Das EuGVÜ ist seit dem 1.3.2002 weitgehend durch die EuGVVO abgelöst. Mehr...
Europäische Union

Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen

Vom 27.09.1968

Titel I

Art. Präambel

Art. 1

Titel II
1. Abschnitt

Art. 2

Art. 3

Art. 4

2. Abschnitt

Art. 5

Art. 6

Art. 6a

3. Abschnitt

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 12a

4. Abschnitt

Art. 13

Art. 14

Art. 15

5. Abschnitt

Art. 16

6. Abschnitt

Art. 17

Art. 18

7. Abschnitt

Art. 19

Art. 20

8. Abschnitt

Art. 21

Art. 22

Art. 23

9. Abschnitt

Art. 24

Titel III

Art. 25

1. Abschnitt
Anerkennung (Art. 26 - 30)

Art. 26

Art. 27

Art. 28

Art. 29

Art. 30

2. Abschnitt

Art. 31

Art. 32

Art. 33

Art. 34

Art. 35

Art. 36

Art. 37

Art. 38

Art. 39

Art. 40

Art. 41

Art. 42

Art. 43

Art. 44

Art. 45

3. Abschnitt

Art. 46

Art. 47

Art. 48

Art. 49

Titel IV

Art. 50

Art. 51

Titel V

Art. 52

Art. 53

Titel VI

Art. 54

Art. 54a

Titel VII

Art. 55

Art. 56

Art. 57

Art. 58

Art. 59

Titel VIII

Art. 60 (gestrichen)

Art. 61

Art. 62

Art. 63

Art. 64

Art. 65

Art. 66

Art. 67

Art. 68

Hinweis der Redaktion

Das EuGVÜ hat heute nur noch einen sehr beschränkten Anwendungsbereich. Am 1.3.2002 ist die Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO) - auch als "Brüssel I" bezeichnet - in den Mitgliedsstaaten der EG - und damit in allen Vertragsstaaten des EuGVÜ - mit Ausnahme von Dänemark in Kraft getreten. Seit dem 1.7.2007 ist die EuGVVO auch für und im Verhältnis zu Dänemark anwendbar (vgl. Anmerkung zu § 1 EuGVVO). Damit beschränkt sich der Anwendungsbereich des EuGVÜ heute auf wenige überseeische Gebiete (Art. 68 I EuGVVO).

Das textlich weitgehend mit dem EuGVÜ übereinstimmende Luganer Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (LGVÜ) gilt weiterhin für und im Verhältnis zur Schweiz, zu Island und Norwegen.

Die Übergangsvorschrift für das Verhältnis von EuGVÜ und EuGVVO enthält Art. 66 EuGVVO.

Die wichtigsten mit dem Inkrafttreten der EuGVVO verbundenen Änderungen im Zivilprozeß innerhalb der Europäischen Gemeinschaft sind ein erweiterter Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz durch verbraucher- bzw. arbeitnehmernahe Gerichtszuständigkeiten (Art. 15 ff, 18 ff EuGVVO), eine Beschleunigung des Anerkennungsverfahrens (Art. 41 EuGVVO gegenüber Art. 34 Abs. 2 EuGVÜ) und eine Zurückdrängung der Anerkennungshindernisse (Art. 34 EuGVVO gegenüber Art. 27 EuGVÜ). Neu eingeführt wurde außerdem u.a. eine einheitliche Wohnsitzbestimmung für Gesellschaften (Art. 60 Abs. 1 EuGVVO gegenüber Art. 53 Abs. 1 EuGVÜ).

Eine PDF-Format synoptische Gegenüberstellung der EuGVVO und des EuGVÜ stellt Prof. Dr. Thomas Rauscher, Universität Leipzig, zur Verfügung.

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