Bürgerliches Gesetzbuch
| Buch 5 - Erbrecht (§§ 1922 - 2385) |
| Abschnitt 4 - Erbvertrag (§§ 2274 - 2302) |
(1) Durch den Erbvertrag wird eine frühere letztwillige Verfügung des Erblassers aufgehoben, soweit sie das Recht des vertragsmäßig Bedachten beeinträchtigen würde. In dem gleichen Umfang ist eine spätere Verfügung von Todes wegen unwirksam, unbeschadet der Vorschrift des § 2297.
(2) Ist der Bedachte ein pflichtteilsberechtigter Abkömmling des Erblassers, so kann der Erblasser durch eine spätere letztwillige Verfügung die nach § 2338 zulässigen Anordnungen treffen.
Rechtsprechung zu § 2289 BGB
177 Entscheidungen zu § 2289 BGB in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BGH, 06.04.2011 - IV ZR 232/09
Erbrecht - Beeinträchtigung eines Vertragserben bei testamentarischer Verfügung
Zum selben Verfahren:
- KG, 23.11.2009 - 8 U 144/09
Prüfung der Wirksamkeit der Ernennung des Testamentsvollstreckers in einem ...
- KG, 19.11.2012 - 8 U 144/09
- KG, 23.11.2009 - 8 U 144/09
- OLG Düsseldorf, 06.12.2011 - 3 Wx 261/11
Ergänzende Vertragsauslegung des Erbvertrags nur bei erkennbar richtungsweisenden ...
- OLG München, 27.07.2007 - 31 Wx 51/07
Anfechtung von Verfügungen von Todes wegen
- OLG Celle, 03.03.2004 - 7 U 100/03
Grundbuchberichtigungsanspruch des Hoferben: Hofzugehörigkeit in einem anderen ...
- OLG Köln, 10.09.1993 - 2 Wx 34/93
- BGH, 14.10.1952 - V BLw 2/52
- BGH, 17.07.2012 - IV ZB 23/11
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