Grundgesetz

   XI. Übergangs- und Schlußbestimmungen (Art. 116 - 146)   
vorherige Vorschriftnächste Vorschrift Artikel 142

Ungeachtet der Vorschrift des Artikels 31 bleiben Bestimmungen der Landesverfassungen auch insoweit in Kraft, als sie in Übereinstimmung mit den Artikeln 1 bis 18 dieses Grundgesetzes Grundrechte gewährleisten.

Rechtsprechung zu Art. 142 GG

Rechtsprechungsübersichten:Redaktionell ausgewählte Entscheidungen:
  • BVerwG, Kampfhundesteuer, 19.1.00 (BVerwGE 110, 265)
    Art. 3 I GG, Zulässigkeit von typisierenden und pauschalisierenden Steuertatbeständen;
    Art. 28 I 1, 20 III GG, kein vom Bundesrecht abweichender Rechtsbegriff des "Rechtsstaats" im Landesverfassungsrecht (Anm: zweifelhaft, vgl. etwa die in Bezug auf Art. 142 GG entwickelten Grundsätze und die abweichende Meinung des BVerfG in «schleswig-holsteinisches Naturschutzgesetz»)

  • hessStGH, hessisches Asylrecht, 7.12.99 (NVwZ 1999, 911)
    Art. 31, 142 GG

  • hessStGH, Grundrechtsklage und Verfassungsbeschwerde , 9.9.98
    Art. 31, 142 GG, zum Verhältnis einer Grundrechtsklage zu einer gleichzeitig eingelegten Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht nach den Grundsätzen von BVerfG «landesverfassungsrechtlicher Grundrechtsschutz»: Aussetzung des Verfahrens bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

  • BVerfG, landesverfassungsrechtlicher Grundrechtsschutz, 15.10.97 (BVerfGE 96, 345) 
    Zuständigkeit der Landesverfassungsgerichte für Verfassungsbeschwerden/Grundrechtsklagen gegen Gerichtsentscheidungen in Anwendung von Bundesrecht (hier: Bundesprozeßrecht), Art. 31, 93 I Nr. 4a, 142, 100 III GG, § 90 III BVerfGG

  • BerlVerfGH, Honecker, 12.1.93 (NJW 1993, 515)
    Art. 31, 142 GG, zum Verhältnis Landesverfassungsrecht - Bundesrecht im Hinblick auf eine Verfassungsbeschwerde vor dem Landesverfassungsgericht gegen eine Entscheidung eines Landesgerichts (Hinweis: vgl. die Entscheidung des BVerfG, «landesverfassungsrechtlicher Grundrechtsschutz», die allerdings das Verhältnis des Landesverfassungsrechts zum materiellen Bundesrecht offen gelassen hat);
    Durchführung eines Strafverfahrens gegen einen totkranken Menschen verstößt gegen die Menschenwürde im Sinne der Verfassung von Berlin (Hinweis: vgl. zum Bundesrecht: Art. 1 I GG)

  • BVerfG, Niedersächsisches Landesbesoldungsgesetz, 29.1.74 (BVerfGE 36, 342)
    Art. 33 V;
    Art. 100 I, III;
    Art. 31, Art. 142, Art. 28, Bundesverfassungsrecht bricht inhaltsgleiches Landesverfassungsrecht nicht

Literatur im Internet zu Art. 142 GG

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