Bundesnaturschutzgesetz
| Abschnitt 7 - Mitwirkung von Vereinen (§§ 58 - 61) |
(1) Einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit anerkannten rechtsfähigen Verein ist Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Einsicht in die einschlägigen Sachverständigengutachten zu geben
| 1. | bei der Vorbereitung von Verordnungen und anderen im Range unter dem Gesetz stehenden Rechtsvorschriften auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege durch die Bundesregierung oder das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, | |
| 2. | in Planfeststellungsverfahren, die von Behörden des Bundes durchgeführt werden, soweit es sich um Vorhaben handelt, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind und der Verein einen Tätigkeitsbereich hat, der das Gebiet der Länder umfasst, auf die sich das Verfahren bezieht, | |
| 3. | bei Plangenehmigungen, die von Behörden des Bundes erlassen werden, die an die Stelle einer Planfeststellung im Sinne der Nummer 2 treten und für die eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen ist, |
soweit er durch das Vorhaben in seinem satzungsgemäßen Aufgabenbereich berührt wird.
(2) § 28 Abs. 2 Nr. 1 und 2, Abs. 3 und § 29 Abs. 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes gelten sinngemäß. Eine in anderen Rechtsvorschriften vorgeschriebene inhaltsgleiche oder weitergehende Form der Mitwirkung bleibt unberührt.
(3) Absatz 1 Nr. 2 und 3 gilt auch für von den Ländern im Rahmen des § 60 anerkannte Vereine, soweit diese in ihrem Tätigkeitsbereich betroffen sind.
Hinweis der Redaktion:§ 58 ist gemäß § 11 unmittelbar anwendbar.
Rechtsprechung zu § 58 BNatSchG
Rechtsprechungsübersichten:
- 3 Entscheidungen zu § 58 BNatSchG im Volltext bei
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Literatur im Internet zu § 58 BNatSchG
- Kommentierung zu § 58 BNatSchG von Naturschutzbund Deutschland (NABU)
über www.nabu.de
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Querverweise
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