Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
Verordnung Nr. 44/2001 des Rates vom 22.12.2000(Amtsblatt Nr. L 12 vom 16.1.2001, S. 1)
In Kraft getreten am 1.3.2002
Zuletzt geändert durch Verordnung vom 27.12.2004 m.W.v. 4.1.2005
Kapitel IAnwendungsbereich (Art. 1)
Kapitel IIZuständigkeit (Art. 2 - 31)
Abschnitt 1Allgemeine Vorschriften (Art. 2 - 4)
Abschnitt 2Besondere Zuständigkeiten (Art. 5 - 7)
Abschnitt 3Zuständigkeit für Versicherungssachen (Art. 8 - 14)
Abschnitt 4Zuständigkeit für Verbrauchersachen (Art. 15 - 17)
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7Vereinbarung über die Zuständigkeit (Art. 23 - 24)
Abschnitt 8
Abschnitt 9
Abschnitt 10
Kapitel IIIAnerkennung und Vollstreckung (Art. 32 - 56)
Abschnitt 1Anerkennung (Art. 33 - 37)
Abschnitt 2Vollstreckung (Art. 38 - 52)
Art. 39
Art. 40
Art. 41
Art. 42
Art. 43
Art. 44
Art. 45
Art. 46
Art. 47
Art. 48
Art. 49
Art. 50
Art. 51
Art. 52
Abschnitt 3Gemeinsame Vorschriften (Art. 53 - 56)
Kapitel IV
Kapitel VAllgemeine Vorschriften (Art. 59 - 65)
Kapitel VIÜbergangsvorschriften (Art. 66)
Kapitel VIIVerhältnis zu anderen Rechtsinstrumenten (Art. 67 - 72)
Kapitel VIIISchlussvorschriften (Art. 73 - 76)
Anhänge
Hinweis der Redaktion
Die EuGVVO hat mit Wirkung vom 1.3.2002 bzw. 1.7.2007 (Erstreckung auf Dänemark, vgl. Anmerkung zu § 1 EuGVVO) das bis dahin geltende Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVÜ) weitgehend ersetzt.
Die Übergangsvorschrift für das Verhältnis von EuGVÜ und EuGVVO enthält Art. 66 EuGVVO.
Die wichtigsten mit dem Inkrafttreten der EuGVVO verbundenen Änderungen im Zivilprozeß innerhalb der Europäischen Gemeinschaft sind ein erweiterter Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz durch verbraucher- bzw. arbeitnehmernahe Gerichtszuständigkeiten (Art. 15 ff, 18 ff EuGVVO), eine Beschleunigung des Anerkennungsverfahrens (Art. 41 EuGVVO gegenüber Art. 34 Abs. 2 EuGVÜ) und eine Zurückdrängung der Anerkennungshindernisse (Art. 34 EuGVVO gegenüber Art. 27 EuGVÜ). Neu eingeführt wurde außerdem u.a. eine einheitliche Wohnsitzbestimmung für Gesellschaften (Art. 60 Abs. 1 EuGVVO gegenüber Art. 53 Abs. 1 EuGVÜ).
Eine
synoptische Gegenüberstellung der EuGVVO und des EuGVÜ stellt Prof. Dr. Thomas Rauscher, Universität Leipzig, zur Verfügung.
Literatur im Internet zur EuGVVO
- Aktuelle Probleme bei Zivilrechtsstreiten mit Auslandsbezug - Zuständigkeit, Zustellung, Vollstreckung von RA Dr. Peter-Andreas Brand (Aufsatz)
Der Beitrag zeigt aktuelle Probleme auf, die sich in der Praxis des europäischen Zivilprozesses zeigen, und zwar insbesondere auf dem Gebiet der Zuständigkeit, der Zustellung und der Zwangsvollstreckung. Dabei rühren die praktischen Probleme nach Meinung des Autors mitunter an den Kernbestand der Rechtsstaatlichkeit.
über www.humboldt-forum-recht.de - Report on the Application of Regulation Brussels I in the Member States
von Burkhard Hess, Thomas Pfeiffer, Peter Schlosser
September 2007 (englisch) - Study on Residual Jurisdiction
von Arnaud Nuyts
Review of the Member States’ Rules concerning the “Residual Jurisdiction” of their courts in Civil and Commercial Matters pursuant to the Brussels I and II Regulations - September 2007 (englisch) - Die EuGVVO wird im freien Lexikon Wikipedia unter folgenden Stichworten zitiert:
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