Rechtsprechung
   BGH, 18.12.1952 - VI ZR 54/52   

Abkommen von der Fahrbahn nach Überholtwerden I

§ 823 BGB, § 286 ZPO, Anscheinsbeweis, Anforderungen an den Entkräftungsbeweis;

Beweislast bei pVV des Beförderungsvertrags;

§ 831 BGB, Nachweis fortlaufender Überwachung

Sonstiges

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 8, 239
  • NJW 1953, 584
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Wird zitiert von ... (26)  

  • BFH, 14.03.1989 - VII R 75/85  

    Zu den Grundsätzen des Anscheinsbeweises

    Es hat dabei jedoch die Grundsätze des Anscheinsbeweises verkannt, deren Einhaltung vom Revisionsgericht zu überprüfen ist (statt vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 7. Dezember 1967 II C 127.64, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 310, § 86 VwGO Anhang Nr. 37; Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 18. Dezember 1952 VI ZR 54/52, BGHZ 18, 311, 318; Senatsurteil vom 13. Januar 1987 VII R 10/84, BFH/NV 1987, 728, 731; Greger, Praxis und Dogmatik des Anscheinsbeweises, Versicherungsrecht - VersR - 1980, 1091, 1092, m. w. N. der Rechtsprechung).
  • BGH, 18.12.1990 - VI ZR 169/90  

    Darlegungs- und Beweislast des Krankenhausträgers bei Verletzung eines Patienten

    Jedoch kann die Beweislastumkehr nach dem Sinn der Beweisregel auch den Nachweis eines objektiven Pflichtverstoßes des Schuldners umfassen, wenn der Gläubiger im Herrschafts- und Organisationsbereich des Schuldners zu Schaden gekommen ist und die den Schuldner treffenden Vertragspflichten (auch) dahin gingen, den Gläubiger gerade vor einem solchen Schaden zu bewahren (vgl. BGHZ 3, 162, 174; 8, 239, 241 f.; 27, 236, 238 ff.; 41, 151, 153; 51, 91, 103 ff.; 67, 383, 387; Senatsurteil vom 19. Juni 1973 - VI ZR 178/71 - VersR 1973, 862 f; OLG Hamm NJW-RR 1989, 468; Palandt/Heinrichs, BGB 49. Aufl., § 282 Anm. 2 c) bb); Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Bd. 1, Anh. § 282 Rdn. 37, 57, 88 ff.).
  • BGH, 11.04.1967 - VI ZR 108/65  

    Haftungsverteilung bei Kollision mit einem über den Mittelstreifen der Autobahn

    Das Abkommen von der Fahrbahn bei normaler Verkehrslage und das Überwechseln auf die Gegenfahrbahn der Autobahn stellt einen typischen Geschehensablauf dar, der nach der Lebenserfahrung auf ein Verschulden des Fahrers zurückzuführen ist (vgl. Senatsurteile vom 19. November 1957 - VI ZR 122/57, VersR 1958, 91; vom 21. Februar 1961 - VI ZR 107/60, VersR 1961, 444; vom: 4. Februar 1964 - VI ZR 243/62, VersR 1964, 532; BGHZ 8, 239).

    Nur durch den Nachweis von Tatsachen, die auf die ernsthafte Möglichkeit eines atypischen Geschehensablaufes hinweisen, kann dem Anscheinsbeweis der Boden entzogen werden (BGHZ 8, 239).

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