Markengesetz
| Teil 6 - Geographische Herkunftsangaben (§§ 126 - 139) |
| Abschnitt 2 - Schutz von geographischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 510/2006 (§§ 130 - 136) |
Gegen Entscheidungen, die das Patentamt nach den Vorschriften dieses Abschnitts trifft, findet die Beschwerde zum Bundespatentgericht und die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof statt. Gegen eine Entscheidung nach § 130 Abs. 5 Satz 1 steht die Beschwerde denjenigen Personen zu, die gegen den Antrag fristgerecht Einspruch eingelegt haben oder die durch den stattgebenden Beschluss auf Grund der nach § 130 Abs. 5 Satz 4 veröffentlichten geänderten Angaben in ihrem berechtigten Interesse betroffen sind. Im Übrigen sind die Vorschriften dieses Gesetzes über das Beschwerdeverfahren vor dem Bundespatentgericht (§§ 66 bis 82) und über das Rechtsbeschwerdeverfahren vor dem Bundesgerichtshof (§§ 83 bis 90) entsprechend anzuwenden.
Rechtsprechung zu § 133 MarkenG
7 Entscheidungen zu § 133 MarkenG in unserer Datenbank:
- BPatG, 02.06.2003 - 10 W (pat) 21/03
- BPatG, 22.09.2011 - 30 W (pat) 9/10
“Obazda” als geografische Herkunftsangabe grundsätzlich schutzfähig
- BPatG, 25.06.2010 - 30 W (pat) 51/08
- BPatG, 14.07.2011 - 30 W (pat) 76/09
- BPatG, 24.06.2004 - 10 W (pat) 24/03
- BPatG, 13.10.2011 - 30 W (pat) 33/09
Schwarzwälder Schinken muss auch im Schwarzwald geschnitten sein
- BGH, 15.09.2005 - I ZB 25/03
Königsberger Marzipan
Gesetzesmaterialien zu § 133 MarkenG
- Dokumentation des Gesetzgebungsgangs mit amtlicher Begründung (via Bundestag)
- Sachverständigenanhörung im Gesetzgebungsverfahren, 20.06.2007 (via Bundestag)
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