Wertpapierhandelsgesetz

   Abschnitt 6 - Verhaltenspflichten, Organisationspflichten, Transparenzpflichten (§§ 31 - 37a)   
§ 31b
Geschäfte mit geeigneten Gegenparteien

(1) Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die das Finanzkommissionsgeschäft, die Anlage- und Abschlussvermittlung und den Eigenhandel sowie damit in direktem Zusammenhang stehende Wertpapiernebendienstleistungen gegenüber geeigneten Gegenparteien erbringen, sind nicht an die Vorgaben des § 31 Abs. 2, 3 und 5 bis 7 sowie die §§ 31c, 31d und 33a gebunden. Satz 1 ist nicht anwendbar, sofern die geeignete Gegenpartei mit dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen für alle oder für einzelne Geschäfte vereinbart hat, als professioneller Kunde oder als Privatkunde behandelt zu werden.

(2) Das Bundesministerium der Finanzen kann durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, nähere Bestimmungen erlassen über die Form und den Inhalt einer Vereinbarung nach Absatz 1 Satz 2 und die Art und Weise der Zustimmung nach § 31a Abs. 4 Satz 2. Das Bundesministerium der Finanzen kann die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt übertragen.

Rechtsprechung zu § 31b WpHG

1 Entscheidungen zu § 31b WpHG in unserer Datenbank:

Zur Gesamtübersicht

Literatur im Internet zu § 31b WpHG

Querverweise

Auf § 31b WpHG verweisen folgende Vorschriften:
    WpHG
      Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
        § 2 (Begriffsbestimmungen)
     
      Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
        § 7 (Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen im Ausland)
     
      Verhaltenspflichten, Organisationspflichten, Transparenzpflichten
        § 31 (Allgemeine Verhaltensregeln)

Rechtsberatung

Sofortige Rechtsauskunft zu § 31b WpHG bei frag-einen-anwalt.de
Antwort auf alle Ihre Rechtsfragen in der Regel in wenigen Stunden. Bestimmen Sie selbst den Preis der Auskunft!

Frage stellen

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht