Bundesverfassungsgerichtsgesetz
| II. Teil - Allgemeine Verfahrensvorschriften (§§ 17 - 35c) |
(1) Das Verfahren des Bundesverfassungsgerichts ist kostenfrei.
(2) Das Bundesverfassungsgericht kann eine Gebühr bis zu 2 600 Euro auferlegen, wenn die Einlegung der Verfassungsbeschwerde oder der Beschwerde nach Artikel 41 Abs. 2 des Grundgesetzes einen Mißbrauch darstellt oder wenn ein Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung (§ 32) mißbräuchlich gestellt ist.
(3) Für die Einziehung der Gebühr gilt § 59 Abs. 1 der Bundeshaushaltsordnung entsprechend.
Rechtsprechung zu § 34 BVerfGG
578 Entscheidungen zu § 34 BVerfGG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BVerfG, 01.07.2009 - 2 BvR 498/07
Missbrauchsgebühr bei wahrheitswidrigem Vortrag im asylrechtlichen ...
- BVerfG, 03.03.2009 - 2 BvR 239/09
Voraussetzungen für eine Auferlegung einer Missbrauchsgebühr gem. § 34 Abs. ...
- BVerfG, 24.11.2009 - 1 BvR 3324/08
Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde wegen fehlender Rechtswegerschöpfung; ...
- BVerfG, 01.12.2008 - 2 BvR 2187/08
Anforderungen an die Darlegung der Fristwahrung im ...
- BVerfG, 12.09.2005 - 2 BvR 1435/05
Verhängung einer Missbrauchsgebühr gegen Prozessbevollmächtigte
- BVerfG, 15.03.1999 - 2 BvR 348/99
Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde - Rechtswegerschöpfung im Strafverfahren ...
- BVerfG, 13.11.2009 - 2 BvR 1398/09
Auferlegung einer Missbrauchsgebühr im Verfassungsbeschwerdeverfahren (fehlende ...
- BVerfG, 14.06.2011 - 2 BvR 1150/11
Auferlegung einer Missbrauchsgebühr i.S.d. § 34 Abs. 2 BVerfGG bei ...
- BVerfG, 03.07.1957 - 1 BvR 270/53
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