Bürgerliches Gesetzbuch
| Buch 2 - Recht der Schuldverhältnisse (§§ 241 - 853) |
| Abschnitt 8 - Einzelne Schuldverhältnisse (§§ 433 - 853) |
| Titel 16 - Gesellschaft (§§ 705 - 740) |
(1) Ist im Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass, wenn ein Gesellschafter kündigt oder stirbt oder wenn das Insolvenzverfahren über sein Vermögen eröffnet wird, die Gesellschaft unter den übrigen Gesellschaftern fortbestehen soll, so scheidet bei dem Eintritt eines solchen Ereignisses der Gesellschafter, in dessen Person es eintritt, aus der Gesellschaft aus.
(2) Die für Personenhandelsgesellschaften geltenden Regelungen über die Begrenzung der Nachhaftung gelten sinngemäß.
Rechtsprechung zu § 736 BGB
159 Entscheidungen zu § 736 BGB in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- LG Bonn, 13.04.2010 - 15 O 451/09
Rechtsanwälte - Nachhaftung eines früheren (Schein-)gesellschafters
- LAG Hessen, 19.04.2004 - 9 TaBVGa 71/02
Betriebsratswahl; Gemeinsamer Betrieb; Insolvenz; Wahlvorstand
Zum selben Verfahren:
- BGH, 27.09.1999 - II ZR 356/98
Nachhaftung eines ausscheidenden Personengesellschafters bei ...
- LAG Hamm, 01.06.2005 - 9 Sa 1123/04
- FG Saarland, 17.07.2001 - 2 K 314/97
Erlöschen von Haftungsansprüchen durch Verjährung (§§ 47, 191 Abs. 4 ...
- BGH, 17.01.2012 - II ZR 197/10
Versehentliche Doppelzahlung an GbR und Haftung der Gesellschafter
- OLG Dresden, 02.10.1996 - 7 U 981/96
Keine weitere Anwendung der Kündigungstheorie bei Dauerschuldverhältnissen nach ...
- VK Niedersachsen, 12.06.2007 - VgK-23/07
Vergabe - Insolvenz bei Bietergemeinschaften
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Querverweise
- Handelsgesetzbuch (HGB)
- Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft
- Offene Handelsgesellschaft
- Verjährung. Zeitliche Begrenzung der Haftung
- § 160 (zu § 736 II)
- Zivilprozessordnung (ZPO)
- Zwangsvollstreckung
- Allgemeine Vorschriften
- § 728 II (Vollstreckbare Ausfertigung bei Nacherbe oder Testamentsvollstrecker)