Weitere Entscheidung unten: BGH, 19.11.1987

Rechtsprechung
   BGH, 11.05.1989 - VII ZR 12/88   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Bauherrenmodell: Haftung des als Mittelverwendungstreuhänder tätigen Rechtsanwalts wegen Nichtaufklärung der Bauherren über die Risiken vor Verfügung über Anderkonten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Pflichten eines Mittelverwendungstreuhänders innehralb eines Bauherrenmodells

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mittelverwendungstreuhänder

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Pflichten eines sog. Mittelverwendungstreuhänders beim Bauherrenmodell

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1989, 1102
  • MDR 1989, 986
  • WM 1989, 1286
  • BB 1989, 1999
  • DB 1989, 1818
  • BauR 1989, 623
  • ZfBR 1989, 207
  • ZfBR 1992, 23
  • ZfBR 1996, 261



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 16.11.1993 - XI ZR 214/92  

    Belehrungspflichten der Vermittler von Terminoptionen

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der das Berufungsgericht und die Beklagten ausgehen, ist derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt, dafür beweispflichtig, daß der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß verhalten hätte, der Geschädigte also den Rat oder Hinweis nicht befolgt hätte (BGHZ 61, 118, 121 f.; 64, 46, 51 f.; 72, 92, 106; 89, 95, 103; BGH, Urteil vom 14. März 1988 - II ZR 302/87, WM 1988, 1031 f.; BGH, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88, WM 1989, 1286, 1288; BGH, Urteil vom 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, WM 1990, 1276, 1280; Senatsurteile vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89, WM 1991, 127, 130, vom 17. März 1992 - XI ZR 204/91, WM 1992, 770, 773, vom 13. Oktober 1992 - XI ZR 30/92, WM 1992, 1935, 1937 und Senatsbeschluß vom 22. Juni 1993 - XI ZR 215/92, WM 1993, 1457, 1458).

    Der Zweck solcher Pflichten wird nur erreicht, wenn Unklarheiten, die durch eine Aufklärungspflichtverletzung bedingt sind, zu Lasten des Aufklärungspflichtigen gehen, dieser die Nichtursächlichkeit seiner Pflichtverletzung also zu beweisen hat (vgl. BGHZ 61, 118, 121 f.; 64, 46, 51 f.; 89, 95, 103; BGH, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88, WM 1989, 1286, 1288).

  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 336/08  

    Aktienrecht - Anrechnung von Steuervorteilen im Schadensersatzprozess

    Die Frage bedarf indes in diesem Zusammenhang keiner abschließenden Beantwortung durch die Zivilgerichte, weil der Bundesgerichtshof schon zur früheren Fassung des durch § 34 Abs. 2 EStG in Bezug genommenen § 34 Abs. 1 EStG, die eine vergleichbare Tarifermäßigung kannte, entschieden hat, sie dürfe den Schädiger nicht entlasten, weil sie sonst nicht dem Geschädigten zugute käme, dem die Steuervergünstigung aus einem besonderen Anlass gewährt worden sei (vgl. BGH, Urteile vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - aaO S. 114, 116; vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788, 1789; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - aaO; vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f; Senatsurteil vom 14. Januar 1993 - III ZR 33/92 - NJW 1993, 1643; vom 22. März 1994 - VI ZR 163/93 - WM 1994, 1218, 1219).
  • BGH, 31.05.1990 - VII ZR 340/88  

    Prospekthaftung der lnitiatoren eines Bauherrenmodells

    b) Wenn der Werbende seine Aufklärungspflicht verletzt, trifft ihn die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß der Schaden auch bei pflichtgemäßer Aufklärung und Information eingetreten wäre (Senatsurteil BGHZ 61, 118, 122; BGHZ 64, 46, 51; 79, 337, 346; BGH Urteil vom 27. September 1988 - XI ZR 4/88 = WM 1988, 1685 = NJW-RR 1989, 150; Senatsurteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = BauR 1989, 623 - ZfBR 1989, 207 = NJW-RR 89, 1102 = WM 1989, 1286, 1288 m.w.N.).
mehr
  • BGH, 11.10.2001 - III ZR 288/00  

    Immobilienanlagen

    Es entspricht gefestigter Rechtsprechung, daß derartige Steuervorteile zwar an sich nach den Grundsätzen der Vorteilsausgleichung zugunsten des Geschädigten zu berücksichtigen sind, jedoch dann nicht, wenn davon auszugehen ist, daß sie durch eine Nachversteuerung wieder entfallen werden, wobei es im Schadensersatzprozeß auf die genaue Höhe der endgültigen Versteuerung nicht ankommt (vgl. BGHZ 74, 103, 114 ff; BGH, Urteile vom 25. Februar 1988 - VII ZR 152/87 - MDR 1988, 665 und vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f).

