Markengesetz
| Teil 2 - Voraussetzungen, Inhalt und Schranken des Schutzes von Marken und geschäftlichen Bezeichnungen; Übertragung und Lizenz (§§ 3 - 31) |
| Abschnitt 4 - Schranken des Schutzes (§§ 20 - 26) |
(1) Der Inhaber einer Marke oder einer geschäftlichen Bezeichnung hat nicht das Recht, die Benutzung einer eingetragenen Marke mit jüngerem Zeitrang für die Waren oder Dienstleistungen, für die sie eingetragen ist, zu untersagen, soweit er die Benutzung der Marke während eines Zeitraums von fünf aufeinanderfolgenden Jahren in Kenntnis dieser Benutzung geduldet hat, es sei denn, daß die Anmeldung der Marke mit jüngerem Zeitrang bösgläubig vorgenommen worden ist.
(2) Der Inhaber einer Marke oder einer geschäftlichen Bezeichnung hat nicht das Recht, die Benutzung einer Marke im Sinne des § 4 Nr. 2 oder 3, einer geschäftlichen Bezeichnung oder eines sonstigen Rechts im Sinne des § 13 mit jüngerem Zeitrang zu untersagen, soweit er die Benutzung dieses Rechts während eines Zeitraums von fünf aufeinanderfolgenden Jahren in Kenntnis dieser Benutzung geduldet hat, es sei denn, daß der Inhaber dieses Rechts im Zeitpunkt des Rechtserwerbs bösgläubig war.
(3) In den Fällen der Absätze 1 und 2 kann der Inhaber des Rechts mit jüngerem Zeitrang die Benutzung des Rechts mit älterem Zeitrang nicht untersagen.
(4) Die Absätze 1 bis 3 lassen die Anwendung allgemeiner Grundsätze über die Verwirkung von Ansprüchen unberührt.
Rechtsprechung zu § 21 MarkenG
99 Entscheidungen zu § 21 MarkenG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- EuG, 18.04.2013 - T-507/11
- EuG, 18.04.2013 - T-506/11
- OLG München, 24.02.2011 - 29 U 3633/10
Markenzeichenschutz: Beurteilungskriterien für die rechtserhaltende Benutzung ...
- BGH, 21.07.2005 - I ZR 312/02
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- BPatG, 05.02.2013 - 33 W (pat) 75/10
- OLG München, 11.09.2003 - 29 U 3650/03
Markenrecht - zur Verwirkung kennzeichenrechtlicher Unterlassungs- bzw. ...
- OLG Stuttgart, 21.11.2002 - 2 U 29/02
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- OLG Düsseldorf, 26.06.2012 - 20 U 103/11
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- OLG Frankfurt, 05.08.2010 - 6 U 89/09
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