Bürgerliches Gesetzbuch
| 1. Buch - Allgemeiner Teil (§§ 1 - 240) |
| 3. Abschnitt - Rechtsgeschäfte (§§ 104 - 185) |
| 2. Titel - Willenserklärung (§§ 116 - 144) |
(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung stehen.
Rechtsprechung zu § 138 BGB a.F.
14 Entscheidungen zu § 138 BGB a.F. in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- OLG Rostock, 12.05.2011 - 3 U 207/08
AGB-Kontrolle; widersprüchliches Verhalten des Vertragspartners
- BGH, 18.02.2003 - X ZR 245/00
Werkvertrag - Voraussetzungen einer konkludenten Abnahme
- BGH, 23.10.2007 - XI ZR 167/05
Immobilienanlagen - Kenntnis der Bank von sittenwidriger Überteuerung
- BGH, 21.02.1980 - III ZR 185/77
- OLG Brandenburg, 14.12.2006 - 5 U 71/06
Immobilien - Kaufvertrag: Arglistige Täuschung
- BGH, 08.07.1982 - III ZR 1/81
- OLG München, 12.05.2005 - 19 U 5596/04
Immobilienanlagen - Aufklärungspflicht der Bank
- BGH, 08.02.1994 - XI ZR 77/93
Sittenwidrigkeit eines Gelegenheitsdarlehens
- BGH, 26.05.1982 - VIII ZR 123/81
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