Rechtsprechung
   BGH, 06.12.1988 - XI ZR 81/88   

2 Bauherrengemeinschaften

§ 812 BGB, zur Rechtsnatur der Tilgungsbestimmung, Anfechtbarkeit wegen Irrtums (§ 119 BGB) bei irrtümlicher Leistung auf fremde Schuld (§ 267 Abs. 1 BGB);

§ 119 BGB, Anfechtungsrecht gilt entsprechend für "rechtsgeschäftsähnliche Handlungen";

§ 166 Abs. 1 BGB, zur Zurechnung von Wissen ehemaliger Vertreter bei der Anfechtung

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 366 Abs. 1, § 119 Abs. 1

  • Prof. Dr. Lorenz

    Anfechtbarkeit einer Tilgungsbestimmung i.S.v. § 366 I BGB wegen Irrtums (zumindest) analog § 119 BGB (Geschäftsähnliche Handlung)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anfechtbarkeit einer Tilgungsbestimmung

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  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anfechtbarkeit einer Tilgungsbestimmung

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Tilgungsbestimmung: Anfechtbarkeit wegen Irrtums

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anfechtung der Tilgungsbestimmung durch den Schuldner wegen Irrtums

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 106, 163
  • NJW 1989, 1792
  • ZIP 1989, 105
  • MDR 1989, 352
  • BauR 1989, 204
  • BB 1989, 453
  • NJW-RR 1989, 1144
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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 11.05.2006 - VII ZR 261/04  

    Bauvertrag - Verlängerter Eigentumsvorbehalt: Anrechnung von Abschlagszahlungen

    Auf die Anfechtung einer Tilgungsbestimmung nach § 366 Abs. 1 BGB wegen Irrtums sind die Anfechtungsvorschriften grundsätzlich entsprechend anzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 1988 - XI ZR 81/88, BGHZ 106, 163, 166 m. Nachw.).
  • BGH, 20.06.1990 - XII ZR 98/89  

    Bereicherungsausgleich bei wegen Geschäftsunfähigkeit nichtiger Anweisung

    Besteht diese Vermehrung fremden Vermögens in der Überweisung von Geld, so ist dazu wegen des rechtsgeschäftlichen Charakters der Anweisung sowie des zumindest rechtsgeschäftsähnlichen Charakters der Zweckbestimmung (vgl. zu letzterer BGH, Urteil vom 6. Dezember 1988 - XI ZR 81/88 - BGHZ 106, 163, 166) Geschäftsfähigkeit des Anweisenden erforderlich.
  • BGH, 17.10.2000 - X ZR 97/99  

    Reiserecht - Anmeldung von Ersatzansprüchen durch Vertreter des Reisenden

    Wegen dieser Ähnlichkeit gelten die allgemeinen Vorschriften über Willenserklärungen für sie grundsätzlich zumindest in entsprechender Anwendung (vgl. dazu BGHZ 7, 352, 357; BGH, Urt. v. 25.11.1982 - III ZR 92/81, NJW 1983, 1542; BGHZ 106, 163, 166).
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  • BAG, 17.10.2000 - 3 AZR 7/00  

    Betriebsrentenrechtliches Abfindungsverbot - Verrechnung

    a) Im vorliegenden Fall ist es unerheblich, daß die Ausübung von Gestaltungsrechten grundsätzlich bedingungsfeindlich ist und die für Rechtsgeschäfte geltenden Grundsätze auch auf einseitige Tilgungsbestimmungen anzuwenden sind (vgl. BGH 6. Dezember 1988 - XI ZR 81/88 - BGHZ 106, 163, 166; 20. Juni 1990 - XII ZR 98/89 - NJW 1990, 3194, 3195, zu 2 b der Gründe).
  • OLG Karlsruhe, 17.12.2003 - 6 U 141/03  

    Veruntreuung öffentlicher Gelder durch einen Beamten: Rückzahlungsanspruch der

    Das subjektive Merkmal des Leistungsbegriffs, also die Zweckbestimmung, ist nach zutreffender Ansicht eine empfangsbedürftige Willenserklärung des Leistenden, auf die die für Willenserklärungen maßgeblichen Regeln des allgemeinen Teils des BGB anzuwenden sind (BGHZ 106, 163, 166; 111, 382, 383).
  • BAG, 21.03.2000 - 3 AZR 127/99  

    Anwendungsbereich des betriebsrentenrechtlichen Abfindungsverbots

    Daran ändert nichts, daß die Ausübung von Gestaltungsrechten grundsätzlich bedingungsfeindlich ist und die für Rechtsgeschäfte geltenden Grundsätze auch auf einseitige Tilgungsbestimmungen anzuwenden sind (vgl. BGH 6. Dezember 1988 - XI ZR 81/88 - BGHZ 106, 163, 166; 20. Juni 1990 - XII ZR 98/89 - NJW 1990, 3194, 3195, zu 2 b der Gründe).
  • KG, 30.04.2008 - 12 U 25/08  

    Mietrecht - Einstweilige Einstellung der Vollstreckung wegen Existenzgefährdung?

    Für die Anrechnung einer Leistung auf eine Schuld zwecks Erfüllung kommt es zunächst auf die jeweilige Tilgungsbestimmung des Schuldners an (vgl. BGH, NJW 1989, 1792).
  • AG Meldorf, 07.02.2012 - 83 C 1068/11  
    Alternativ kann der Leistende, wenn er zugleich Schuldner ist, oder der Gläubiger die Aufrechnung erklären und auf diese Weise nachträglich bestimmen, welche Forderung erlöschen soll (vgl. BGHZ 106, 163, 168).
  • OLG Düsseldorf, 26.11.2009 - 10 U 42/09  
    Gleiches gilt, wenn die Leistungsbestimmung - wie beschrieben - ins Leere geht und der Schuldner es - wie hier der Beklagte - versäumt, die unrichtige bzw. wirkungslose Leistungsbestimmung gemäß § 119 BGB unverzüglich (§ 121 BGB) anzufechten (vgl. zum Anfechtungsrecht BGH, Urt. v. 6.12.1988, BauR 1989, 204 = BB 1989, 453 = BGHZ 106, 163 = LM Nr. 19 zu § 366 BGB = MDR 1989, 352 = NJW 1989, 1792 - XI ZR 81/88).
  • LG Berlin, 02.04.2007 - 62 S 82/06  

    Wohnraummiete: Mietminderung wegen Baulärms bei der Entkernung eines

    Der Schuldner kann nicht etwa erneut bestimmen (Palandt - Weidenkaff, Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Aufl., § 366 BGB, Rz. 4a, unter Hinweis auf BGH NJW 89, 1792, und NJW 2006, 509, 906/8).
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