Rechtsprechung
   BVerfG, 09.10.1968 - 2 BvE 2/66   

Apostille

Art. 80 Abs. 2, 77 IIa, Zustimmungsgesetz

Volltextveröffentlichungen (2)

  • DFR

    Zustimmungsgesetz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff der "Rechtsverordnung aufgrund zustimmungsbedürftiuger Gesetze

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 24, 184
  • NJW 1969, 33
nach Datum
nach Relevanz

Kontextvorschau:
beim Überfahren mit der Maus
immer
nur bei Klick auf

auch für künftige Seiten

Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)  

  • BVerfG, 13.09.2005 - 2 BvF 2/03  

    Beitragssatzsicherungsgesetz mit Grundgesetz vereinbar

    aa) Das Grundgesetz unterscheidet zwischen der Rechtssetzung in der Form des Gesetzes und der Rechtssetzung in der Form der Rechtsverordnung; Voraussetzung und Folgen der Rechtssetzung in der einen und der anderen Form sind nach dem Grundgesetz verschieden (vgl. BVerfGE 8, 274 ; 24, 184 ).

    Die damit getroffene Unterscheidung steht nicht zur beliebigen Disposition (vgl. BVerfGE 1, 372 ; 6, 273 ; 18, 389 ; 22, 330 ; 24, 184 ).

  • BVerfG, 10.12.1980 - 2 BvF 3/77  

    Berufsausbildungsabgabe

    Zustimmungsbedürftig ist nicht die einzelne Vorschrift über das Verwaltungsverfahren, sondern das Gesetz als Ganzes; dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 8, 274 [294 ff.]; 24, 184 [195]; 37, 363 [380 f., 383 f.]; 48, 127 [177 f.]).

    Schon eine solche Öffnung des den Ländern vom Grundgesetz zuerkannten Kompetenzbereichs für Einwirkungen des Bundes bedarf nach Art. 84 Abs. 1 GG der Zustimmung des Bundesrates (vgl. BVerfGE 24, 184 [194 ff.]; Haas, AöR 80 [1955/56], S. 81 [90]).

    Dieses kommt in den vom Grundgesetz vorgesehenen Fällen der Zustimmungsbedürftigkeit, mithin auch im Falle des Art. 84 Abs. 1 GG, nur zustande, wenn der Bundesrat zustimmt (vgl. BVerfGE 8, 274 [294 f.]; 24, 184 [195]; 37, 363 [380 f., 383 f.] ; 48, 127 [177 f.]; BVerwGE 28, 36 [43]; Held, AöR 80 [1955/56], S. 50 [59 ff.] sowie Haas, ebenda, S. 81 [85, 89]; Friesenhahn in: Der Bundesrat als Verfassungsorgan und politische Kraft, 1974, S. 251, 266 ff.; Maunz/ Dürig, Grundgesetz, Rdnr. 8 zu Art. 77 m. w. N., Rdnr. 2 zu Art. 78).

  • BVerfG, 06.07.1999 - 2 BvF 3/90  

    "Hennenhaltungsverordung" ist nichtig

    Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG statuiert insoweit ein rechtsstaatliches Formerfordernis, das die Prüfung erleichtern soll, ob sich der Verordnunggeber beim Erlaß der Verordnung im Rahmen der ihm erteilten Ermächtigung gehalten hat (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

    Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß die Adressaten einer Verordnung deren Rechtsgrundlagen erkennen und ihre Einhaltung durch den Verordnunggeber nachprüfen können (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

mehr
  • BVerfG, 25.06.1974 - 2 BvF 2/73  

    Bundesrat

    Sie liege der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Oktober 1968 (BVerfGE 24, 184; betrifft die Ausstellung der Apostille nach dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961) zugrunde.

    Der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Oktober 1968 (BVerfGE 24, 184 ff.) stütze die Bundesratsmeinung nicht.

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Frage bisher nicht entschieden, sie vielmehr in seinem Beschluß vom 9. Oktober 1968 im Verfassungsstreit über den Erlaß der Verordnung betreffend die Ausstellung der sogenannten Apostille ausdrücklich offengelassen (BVerfGE 24, 184 [198]).

    Die gesetzgeberische Entscheidung darüber, ob die Verwaltung Sachverhalte von Amts wegen oder nur auf Antrag aufgreift, ist allemal eine Entscheidung, die - zumindest auch - das Verwaltungsverfahren betrifft (vgl. Bettermann, VVDStRL 17, 1959, S. 123 u. ö.; BVerfGE 24, 184 [195]).

