Zivilprozessordnung
| Buch 8 - Zwangsvollstreckung (§§ 704 - 945) |
| Abschnitt 1 - Allgemeine Vorschriften (§§ 704 - 802) |
(1) Ist eine Nachlassverwaltung angeordnet oder das Nachlassinsolvenzverfahren eröffnet, so kann der Erbe verlangen, dass Maßregeln der Zwangsvollstreckung, die zugunsten eines Nachlassgläubigers in sein nicht zum Nachlass gehörendes Vermögen erfolgt sind, aufgehoben werden, es sei denn, dass er für die Nachlassverbindlichkeiten unbeschränkt haftet.
(2) Im Falle der Nachlassverwaltung steht dem Nachlassverwalter das gleiche Recht gegenüber Maßregeln der Zwangsvollstreckung zu, die zugunsten eines anderen Gläubigers als eines Nachlassgläubigers in den Nachlass erfolgt sind.
Rechtsprechung zu § 784 ZPO
9 Entscheidungen zu § 784 ZPO in unserer Datenbank:
- BFH, 09.02.1977 - I R 68/73
BGB § 1922 Abs. 1, § 1967 Abs. 1, § 1975, § 1984, § 1985, § 1987, § 2013; ...
- BGH, 19.05.2011 - IX ZB 74/10
Insolvenzrecht - Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens
- FG Niedersachsen, 24.03.2004 - 2 K 532/00
Rechtsbehelfsbefugnis, Beteiligtenstellung des Erben trotz Nachlassverwaltung und ...
- VG Saarlouis, 31.03.2009 - 1 K 59/08
Inanspruchnahme als Komplementär für eine Geldschuld der KG
- LG Düsseldorf, 10.02.2011 - 4a O 40/10
- BGH, 17.07.2008 - IX ZR 150/05
Verfahrensrecht - Unterbrechung des Verfahrens der Nichtzulassungsbeschwerde
- OLG Hamm, 22.11.2001 - 28 U 16/01
Haftung von BGB -Gesellschaftern für "Altverbindlichkeiten" mit Privatvermögen
- BGH, 18.12.1970 - V ZR 31/68
Haftung aus Vermögensübernahme
- BFH, 09.02.1977 - I R 60/73
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Querverweise
- Patentgesetz (PatG)
- Verfahren vor dem Bundesgerichtshof
- Berufungsverfahren
- § 121