Telekommunikationsgesetz
| Teil 8 - Bundesnetzagentur (§§ 116 - 141) |
| Abschnitt 2 - Befugnisse (§§ 126 - 131) |
(1) Die Bundesnetzagentur kann Gegenstände, die als Beweismittel für die Ermittlung von Bedeutung sein können, beschlagnahmen. Die Beschlagnahme ist den davon Betroffenen unverzüglich bekannt zu geben.
(2) Die Bundesnetzagentur hat binnen drei Tagen um die richterliche Bestätigung des Amtsgerichts, in dessen Bezirk die Beschlagnahme vorgenommen ist, nachzusuchen, wenn bei der Beschlagnahme weder die davon Betroffenen noch erwachsene Angehörige anwesend waren oder wenn die Betroffenen und im Falle ihrer Abwesenheit erwachsene Angehörige der Betroffenen gegen die Beschlagnahme ausdrücklich Widerspruch erhoben haben.
(3) Die Betroffenen können gegen die Beschlagnahme jederzeit um die richterliche Entscheidung nachsuchen. Hierüber sind sie zu belehren. Über den Antrag entscheidet das nach Absatz 2 zuständige Gericht.
(4) Gegen die richterliche Entscheidung ist die Beschwerde zulässig. Die §§ 306 bis 310 und 311a der Strafprozessordnung gelten entsprechend.
Rechtsprechung zu § 129 TKG
2 Entscheidungen zu § 129 TKG in unserer Datenbank:
- BGH, 16.04.2008 - 2 AR 43/08
StPO § 102, § 105, § 162 Abs. 1; TKG § 55 Abs. 1, § ...
Zum selben Verfahren:
- BGH, 16.04.2008 - 2 ARs 74/08
örtliche Zuständigkeit zur Anordnung von Ermittlungsmaßnahmen wegen ...
- BGH, 16.04.2008 - 2 ARs 74/08
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