Naturschutzgesetz
| Siebter Abschnitt - Erholung in Natur und Landschaft (§§ 49 - 59) |
(1) Jedermann hat ein Recht auf Erholung in der freien Landschaft nach Maßgabe dieses Gesetzes.
(2) Das Recht auf Erholung findet seine Schranken in den allgemeinen Gesetzen, den Interessen der Allgemeinheit und in den Rechten Dritter. Bei der Ausübung des Rechts auf Erholung ist jedermann verpflichtet, pfleglich mit Natur und Landschaft umzugehen und Rücksicht insbesondere auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten sowie anderer Erholungssuchender zu nehmen.
(3) Die Ausübung des Rechts auf Erholung erfolgt auf eigene Gefahr. Vorbehaltlich anderer Rechtsvorschriften werden dadurch besondere Sorgfalts- oder Verkehrssicherungspflichten der betroffenen Grundstückseigentümer oder sonstigen Berechtigten nicht begründet.
Literatur im Internet zu § 49 NatSchG
Querverweise
- NatSchG
- Erholung in Natur und Landschaft
- § 53 (Beschränkungen des Betretens)
- Ordnungswidrigkeiten
- § 80 (Ordnungswidrigkeiten)
- Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
- Erholung in Natur und Landschaft
- § 56 (Betreten der Flur) (zu § 49 I)
Rechtsberatung
- Rechtsberatung Online zu § 49 NatSchG und Ihren weiteren Fragen bei
, der virtuellen Anwaltskanzlei mit kostenloser Gebührenanfrage.


Sie betreiben juristische Seiten im Internet?