    Entgegen der Revision durfte das Berufungsgericht diese Grundsätze auch im Rahmen des vorliegenden Anlagemodells anwenden (vgl. - im Zusammenhang mit einem Bauherrenmodell - Urteil vom 11. Mai 1989 aaO).

  • BGH, 30.06.1994 - VII ZR 116/93  

    Haftung des Baubetreuers

    (1) Grundsätzlich können vom Geschädigten infolge der Schädigung ersparte Steuern im Wege der Vorteilsausgleichung zu berücksichtigen sein (Senat, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = ZfBR 1989, 207, 209 = BauR 1989, 623, 626; Urteil vom 25. Februar 1988 - VII ZR 152/87 = ZfBR 1988, 135, 136 = BauR 1988, 347, 348).

    Die Grundsätze der Vorteilsausgleichung greifen nicht ein, wenn der Geschädigte die Ersatzleistung wiederum versteuern muß und der darin liegende Nachteil den Vorteil in etwa ausgleicht (BGH, Urteile vom 6. November 1989 - II ZR 235/88 = NJW 1990, 571; vom 11. Mai 1989 aaO.; vom 25. Februar 1988 aaO.).

  • BGH, 14.03.1991 - VII ZR 342/89  

    Provisionsabrede: Aufklärungspflicht des Auftragnehmers

    Für den Schadensersatzanspruch kommt es vielmehr darauf an, wie sich der Besteller bei Kenntnis der ihm verheimlichten Umstände verhalten hätte (vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 16. Januar 1991 - VIII ZR 14/90 S 17/18 des Urteilsabdrucks - zur Veröffentlichung bestimmt -); verbleibende Unklarheiten gehen dabei zu Lasten des aufklärungspflichtigen Unternehmers (Senatsurteile vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = ZfBR 1989, 207, 208/209 = BauR 1989, 623 = WM 1989, 1286 und vom 31. Mai 1990 - VII ZR 341/88 = WM 1990, 1658 - VersR 1990, 1363).
  • BGH, 02.03.1994 - VIII ZR 14/93  

    Bautreuhänder: Aufklärungspflicht

    Ein Schaden der Kläger ist bereits darin zu sehen, daß der Beklagte die Vergütung an den Generalunternehmer in voller Höhe gezahlt hat, obwohl er hierzu nicht verpflichtet war, da die Park- bzw. Stellplätze noch nicht in dem geschuldeten Umfang errichtet worden waren (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = NJW-RR 1989, 1102 unter III 1).

    Ob die Kläger sich erzielte Steuervorteile anrechnen lassen müssen, hängt davon ab, ob sie die vom Beklagten zu zahlende Schadensersatzleistung zu versteuern haben; in letzterem Falle sind derartige Steuervorteile nicht zu berücksichtigen (BGH, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 aaO unter IV 1 m.w.Nachw.).

  • BGH, 17.01.1991 - VII ZR 143/89  

    Pflichten des Treuhänders, Haftung

    Ihm obliegt es, die Verwendung der anvertrauten Mittel zu kontrollieren (Senatsurteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = WM 1989, 1286 = ZfBR 1989, 207 = BauR 1989, 623 m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des Senats liegt eine Gesamtschuld vor, wenn die Verpflichtungen der mehreren Schuldner nach der Interessenlage des Gläubigers inhaltsgleich sind (Senatsurteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 = WM 1989, 1286, 1288 m.w.N.).

