Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 15.11.2010 - 1 C 10320/09.OVG und 1 C 10403/09.OVG   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Rechtsprechung Rheinland-Pfalz

    Baurecht, Normenkontrollrecht, Bauplanungsrecht

  • esovgrp.de

    BauGB § 1,BauGB § 1 Abs 3,BauGB § 1 Abs 4,BauGB § 1 Abs 7,BauGB § 2,BauGB § 2 Abs 2,BauGB § 2 Abs 2 S 1,BauGB § 2 Abs 2 S 2,BauGB § 2 Abs 3,BauGB § 9,BauGB § 9 Abs 1,BauGB § 9 Abs 1 Nr 1,BauGB § 12,BauGB § 34,BauGB § 34 Abs 3,BauGB § 214,BauGB § 214 Abs 1,BauGB § 214 Abs 1 Nr 1,BauGB § 214 Abs 3,BauGB § 214 Abs 3 S 2,BauGB § 214 Abs 3 S 3,BauGB § 214 Abs 4,BauGB § 233,BauGB § 233 Abs 1,BauNVO § 1,BauNVO § 1 Abs 9,BauNVO § 11,BauNVO § 11 Abs 2,BauNVO § 11 Abs 3,BauNVO § 11 Abs 3 S 1,BauNVO § 16,BauNVO § 17,BauNVO § 17 Abs 1,BauNVO § 17 Abs 2,BauNVO § 17 Abs 2 Nr 1,BauNVO § 17 Abs 2 Nr 2,GG Art 20,GG Art 20 Abs 3,LPlG § 8,LPlG § 8 Abs 3,ROG § 3,ROG § 3 Nr 2,ROG § 6,ROG § 6 Abs 2,VwGO § 47,VwGO § 47 Abs 2,VwGO § 108,VwGO § 108 Abs 1,VwVfG § 43,VwVfG § 44,VwVfG § 44 Abs 1,VwVfG § 44 Abs 2
    10 %-Kriterium, 30-Minuten-Radius, Abstimmung, Abstimmungspflicht, Abweichung, Abweichungsentscheidung, Abwägung, Abwägungsgebot, Anpassungspflicht, Bauplanungsrecht, Baurecht, Bebauungsplan, Beeinträchtigung, Beeinträchtigungsverbot, Berechnungsmethode, Bestandserhebung, Bestandskraft, Beweisaufnahme, Bindungswirkung, bipolare Entwicklung, bipolares Konzept, DIN-Norm, Einkaufszentrum, Einwohnerzahl, Einzelhandel, Einzelhandelsumsatz, Einzelhandelszentralität, Einzugsgebiet, Entwicklung, Erforderlichkeit, Fabrik-Verkaufszentrum, Factory-Outlet-Center, Flächenproduktivität, FOC, FOC-typisches Sortiment, Gerichtsgutachter, Gliederungssystem, Grundflächenzahl, Grundnetz, GRZ, ICE, ICE-Bahnhof, ICE-Haltepunkt, innenstadtrelevantes Sortiment, Integrationsgebot, interkommunale Abstimmung, interkommunales Abstimmungsgebot, Investition, Inzidentprüfung, Kerneinzugsgebiet, Kongruenzgebot, Konkurrenz, Konkurrenzsituation, Konzept, Landesentwicklungsprogramm, Landesplanung, LEP, LEP III, LEP IV, Markenartikel, Markenartikelsortiment, Marktgutachten, Ministerkonferenz, Ministerkonferenz für Raumordnung, Mittelzentrum, MKRO, Montabaur, Nachbargemeinde, Nichtbeeinträchtigungsgebot, Nichtigkeit, Normenkontrollrecht, Normenkontrollverfahren, Offensichtlichkeit, Ort, Planerhaltung, Planerhaltungsvorschrift, Planungsermessen, Plausibilität, Prognose, Raumordnung, Raumordnungsplan, Raumordnungsverfahren, RROP MW, Sachbeistand, Sachverhaltsermittlung, Sachverständigengutachten, Sondergebiet, Sorgfaltspflichtverletzung, Sortiment, Sortimentsbeschränkung, Sortimentsliste, städtebauliche Selbsthilfe, Selbsthilfe, Städtebaupolitik, Tatbestandswirkung, Transparenz, Umsatzkennziffer, Umsatzprognose, Umsatzumverteilung, Unanfechtbarkeit, Verkaufsfläche, Verkaufsflächenbeschränkung, Verschulden, Versorgungsbereich, Verträglichkeitsgutachten, Verträglichkeitsstudie, Wesentlichkeit, Wettbewerb, Wettbewerbsinteresse, Zentrale-Orte-Prinzip, zentraler Ort, zentraler Versorgungsbereich, zentralörtliches Gliederungssystem, Zielabweichungsbescheid, Zielabweichungsverfahren, Einzelhandelsstandort, großflächiger Einzelhandel, Bestimmtheit, Maß der baulichen Nutzung, Maß, schädliche Auswirkung, Kaufkraftabfluss, Wettbewerbssituation, Gesamtvorhaben, zulässige Verkaufsfläche, vorhabenbezogene Typisierung, Ziel, Anpassung, Anpassungspflicht, Kongruenz, Zentralitätsgebot, Zielabweichung, Nichtbeeinträchtigung, Gutachten, Verkaufsflächenausprägung, Kaufkraftstrom, Modellierung, Vergleich, Einwohnerstruktur, Umsatzherkunft, Ermittlung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Interkommunale Abstimmungspflicht einer planenden Kommune gegenüber Nachbargemeinden hinsichtlich eines an einer Bundesautobahn geplanten Fabrikverkaufszentrums (FOC Montabaur); Verträglichkeitsgutachten als geeignete Instrumente zur Beurteilung von Umsatzumverteilungen sowie daraus resultierender städtebaulicher Auswirkungen für die Ermittlung der Auswirkungen eines Einzelhandelsvorhabens; Sog. "Zehn-Prozent-Kriterium" als sachlicher Anhaltspunkt für eine Beurteilung schädlicher Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche einer Nachbargemeinde; Berücksichtigung des Verbleibs genügender eigener Entwicklungsmöglichkeiten einer Nachbargemeinde i.R.d. Beurteilung erheblicher Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche der Gemeinde; Anforderungen an eine Planerhaltung bei unzureichender Ermittlung im Aufstellungsverfahren

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Baurecht - Factory Outlet Center: Besonderheiten?

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Städtebaulicher Anlass für ein Factory-Outlet-Center

  • ax-schneider-gruppe.de (Kurzinformation)

    Keine schädlichen Auswirkungen auf Einzelhandel durch benachbartes Einkaufscenter

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bebauungsplan für Factory-Outlet-Center wirksam

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine schädlichen Auswirkungen auf Einzelhandel durch benachbartes Einkaufscenter - Klagen gegen Factory-Outlet-Center in Montabaur bleiben ohne Erfolg

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Factory Outlet Center (FOC): Welche Besonderheiten sind zu beachten? (IBR 2011, 245)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DVBl 2011, 428
  • BauR 2011, 891
  • BauR 2011, 963
  • IBR 2011, 245
  • ZfBR 2011, 260



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Wird zitiert von ... (8)  

  • OVG Niedersachsen, 18.02.2011 - 1 ME 252/10  

    Factory Outlet Center: Verkaufsflächenobergrenzen

    In Rechtsprechung und Literatur ist in der Folge überwiegend angenommen worden, eine Verkaufsflächenobergrenze sei dann nicht zu beanstanden, wenn der Bebauungsplan überhaupt nur ein Vorhaben zulässt (vgl. OVG Schleswig, Urt. v. 22.4.2010 - 1 KN 19/09 -, juris; OVG Koblenz, Urteile v. 15.11.2010 - 1 C 10320/09.OVG, 1 C 10403/09.OVG - Bischopink, ZfBR 2010, 223; Schmidt-Eichstaedt, BauR 2009, 755; Uechtritz, BauR 2008, 1821; a.A. Mampel, BauR 2009, 435, 441).

    Vertritt ein Gutachter - hier die von der Antragstellerin beauftragte GMA - die Auffassung, zu bestimmten Fragen sei eine (unterbliebene) worst case-Analyse erforderlich, ist dem allenfalls nachzugehen, wenn er nachvollziehbar darlegt, nur eine solche Betrachtung sei im konkreten Einzelfall methodisch einwandfrei (vgl. OVG Koblenz, Urt. v. 15.11.2010 - 1 C 10320/09.OVG -, juris Rdnrn. 81 ff. zur Bewertung von Gutachten).

    Das 10 %-Kriterium ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein sachlicher Anhaltspunkt für die Beurteilung von schädlichen bzw. erheblichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche einer Nachbargemeinde (vgl. zuletzt OVG Koblenz, Urt. v. 15.11.2010 - 1 C 10320/09 - und VGH Mannheim, Beschl. v. 9.12.2010 - 3 S 2190/10 -, jeweils mit Nachweisen).

