Bürgerliches Gesetzbuch
| Buch 2 - Recht der Schuldverhältnisse (§§ 241 - 853) |
| Abschnitt 7 - Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern (§§ 420 - 432) |
(1) Die Gesamtschuldner sind im Verhältnis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Kann von einem Gesamtschuldner der auf ihn entfallende Beitrag nicht erlangt werden, so ist der Ausfall von den übrigen zur Ausgleichung verpflichteten Schuldnern zu tragen.
(2) Soweit ein Gesamtschuldner den Gläubiger befriedigt und von den übrigen Schuldnern Ausgleichung verlangen kann, geht die Forderung des Gläubigers gegen die übrigen Schuldner auf ihn über. Der Übergang kann nicht zum Nachteil des Gläubigers geltend gemacht werden.
Rechtsprechung zu § 426 BGB
1.846 Entscheidungen zu § 426 BGB in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BGH, 06.10.2010 - XII ZR 10/09
Familienrecht - Berücksichtigung einer Gesamtschuld bei Zugewinnausgleich
Zum selben Verfahren:
- KG, 21.11.2008 - 13 UF 21/08
Zugewinnausgleich: Berücksichtigung eines Ausgleichsanspruchs auf Grund ...
- KG, 21.11.2008 - 13 UF 21/08
- BGH, 03.02.2010 - XII ZR 53/08
Familienrecht - Übernahme von Mietzahlungen in nichtehelicher Lebensgemeinschaft
- BGH, 12.04.2011 - II ZR 197/09
Gesellschaftsrecht - Nichtige Klausel in Gesellschaftsvertrag (Immobilienfonds)
Zum selben Verfahren:
- OLG Hamburg, 19.06.2009 - 11 U 210/06
Neues zur Haftung eines Kommanditisten
- OLG Hamburg, 19.06.2009 - 11 U 210/06
- BGH, 25.11.2009 - IV ZR 70/05
Einrede der Verjährung bei Gesamtschuld
- BGH, 18.06.2009 - VII ZR 167/08
Bauvertrag - Verjährung des Ausgleichsanspruchs unter Gesamtschuldnern
Zum selben Verfahren:
- OLG Stuttgart, 06.08.2008 - 4 U 52/08
Gesamtschuld: Verjährung des Ausgleichsanspruchs unter Gesamtschuldnern
- OLG Stuttgart, 06.08.2008 - 4 U 52/08
- BGH, 15.10.2007 - II ZR 136/06
ARGE - Innengesellschaftlicher Haftungsausgleich
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Literatur im Internet zu § 426 BGB
- Rückgriff des Sicherungsgebers gegen die mit dem Hauptschuldner haftenden Gesamtschuldner von Dr. Christian Lucas (Rechtsprechungsanmerkung)
Kritische Anmerkung zu der Entscheidung BGHZ 46, 14 ff, in welcher es um mögliche Regressansprüche eines zahlenden Bürgen gegen einen gemeinsam mit dem Hauptschuldner haftenden Gesamtschuldner ging, der im Innenverhältnis von der Haftung freigestellt war.
via juratexte.de - Fügen Sie einen neuen Literaturhinweis hinzu
Querverweise
- BGB
- Recht der Schuldverhältnisse
- Einzelne Schuldverhältnisse
- Bürgschaft
- § 774 (Gesetzlicher Forderungsübergang)
- Umweltschadensgesetz (USchadG)
- § 9 (Kosten der Vermeidungs- und Sanierungsmaßnahmen)
- Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)
- § 5 (Mehrere Ersatzpflichtige)
- Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)
- Schlußvorschriften
- § 24 (Kosten)
- Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche (EGBGB)
- Allgemeine Vorschriften
- Internationales Privatrecht
- Außervertragliche Schuldverhältnisse
- Art. 33 III 2 (zu § 426 II)
- Pflichtversicherungsgesetz (PflVG)
- Pflichtversicherung
- § 3 Nr. 9 (zu § 426 I 1)
- Insolvenzordnung (InsO)
- Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
- Insolvenzmasse. Einteilung der Gläubiger
- § 44 (Rechte der Gesamtschuldner und Bürgen)
- Insolvenzplan
- Wirkungen des bestätigten Plans. Überwachung der Planerfüllung
- § 254 II 2 (Allgemeine Wirkungen des Plans)
- Restschuldbefreiung
- § 302 II 2 (Ausgenommene Forderungen)
- Straßenverkehrsgesetz (StVG)
- Haftpflicht
- § 17 I (Schadensverursachung durch mehrere Kraftfahrzeuge)