Gesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit
| Siebenter Abschnitt - Handelssachen (§§ 125 - 158) |
(1) Soweit ein Widerspruch nicht gemäß § 155 Abs. 3 erledigt wird, hat ihn der Widersprechende durch Erhebung der Klage gegen diejenigen an dem Verfahren Beteiligten, deren Rechte durch den Widerspruch betroffen werden, zu verfolgen. Die das Verteilungsverfahren betreffenden Vorschriften der §§ 878, 879 der Zivilprozeßordnung finden mit der Maßgabe entsprechende Anwendung, daß das Gericht einem Beteiligten auf seinen Antrag, wenn erhebliche Gründe glaubhaft gemacht werden, die Frist zur Erhebung der Klage verlängern kann und daß an die Stelle der Ausführung des Verteilungsplans die Bestätigung der Dispache tritt.
(2) Ist der Widerspruch durch rechtskräftiges Urteil oder in anderer Weise erledigt, so wird die Dispache bestätigt, nachdem sie erforderlichenfalls von dem Amtsgericht nach Maßgabe der Erledigung der Einwendungen berichtigt ist.
Rechtsprechung zu § 156 FGG
8 Entscheidungen zu § 156 FGG in unserer Datenbank:
- OLG Düsseldorf, 22.01.2004 - 10 W 107/03
- OLG Frankfurt, 09.04.2001 - 20 W 337/00
Wohnungseigentum - Formales Veranlasserprinzip bei Vollzugsgebühr des Notars
- BGH, 17.11.1980 - II ZR 51/79
Beförderung gefährlicher Seefrachtgüter
- BGH, 26.01.1959 - II ZR 119/57
Dispache
- BGH, 01.12.1952 - IV ZB 73/52
Wertpapierbereinigung. Eidesstattlidie Versicherung
- BGH, 09.12.1976 - II ZR 205/74
Widerspruch gegen die Dispache
- BGH, 05.07.1965 - II ZR 145/63
- BGH, 30.10.1958 - II ZR 50/57
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