  • BVerfG, 17.07.2002 - 1 BvF 1/01  

    Anträge gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz ohne Erfolg

    b) Ob der Dispositionsbefugnis des Bundestages hinsichtlich der Aufteilung eines Rechtsstoffes auf mehrere Gesetze im Einzelfall verfassungsrechtliche Grenzen gezogen sind und wann solche gegebenenfalls überschritten wären, kann auch hier dahingestellt bleiben (vgl. BVerfGE 24, 184 ; 77, 84 ).
  • BVerfG, 13.04.1978 - 2 BvF 1/77  

    Wehrpflichtnovelle

    Da der Bundesrat die Zustimmung verweigert hat, ist das Wehrpflichtänderungsgesetz als gesetzgebungstechnische Einheit nicht gemäß Art. 78 GG zustandegekommen (vgl. BVerfGE 24, 184 [197]; 37, 363 [381 ff.]).
  • BVerfG, 25.02.1975 - 1 BvF 1/74  

    Schwangerschaftsabbruch I

    In der Entscheidung BVerfGE 24, 184 [199 f.] - Apostille - hat es das Gericht offengelassen, ob der Aufspaltungsbefugnis verfassungsrechtliche Grenzen gezogen sind und wo.
  • VerfGH Bayern, 03.05.1984 - 19-VII-83  
    Für den Bereich des Grundgesetzes werden Zustimmungsverordnungen grundsätzlich für zulässig gehalten (vgl. BVerfGE 8, 274, 322; 24, 184, 199; Grupp, Zur Mitwirkung des Bundestags bei dem Erlaß von Rechtsverordnungen, DVBl 1974, 177, 179 f.; Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG , RdNrn. 58 ff., zu Art. 80; Stern, das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Band II, 1980, S. 664 f., jeweils m.w.N.).

    Auch eine sog. Zustimmungsverordnung bleibt jedoch Rechtsverordnung (BVerfGE 24, 184, 199 m.w.N.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.12.2004 - 2 R 730/04  

    Nichtigkeit einer Verordnungsregelung wegen Verstoßes gegen das

    Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG statuiert insoweit ein rechtsstaatliches Formerfordernis, das die Prüfung erleichtern soll, ob sich der Verordnunggeber beim Erlaß der Verordnung im Rahmen der ihm erteilten Ermächtigung gehalten hat (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

    Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß die Adressaten einer Verordnung deren Rechtsgrundlagen erkennen und ihre Einhaltung durch den Verordnunggeber nachprüfen können (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 24.03.2010 - 1 A 1.09  

    Vorrang für Taxen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald am Flughafen

    Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG statuiert insoweit ein rechtsstaatliches Formerfordernis, das die Prüfung erleichtern soll, ob sich der Verordnunggeber beim Erlaß der Verordnung im Rahmen der ihm erteilten Ermächtigung gehalten hat (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

    Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß die Adressaten einer Verordnung deren Rechtsgrundlagen erkennen und ihre Einhaltung durch den Verordnunggeber nachprüfen können (vgl. BVerfGE 24, 184 ).

  • VG Düsseldorf, 10.09.2002 - 17 K 1907/02  

    Verwaltungsgericht entscheidet gegen "Dosenpfand"

  • VG Düsseldorf, 10.09.2002 - 17 K 5844/02  
  • VG Düsseldorf, 03.09.2002 - 17 K 5839/02  
  • VG Gelsenkirchen, 15.04.2008 - 6z K 2713/07  

    Studienplatzvergabe, ZVS, Zahnmedizinstudium, Vergabesystem,

  • VG Gelsenkirchen, 15.04.2008 - 6z K 2679/07  

    Studienplatzvergabe, ZVS, Zahnmedizinstudium, Vergabesystem,

  • VG Koblenz, 28.07.2009 - 7 K 13/09  

    Bauordnungsrecht

  • VG Koblenz, 18.10.2010 - 4 K 571/10  

    Zugang eines Übergabe-Einschreibens, zur Berechnung der Gebühren für eine

  • VGH Baden-Württemberg, 04.09.1990 - 10 S 570/90  

    Zur Frage der Rechtmäßigkeit der Hennenhaltungsverordnung

  • VGH Bayern, 07.07.1983 - 22 N 82 A.772  
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht