Rechtsprechung
| BGH, 26.09.1997 - V ZR 29/96 |
Altbau-Sanierungsmodell I
Cic (nunmehr § 311 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Kausalität, Verhältnis zu § 123 BGB, subjektbezogene Schadensbetrachtung
Volltextveröffentlichungen (7)
- Alpmann Schmidt
BGB § 249 S. 1
- Prof. Dr. Lorenz
Vertragsaufhebung als Schadensersatz aus culpa in contrahendo ("Fahrlässige Täuschung"): Konkurrenz von §§ 123, 124 BGB zur c.i.c.
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Vermögensschaden bei Verschulden bei Vertragsschluß
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Rückgängigmachung eines Vertrags nach c.i.c.-Grundsätzen
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Rückabwicklung eines Vertrages wegen c.i.c. nur bei Nachweis eines Vermögensschadens
Kurzfassungen/Presse (3)
- koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)
Fehlende Steuervorteile berechtigen zum Rücktritt
- aerzteblatt.de (Pressemeldung)
Steuersparmodelle: Verkäufer haften für Fehlberatung
- finanztip.de (Kurzinformation)
Täuschung über Wohnungsfinanzierung
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Grundsatzentscheidung zum Schadensersatzanspruch nach fehlerhafter Aufklärung (IBR 1998, 124)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1998, 302
- ZIP 1998, 154
- MDR 1998, 25
- BB 1997, 2553
- NZM 1998, 167
- DNotZ 1998, 349
- WM 1997, 2309
- ZMR 1998, 79
- VersR 1998, 905
- NZM 1998, 167 (Ls.)
- IBR 1998, 124
- BauR 1998, 196 (Ls.)
Wird zitiert von ... (186)
- OLG Saarbrücken, 14.12.2004 - 4 U 478/02
Immobilien - Rückabwicklung des Kaufvertrages wegen culpa in contrahendo
a) Im Rahmen der Anbahnung eines Kaufvertrags ist der Verkäufer oder eine Person, deren er sich bedient, verpflichtet, den Käufer über Umstände, die für dessen Kaufentschluss von Bedeutung sein können, zu informieren und dabei zutreffende Angaben zu machen (vgl. BGHZ 74, 103 (110); BGH, NJW 1988, 458; NJW 1998, 302).Andernfalls verletzt der Verkäufer Sorgfalts- und Aufklärungspflichten (vgl. BGHZ 74, 103 (110); BGH, NJW 1998, 302).
Eine Pflichtverletzung ist daher dann gegeben, wenn der Vertragspartner dem Käufer gegenüber den Kauf als kostenneutral darstellt, dies aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist (vgl. BGH, NJW 1998, 302).
Wer in Kenntnis der wesentlichen Bezugsgrößen und damit ohne jeden Anhaltspunkt für die von ihm gemachten Zusicherungen und ohne vorherige Vergewisserung "ins Blaue hinein" falsche Angaben macht, rechnet mit der Möglichkeit ihrer Unrichtigkeit und handelt daher bedingt vorsätzlich (vgl. BGHZ 63, 382 (388); BGH, NJW 1981, 864 (865); NJW 1981, 1441 (1442); NJW 1985, 1769 (1770 f); NJW 1995, 955 (956); NJW 1998, 302 (303); Urteil des Senats vom 27.05.1997 - 4 U 650/96 - 141 -, vom 25.06.1996 - 4 U 767/95 - 171 - und vom 14.11.1995 - 4 U 574/94 - 126 -; MünchKomm(BGB)-Westermann, aaO., § 463 BGB, Rdnr. 8; Staudinger-Honsell, aaO. 1995, § 463 BGB, Rdnr. 28).
Auf Grund des Anspruchs aus c. i. c. können die Kläger die Rückabwicklung des Kaufvertrages und Erstattung bereits erbrachter Leistungen verlangen (vgl. BGH, NJW 1962, 1196; NJW 1985, 1769 (1771); NJW 1993, 2107; NJW 1998, 302 (303); OLG Nürnberg, NJW-RR 2002, 267; Staudinger-Honsell, aaO., Vorbem.
Dies gilt auch dann, wenn im Einzelfall eine Anfechtung nicht in Betracht kommt, etwa weil es an der erforderlichen Arglist fehlt (vgl. RGZ 79, 194 (197); BGH, NJW 1962, 1197 (1198); NJW 1968, 986; NJW 1969, 1625; NJW 1974, 849; NJW 1979, 1983; BGH, NJW 1998, 302 (303)).
Diese Rückgängigmachung beruht auf einem Schadenersatzanspruch mit der Rechtsfolge der Naturalrestitution gemäß § 249 Satz 1 BGB (vgl. BGH, NJW 1985, 1769 (1771); NJW 1998, 302 (303)).
Es muss darüber hinaus ein Vermögensschaden vorliegen (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (303)), was nach der Differenzhypothese zu beurteilen ist, d. h. durch einen Vergleich der infolge des haftungsbegründenden Ereignisses eintretenden Vermögenslage mit derjenigen, die sich ohne jenes Ereignis ergeben hätte (vgl. BGHZ 98, 212 (217); BGH, NJW 1981, 976; NJW 1998, 302 (304); offen gelassen von OLG Nürnberg, NJW-RR 2002, 267 (268)).
Ein Vermögensschaden liegt daher auch im vorliegenden Fall noch nicht allein darin, dass die Kläger einen Vertrag geschlossen haben, den sie in Kenntnis der wahren Sachlage nicht geschlossen hätten (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (303)).
Ein Schaden ist zu bejahen, wenn sich insoweit ein rechnerisches Minus ergibt, d. h. der Kaufvertrag wirtschaftlich nachteilig ist (vgl. BGHZ 86, 128 (130 ff); BGH, NJW 1998, 302 (304)).
Im Rahmen dieser Prüfung sind die Rechnungsposten gemessen am Schutzzweck der Haftung und im Hinblick auf die Ausgleichsfunktion des Schadensersatzes wertend zu bestimmen (vgl. BGHZ 98, 212 (217); BGH, NJW 1998, 302 (304)).
Die erforderliche normative Kontrolle hat sich einerseits an der jeweiligen Haftungsgrundlage, also an dem sie ausfüllenden haftungsbegründenden Ereignis, und andererseits an der darauf beruhenden Vermögensminderung zu orientieren und dabei auch die Verkehrsanschauung zu berücksichtigen (vgl. BGHZ 98, 212 (213 ff, 232); 99, 182 (196); BGH, NJW 1998, 302 (304)).
Der Schadensersatzanspruch dient dazu, den konkreten Nachteil des Geschädigten auszugleichen, der Schadensbegriff ist mithin im Ansatz subjektbezogen (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (304)).
Wird jemand durch Verletzung vorvertraglicher Verpflichtungen zum Abschluss eines Vertrages gebracht, den er sonst nicht geschlossen hätte, kann er auch bei objektiver Werthaltigkeit von Leistung und Gegenleistung dadurch einen Vermögensschaden erleiden, dass die Leistung für seine Zwecke nicht oder nicht voll brauchbar ist (vgl. BGH, NJW 1994, 663 (664); NJW 1998, 302 (304); OLG Nürnberg, NJW-RR 2002, 267 (268); Staudinger-Medicus, aaO., § 249 BGB, Rdnr. 9).
Insoweit besteht eine Vergleichbarkeit zur strafrechtlichen Bewertung solcher Konstellationen im Rahmen des Betrugstatbestandes (subjektiver Schadenseinschlag - vgl. BGH, NJW 1998, 302 (304); BGHSt 16, 321 (325 ff); OLG Nürnberg, NJW-RR 2002, 267 (268)).
Voraussetzung ist allerdings, dass die durch den unerwünschten Vertrag erlangte Leistung nicht nur aus rein subjektiver, willkürlicher Sicht als Schaden angesehen wird, sondern dass auch die Verkehrsanschauung bei Berücksichtigung der obwaltenden Umstände den Vertragsschluss als unvernünftig, den konkreten Vermögensinteressen nicht angemessen und damit als nachteilig ansieht (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (304); OLG Nürnberg, NJW-RR 2002, 267 (268)).
Ein solcher Schaden kommt dann in Betracht, wenn für die Kläger angesichts ihrer beschränkten finanziellen Verhältnisse ein Immobilienerwerb, selbst wenn er - objektiv besehen - wirtschaftlich vernünftig gewesen sein sollte, subjektiv nur dann sinnvoll war, wenn sich dadurch keine nachhaltige Beeinträchtigung der sonstigen Lebensführung ergab (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Da Mieteinnahmen und Steuerersparnis die Unkosten der Kläger nicht decken, führt die Gegenüberstellung nur dann nicht zu einem Vermögensschaden, wenn die nicht kompensierten Aufwendungen der Kläger durch eine Wertsteigerung der Eigentumswohnung aufgewogen werden und wenn ggf. dieser Vorteil bei wertender Betrachtung (vgl. BGHZ 77, 151 (153 ff); 91, 206 (210); BGH, NJW 1998, 302 (305)) auf Seiten der Kläger und damit zugunsten der Beklagten zu berücksichtigen ist (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Hierfür ist der Beklagte darlegungs- und beweisbelastet (vgl. BGHZ 94, 195 (217); BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Dabei trägt derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt, die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass der Schaden auch bei pflichtgemäßem Verhalten eingetreten wäre, der Geschädigte also den Hinweis unbeachtet gelassen und auch bei wahrheitsgemäßen Tatsachenangaben den Vertrag, so wie geschehen, geschlossen hätte (vgl. BGHZ 111, 75 (81 f); 124, 151 (159 f); BGH, NJW 1984, 1688; NJW 1985, 1769 (1771); NJW 1998, 302 (303); NJW-RR 1988, 348; NJW 2001, 2021 (2022); Staudinger-Honsell, aaO., Vorbem.
Die Kläger sind daher so zu stellen, wie sie stehen würden, wenn sie den Vertrag nicht abgeschlossen hätten (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Das bedeutet, dass einerseits die vertraglichen Leistungen zurück zu gewähren sind, andererseits aber auch die den Klägern zugeflossenen Mieteinnahmen ebenso zu berücksichtigen sind wie die Steuervorteile, soweit diese ihnen trotz Rückabwicklung verbleiben (vgl. BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Der Schadensersatzanspruch des Klägers wird auch nicht durch ein mitwirkendes Verschulden gemäß § 254 Abs. 1 BGB geschmälert (vgl. hierzu BGH, NJW 1998, 302 (305)).
Auf Grund des Grundsatzes von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB kann sich der Schädiger bei der Erteilung einer unrichtigen Auskunft in aller Regel nicht mit dem Einwand entlasten, der Geschädigte habe sich auf die Richtigkeit seiner Angaben nicht verlassen dürfen (vgl. BGH, WM 1965, 287 (288); NJW-RR 1988, 855 (856); NJW 1998, 302 (305)).
Die Möglichkeit der Arglistanfechtung schießt jedenfalls einen Anspruch auf Rückgängigmachung des Kaufvertrages gemäß c. i. c. nicht aus (vgl. BGH, WM 1988, 124; NJW 1996, 451; NJW 1998, 302 (303 f); Staudinger-Honsell, aaO., Vorbem.
- BAG, 10.02.2004 - 9 AZR 401/02
Schadenersatz bei "Altersteilzeitvereinbarung"
Das entspricht dem allgemeinen Grundsatz, dass Angaben aus Anlass eines Vertragsschlusses richtig sein müssen (vgl. BGH 26. September 1997 - V ZR 29/96 - BB 1997, 2553 mwN).Auch bei einem Geschäft, das an sich "werthaltig" ist, kann deshalb ein Vermögensschaden entstehen, wenn jemand durch ein haftungsbegründendes Verhalten zu dem Abschluss eines Vertrages gebracht wird, und die ihm danach zufließende Leistung für seine Zwecke nicht voll brauchbar ist (BGH 26. September 1997 - V ZR 29/96 - BB 1997, 2553 und 19. Dezember 1997 - V ZR 112/96 - NJW 1998, 898, für Verschulden bei Vertragsschluss).
Dies widerspräche dem Grundsatz vom Treu und Glauben (§ 242 BGB), der in § 254 BGB lediglich eine besondere Ausprägung erhalten hat (BGH 26. September 1997 - V ZR 29/96 - BB 1997, 2553).
Der Schadenersatzanspruch des Klägers richtete sich darauf, ihn so zu stellen, als bestünde das Arbeitsverhältnis zu den alten Bedingungen fort (vgl. zur Rückgängigmachung des Vertrages bei fehlerhaften Angaben im Rahmen des Vertragsschlusses nach den Grundsätzen des Verschuldens bei Vertragsschluss: BGH 26. September 1997 - V ZR 29/96 - BB 1997, 2553 und 19. Dezember 1997 - V ZR 112/96 - NJW 1998, 898).
- BGH, 14.03.2003 - V ZR 308/02
Immobilienmakler - Verkäufer muss nicht über Innenprovision aufklären
In diesem Fall können Schadensersatzansprüche der Käufer aus culpa in contrahendo (vgl. Senat, Urt. v. 26. September 1997, V ZR 29/96, NJW 1998, 302 m.w.N.) oder - worauf noch näher einzugehen ist - Verletzung der Pflichten aus einem Beratungsvertrag in Betracht kommen.Hierfür reicht es aus, daß für die Klägerin in Anbetracht ihrer - nach dem "Finanz-, Steuer- und Zielplan" ersichtlich - beschränkten finanziellen Möglichkeiten ein Immobilienerwerb subjektiv nur dann sinnvoll war, wenn sich dadurch keine nachhaltige Beeinträchtigung der sonstigen Lebensführung ergab (vgl. Senat, Urt. v. 26. September 1997, aaO, 304 f für einen Anspruch aus culpa in contrahendo).
Alles andere widerspräche dem Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB), der in § 254 BGB lediglich eine besondere Ausprägung erhalten hat (vgl. Senat, Urt. v. 26. September 1997, aaO, 305 m.w.N.).
- OLG Karlsruhe, 24.11.2004 - 15 U 4/01
Immobilienanlagen - Verstoß gg. Aufklärungspflichten: Kaufvertrag-Rückabwicklung
Ob bei einer Aufklärungspflichtverletzung ein Schaden vorliegt, beurteilt sich grundsätzlich nach der Differenzhypothese, also nach einem Vergleich der infolge des haftungsbegründenden Ereignisses eingetretenen Vermögenslage mit derjenigen, die sich ohne jenes Ereignis ergeben hätte (vgl. insbesondere BGH, NJW 1998, 302, 304).a) Ein Schaden der Klägerin ergibt sich aus einer Gegenüberstellung der laufenden Einnahmen und Ausgaben (vgl. hierzu BGH, NJW 1998, 302, 305).
c) Ein Schaden ist der Klägerin auch in der nachhaltigen Beeinträchtigung ihrer sonstigen Lebensführung durch die finanziellen Belastungen entstanden (vgl. BGH, NJW 1998, 302, 304).
- BGH, 25.04.2006 - XI ZR 106/05
Immobilienanlagen - Verschuldenszurechnung: kreditfinanzierte Fondsbeteiligung
Anstelle der Anfechtung auch des Darlehensvertrages kann der über die Fondsbeteiligung getäuschte Anleger und Kreditnehmer, etwa wenn die Anfechtungsfrist des § 124 Abs. 1 BGB verstrichen ist (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1979 - V ZR 75/78, WM 1979, 915) oder wenn es ausnahmsweise an der notwendigen Arglist fehlt (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 1997 - V ZR 29/96, WM 1997, 2309, 2311), bei einem verbundenen Vertrag (§ 9 Abs. 1 VerbrKrG) im Falle eines Vermögensschadens einen Schadensersatzanspruch aus Verschulden bei Vertragsschluss gegen die kreditgebende Bank geltend machen. - OLG Köln, 05.07.1999 - 16 U 54/91 Zwar kann ein Schaden zu verneinen sein, wenn der Vertragsschluß trotz der Abweichung von dem Prospekt für den Anleger insgesamt nicht nachteilig ist, weil der Wert der Gegenleistung seine eigene Leistung zumindest erreicht (vgl. BGH NJW 1998, 302, 304; BGH NJW 1998, 898, 899; BGH NJW 1992, 228, 230; OLG Stuttgart WM 1987, 1260, 1262) oder unter Investitionsgesichtspunkten gleichwertig ist (vgl. OLG Köln NJW-RR 1996, 469).
Davon ausgehend beurteilt sich die Entstehung des Schadens sich nach der sogenannten Differenzhypothese, also nach einem Vergleich der infolge des haftungsbegründenden Ereignisses eingetretenen Vermögenslage mit derjenigen, die sich ohne jenes Ereignis ergeben hätte; entscheidend ist dabei die Gesamtvermögenslage, wie sie sich nach Abschluß der auf den Erwerb der Anlage gerichteten Verträge dargestellt mit der Vermögenslage, wie sie sich ohne diese Verträge entwickelt hätte (vgl. BGH NJW 1998, 302, 304).
Ob sich diese jeweiligen Leistungen wertmäßig entsprechen, braucht hier indes nicht rechnerisch geklärt zu werden, denn die bei der Gegenüberstellung zu betrachtenden Rechnungsposten sind gemessen an dem Schutzzweck der Haftung und an der Ausgleichsfunktion des Schadensersatzes wertend zu bestimmen (vgl. BGH NJW 1987, 50 ff.; BGH NJW 1998, 302, 304).
Vorauszusetzen ist dabei allerdings, daß die durch den unerwünschten Vertrag erlangte Leistung nicht nur aus rein subjektiver willkürlicher Sicht als Schaden angesehen wird, sondern daß auch die Verkehrsanschauung bei Berücksichtigung der obwaltenden Umstände den Vertragsschluß als unvernünftig, den konkreten Vermögensinteressen nicht angemessen und damit als nachteilig ansieht (BGH NJW 1998, 302, 304).
- BGH, 08.03.2005 - XI ZR 170/04
Wertpapierrecht - Verletzung einer Aufklärungs- oder Beratungspflicht
Wer durch ein haftungsbegründendes Verhalten zum Abschluß eines Vertrages verleitet wird, den er ohne dieses Verhalten nicht geschlossen hätte, kann sogar bei objektiver Werthaltigkeit von Leistung und Gegenleistung einen Vermögensschaden dadurch erleiden, daß die Leistung für seine Zwecke nicht voll brauchbar ist (BGH, Urteil vom 26. September 1997 - V ZR 29/96, WM 1997, 2309, 2312; vgl. auch BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 402/02, WM 2004, 1721, 1724, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen). - BGH, 19.01.2001 - V ZR 437/99
Immobilien - Rückschluß auf verwerfliche Gesinnung aus grobem Missverhältnis
Auch dann kann sie von den Beklagten verlangen, so gestellt zu werden, als wäre der Vertrag mit diesen nicht geschlossen worden (vgl. Senatsurt. v. 26. September 1997, V ZR 29/96, NJW 1998, 302, 305). - BGH, 06.04.2001 - V ZR 402/99
Aufklärung bei Wohnungskauf keine Pflicht
Da die Klägerin in diesem Umfang nicht durch den Entgang von Geld oder Einkünften, sondern durch die Belastung mit einer Verbindlichkeit geschädigt ist, kann sie von dem Beklagten zu 2 insoweit wegen des Grundsatzes der Naturalrestitution nach § 249 Satz 1 BGB (vgl. Senat, Urt. v. 26. September 1997, V ZR 29/96, NJW 1998, 302, 303) lediglich Freistellung (…vgl. Senat, Urt. v. 12. Dezember 1980, V ZR 168/78, NJW 1981, 1035, 1036) verlangen.a) Wer vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt, ist darlegungs- und beweispflichtig dafür, daß der Schaden auch bei pflichtgemäßem Verhalten eingetreten wäre, der Geschädigte also den Hinweis unbeachtet gelassen und auch bei wahrheitsgemäßen Angaben den Vertrag so wie geschehen abgeschlossen hätte (Senat, Urt. v. 26. September 1997, aaO;… auch bereits Urt. v. 30. Oktober 1987, aaO).
- BGH, 13.01.2004 - XI ZR 355/02
Bankenrecht - Banken müssen bei Bauherrenmodell über Ertragslage informieren
Dabei genügt für den Nachweis eines Vermögensschadens, daß die Kaufsache den gezahlten Kaufpreis nicht wert ist oder wenn trotz Werthaltigkeit des Kaufgegenstandes die mit dem Vertrag verbundenen Verpflichtungen und sonstigen Nachteile durch die Vorteile nicht ausgeglichen werden (vgl. BGH, Urteil vom 26. September 1997 - V ZR 29/96, WM 1997, 2309, 2311). - OLG Hamm, 09.11.2004 - 7 U 30/04
- OLG Karlsruhe, 21.06.2006 - 15 U 50/02
15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe verurteilt Badenia Bausparkasse …
- OLG Jena, 26.02.2003 - 4 U 786/02
Rückabwicklung einer stillen Gesellschaft nach Widerruf der Beitrittserklärung
- BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03
Verfahrensrecht - Tatsachenfeststellungen im Berufungsverfahren
- OLG Jena, 29.01.2003 - 4 U 704/02
- BGH, 30.05.2000 - IX ZR 121/99
Immobilienmakler - Zusammenwirken von Immobilienmakler und Rechtsanwalt
- OLG Jena, 26.02.2003 - 3 HKO 486/01
- BGH, 16.06.2005 - IX ZR 27/04
Rechtsanwälte - Anwaltshaftung im Bauprozess: Kausalitätsprüfung
- BAG, 18.01.2000 - 9 AZR 932/98
Beendigung einer Schwangerschaft - Mitteilungspflicht
- BGH, 30.03.2007 - V ZR 89/06
Immobilien - Wohnungskauf: Wirtschaftliche Erwartungen als Geschäftsgrundlage?
- OLG Hamm, 22.12.2011 - 19 U 35/10
Franchisevertrag, Aufklärungspflicht, Mitverschulden
- BGH, 03.02.1998 - X ZR 18/96
Patentrecht - Krankenhausmüllentsorgungsanlage: Anfechtung von Lizenzvertrag
- BGH, 07.09.2000 - VII ZR 443/99
Immobilienanlagen - Prospekthaftung bei Erwerb im Bauträgermodell
- KG, 30.01.2007 - 4 U 192/05
Immobilien - Haftung wegen Angaben eines Mietpoolergebnisses
- BGH, 14.08.2009 - 3 StR 552/08
Akustische Wohnraumüberwachung (Verwertung von Erkenntnissen; verfassungswidrige …
- BGH, 08.07.2010 - III ZR 249/09
Immobilienanlagen - Grob fahrlässige Unkenntnis des Beratungsfehlers
- LG Mannheim, 11.03.1999 - 3 O 322/98
- BGH, 06.04.2001 - V ZR 394/99
Immobilienkauf - Gewährleistungsrechte und cic-Haftung
- BGH, 17.01.2008 - III ZR 224/06
Immobilien - Falschauskunft über Restitutionsbefangenheit des Grundstücks
- BGH, 27.11.1998 - V ZR 344/97
Haftung eines Immobilienverkäufers für die Richtigkeit eines Berechnungsbeispiels …
- BGH, 21.12.2004 - VI ZR 306/03
Begriff des Schadens bei Erschleichung von Subventionen
- BGH, 11.05.2001 - V ZR 14/00
Arglistiges Verschweigen bei nicht erinnerten Mängeln
- OLG Stuttgart, 07.09.2004 - 1 U 17/04
Prospekthaftung: Hinweispflicht auf Abschluss eines Verlustübernahmevertrages und …
- BGH, 03.02.1998 - X ZR 181/96
"Krankenhausmüllentsorgungsanlage"; Anfechtung eines Lizenzvertrages
- BGH, 30.03.2006 - I ZR 123/03
AGB - Versendung von Wertgegenständen mit der Deutschen Post
- BGH, 19.12.1997 - V ZR 112/96
Vertrauensschaden des Käufers bei Unterbleiben der Aufklärung über die …
- OLG Düsseldorf, 26.09.2000 - 4 U 212/99
Rückforderung vergleichsweise erbrachter Leistung - Rechtsschutzbedürfnis - …
- BGH, 18.09.2001 - X ZR 107/00
Rückabwicklung eines durch Täuschung und Drohung einer Vertragspartei zustande …
- BGH, 04.06.2003 - VIII ZR 91/02
Verfahrensrecht - Beschränkung der Revisionszulassung
- OLG Brandenburg, 24.09.2009 - 5 U 83/07
Unwirksamkeit eines Grundstückskaufvertrages wegen sittenwidriger Übervorteilung; …
- BGH, 17.10.2003 - V ZR 84/02
Immobilien- Sind Steuervorteile bei der Schadensberechnung zu berücksichtigen?
- OLG Karlsruhe, 25.02.2005 - 10 U 37/04
Immobilien - Arglistige Täuschung bei Hauskauf
- BGH, 21.01.2000 - V ZR 387/98
Immobilien - Rechtsmängelhaftung bzw. Nichterfüllungshaftung des Verkäufers
- BGH, 05.10.2001 - V ZR 275/00
Bei Hausversteigerung müssen Angaben über Mieteinnahmen stimmen
- BGH, 04.07.2002 - IX ZR 153/01
Rechtsanwälte - Gesetzwidrige Drohung bei verweigerter Gebührenvereinbarung
- BGH, 22.02.2005 - X ZR 123/03
Arglistige Täuschung über die Entgeltlichkeit eines Vertrages über die Aufnahme …
- OLG Frankfurt, 07.04.2005 - 26 U 57/03
Immobilien - Gewährleistungsausschluss bei vorsätzlich unterlassener Aufklärung?
- LG Hamburg, 01.07.2009 - 325 O 22/09
Lehman-Zertifikate
- BGH, 06.07.2000 - IX ZR 198/99
Rechtsanwälte - Haftung bei Belehrung über Insolvenzfestigkeit bei Vollstreckung
- BGH, 16.11.2006 - I ZR 257/03
Werkvertrag - Befreiung von einer Verbindlichkeit
- OLG Schleswig, 19.01.2007 - 14 U 188/05
Pflichten des Beraters beim Immobilienkauf mit Beitritt zu einem Mietpool
- OLG Celle, 13.02.2007 - 16 U 5/06
Immobilien - Schrottimmobilien: Rückabwicklung des Vertrags
- BGH, 18.02.2008 - II ZR 62/07
Gesellschaftsrecht - Beweislast bei Ersatzanspruch gegen GmbH-Geschäftsführer
- BGH, 17.01.2003 - V ZR 137/02
Immobilien - Vorkaufsrecht des Mieters
- OLG Celle, 06.04.2006 - 11 U 191/05
Rückabwicklung einer Fonds-Beteiligung: Falschberatung bei Kapitalanlageberatung; …
- BGH, 13.07.2006 - I ZR 245/03
AGB - Transportunternehmer haftet nicht bei Verbotsgutbeförderung
- BGH, 06.06.2000 - XI ZR 235/99
Hinweis auf Zustimmungs- oder Genehmigungserfordernis bei Vertragsschluß durch …
- OLG Frankfurt, 07.02.2001 - 17 U 143/99
Anfechtung eines Grundstückskaufvertrages wegen Verschweigens einer grundlegenden …
- LG Düsseldorf, 14.08.2007 - 4b O 49/06
Bootsreiniger
- OLG Nürnberg, 23.01.2001 - 1 U 2428/00
Vorvertragliches Verkäuferverschulden - Hinweispflicht - als Krankenfahrstuhl …
- OLG Celle, 07.12.2004 - 16 U 127/04
Immobilienanlagen - "Schrottimmobilie": Kaufvertrag muss rückabgewickelt werden!
