Einführungsgesetz GVG
| 3. Abschnitt - Anfechtung von Justizverwaltungsakten (§§ 23 - 30a) |
(1) Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ist nur zulässig, wenn der Antragsteller geltend macht, durch die Maßnahme oder ihre Ablehnung oder Unterlassung in seinen Rechten verletzt zu sein.
(2) Soweit Maßnahmen der Justiz- oder Vollzugsbehörden der Beschwerde oder einem anderen förmlichen Rechtsbehelf im Verwaltungsverfahren unterliegen, kann der Antrag auf gerichtliche Entscheidung erst nach vorausgegangenem Beschwerdeverfahren gestellt werden.
Rechtsprechung zu § 24 EGGVG
289 Entscheidungen zu § 24 EGGVG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- OLG Frankfurt, 17.12.2008 - 20 VA 10/08
Insolvenzverfahren: (Un-)Zulässigkeit eines die Bestellung eines vorläufigen ...
- BVerfG, 05.04.2012 - 2 BvR 211/12
Effektiver Rechtsschutz; Zugang zum Gericht; Rechtsbehelf; Leerlaufen; ...
- KG, 05.01.2009 - 1 VAs 64/08
Strafvollstreckung: Zulässigkeit eines Antrags auf gerichtliche Entscheidung ...
- OLG Koblenz, 11.06.2010 - 2 VAs 1/10
Anfechtbarkeit der staatsanwaltschaftlichen Entscheidung über Akteneinsicht für ...
- OLG Celle, 05.02.2003 - 16 VA 4/02
Hinterlegung nicht verbriefter Aktien nach Kraftloserklärung der Altaktien
- KG, 05.01.2009 - 1 Zs 2805/08
- BVerfG, 28.10.1975 - 2 BvR 883/73
Justizverwaltungsakt
- OLG Jena, 16.07.2009 - 1 Ws 271/09
Gerichtliche Zuständigkeit für die Überprüfung des Widerrufs der Ableistung einer ...
- OLG Stuttgart, 28.09.1993 - 4 VAs 21/93
BtMG § 35 Abs. 1, Abs. 2, § 36 Abs. 1 Satz 1; EGGVG § 24 Abs. ...
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Querverweise
- Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)
- Bußgeldverfahren
- Allgemeine Verfahrensvorschriften
- § 49a (Verfahrensübergreifende Mitteilungen von Amts wegen)