Beurkundungsgesetz
| 4. Abschnitt - Behandlung der Urkunden (§§ 44 - 54) |
(1) Ein Notar kann die deutsche Übersetzung einer Urkunde mit der Bescheinigung der Richtigkeit und Vollständigkeit versehen, wenn er die Urkunde selbst in fremder Sprache errichtet hat oder für die Erteilung einer Ausfertigung der Niederschrift zuständig ist. Für die Bescheinigung gilt § 39 entsprechend. Der Notar soll die Bescheinigung nur erteilen, wenn er der fremden Sprache hinreichend kundig ist.
(2) Eine Übersetzung, die mit einer Bescheinigung nach Absatz 1 versehen ist, gilt als richtig und vollständig. Der Gegenbeweis ist zulässig.
(3) Von einer derartigen Übersetzung können Ausfertigungen und Abschriften erteilt werden. Die Übersetzung soll in diesem Fall zusammen mit der Urschrift verwahrt werden.
Rechtsprechung zu § 50 BeurkG
4 Entscheidungen zu § 50 BeurkG in unserer Datenbank:
- KG, 29.03.2011 - 1 W 415/10
Übersetzung eines von einem italienischen Notar erstellten Beglaubigungsvermerks; ...
- OLG Köln, 18.11.2010 - 2 X (Not) 1/10
- BGH, 22.03.2004 - NotZ 26/03
Notarrecht - Voraussetzungen für eine Amtsenthebung
- KG, 07.11.2000 - 1 W 1770/00
Keine Pflicht des Notars zur Mitteilung übersetzter Fassung fremdsprachig ...
Literatur im Internet zu § 50 BeurkG
Querverweise
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