Wertpapierprospektgesetz

   Abschnitt 4 - Grenzüberschreitende Angebote und Zulassung zum Handel (§§ 17 - 18)   
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Bescheinigung der Billigung

(1) Die Bundesanstalt übermittelt den zuständigen Behörden der Aufnahmestaaten auf Antrag des Anbieters oder Zulassungsantragstellers innerhalb von drei Werktagen eine Bescheinigung über die Billigung des Prospekts, aus der hervorgeht, dass der Prospekt gemäß diesem Gesetz erstellt wurde, sowie eine Kopie dieses Prospekts. Wird der Antrag zusammen mit der Einreichung des Prospekts zur Billigung gestellt, so beträgt die Frist nach Satz 1 einen Werktag nach Billigung des Prospekts. Der Anbieter oder Zulassungsantragsteller hat dem Antrag die Übersetzungen der Zusammenfassung gemäß der für den Prospekt geltenden Sprachenregelung des jeweiligen Aufnahmemitgliedstaates beizufügen.

(2) Absatz 1 ist auf gebilligte Nachträge zum Prospekt entsprechend anzuwenden.

(3) Im Falle einer Gestattung nach § 8 Abs. 2 oder Abs. 3 sind die Vorschriften, auf denen sie beruht, in der Bescheinigung zu nennen und ihre Anwendung zu begründen.

Literatur im Internet zu § 18 WpPG

Querverweise

Auf § 18 WpPG verweisen folgende Vorschriften:
    WpPG
      Grenzüberschreitende Angebote und Zulassung zum Handel
        § 17 (Grenzüberschreitende Geltung gebilligter Prospekte)
     
      Sprachenregelung und Emittenten mit Sitz in Drittstaaten
        § 20 (Drittstaatemittenten)
     
      Zuständige Behörde und Verfahren
        § 21 (Befugnisse der Bundesanstalt)
        § 24 (Vorsichtsmaßnahmen)

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