Handelsgesetzbuch
| 2. Buch - Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft (§§ 105 - 236) |
| 3. Abschnitt - Stille Gesellschaft (§§ 230 - 236) |
(1) Wird über das Vermögen des Inhabers des Handelsgeschäfts das Insolvenzverfahren eröffnet, so kann der stille Gesellschafter wegen der Einlage, soweit sie den Betrag des auf ihn fallenden Anteils am Verlust übersteigt, seine Forderung als Insolvenzgläubiger geltend machen.
(2) Ist die Einlage rückständig, so hat sie der stille Gesellschafter bis zu dem Betrage, welcher zur Deckung seines Anteils am Verlust erforderlich ist, zur Insolvenzmasse einzuzahlen.
Rechtsprechung zu § 236 HGB
Rechtsprechungsübersichten:
- 3 Entscheidungen zu § 236 HGB im Volltext bei
geordnet nach Relevanz oder nach Datum
Literatur im Internet zu § 236 HGB
Querverweise
Redaktionelle Querverweise zu § 236 HGB:
- Insolvenzordnung (InsO)
- Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
- Insolvenzmasse. Einteilung der Gläubiger
- § 38 (Begriff der Insolvenzgläubiger) (zu § 236 I )
- Wirkungen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens
- Insolvenzanfechtung
- § 136 (Stille Gesellschaft)
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