Bürgerliches Gesetzbuch

   Buch 5 - Erbrecht (§§ 1922 - 2385)   
   Abschnitt 4 - Erbvertrag (§§ 2274 - 2302)   
vorherige Vorschriftnächste Vorschrift § 2289
Wirkung des Erbvertrags auf letztwillige Verfügungen; Anwendung von § 2338

(1) Durch den Erbvertrag wird eine frühere letztwillige Verfügung des Erblassers aufgehoben, soweit sie das Recht des vertragsmäßig Bedachten beeinträchtigen würde. In dem gleichen Umfang ist eine spätere Verfügung von Todes wegen unwirksam, unbeschadet der Vorschrift des § 2297.

(2) Ist der Bedachte ein pflichtteilsberechtigter Abkömmling des Erblassers, so kann der Erblasser durch eine spätere letztwillige Verfügung die nach § 2338 zulässigen Anordnungen treffen.

Rechtsprechung zu § 2289 BGB

Rechtsprechungsübersichten:

Literatur im Internet zu § 2289 BGB

Querverweise

Auf § 2289 BGB verweisen folgende Vorschriften:
    BGB
      Erbrecht
        Testament
          Gemeinschaftliches Testament
            § 2271 (Widerruf wechselbezüglicher Verfügungen)

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