • OLG Saarbrücken, 05.04.2001 - 8 U 642/00  

    Vertragsstrafenobergrenze von 12 % in AGB der öffentlichen Hand; Vertragsstrafe

  • OLG Oldenburg, 13.05.1998 - 2 U 46/98  

    Vertragsstrafe, Inhaltskontrolle, Nichtigkeit, Obergrenze, Anschlußberufung,

Rechtsprechung
   BGH, 25.09.1986 - VII ZR 276/84   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion
  • rechtsportal.de

    Wirksamkeit des Vorbehalts einer Vertragsstrafe in einer formularmäßig vorbereiteten Abnahmeniederschrift; Wirksamkeit einer formularmäßig vereinbarten, auf einen Höchstbetrag von 10% der Angebotssumme begrenzten Vertragsstrafe

  • ibr-online

    Vertragsstrafe: Vorbehalt, AGB

mehr
  • Betriebs-Berater

    Formularmäßiger Vorbehalt einer Vertragsstrafe

  • ZIP-online.de

    Wirksamkeit des in einer formularmäßigen Abnahmebescheinigung enthaltenen Vertragsstrafenvorbehalts

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1987, 380
  • NJW-RR 1987, 208 (Ls.)
  • ZIP 1986, 1570
  • MDR 1987, 309
  • WM 1987, 45
  • BB 1986, 2295
  • DB 1987, 430
  • BauR 1987, 92
  • ZfBR 1987, 35
  • ZfBR 1988, 84
  • ZfBR 1989, 102
  • ZfBR 1993, 69
  • ZfBR 1995, 88



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 23.01.2003 - VII ZR 210/01  

    Bauvertrag - Vertragsstrafe mit Höchstgrenze 10 % ist unwirksam!

    b) Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers enthaltene Vertragsstrafenklausel in einem Bauvertrag benachteiligt den Auftragnehmer unangemessen, wenn sie eine Höchstgrenze von über 5 % der Auftragssumme vorsieht (Aufgabe von BGH, Urteil vom 25. September 1986 - VII ZR 276/84, BauR 1987, 92, 98 = ZfBR 1987, 35).*).

    Der Senat hat in der Entscheidung vom 25. September 1986 (VII ZR 276/84, BauR 1987, 92, 98, = ZfBR 1987, 35) bei einer Auftragssumme von 13.202.203, 90 DM eine Vertragsstrafe von 10 % nicht beanstandet, sondern ausgeführt, sie liege noch in vertretbarem Rahmen.

  • BGH, 20.01.2000 - VII ZR 46/98  

    Bauvertrag - Formularmäßige Vereinbarung einer Vertragsstrafe

    Der Senat hat bei einem größeren Bauvorhaben eine Obergrenze von 10 % der Angebotssumme für unbedenklich gehalten (BGH, Urteil vom 25. September 1986 - VII ZR 276/84, BauR 1987, 92).

    Er hat entschieden, daß eine Klausel mit einem Tagessatz von 0, 1 % bei einer Obergrenze der Vertragsstrafe von 10 % der Angebotssumme wirksam ist (BGH, Urteil vom 25. September 1986 - VII ZR 276/84, BauR 1987, 92).

  • BGH, 08.07.2004 - VII ZR 24/03  

    Bauvertrag - Wann gibt es Vertrauensschutz bei Vertragsstrafen von 10%?

    Aus der Entscheidung des Senats vom 25. September 1986 (VII ZR 276/84, BauR 1987, 92, 93 = ZfBR 1987, 35) ergeben sich Hinweise darauf, daß auch auf der Grundlage der damaligen Rechtsauffassung eine Obergrenze von 10 % der Bruttoauftragssumme bei deutlich höheren Auftragssummen als ca. 13 Millionen DM nicht mehr hinnehmbar ist.

    Auszugehen ist davon, daß insbesondere die Entscheidung des Senats vom 25. September 1986 (aaO) ein Vertrauen darauf entwickelt hat, daß bei Abrechnungssummen von bis zu ca. 13 Millionen DM die Obergrenze von 10 % unbedenklich ist.

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