- OLG Stuttgart, 08.01.2001 - 6 U 57/00
Verbraucherkredit - verbundenes Geschäft - Beitritt zu Anlage-Fonds und …
- BGH, 09.09.2002 - II ZR 198/00
BGB-Gesellschaft - Informationspflicht bei Auseinandersetzung
- BGH, 29.06.2006 - I ZR 176/03
Transportrecht - Frachtführer: Recherchepflicht für Schadensverlauf und -ursache
- BGH, 12.07.2001 - IX ZR 360/00
Arglistige Täuschung durch stillschweigendes Verhalten oder Unterlassen
- LG Stuttgart, 24.06.2003 - 16 O 67/03
- KG, 11.03.2004 - 19 U 71/03
Bankenhaftung bei Falschberatung eines Anlagekunden: Verjährungsbeginn und …
- OLG Schleswig, 20.09.2007 - 5 U 44/07
Anlageberatung: Aufklärungspflicht über besondere Risiken von Auslandsanleihen …
- BGH, 22.12.1999 - VIII ZR 111/99
Zur Wirksamkeit von Geschäften im Münzhandel
- BGH, 17.01.2003 - V ZR 127/02
Immobilien - Vorkaufsrecht des Mieters
- OLG Karlsruhe, 15.01.2007 - 15 W 56/06
Prozesskostenhilfe; culpa in contrahendo; unerlaubte Handlung: Erfolgsaussicht …
- LAG München, 11.07.2007 - 10 Sa 12/07
Altersversorgung betriebliche; Schadenersatz wegen Verletzung der …
- OLG Oldenburg, 29.10.2003 - 8 U 139/03
Immobilienkauf - Irreführende und unzutreffende Berechnungsbeispiele
- OLG Nürnberg, 16.07.2004 - 5 U 2383/03
Zur ärztliche Aufklärung vor dem Einsetzen einer Hüftkopfendoprothese und zum …
- LAG Hamm, 14.01.2005 - 10 Sa 1278/04
Arbeitgeber muss auf finanzielle Probleme hinweisen
- OLG Celle, 08.03.2005 - 16 U 193/04
Immobilienmakler - Beratungspflichten bei den sog. "Schrottimmobilien"-Käufen
- OLG Hamm, 15.01.2007 - 22 U 125/04
Immobilien - Pflicht zur Aufklärung über den Verkehrswert?
- OLG Stuttgart, 23.04.2007 - 5 U 157/06
Immobilienanlagen - Haftung des Anlageberaters
- LG Nürnberg-Fürth, 14.02.2001 - 10 O 8312/00
Pflichten und Haftung einer Direktbank im Rahmen von Bank- und Börsengeschäften: …
- OLG Stuttgart, 05.08.2004 - 19 U 30/04
Haftung für unvollständige und fehlerhafte Angaben im Emissionsprospekt einer …
- OLG Hamm, 07.09.2006 - 22 U 55/06
Pflichtverletzung aus Beratervertrag vor Abschluß eines notariellen …
- OLG Karlsruhe, 27.11.2006 - 15 W 45/06
Aufklärungspflichten einer Bank im Rahmen eines finanzierten Immobilienkaufs
- LAG Baden-Württemberg, 06.06.2008 - 7 Sa 18/08
Zulässigkeit einer gewillkürten Parteierweiterung auf Beklagtenseite in der …
- BGH, 18.01.2011 - VI ZR 325/09
Schadensrecht - Schadensersatz des arglistig getäuschten Käufers
- LAG Sachsen-Anhalt, 11.06.1997 - 2 Ta 42/97
- BGH, 12.01.2001 - V ZR 322/99
Haftung des Verkäufers für Altlasten eines Grundstücks
- OLG Karlsruhe, 31.05.2001 - 9 U 173/00
Bankkredit - Aufklärungspflicht - Erwerb von Anteilen an geschlossenem …
- OLG Koblenz, 10.01.2002 - 2 U 825/01
Vorbehaltsurteil: Aufrechnung oder Verrechnung?
