Patentgesetz
| Siebenter Abschnitt - Gemeinsame Vorschriften (§§ 123 - 128b) |
(1) Ist nach Versäumung einer vom Patentamt bestimmten Frist die Patentanmeldung zurückgewiesen worden, so wird der Beschluss wirkungslos, ohne dass es seiner ausdrücklichen Aufhebung bedarf, wenn der Anmelder die Weiterbehandlung der Anmeldung beantragt und die versäumte Handlung nachholt.
(2) Der Antrag ist innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zustellung der Entscheidung über die Zurückweisung der Patentanmeldung einzureichen. Die versäumte Handlung ist innerhalb dieser Frist nachzuholen.
(3) Gegen die Versäumung der Frist nach Absatz 2 und der Frist zur Zahlung der Weiterbehandlungsgebühr nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Patentkostengesetzes ist eine Wiedereinsetzung nicht gegeben.
(4) Über den Antrag beschließt die Stelle, die über die nachgeholte Handlung zu beschließen hat.
Rechtsprechung zu § 123a PatG
19 Entscheidungen zu § 123a PatG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- BPatG, 17.01.2008 - 10 W (pat) 42/06
- BPatG, 20.12.2012 - 10 W (pat) 28/10
- BPatG, 23.01.2013 - 10 W (pat) 2/11
- BPatG, 16.10.2012 - 10 W (pat) 22/10
- BPatG, 21.04.2008 - 10 W (pat) 45/06
- BPatG, 09.07.2009 - 17 W (pat) 7/06
- BPatG, 30.10.2012 - 10 W (pat) 21/10
- BPatG, 11.02.2010 - 10 W (pat) 33/07
- BPatG, 15.03.2011 - 14 W (pat) 14/10
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