  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 337/08  

    Schadensrecht - Steuernachteile aus zuerkanntem Schadensersatzanspruch

    Die Frage bedarf indes in diesem Zusammenhang keiner abschließenden Beantwortung durch die Zivilgerichte, weil der Bundesgerichtshof schon zur früheren Fassung des durch § 34 Abs. 2 EStG in Bezug genommenen § 34 Abs. 1 EStG, die eine vergleichbare Tarifermäßigung kannte, entschieden hat, sie dürfe den Schädiger nicht entlasten, weil sie sonst nicht dem Geschädigten zugute käme, dem die Steuervergünstigung aus einem besonderen Anlass gewährt worden sei (vgl. BGH, Urteile vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - aaO S. 114, 116; vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788, 1789; vom 27. Juni 1984 - IVa ZR 231/82 - aaO; vom 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 - aaO; vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88 - NJW-RR 1989, 1102, 1103 f; Senatsurteil vom 14. Januar 1993 - III ZR 33/92 - NJW 1993, 1643; vom 22. März 1994 - VI ZR 163/93 - WM 1994, 1218, 1219).
  • OLG Karlsruhe, 15.07.2008 - 17 U 4/07  

    Immobilien - Altlasten: Aufklärungspflicht der Bank

    Zudem hat es zutreffend darauf hingewiesen, dass Zweifel, wie sich der Aufzuklärende bei gehöriger Erfüllung der Aufklärungspflicht verhalten hätte, zu Lasten des Aufklärungspflichtigen, hier also der Beklagten Ziffer 1, gehen, weil es gerade zu dem mit der Aufklärungspflicht verfolgten Zweck gehört, darüber Klarheit zu verschaffen (BGH NJW-RR 1989, 1102, Tz. 25 m.w.N.).
  • BGH, 15.07.2010 - III ZR 338/08  

    Gesellschaftsrecht - Prospektmängel und Aufklärungspflichtverletzung

  • BGH, 06.11.1990 - VI ZR 99/90  

    Schadensersatzanspruch des Grundpfandgläubigers wegen Entfernung von

  • OLG Saarbrücken, 03.08.2004 - 4 U 470/03  

    Baubetreuung - Herausgabepflicht des Baubetreuers

  • BGH, 14.01.1993 - III ZR 33/92  
  • OLG Braunschweig, 25.05.1990 - 2 U 52/90  

    Gesamtschuldnerausgleich zwischen Architekt und Bauunternehmer

  • BGH, 18.06.1993 - V ZR 123/92  
  • OLG Köln, 25.11.1998 - 2 U 100/95  

    Prospekthaftung und Aufklärungspflicht des Treuhänders im Bauherren- und

  • OLG Nürnberg, 24.11.2006 - 2 U 1723/06  

    Bauvertrag - Falsche Mengenangaben: Welcher Schaden?

  • BGH, 01.04.1993 - III ZR 193/91  
  • BGH, 30.11.1990 - V ZR 186/89  

Rechtsprechung
   BGH, 19.11.1987 - VII ZR 39/87   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion
  • rechtsportal.de

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

  • ibr-online

    Bauherrenmodell: Schadensersatzansprüche gegen Wirtschaftsprüfer und Steuerberater als Treuhänder

mehr
  • Betriebs-Berater

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen Bauherrenmodell - Treuhänder

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Fünfjährige Verjährung der Ansprüche gegen einen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer als Treuhänder bei Bauherrenmodell

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 102, 220
  • NJW 1988, 1663
  • NJW-RR 1988, 857 (Ls.)
  • ZIP 1988, 32
  • MDR 1988, 308
  • WM 1988, 54
  • BB 1988, 165
  • BauR 1988, 103
  • ZfBR 1988, 79
  • ZfBR 1989, 207
  • ZfBR 1996, 262



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (23)  

mehr
  • BGH, 11.05.1989 - VII ZR 12/88  

    Mittelverwendungstreuhänder

    »Zu den Pflichten eines sog. Mittelverwendungstreuhänders innerhalb eines "Bauherrenmodells" (im Anschluß an Senatsurteil BGHZ 102, 220 ).«.

    a) Maßstab dafür, ob der Beklagte mit der Überweisung der Beträge an den Generalübernehmer gegen seine Pflichten verstoßen hat, ist der ihm durch den Treuhändervertrag übertragene Pflichtenkreis (Senatsurteil BGHZ 102, 220, 224/227).

    Der Umfang des dem Treuhänder obliegenden Pflichten einschließlich seiner Kontroll- und Beratungspflichten hängt auch und maßgeblich davon ab, welche Vorstellungen den Treugeber nach den Umständen des Einzelfalles, vor allem nach der Vertragsgestaltung erkennbar dazu veranlaßt haben, dem Treuhänder die Treuhandschaft zu übertragen (Senatsurteil BGHZ 102, 220, 224/226 m.w.N.).