- OLG Dresden, 20.12.2002 - REMiet 2/02
Schadensersatzanspruch des Mieters aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen …
- OLG Düsseldorf, 02.04.2004 - 17 U 185/03
Schadensersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung wegen Verletzung der …
- OLG Stuttgart, 05.08.2004 - 19 U 31/04
Prospekthaftung: Prospektpflichtige Umstände; Hinweispflicht auf Bedenken von …
- OLG Celle, 26.04.2005 - 16 U 187/04
Immobilien - Rücktrittsrecht bei sog. Schrottimmobilien
- BGH, 09.11.2007 - V ZR 281/06
Immobilienanlagen - Beratungspflichten über Mietpoolgefahren
- OLG Brandenburg, 28.08.2008 - 5 U 28/07
Gewährleistung bei Grundstückskaufvertrag: Ersatz des merkantilen Minderwertes …
- OVG Hamburg, 24.09.1998 - Bs VI 122/96
- OLG Düsseldorf, 15.08.2000 - 4 U 139/99
Private Rentenversicherung - Werbung mit unrealistischen Gewinnanteilen - …
- KG, 21.03.2005 - 8 U 185/04
Prospekthaftung: Anforderungen an den Inhalt des Emissionsprospekts
- OLG Hamm, 26.10.2006 - 22 U 33/06
Rückabwicklung des Kaufvertrages bei Verletzung einer vom Verkäufer übernommenen …
- OLG Hamm, 16.11.2006 - 22 U 28/06
Haftung des Immobilienverkäufers wegen Falschberatung aus einem Beratungsvertrag
- OLG Celle, 29.03.2007 - 8 U 143/06
Verletzung eines Beratungsvertrages beim Verkauf sog. Schrottimmobilien; Pflicht …
- OLG Frankfurt, 14.01.2008 - 18 U 28/07
Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus fehlerhafter Kapitalanlageberatung: …
- LAG Sachsen-Anhalt, 08.12.1999 - 3 Sa 262/99
- OLG Hamm, 18.03.2002 - 22 U 156/01
Immobilien - Haftet Verkäufer für Zusicherungen des Maklers?
- OLG Düsseldorf, 06.09.2002 - 17 U 222/01
- BGH, 22.10.2003 - VIII ZR 361/02
Auslegung eines Leasingvertrages im Hinblick auf eine zwischen dem Leasinggeber …
- OLG Hamm, 02.11.2004 - 34 U 152/03
Immobilien - Sachmängelgarantie beim Grundstückskauf
- OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
Verjährungsbeginn für Schadenersatzansprüche aus fehlerhafter …
- OLG Karlsruhe, 16.11.2006 - 15 W 43/06
Aufklärungspflichten einer Bank bei Veranlassung zum Beitritt zu einem Mietpool; …
- OLG Brandenburg, 15.05.2008 - 5 U 88/07
Selbständiges Beweisverfahren - Verspätete Einwände im Hauptsacheverfahren?
- OLG Köln, 22.10.2008 - 13 U 10/08
Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Falschberatung im …
- OLG Hamm, 29.04.2010 - 22 U 127/09
Immobilien - Falsche Angaben im Exposé: Haftung trotz Gewährleistungsauschlusses
- BGH, 09.03.1999 - 1 StR 50/99
Vermögensschaden; Täuschung; Betrug
- OVG Thüringen, 22.08.2001 - 1 ZO 651/99
Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht, Verwaltungsprozessrecht; …
- KG, 09.10.2001 - 21 U 959/00
Beratungs- und Aufklärungspflichten des Anlageberaters
- BGH, 23.01.2002 - VIII ZR 105/01
Zusicherung der Genehmigungsfähigkeit eines Baustoffs
- OLG Schleswig, 11.11.2004 - 5 U 31/04
Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter …
- OLG Hamburg, 13.05.2005 - 1 U 87/04
Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen beim Kauf von Wertpapieren
- OLG Saarbrücken, 27.06.2006 - 4 U 530/03
Anspruch auf Rückgängigmachung eines Schiedsvergleichs wegen Verletzung …
- OLG Düsseldorf, 28.02.2007 - U (Kart) 27/06
Verletzung der Aufklärungspflichten des Franchisegebers einer Zeitarbeitsfirma - …
- OLG Düsseldorf, 26.03.2007 - 9 U 109/06
Mietpoolvertrag: Zustandekommen eines eigenständigen Beratungsvertrages; …
- LG Münster, 04.07.2007 - 16 O 623/04
- OLG Brandenburg, 27.11.2008 - 5 U 98/07
Grundstückskaufvertrag: Schadensersatzanspruch wegen durchfeuchteter Kellerwände; …
- OLG Frankfurt, 20.01.2009 - 5 U 75/07
Uneigentliche Prospekthaftung: Schadenersatzanspruch eines Kapitalanlegers bei …
- OLG Frankfurt, 20.01.2009 - 5 U 159/06
Immobilienanlagen - Prognosen im Verkaufsprospekt sollen keine Mutmaßungen sein
- OLG Brandenburg, 19.02.2009 - 12 U 140/08
Anspruchsverjährung: Beginn der kenntnisabhängigen Regelverjährungsfrist in …
- BGH, 20.05.2011 - V ZR 221/10
Immobilien - Kaufvertrag: Kaufpreiszahlungsbestätigung als Vorausquittung
- OLG Dresden, 08.07.1998 - 8 U 3526/97
Rechtsstellung des Käufers einer EDV-Anlage bei unzureichender Beratung durch den …
- OLG Köln, 22.03.1999 - 8 U 70/98
