Grundgesetz
| I. Die Grundrechte (Art. 1 - 19) |
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Rechtsprechung zu Art. 2 GG
15.361 Entscheidungen zu Art. 2 GG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BVerfG, 16.03.1994 - 2 BvL 3/90
Entziehungsanstalt
- BVerfG, 21.06.1977 - 1 BvL 14/76
Lebenslange Freiheitsstrafe
- BVerfG, 25.02.1975 - 1 BvF 1/74
Schwangerschaftsabbruch I
- BVerfG, 03.05.1966 - 1 BvR 58/66
Kommando 1005
- BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01
Streichung der zehnjährigen Höchstgrenze bei einer erstmalig angeordneten ...
- BVerfG, 12.12.1973 - 2 BvR 558/73
Untersuchungshaft
- BVerfG, 15.12.1999 - 1 BvR 653/96
Caroline von Monaco II
Zum selben Verfahren:
- BGH, 19.12.1995 - VI ZR 15/95
Achtung der Privatsphäre einer Person der Zeitgeschichte; Veröffentlichung ...
- EGMR, 24.06.2004 - 59320/00
Verletzung von Art. 8 EMRK durch Veröffentlichung von Fotos und Artikel aus ...
- BGH, 19.12.1995 - VI ZR 15/95
- BVerfG, 14.07.1999 - 1 BvR 2226/94
Telekommunikationsüberwachung I
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Literatur im Internet zu Art. 2 GG
- Verfassungsrechtliche Interessenabwägung im Informationsrecht (KritV 1999, 239)
von Dirk Burchard (Aufsatz, PDF-Format)
Der Aufsatz definiert das Schutzgut des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung und betrachtet es in seiner Wechselwirkung mit anderen grundrechtlich geschützten Interessen an Informationen.
über www.ryker.de/dirk/archiv/kritv.html - Identitätsdaten als Persönlichkeitsgüter
von Dr. Markward Schemitsch (Dissertation, PDF-Format)
- Zur Zulässigkeit strafprozessualer Online-Durchsuchungen von Prof. Dr. Hans Kudlich (Aufsatz)
In dem Aufsatz wird die Online-Durchsuchung straf- und verfassungsrechtlich de lege lata und ferenda untersucht.
über Humboldt Forum Recht (HFR) - Reichweite der Kompetenzen der Rechtsanwaltskammern nach der Reform der Juristenausbildung
von RA Dr. Michael Quaas; RA Dr. Peter Sieben, Stuttgart (Aufsatz, PDF-Format)
BRAK-Mitteilungen 4/2002, S. 162-165
über www.brak-mitteilungen.de - Die notstandsbedingte Tötung von Unbeteiligten im Fall des § 14 Abs. 3 LuftSiG – ein Plädoyer für die Rechtfertigungslösung
von Rechtsreferendar Dr. Manuel Ladiges, LL.M., Hamburg (Aufsatz, PDF-Format)
ZIS 2008, 129
über www.zis-online.com - Die erbrechtliche Stellung eines Kindes nach Adoption durch den anderen Lebenspartner einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft aus verfassungsrechtlicher Sicht
von RA Andreas Schlütter, Nottuln
Forum Familienrecht 6+7/2005, S. 234-238
über www.forum-familienrecht.de - Eheverträge - Was hat noch Bestand?
von Prof. Dr. Barbara Dauner-Lieb/Wiss. Mit. Anne Sanders, Universität Köln
Forum Familienrecht 3/2003, S. 117-118
über www.forum-familienrecht.de - Der virtuelle Rosenkrieg
von Prof. Dr. Georgios Gounalakis, Marburg/Ref. jur. Lars Rhode, Kiel
Persönlichkeitsverletzungen im Internet und ihre familienrechtlichen Implikationen
Forum Familienrecht 6/2002, S. 202-206
über www.forum-familienrecht.de - Datenschutz ist Bürgerschutz
von Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (Aufsatz, PDF-Format)
über www.law-journal.de - Selbstbestimmung bis zum Lebensende - Die Reform der Patientenverfügung von Joachim Stünker (Aufsatz)
In seinem Beitrag schildert der Autor zunächst die Defizite der bestehenden Rechtslage zur Patientenverfügung, um anschließend vor diesem Hintergrund die geplante Neuregelung im Detail vorzustellen. Insbesondere setzt er sich mit den oftmals von Kritikern vorgebrachten Argument auseinander, die rechtliche Verankerung der Patientenverfügung verstoße gegen die Pflicht des Staates zum Lebensschutz. Das Grundgesetz garantiere zwar ein Recht auf Leben, begründe aber keine Pflicht zu leben. Ansonsten müsste der Suizid strafbewehrt sein, so der Autor.