  • BGH, 27.01.1994 - IX ZR 195/93  

    Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen den Rechtsanwalt wegen unrichtiger

    Dieselbe Abgrenzung ist letztlich maßgeblich dafür, welchen Verjährungsvorschriften die Tätigkeit eines Mehrfachberuflers unterstellt wird (vgl. BGHZ 83, 328, 332; 102, 220, 223; BGH, Urt. v. 25. März 1987 - IVa ZR 250/85,.WM 1987, 928, 929; Gräfe/Lenzen/Rainer, Steuerberaterhaftung 2. Aufl. Rdn. 869).
  • BGH, 07.11.1991 - III ZR 118/90  

    Aufklärungspflicht eines im Rahmen eines Kapitalanlagemodells tätigen Treuhänders

    Eine entsprechende Aufklärung der Erwerber gehörte deshalb, wie vom Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum angenommen, zu den selbstverständlichen, jedermann ohne weiteres einleuchtend Aufgaben der Treuhänderin, die ihre Vergütung auch und gerade dafür erhielt, daß der Erwerber sich um diese Dinge nicht zu kümmern brauchte (vgl BGH, Urteil vom 30. Oktober 1987 V ZR 144/86 = ZIP 1988, 316, 318 = BGHR BGB vor § 1/Verschulden bei Vertragsschluß - Aufklärungspflicht 1; BGHZ 102, 220, 224 ff.; BGH, Urteil vom 24. März 1988 VII ZR 232/86 = NJW-RR 1988, 915, 916 f.).

    Das Berufungsgericht hat ohne Rechtsirrtum angenommen, daß die in § 5 Nr. 6 des Treuhandvertrages getroffene Regelung, nach der ein möglicher Anspruch gegen den Treuhänder drei Jahre nach Beendigung des Treuhandvertrages verjährt, nach § 9 AGBG unwirksam ist (vgl. BGHZ 97, 21, 24 ff.; BGH, Urteil vom 10. April 1986 - VII ZR 214/85 = WM 1986, 940 ff.; BGHZ 100, 132, 134 ff.; 102, 220, 222 ff.) und die hier geltende Fünfjahresfrist des § 51 a WPO bei Klageeinreichung am 1. August 1989 noch nicht abgelaufen war (vgl. insoweit auch BGHZ 83, 328, 333 f.).

  • BGH, 06.02.1991 - VIII ZR 26/90  

    Überwachungspflicht des Treuhänders eines Bauherrenmodells; Haftung für

    Zu den danach zu wahrenden Interessen der Bauherren gehören auch ihre steuerlichen Belange, die für ihren Beteiligungsentschluß oft ausschlaggebend sind (BGHZ 102, 220, 224 und 226; Koeble, Festschrift für Korbion S. 215, 223; Reithmann/Brych/Manhart, Kauf vom Bauträger und Bauherrenmodelle, 5. Aufl. Rdnr. 134 c; Brych/Pause, Bauherrenkauf und Baumodelle, 1989, Rdnr. 651).

    Zwar hängt der konkrete Umfang des für den Treuhänder maßgebenden Pflichtenkreises auch von den Umständen des Einzelfalls und dabei insbesondere von der Vertragsgestaltung ab; dazu zählen u.a. die Beschränkung und Abgrenzung seines Tätigkeitsbereiches zu demjenigen des Baubetreuers und den Aufgaben der anderen bei der Durchführung des Bauvorhabens eingesetzten Funktionsträger sowie der Zeitpunkt des Beitritts des Bauherrn und dessen Kenntnis von der vorgesehenen Vertragsgestaltung (BGHZ 102, 220, 226).

  • OLG Frankfurt, 21.09.1989 - 1 U 128/88  

    Erwerbermodell: Pflichten des Treuhänders

    Der Treuhänder/Geschäftsbesorger hat die Interessen des Treugebers gewissenhaft zu wahren; bei der Gestaltung für ihn abgeschlossener Verträge hat er Sorgfalt walten zu lassen, und eine regelmäßige Unterrichtung und Beratung des Auftraggebers gehören zu seinen vorvertraglichen und vertraglichen Pflichten (vgl. BGH, BauR 1988, 502 ff., 505; BGH, BauR 1986, 590 ff., 591 = BB 1986, 1807 ff.; BGH, BauR 1988, 103 ff., 105).

