Rechtsprechung
   BGH, 24.03.1977 - III ZR 198/74   

Abwasserleitung Erdölförderung

C.i.c. (nunmehr § 311 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Beweislast

Volltextveröffentlichungen

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    Aufklärungspflicht bei Vertragsverhandlungen

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1978, 41



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 12.11.1986 - VIII ZR 280/85  

    Schadensersatz bei Mitwirkung am Zustandekommen eines sittenwidrigen und damit

    Wohl aber hat sie bei einzelnen vorvertraglichen Rechtsbeziehungen, insbesondere bei der Verletzung von Schutz- und Aufklärungspflichten die Darlegungs- und Beweislast nach Organisations- oder Gefahrenbereichen verteilt (BGHZ 66, 51, 53; 67, 383, 387; BGH, Urteile vom 26. September 1961 - VI ZR 92/61 = NJW 1962, 31 unter 2 und vom 24. März 1977 - III ZR 198/74 = NJW 1978, 41 unter II 2; vgl. auch Staudinger/Löwisch aaO., § 282 Rdn. 25; Jauernig/Vollkommer aaO., § 282 Anm. 1 d bb).
  • BGH, 11.05.1989 - VII ZR 12/88  

    Mittelverwendungstreuhänder

    Eine solche Unklarheit geht zu Lasten des Aufklärungspflichtigen, weil es gerade mit zu dem mit der Aufklärungspflicht verfolgten Zweck gehört, darüber Klarheit zu schaffen (vgl. etwa BGHZ 61, 118, 123; 64, 46, 51; 72, 92, 106; 89, 95, 105; BGH NJW 1978, 41, 42; 1980, 2186, 2187; 1984, 1688, 1689; erst neuerdings wieder Urteile vom 14. März 1988 - II ZR 302/87 = WM 1988, 1031 ; vom 5. Mai 1988 - I ZR 151/86 = ZIP 1988, 866, 867 und vom 28. März 1989 - VI ZR 157/88 - zur Veröffentlichung bestimmt; vgl. ferner Emmerich in MünchKomm, 2. Aufl., Vor § 275 BGB Rdn. 153).
  • BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76  

    Pflichten der Bank bei finanzierter Unternehmensbeteiligung

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  • OLG München, 13.11.1987 - 8 U 2207/87  

    Aufklärungspflichten bei Vertragsverhandlungen über Franchise-Vertrag

    Denn nach der Rechtsprechung des BGH muß sich bei Verletzung einer Auskunfts-, Beratungs- oder Hinweispflicht der in Anspruch genommene nach dem Grundgedanken des § 282 BGB entlasten, da nur er den Einblick in die Vorgänge hat, die zu der unrichtigen Information geführt haben (vgl. BGH NJW 78, 41, 42 = MDR 77, 735; Baumgärtel, "Handbuch der Beweislast im Privatrecht", Bd. 1, § 276 Rdnr. 18).
  • OLG Hamm, 11.05.1999 - 29 U 89/98  

    Rückzahlung von Leistungen zur Sanierung einer finanziell angeschlagenen

    Es kann insoweit letztlich dahinstehen, ob sie den Kläger bewußt darüber getäuscht hat, da eine Aufklärungspflicht schon dann besteht, wenn ein am Vertragsschluß Beteiligter bei der anderen Partei, wenn auch unvorsätzlich, einen Irrtum erregt hat und sie erkennen kann oder muß, daß die andere Partei dadurch zum Eingehen einer Verpflichtung veranlaßt wird (vgl. nur BGH NJW 1974, 849, 851 f; 1978, 41, 42; 1981, 1440 1441; 1984, 2814, 2815; Münchener Kommentar/Emmerich, BGB, 3. Auflage, vor § 275 Rdnr. 94, jeweils m.w.N.).
  • VG Weimar, 19.06.2002 - 1 K 1355/00  
    Hierbei ist zu berücksichtigen, dass grundsätzlich denjenigen, der eine vertragliche Aufklärungs- oder Beratungspflicht verletzt, die Beweislast dafür trifft, dass der Schaden auch bei pflichtgemäßen Verhalten eingetreten wäre, weil sich der Geschädigte über jeden Rat oder Hinweis hinweggesetzt hätte (vgl. BGH, Urt. v 5.7.1973 - VII ZR 12/73 -, NJW 1973 S. 1688 f.) bzw. sich trotz Aufklärung nicht anders als ohne die Aufklärung verhalten hätte (vgl. auch BGH, Urt. v. 24.3.1977 - III ZR 198/74 -, NJW 1978, S. 41 [42]).
  • BGH, 01.04.1993 - III ZR 193/91  
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