Grundbuchordnung
| 7. Abschnitt - Das maschinell geführte Grundbuch (§§ 126 - 134a) |
(1) Eine Eintragung wird wirksam, sobald sie in den für die Grundbucheintragungen bestimmten Datenspeicher aufgenommen ist und auf Dauer inhaltlich unverändert in lesbarer Form wiedergegeben werden kann. Durch eine Bestätigungsanzeige oder in anderer geeigneter Weise ist zu überprüfen, ob diese Voraussetzungen eingetreten sind.
(2) Jede Eintragung soll den Tag angeben, an dem sie wirksam geworden ist. Bei Eintragungen, die gemäß § 127 Abs. 1 Inhalt des Grundbuchs werden, bedarf es abweichend von Satz 1 der Angabe des Tages der Eintragung im Grundbuch nicht.
Rechtsprechung zu § 129 GBO
2 Entscheidungen zu § 129 GBO in unserer Datenbank:
- OLG Köln, 08.05.2006 - 2 Wx 2/06
Technische Rückdatierung von Grundbucheintragungen
- BayObLG, 27.10.2004 - 3Z BR 185/04
Notarrecht - Notar kann "verauslagte Gerichtsgebühren" verlangen
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