Personenstandsgesetz
| Kapitel 1 - Allgemeine Bestimmungen (§§ 1 - 2) |
(1) Beurkundungen und Beglaubigungen für Zwecke des Personenstandswesens werden im Standesamt nur von hierzu bestellten Urkundspersonen (Standesbeamten) vorgenommen. Gleiches gilt für die Ausstellung von Personenstandsurkunden und sonstigen öffentlichen Urkunden. Die Zuständigkeit der Notare, anderer Urkundspersonen oder sonstiger Stellen für öffentliche Beurkundungen und Beglaubigungen bleibt unberührt.
(2) Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben als Urkundspersonen sind die Standesbeamten nicht an Weisungen gebunden.
(3) Zu Standesbeamten dürfen nur nach Ausbildung und Persönlichkeit geeignete Beamte und Angestellte bestellt werden.
(4) Die Funktionsbezeichnung Standesbeamter wird in weiblicher oder männlicher Form geführt.
Rechtsprechung zu § 2 PStG
6 Entscheidungen zu § 2 PStG in unserer Datenbank:
- BayObLG, 14.09.1989 - BReg. 3 Z 124/89
- BayObLG, 05.04.2000 - 1Z BR 101/99
Auswirkungen der Vaterschaftsanerkennung auf den Familiennamen des Kindes
- KG, 23.09.2010 - 1 W 70/08
Eintragung eines nach französischem Recht beurkundeten ...
- BayObLG, 31.05.2000 - 1Z BR 17/00
Geburtsort in Kasachstan im Familienbuch
- BayObLG, 14.01.2000 - 1Z BR 45/99
Personenstandsrechtliche Berichtigungen
- BSG, 01.02.1995 - 13 RJ 47/93
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