Erklärung des Verkäufers zu Vorschäden eines gebrauchten Kfz
- OLG Hamm, 26.10.2000 - 22 U 64/00
Immobilien - Kein Schuldnerverzug, wenn gebotenen Handlungen vorgenommen wurden
- OLG Nürnberg, 26.11.2001 - 5 U 4016/00
Ferienappartement 'mehrwertsteuerfrei'
- BGH, 15.03.2002 - V ZR 293/00
Grundstückskauf - Verschulden bei Vertragsschluss
- OLG Nürnberg, 27.06.2002 - 13 U 451/02
Immobilien - Haftung im Zusammenhang mit einem Beratungsvertrag
- OLG Frankfurt, 15.07.2004 - 3 U 135/02
Anlagevermittler müssen umfassend informieren // Vermittler der Göttinger Gruppe …
- OLG Hamm, 17.01.2008 - 22 U 113/07
Voraussetzungen des Schadensersatzanspruches wegen Verletzung von Pflichten aus …
- OLG Naumburg, 15.01.2009 - 1 U 50/08
- VG Weimar, 19.06.2002 - 1 K 1355/00
- OLG Schleswig, 20.02.2003 - 5 U 160/01
Gestörte Abwicklung einer Verpflichtung zur Sacheinlage in eine …
- OLG Bremen, 08.12.2004 - 1 U 54/04
Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen ein …
- OLG Hamm, 18.08.2006 - 34 U 146/05
- OLG Hamm, 19.09.2006 - 34 U 49/06
Haftung des Verkäufers aus einem Beratungsvertrag
- LG Coburg, 07.04.2008 - 33 S 4/08
"Diplom" ohne Wert
- OLG Karlsruhe, 26.05.2011 - 4 U 187/09
Haftung wegen bedingt vorsätzlicher Schädigung gem. § 826 BGB durch den Aufbau …
- LG Frankfurt/Oder, 28.10.2011 - 6a S 108/11
- OLG Köln, 28.05.1998 - 7 U 157/95
- OLG Hamm, 26.06.2000 - 18 U 139/99
- OLG Köln, 09.08.2000 - 11 U 211/99
Wirksamkeit eines Vergleichs über Gewährleistungsansprüche)
- OLG Stuttgart, 12.02.2001 - 6 U 150/00
Kreditgewährung zum Erwerb einer Immobilienfondbeteiligung
- OLG Köln, 19.02.2002 - 15 U 184/96
- BGH, 28.02.2002 - IX ZR 327/00
- OLG Stuttgart, 04.09.2002 - 9 U 75/02
Vermittlung eines fremdfinanzierten Wohnungskaufs als Kapitalanlage: Haftung des …
- OLG Hamm, 19.09.2002 - 22 U 195/01
- OLG München, 18.11.2003 - 5 U 2312/03
- OLG Stuttgart, 29.01.2004 - 19 U 202/03
- OLG Stuttgart, 29.01.2005 - 19 U 127/03
Anspruch aus Prospekthaftung, wenn ein Verlustübernahmevertrag, über den hätte …
- OLG Bamberg, 08.06.2005 - 8 U 75/04
Rechtsfolgen der Vereinbarung eines Nachrangs bei Zeichnung von Genussrechten
- OLG Saarbrücken, 23.02.2010 - 4 U 571/07
Immobilien - Arglistige Täuschung beim Grundstückskauf
- BGH, 20.03.1998 - V ZR 70/97
Pflichten des Gerichts bei nicht ausreichender Überzeugungsbildung
- OLG Koblenz, 02.09.1999 - 2 U 1256/98
- OLG Koblenz, 18.03.2003 - 3 U 590/02
- LG Berlin, 01.12.2003 - 10 O 448/03
Mischfonds mit Aktien sind keine konservative Anlage
- LG Dortmund, 29.07.2005 - 3 O 201/05
- OLG Stuttgart, 24.07.2006 - 6 U 8/06
Begriff der beiderseits vollständigen Erbringung der Leistungen bei verbundenen …
- LG Köln, 19.10.2006 - 15 O 637/05
- LG Köln, 19.10.2006 - 15 O 645/05
- LG Bielefeld, 17.04.2007 - 6 O 127/06
- LG Bielefeld, 10.07.2007 - 6 O 60/05
- OLG Brandenburg, 30.04.2009 - 12 U 225/08
Kapitalanlagerecht: Umfang der Beratungspflicht bei steuersparenden, finanzierten …
- OLG Brandenburg, 12.01.2011 - 7 U 158/09
Aufklärungspflichten des Veräußerers eines Kraftfahrzeugs
- OLG Köln, 09.08.2000 - 11 U 21/99
- OLG München, 20.02.2001 - 30 U 949/99
- LG Düsseldorf, 10.08.2004 - 7 O 74/04
- OLG Celle, 07.12.2004 - 16 U 126/04
Immobilienanlagen - "Schrottimmobilie": Kaufvertrag muss rückabgewickelt werden!
- ArbG Karlsruhe, 06.12.2007 - 8 Ca 295/07
Aufklärungspflicht des Arbeitgebers bei Abschluss einer Aufhebungsvertrags
- LG Augsburg, 12.03.1999 - 6 O 1986/98
- OLG Oldenburg, 13.12.2002 - 2 U 190/02
- LAG Hessen, 27.03.2003 - 9 Sa 1211/01
Arbeitgeber ist schadensersatzpflichtig bei leeren Versprechungen
- LG Heidelberg, 20.05.2003 - 2 O 100/02
Chancen für falsch beratene Immobilienanleger steigen // Gerichte entscheiden …
- OLG Düsseldorf, 06.06.2003 - 14 U 171/02
- OLG Stuttgart, 05.08.2004 - 19 U 29/04
- OLG Bamberg, 20.03.2008 - 4 U 24/08
Immobilienanlagen - Pflichtverletzung aus Prospekt
- OLG Brandenburg, 12.01.2011 - 7 U 1587/09
- OLG Karlsruhe, 18.12.1998 - 14 U 174/98
- LG Oldenburg, 13.08.2002 - 8 O 3573/01
- LG Berlin, 22.05.2003 - 10 O 547/02
- OLG Frankfurt, 12.05.2011 - 22 U 181/08
Zu den Aufklärungspflichten beim Abschluss von Franchise-Verträgen gehört auch …
- OLG Frankfurt, 15.07.2004 - 3 U 135/03