    Die Beklagte zu 2) ist nicht zugleich Wirtschaftsprüferin, so dass sich nicht die Frage der Verjährungsfrist bei Mehrfachtätigkeit und der Anwendbarkeit der fünfjährigen Frist des § 51 a WPO stellt (vgl. BGH, BauR 1988, 103 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 30.10.2007 - 23 U 199/06  

    Schadensersatzansprüche gegen StB-, WP- und Anwaltssozietät wegen mangelhafter

    Bei einem Rechtsanwalt, der zugleich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ist (Mehrfachberufler), ist entscheidend der Parteiwille zu beachten und daneben darauf abzustellen, welchem Berufsbild die konkrete Tätigkeit unterfällt (BGH Urt. v. 21.4.1982 - IVa ZR 291/80, NJW 1982, 1866, 1867; BGH Urt. v. 29.9.1982 - IVa ZR 309/80, NJW 1983, 1053, 1054; BGH Urt. v. 19.11.1987 - VII ZR 39/87, BGHZ 102, 220ff = NJW 1988, 1663f; BGH Urt. v. 25.3.1987 - IVa 250/85, NJW 1987, 3136; BGH Urt. v. 28.9.1995 - IX ZR 158/94, NJW 1995, 3248, 3251; Zugehör, Schwerpunkte der zivilrechtlichen Steuerberaterhaftung, DStR 2001, 1613).
  • BGH, 15.05.1991 - VIII ZR 123/90  

    Treuhandvertrag über ein Bauherrenprojekt - Treuhänder-Pflicht zur

    Aus ihnen ist deshalb ein gesetzlicher Mindeststandard zu entnehmen, der durch AGB nicht unterschritten werden darf (so auch Vollhardt, BB 1982, 2142, 2145; Löwe/Graf v. Westphalen Trinkner, AGBG, Bd. III, 2. Aufl., Bauherrenmodell Rdnr. 12; Locher/Koelble, Baubetreuungs- und Bauträgerrecht, 4. Aufl. Rdnr. 554 S. 369; Brych/Pause aaO. Rdnr. 664; vgl. auch BGHZ 97, 21, 25, sowie Urteile vom 16. Januar 1986 - VII ZR 61/85 = WM 1986, 484, 485 unter 2 b aa und vom 19. November 1987 VII ZR 39/87 = WM 1988, 54 f unter 2 a).
  • OLG Saarbrücken, 13.01.2004 - 4 U 276/03  

    Bauträger - Pflichten des Treuhänders/Baubetreuers

  • BGH, 17.01.1991 - VII ZR 143/89  

    Pflichten des Treuhänders, Haftung

  • OLG Köln, 27.04.2006 - 8 U 90/03  

    Fehlendes Verschulden des Abwicklungsbeauftragten bei unterlassener Aufklärung

  • OLG Köln, 28.02.2002 - 8 U 81/01  

    In "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2000 - 4 A 3379/97  

    Berufsrecht - Wirtschaftsprüfer: Begriff der Zweigniederlassung

  • BGH, 24.03.1988 - VII ZR 232/86  

    Haupt- und Hilfsbegründung; Pflichten des Treuhänders

  • OLG Hamm, 19.05.2006 - 25 U 67/05  

    Zur Zulässigkeit der Streitverkündung im Notarhaftungsprozess gegen einen

  • OLG Köln, 25.11.1998 - 2 U 100/95  

    Prospekthaftung und Aufklärungspflicht des Treuhänders im Bauherren- und

  • OLG Stuttgart, 15.01.2008 - 12 U 75/07  

    Haftung einer Wirtschaftsprüfergesellschaft: Pflichtverletzungen bei der Prüfung

  • OLG Braunschweig, 25.05.1990 - 2 U 52/90  

    Gesamtschuldnerausgleich zwischen Architekt und Bauunternehmer

  • BGH, 25.01.1990 - III ZR 334/89  

    Ist der Treuhänder verpflichtet, die Bonität der Vertragspartner laufend zu

  • OLG Nürnberg, 12.05.2004 - 4 U 2439/99  

    Bauvertrag - Haftung bei ungeeignetem Estrich

  • BGH, 26.11.1997 - IX ZR 300/96  

    BGB § 611; StBerG § 68

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht