Insolvenzverfahrenverordnung

   Kapitel 4 - Unterrichtung der Gläubiger und Anmeldung ihrer Forderungen (Art. 39 - 42)   
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Pflicht zur Unterrichtung der Gläubiger

(1) Sobald in einem Mitgliedstaat ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, unterrichtet das zuständige Gericht dieses Staates oder der von diesem Gericht bestellte Verwalter unverzüglich die bekannten Gläubiger, die in den anderen Mitgliedstaaten ihren gewöhnlichen Aufenthalt, Wohnsitz oder Sitz haben.

(2) Die Unterrichtung erfolgt durch individuelle Übersendung eines Vermerks und gibt insbesondere an, welche Fristen einzuhalten sind, welches die Versäumnisfolgen sind, welche Stelle für die Entgegennahme der Anmeldungen zuständig ist und welche weiteren Maßnahmen vorgeschrieben sind. In dem Vermerk ist auch anzugeben, ob die bevorrechtigten oder dinglich gesicherten Gläubiger ihre Forderungen anmelden müssen.

Rechtsprechung zu Art. 40 InsVfVO

Rechtsprechungsübersichten:

Literatur im Internet zu Art. 40 InsVfVO

Querverweise

Auf Art. 40 InsVfVO verweisen folgende Vorschriften:
    InsVfVO
      Unterrichtung der Gläubiger und Anmeldung ihrer Forderungen
        Art. 42 (Sprachen)
Redaktionelle Querverweise zu Art. 40 InsVfVO:
    Insolvenzordnung (InsO)
      Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Erfaßtes Vermögen und Verfahrensbeteiligte
        Eröffnungsvoraussetzungen und Eröffnungsverfahren
          § 30 (Bekanntmachung des Eröffnungsbeschlusses)

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