Abgabenordnung
| Siebenter Teil - Außergerichtliches Rechtsbehelfsverfahren (§§ 347 - 368) |
| Erster Abschnitt - Zulässigkeit (§§ 347 - 354) |
(1) Verwaltungsakte, die unanfechtbare Verwaltungsakte ändern, können nur insoweit angegriffen werden, als die Änderung reicht, es sei denn, dass sich aus den Vorschriften über die Aufhebung und Änderung von Verwaltungsakten etwas anderes ergibt.
(2) Entscheidungen in einem Grundlagenbescheid (§ 171 Abs. 10) können nur durch Anfechtung dieses Bescheids, nicht auch durch Anfechtung des Folgebescheids, angegriffen werden.
Rechtsprechung zu § 351 AO
559 Entscheidungen zu § 351 AO in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BFH, 04.05.2011 - I R 67/10
Anfechtung eines Betragserrechnungsbescheids i. S. d. § 100 Abs. 2 Satz 3 ...
- FG Nürnberg, 27.09.2007 - VI 436/05
Anfechtungsbeschränkung hinsichtlich geänderter noch nicht bestandskräftiger ...
- FG München, 16.04.2010 - 13 K 2939/08
Isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidung - Auslegung eines ...
- FG Baden-Württemberg, 28.04.2004 - 11 K 266/97
Bestimmung des Korrekturrahmens des § 351 AO 1977: ...
- BFH, 25.06.1993 - III R 32/91
Veranlagungswahlrecht
- FG München, 10.03.2008 - 13 K 459/06
Bürgschaftsübernahme für betriebliche Schulden des Ehegatten führt nicht zu ...
- FG Niedersachsen, 07.11.2001 - 12 K 415/95
Ausübung des Wahlrechts hinsichtlich. der Veranlagungsart des anderen Ehegatten ...
- FG Sachsen, 13.08.2009 - 4 K 2106/04
Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids wegen Besteuerung sonstiger Einkünfte ...
- BFH, 05.11.1998 - VI B 185/96
Bindungswirkung gem. § 351 AO
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Querverweise
- Einkommensteuergesetz (EStG)
- Einkommen
- Sonderausgaben
- § 10d (Verlustabzug)
- Gewerbesteuergesetz (GewStG)
- Änderung des Gewerbesteuermessbescheids von Amts wegen
- § 35b