über Humboldt Forum Recht (HFR) - Brand um Brand, Wunde um Wunde? von Dr. Tina Roeder (Aufsatz)
Der Beitrag entwickelt anhand von Thesen eine Erklärung für die, scheinbare oder tatsächliche, Unlösbarkeit der Problematik, ob der Staat zur Terrorismusbekämpfung Gewalt einsetzen darf, und stellt dabei fest, dass die zugrunde liegenden Schwierigkeiten in Völkerrecht und Staatsrecht weitgehend auf denselben Ursachen beruhen.
über Humboldt Forum Recht (HFR) - Die systematische Aufzeichnung und Vorhaltung von Telekommunikations-Verkehrsdaten für staatliche Zwecke in Deutschland
von Patrick Breyer (Dissertation, PDF-Format)
Der Autor stellt fest, dass eine generelle Vorratsspeicherung von Telekommunikations- Verkehrsdaten aus mehreren Gründen mit dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention unvereinbar ist. Weil diese Unvereinbarkeit insbesondere in der Verdachtsunabhängigkeit einer generellen Verkehrsdatenspeicherung begründet ist, besteht sie unabhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung einer solchen Regelung im Einzelnen. Nach Auffassung des Autors liegt keine besondere Dringlichkeitssituation vor, in der die sofortige Einführung einer generellen Verkehrsdatenspeicherung geboten wäre.
Stand: 2004 - Art. 2 GG wird im Betreuungsrecht-Lexikon BtPrax unter folgenden Stichworten zitiert:
Altenheim
Anhörung
Berufsbetreuer
Betreuer (Ehrenamt)
Freier Wille
Grundrechte
Heimmitarbeiter als Betreuer
Kontrollbetreuer
Mittellosigkeit
Natürlicher Wille
Rechtsmittel
Selbstbestimmung
Strafprozess
Unterbringung
Unterbringungsverfahren
Unterbringungsähnliche Maßnahme
Verhältnismäßigkeitsprinzip
Vorführung
Vorläufiger Betreuer - Art. 2 GG wird im freien Lexikon Wikipedia unter folgenden Stichworten zitiert:
Persönlichkeitsrecht (Deutschland)
Caroline-von-Monaco-Urteil I
Esra (Roman)
Caroline-von-Monaco-Urteil II
Herrenreiter-Fall
Liquorentnahme-Entscheidung
Verfassungsmäßige Ordnung
Lebach-Urteil
Selbstbestimmungsrecht
Vorbehalt des Gesetzes
Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme
Mephisto-Entscheidung
Adressatentheorie
Grundrechte (Deutschland)
Verhältnismäßigkeitsprinzip
Postmortales Persönlichkeitsrecht
Sitte
Privatautonomie
Finaler Rettungsschuss
Caroline-Urteile
Informationelle Selbstbestimmung
Schrankentrias
Freiheit der Person
Recht auf Leben
Recht auf körperliche Unversehrtheit
Allgemeine Handlungsfreiheit
Freie Entfaltung der Persönlichkeit - Fügen Sie einen neuen Literaturhinweis hinzu
Querverweise
- Aufenthaltsgesetz (AufenthG)
- Verordnungsermächtigungen; Übergangs- und Schlussvorschriften
- § 106 (Einschränkung von Grundrechten)
- Jugendstrafvollzugsgesetz (JStVollzG)
- Einschränkung von Grundrechten, Inkrafttreten
- § 112 (Einschränkung von Grundrechten)
- Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)
- Schlußvorschriften
- § 132 (Einschränkung von Grundrechten)
- Bundeskriminalamtgesetz (BKAG)
- Gemeinsame Bestimmungen
- § 38 (Einschränkung von Grundrechten)
- Verwaltungsvollstreckungsgesetz für Baden-Württemberg (LVwVG)
- Schlußvorschriften
- § 29 (Einschränkung von Grundrechten)
- Verwaltungsvollstreckungsgesetz (Bund) (VwVG)
- Erzwingung von Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen
- § 16 (Ersatzzwangshaft)
- Abgabenordnung (AO)
- Schlussvorschriften
- § 413 (Einschränkung von Grundrechten)
- Polizeigesetz (PolG)
- Das Recht der Polizei
- Maßnahmen der Polizei
- Allgemeines
- § 4 (Einschränkung von Grundrechten)
- Unterbringungsgesetz (UBG)
- Kosten, Schlußbestimmungen, Grundrechte
- § 18 (Einschränkung von Grundrechten)
- Kommunalabgabengesetz (KAG)
- Allgemeine Vorschriften
- § 6 (Einschränkung von Grundrechten)
- - (JVollzGB I)
- Einschränkung von Grundrechten
- § 57 (Einschränkung von Grundrechten)
- Verfassung des Landes Baden-Württemberg (Verf)
- Vom Staat und seinen Ordnungen
- Die Gesetzgebung
- Art. 58 (zu Art. 2 I)
- Strafprozeßordnung (StPO)
- Allgemeine Vorschriften
- Vernehmung des Beschuldigten
- § 136a (zu Art. 2 II 1)
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