  • OVG Niedersachsen, 25.04.2012 - 1 KN 215/10  

    Nachbargemeinde gegen Bebauungsplan für Hersteller-Direktverkaufszentrum

    Die 10 %-Marke kann als ein sachlicher Anhaltspunkt für die Beurteilung von schädlichen bzw. erheblichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche einer Nachbargemeinde herangezogen werden (vgl. zuletzt OVG Koblenz, Urt. v. 15.11.2010 - 1 C 10320/09 -, BauR 2011, 963 - dazu BVerwG, Beschl. v. 3.8.2011 - 4 BN 15.11 -, BauR 2012, 204 - und VGH Mannheim, Beschl. v. 9.12.2010 - 3 S 2190/10 -, VBlBW 2011, 233, jeweils mit Nachweisen).

    "Vertritt ein Gutachter - hier die von der Antragstellerin beauftragte GMA - die Auffassung, zu bestimmten Fragen sei eine (unterbliebene) worst case-Analyse erforderlich, ist dem allenfalls nachzugehen, wenn er nachvollziehbar darlegt, nur eine solche Betrachtung sei im konkreten Einzelfall methodisch einwandfrei (vgl. OVG Koblenz, Urt. v. 15.11.2010 - 1 C 10320/09.OVG -, juris Rdnrn. 81 ff. zur Bewertung von Gutachten).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.01.2011 - 1 C 11082/09  

    Bebauungsplan für "Zentralplatz" in Koblenz ist gültig

    Denn eine "10 %-Grenze" für Umsatzverluste (vgl. zu § 2 Abs. 2 BauGBUrteile des Senats vom 15.11.2010, 1 C 10320/09.OVG [FOC Montabaur] - und vom 06.05.2009, DVBl 2009, 981 jeweils m.w.N.; vgl. auch Brügelmann, BauGB, § 2 Rn. 82) - könnte allenfalls dann angenommen werden, wenn es sich bei der Neuplanung um einen nicht integrierten Standort handeln würde, der zulasten der Innenstadt Einzelhandelsumsatz absorbiert.
mehr
  • VGH Bayern, 14.04.2011 - 2 BV 10.397  

    Auswirkungen eines Discounters: Beurteilungsmaßstab?

    Umsatzverluste ab einer Größenordnung von etwa 10% werden als entsprechend gewichtig angesehen (vgl. OVG NRW vom 6.6.2005 Az. 10 D 155/04.NE - juris; OVG RhPf vom 15.11.2010 ZfBR 2011, 260/264).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 08.03.2012 - 1 A 10803/11  

    Begründetheit einer Fortsetzungsfeststellungsklage nach erledigter

    Die genannten Mängel waren auch offensichtlich und für die Planung von Einfluss, denn bei ordnungsgemäßer weiterer Ermittlung hätte das Abwägungsergebnis ein anderes sein können (vgl. zu den Voraussetzungen im Einzelnen: Urteile des Senats vom 15.11.2010, DVBl 2011, 428).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 12.01.2012 - 1 C 10546/11  

    Städtebauliche Erforderlichkeit eines Bebauungsplans bei voraussichtlicher

    Allgemein genügt dabei nicht die abstrakte Möglichkeit oder Vermutung, die Entscheidung wäre bei Vermeidung des Fehlers anders gefallen; vielmehr muss nach den Umständen des Einzelfalles die konkrete Möglichkeit eines solchen Einflusses bestehen (BVerwG, Urteil vom 21.08.1981, BVerwGE 64, 33 ; Beschluss vom 09.10.2003, BauR 2004, 1130; Urteil des Senats vom 15.11.2010, 1 C 10320/09, ESOVG-RP).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 09.11.2011 - 1 C 10021/11  

    Entstehen von Erschließungsbeitragspflichten oder Ausbaubeitragspflichten infolge

    Allgemein genügt dabei nicht die abstrakte Möglichkeit oder Vermutung, die Entscheidung wäre bei Vermeidung des Fehlers anders gefallen; vielmehr muss nach den Umständen des Einzelfalles die konkrete Möglichkeit eines solchen Einflusses bestehen (BVerwG, Urteil vom 21.08.1981, BVerwGE 64, 33 ; Beschluss vom 09.10.2003, BauR 2004, 1130; Urteil des Senats vom 15.11.2010, 1 C 10320/09, ESOVGRP ).
  • VGH Bayern, 13.12.2011 - 2 B 07.377  

    Umsatzumlenkung weniger als 10%: Neues Vorhaben zulässig

    Denn erst Umsatzverluste von etwa 10% werden als entsprechend gewichtig angesehen (vgl. OVG NRW vom 6.6.2005 Az. 10 D 155/04.NE - juris; OVG RhPf vom 15.11.2010 ZfBR 2011, 260/264; BayVGH vom 14.4.2011 Az. 2 BV 10.397 - juris).
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